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Baufinanzierung Lexikon

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Bearbeitungskosten

Bearbeitungskosten wurden in der Vergangenheit von vielen Geldinstituten für die Bearbeitung des Finanzierungswunsches erhoben. Gebühren in Höhe von einem Prozent waren dabei keine Seltenheit. Im Mai 2014 legte der Bundesgerichtshof fest, dass zuzüglich zu den Darlehenszinsen keine Bearbeitungsgebühren erhoben werden dürfen. Als Begründung dafür nannten die Richter, dass die Bearbeitung eines Kredites keine Dienstleistung für den Kunden sei, denn es läge im Interesse des Kreditinstituts selbst, die Zahlungsfähigkeit des Kunden zu prüfen. Wer in der Vergangenheit Kreditbearbeitungsgebühren bezahlt hat, kann sich diese bis zu einem bestimmten Zeitraum zurückerstatten lassen. Hierfür bieten Verbraucherzentralen Musterbriefe an. Mit dem Wegfall der Bearbeitungsgebühren sparen sich Verbraucher viele Kosten. Experten schätzen allerdings, dass manche Kreditinstitute den Wegfall der Bearbeitungsgebühren mit höheren Zinsen auszugleichen versuchen. Diese werden entweder direkt auf den herkömmlichen Zinssatz aufgeschlagen oder es wird ein sogenanntes Disagio verwendet. Das Disagio stellt einen Abschlag auf die Kreditsumme dar, statt 100 Prozent, zahlen Banken beispielsweise nur 99 Prozent aus und behalten den Differenzbetrag. Beim Vergleich verschiedener Angebote ist es daher in jedem Fall ratsam, auf den Jahreszins zu achten. Dieser enthält sämtliche anfallenden Kosten und damit auch Bearbeitungsgebühren oder ein etwaiges Disagio. Der Sollzins hingegen gibt lediglich den Zinssatz an, zu dem Banken das Darlehen an Kunden vergeben – ohne die Nebenkosten zu berücksichtigen. Beim Vergleich verschiedener Baufinanzierungen sollten Verbraucher neben dem effektiven Jahreszins auch auf weitere Faktoren achten. Beispielsweise müssen die verschiedenen Angebote hinsichtlich ihrer Parameter ähnlich gestaltet sein. So sollte etwa der effektiv benötigte Auszahlungsbetrag in etwa die gleiche Höhe haben, die Zinsbindungsfrist gleich lang sein, der Tilgungssatz dieselbe Höhe haben und – falls gewünscht – auch weitere Aspekte wie Sondertilgungen im Baufinanzierungsvertrag vermerkt sein. Sind all diese Werte identisch, doch die effektiven Jahreszinsen der Angebote unterscheiden sich, sollte jenes mit dem niedrigeren Zins gewählt werden.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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