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Je nach Bestattungsart, -ort, Bestattungsinstitut, Ihren Wünschen und Vorstellungen unterscheiden sich die Kosten für eine Beerdigung in Deutschland stark. Für eine durchschnittliche Bestattung sollten Sie mit Kosten in Höhe von mindestens 7.600 € rechnen. Hinzu kommen dann noch Kosten für die spätere Grabpflege, Steinmetz und Friedhofgebühren.

Bestattungsinstitut (Sarg, Grabkreuz, Versorgung, Einbetten, Überführung, Aufbahrung, Verwaltung) Friedhof und Grab (Aufbahrung, Beisetzungsgebühr, Grabträger, Erdreihengrab) Trauerfeier und sonstige Leistungen (Kirche, Trauerrede, Todesanzeige, Leichenschmaus, Trauerkranz, Blumen, Sargschmuck, Dekoration)
*Quellen: todesfall-checkliste.de (Februar 2021), Stiftung Warentest ("Spezial Bestattung", Oktober 2016)
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Sterbegeldversicherung - Testsieger im Vergleich

Der Tod eines geliebten Menschen bedeutet für die Angehörigen eine Zeit der Trauer und des Abschieds. Zeitgleich kann auch das Organisieren der Bestattung eine schwere Belastung für die Hinterbliebenen sein. Gut ist, wenn Sie sich dann keine Gedanken mehr über die Finanzierung der in Deutschland mitunter sehr hohen Bestattungskosten machen müssen. Diese belaufen sich, je nach Art der Bestattung, schnell auf mehrere Tausend Euro. Mit einer Sterbegeldversicherung entlasten Sie Ihre Angehörigen und sorgen persönlich für die Finanzierung einer würdevollen Bestattung. 

Nehmen Sie es noch zu Lebzeiten selbst in die Hand. Mit dem CHECK24 Vergleich für Sterbeversicherungen prüfen Sie unverbindlich zahlreiche Tarife von seriösen Anbietern und verschaffen sich so einen Überblick. Auf Wunsch schließen Sie direkt online ab oder lassen sich durch unsere Sterbeversicherungs-Experten kostenlos und unverbindlich telefonisch beraten. 

 

Die Vorteile der Sterbegeldversicherung

Absicherung von Bestattungskosten

Vergleichen Sie Tarife mit Todesfallleistungen von 1.000 Euro bis zu 20.000 Euro und finden Sie die passende Sterbeversicherung für Ihren individuellen Bedarf. Im Versicherungsfall wird die Summe schnell ausgezahlt, sodass Ihre Hinterbliebenen sich keine Sorgen um die Kosten der Bestattung machen müssen.

Tarife ohne Gesundheitsprüfung

Je nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen finden Sie mit unserem Vergleich zahlreiche Anbieter für Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen. Auch Tarife ohne oder mit sehr geringer Wartezeit sind möglich, hier ist jedoch eine Gesundheitserklärung erforderlich. 

Umfangreiche Zusatzleistungen

Ausgewählte Tarife bieten umfangreiche Zusatzleistungen. So profitieren Sie etwa von doppelter Todesfallleistung bei Unfalltod, kostenloser Mitversicherung von Kindern oder günstigeren Beiträgen bei Tarifen mit Überschussbeteiligung.

Sterbegeldversicherung einfach erklärt

 

Exklusives CHECK24-Vorsorgepaket

Bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung über CHECK24 erhalten Sie unser exklusives Vorsorgepaket als praktische PDF. Neben wertvollen Tipps rund um die Themen Bestattungsverfügung, Testament, digitaler Nachlass, Patientenverfügung, Organspende und finanzielle Absicherung, finden Sie dort auch eine Checkliste für Ihre Angehörigen, was im Ernstfall zu tun ist. Außerdem enthält das Paket verschiedene Listen für Sie zum Ausfüllen. So können Sie bereits im Voraus alles Wichtige organisieren und Ihre Angehörigen damit entlasten.

Was kostet eine Bestattung?

Abhängig von der Art der gewünschten Bestattung und den individuellen Wünschen des Verstorbenen unterscheiden sich die Bestattungskosten stark. Sogar das Bundesland, in welchem die Bestattung stattfindet, hat Einfluss auf Preise und Gebühren. Damit Sie sich sicher sein können, dass die gewählte Versicherungssumme alle Kosten abdeckt, vereinbaren Sie am besten schon im Vorwege ein Beratungsgespräch mit einem Bestatter Ihres Vertrauens. Mit einem genauen Kostenvoranschlag haben Sie die Gewissheit, dass all Ihre Wünsche berücksichtigt werden und die Versicherungssumme in jedem Fall ausreichend ist. Zur Orientierung finden Sie im Folgenden eine Übersicht und Beispiele, mit welchen Kosten Sie ungefähr rechnen können.

 

Sarg mit Blumen bei typischer Erdbestattung auf Friedhof

Erdbestattung – ca. 8.000 Euro

Die verstorbene Person wird in einem Sarg der Erde beigesetzt. Oft wird das Grab durch einen Grabstein verziert. Auch die regelmäßige Grabpflege durch den Friedhofsgärtner verursacht Kosten.

Alle Werte in Euro. Quellen: todesfall-checkliste.de (Mai 2022), Stiftung Warentest ("Spezial Bestattung", Oktober 2016)
Dienstleister Üblicher Mindestbetrag Üblicher Höchstbetrag Ø-Kosten
Arzt/Standesamt 150 300 200
Bestatter 1.000 6.500 1.300
Friedhofsgebühren 550 5.500 800
Steinmetz 1.300 11.000 2.250
Friedhofsgärtner 300 13.000 2.000
Florist 150 800 400
Trauerfeier 200 1.100 500
Pfarrer Spende 500 150
gesamt 3.650 38.700 7.600

 

Abhängig davon, wie Ihre persönlichen Wünsche ausfallen, können die Kosten Ihrer individuellen Erdbestattung von den Durchschnittskosten abweichen.
 
Bestattungsurne auf Tisch im Rahmen einer Feuerbestattung

Feuerbestattung – ca. 5.900 Euro

Die verstorbene Person wird mit einem Sarg in einem Krematorium eingeäschert. Die Asche wird darauf in einer Urne verschlossen und anschließend der Erde beigesetzt. Da eine kleinere Fläche auf dem Friedhof belegt wird, sind die Kosten meist niedriger.

Alle Werte in Euro. Quellen: todesfall-checkliste.de (Mai 2022), Stiftung Warentest ("Spezial Bestattung", Oktober 2016)
Dienstleister Übliche Mindestsumme Übliche Höchststumme Ø-Kosten
Arzt/Standesamt 150 300 200
Krematorium 220 600 400
Bestatter 1.200 7.000 1.600
Friedhofsgebühren 550 5.500 700
Steinmetz Kein Grabmal 3.000 1.000
Friedhofsgärtner 200 5.000 1.100
Florist 50 500 200
Trauerfeier 200 1.100 500
Pfarrer Spende 500 150
gesamt 2.570 23.500 5.850

 

Abhängig davon, wie Ihre persönlichen Wünsche ausfallen, können die Kosten Ihrer individuellen Feuerbestattung von den Durchschnittskosten abweichen.
 
Blumenkranz im Meer während einer Seebestattung

Seebestattung – ca. 3.800 Euro

Nach der Einäscherung wird die Asche der verstorbenen Person in einer speziellen Seeurne untergebracht. Diese wird von der Reederei im Meer niedergelassen. Die Seeurne löst sich mit der Zeit auf. Die Asche verbleibt am Meeresgrund und wird langsam von Sand bedeckt.

Alle Werte in Euro. Quellen: todesfall-checkliste.de (Mai 2022), Stiftung Warentest ("Spezial Bestattung", Oktober 2016)
Dienstleister Übliche Mindestsumme Übliche Höchstsumme Ø-Kosten
Arzt/Standesamt 150 300 200
Krematorium 220 600 400
Bestatter 1.200 7.000 1.600
Reederei 700 2.000 900
Trauerfeier Keine Trauerfeier 1.100 500
Pfarrer Keine Rede 500 150
gesamt 2.270 11.500 3.750

 

Abhängig davon, wie Ihre persönlichen Wünsche ausfallen, können die Kosten Ihrer individuellen Seebestattung von den Durchschnittskosten abweichen.
 

Für wen ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Eine Sterbegeldversicherung kann für Sie die richtige Wahl sein, wenn

  • ...Sie selbstbestimmt die Finanzierung Ihrer Bestattung regeln wollen oder müssen.
  • ...Sie sich nicht sicher sind, wer nach Ihrem Tod für die Bestattungskosten aufkommen kann.
  • ...Sie bereits konkrete Vorstellungen über Ihre Wunschbestattung und die damit verbundenen Kosten haben.
  • ...Sie Ihre Hinterbliebenen vor den hohen Bestattungskosten schützen wollen.
  • ...Sie möglichen Erbstreitigkeiten vorbeugen möchten.
  • ...Sie nicht zu den wenigen Menschen gehören, die noch einen Anspruch auf staatliches Sterbegeld haben.
  • ...Sie eine Bestattungsvorsorge wünschen, welche im Sozialfall nicht vom Staat auf das eigene Vermögen angerechnet wird.
  • ...Sie nicht selber sparen können oder möchten und lieber alles über einen Vertrag regeln wollen.

 

Die meisten Verbraucher können sich nicht mehr auf das gesetzliche Sterbegeld verlassen. Dieses wurde bereits im Jahr 2004 für die meisten Personengruppen abgeschafft. Daher ist es wichtig, selbstständig – etwa mit einer Sterbegeldversicherung - für den Todesfall vorzusorgen.

 

Um zu entscheiden, ob eine Sterbegeldversicherung für Sie sinnvoll ist, spielt besonders das Eintrittsalter eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je höher das Alter, desto höher auch die Beiträge:

 

Sterbegeldversicherung für Personen unter 40 Jahren
Menschen unter 40 Jahren zahlen für eine Sterbeversicherung nur sehr geringe Beiträge. Je nach Tarif nur wenige Euro im Monat. Da man voraussichtlich jedoch noch viele Jahre lebt, können die Beiträge unter Umständen die vertragliche Todesfallleistung übersteigen. Zudem können in dieser Altersklasse klassische Risikolebensversicherungen die bessere Wahl sein. Diese leistet ebenfalls im Todesfall und die Versicherungssumme ist nicht begrenzt. Dafür müssen bei Abschluss einer Risikolebensversicherung Gesundheitsfragen beantwortet werden. Ein guter Gesundheitszustand ist also Pflicht.

 

Sterbegeldversicherung für Personen zwischen 40 und 60 Jahren
Eine Sterbegeldversicherung ist in dieser Altersspanne eine attraktive Lösung zu Absicherung der eigenen Bestattungskosten. Vergleichen Sie unbedingt unterschiedliche Anbieter und achten Sie auf Zusatzleistungen, wie etwa eine doppelte Todesfallleistung bei Unfalltod. Solche Extra-Leistungen heben die Sterbegeldversicherung von Alternativen wie etwa einfachen Banksparplänen ab. 

 

Sterbegeldversicherung für Personen über 60 Jahren
Die monatlichen Beiträge liegen hier schon spürbar über den Beiträgen der anderen Altersgruppen. Dafür bietet eine Sterbegeldversicherung für die kommenden Jahre Sicherheit bei vorhersehbaren Kosten. Zudem kommen viele Tarife für Sterbegeldversicherungen oftmals ohne Gesundheitserklärung aus, weshalb der Gesundheitszustand bei Abschluss keine Rolle spielt. Es ist zu beachten, dass viele Versicherer das Eintrittsalter für Sterbeversicherungen begrenzen. So nehmen einige Anbieter z.B. nur Personen bis zu 80 Jahren auf, andere wiederum bis 90 Jahre. Mit dem CHECK24 Vergleich sehen Sie auf einen Blick, welche Anbieter für Sie infrage kommen.

 

Ein großer Vorteil der Sterbegeldversicherung besteht darin, dass sie zum Schonvermögen gerechnet wird. Eine abgezahlte Sterbegeldversicherung wird so beispielsweise bei einem Antrag auf Sozialhilfe nicht auf das eigene Vermögen angerechnet und muss nicht aufgebraucht werden, bevor der Staat finanziell unterstützt.

Wichtige Personen der Sterbegeldversicherung

Versicherte Person
Die versicherte Person ist die Person, die den Versicherungsschutz erhält. Bei ihrem Tod wird die Versicherungssumme an die vertraglich vereinbarte begünstigte Person ausgezahlt. Sie kann gleichzeitig auch Versicherungsnehmer sein, dies muss aber nicht immer der Fall sein. Auch Dritte können als versicherte Person eingesetzt werden, zum Beispiel, wenn ein Ehepartner eine Sterbegeldversicherung für seine Ehepartnerin abschließt.

 

Begünstigte Person
Als begünstigte Person wird im Vertrag die Person eingetragen, welche im Todesfall die Auszahlung der Versicherungssumme erhalten soll. Sie kann individuell fesgelegt werden oder sich an der gesetzlichen Erbfolge orientieren. Der Versicherungsnehmer kann die begünstigte Person jederzeit ändern – auch nach Abschluss des Vertrages.

 

Versicherungsnehmer
Der Versicherungsnehmer ist die Person, die den Vertrag mit der Versicherung abschließt und den Versicherungsschein erhält. Rechte und Pflichten liegen bei ihm. So ist er beispielsweise für die Beitragszahlung verantwortlich, muss diese aber nicht unbedingt selbst leisten.

 

Beitragszahler
Der Beitragszahler leistet die monatliche Zahlung oder den Einmalbeitrag zur Sterbegeldversicherung. Von seinem Konto werden die Beiträge eingezogen. Bei vielen Versicherern muss der Beitragszahler auch Versicherungsnehmer sein.

Überschussbeteiligung

Versicherer kalkulieren die Beiträge äußerst vorsichtig, um die langfristigen Verpflichtungen leisten zu können. Geht die Versicherung ursprünglich von höheren Kosten und geringeren Zinseinnahmen aus, entstehen sogenannte Überschüsse. In Deutschland ansässige Versicherungsanbieter sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kunden an diesen Überschüssen zu beteiligen, es sei denn: Die Überschussbeteiligung ist durch ausdrückliche Vereinbarung ausgeschlossen (§ 153 VVG). Eine Beteiligung an den Überschüssen kann auf zwei unterschiedliche Weisen stattfinden.

 

Bonus bei Auszahlung

Werden die Überschüsse als Bonus verwendet, erhalten Ihre Hinterbliebenen im Todesfall erhöhte Leistungen. Die Überschüsse werden angespart und im Todesfall zusätzlich zur Versicherungssumme ausgezahlt. Dadurch kann die Versicherungssumme spürbar höher ausfallen als bei Vertragsabschluss vereinbart wurde. Der Bonus wirkt so den jährlich steigenden Bestattungskosten entgegen und sorgt dafür, dass Ihre Hinterbliebenen vor Zuzahlungen geschützt sind.

 

Sofortrabatt

Bei dieser Variante werden die Überschüsse direkt mit dem Brutto-Beitrag verrechnet. Dadurch profitieren Sie zu Lebzeiten von verringerten Beitragskosten. Im Leistungsfall erhalten Ihre Hinterbliebenen die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme. Tarife mit Sofortrabatt sind in der Regel günstiger als Tarife mit Bonus bei der Auszahlung. Der günstigere regelmäßig zu zahlende Beitrag ist jedoch nicht garantiert, da sich dieser mit sinkenden Überschüssen anpasst. Er kann bis zu einem im Vertrag genannten Höchst-Bruttobeitrag angehoben werden. Gewährt ein Tarif keine Überschussbeteiligung, werden die erwirtschafteten Gewinne in der Regel als Mitgliederdividende verwendet, damit die Beitragshöhe über die Vertragslaufzeit konstant bleibt.

Häufige Fragen

  • Gibt es eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen?

    Einige Tarife verzichten auf eine Gesundheitsprüfung bei Vertragsabschluss. So ist es auch Personen mit Vorerkrankungen möglich sich gegen hohe Bestattungskosten zu versichern. Allerdings müssen Sie bei einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen mit einer Wartezeit rechnen. Innerhalb dieser Wartezeit leistet die Versicherung im Todesfall nur begrenzt oder gar nicht.

  • Was passiert, wenn ich Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäß beantworte?

    Sollten Sie bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen Falschangaben machen, hat dies in der Regel immer negative Folgen. Verschweigen Sie etwa eine aktuelle Erkrankung, kann dies im ersten Moment dazu führen, dass der Monatsbeitrag sinkt. Der Versicherungsschutz kann dann im Ernstfall aber verfallen, da die Versicherung Sie möglicherweise gar nicht versichert hätte. Die Versicherung kann dann vom Vertrag zurücktreten und Leistungen entfallen. Ihre eingezahlten Beträge erhalten Sie in diesem Fall nicht zurück. Daher sollten Sie Gesundheitsfragen immer nach bestem Wissen und Gewissen beantworten. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie Ihren Hausarzt für die Beantwortung zur Hilfe ziehen.

  • Was bedeutet Wartezeit im Rahmen der Sterbegeldversicherung?

    Die Wartezeit oder auch Aufbauzeit ist die zeitliche Spanne zwischen Vertragsabschluss und Beginn des Leistungsanspruchs. Schließen Sie eine Sterbegeldversicherung ab, profitieren Sie nicht immer sofort vom Versicherungsschutz. In der Regel liegt die Wartezeit zwischen 6 und 36 Monaten. Verstirbt ein Versicherungsnehmer in dieser Zeit, besteht kein oder nur ein begrenzter Leistungsanspruch. Das bedeutet, dass die Versicherung die vertraglich festgelegte Versicherungssumme nur teilweise oder gar nicht auszahlen muss. Unfalltod stellt hier jedoch oft eine Ausnahme dar. Verstirbt die versicherte Person etwa durch einen Autounfall, leisten viele Versicherungsanbieter sofort. Manche verdoppeln die Versicherungssumme in diesem Fall sogar.

  • Gibt es Sterbegeldversicherungen ohne Wartezeit?

    Sie können eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit abschließen, jedoch müssen Sie in diesem Fall immer mit Gesundheitsfragen rechnen. Kommt der Vertrag zustande, sind Sie aber auch im unmittelbar nach Vertragsabschluss eintreffenden Todesfall in vollem Umfang abgesichert. Bei vielen Tarifen ohne vorhergehende Gesundheitserklärung entfällt übrigens die Wartezeit, wenn der Tod durch einen Unfall eintritt.

  • An wen wird die Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt?

    Wenn Sie über CHECK24 eine Sterbegeldversicherung abschließen, müssen Sie selbst angeben, an wen die Versicherungssumme im Leistungsfall ausgezahlt wird. Dabei kann es sich sowohl um Verwandte, als auch um Freunde oder eine andere Person (z.B. einen Bestatter) handeln. Wenn Sie keine explizite Person angeben möchten, können Sie angeben, dass die gesetzliche Erbfolge eingehalten werden soll.

    Wenn Sie möchten, dass nicht nur eine Person bezugsberechtigt ist, ist auch die Angabe mehrerer bezugsberechtigter Personen möglich. Falls Sie dies wünschen, kontaktieren Sie einfach unsere Berater per Telefon, E-Mail oder Post. Für den Fall, dass Sie die Bezugsrechte im späteren Verlauf gerne ändern möchten, können Sie ebenfalls Kontakt zu uns aufnehmen. Wir veranlassen die Änderungen für Sie.

  • Wie viel kostet eine Sterbegeldversicherung?

    Der monatliche Beitrag einer Sterbegeldversicherung ist abhängig vom Eintrittsalter und der von Ihnen gewählten Versicherungssumme. Je nachdem können die Kosten einer Sterbegeldversicherung stark variieren. Um genau zu erfahren, in welchem Rahmen sich die Kosten für Sie persönlich bewegen, können Sie einfach einen Vergleich der Versicherungsanbieter durchführen. Der CHECK24-Vergleich ist für Sie völlig kostenlos und unverbindlich.

    Mit diesen monatlichen Beitragskosten können Sie in den angegebenen Altersbereichen bei einer Versicherungssumme von 8.000 Euro rechnen:

    • 35 Jahre – ab 12,24 Euro
    • 50 Jahre – ab 21,35 Euro
    • 65 Jahre – ab 39,01 Euro

    Die günstigsten Tarife aus dem CHECK24-Vergleich für Sterbegeldversicherungen, Stand Mai 2022

  • Wie sehen Verbraucherschützer die Sterbegeldversicherung?

    Vonseiten der Verbraucherschützer wird ein Aspekt der Sterbegeldversicherung kritisiert. Dabei handelt es sich um die potenzielle Überzahlung. Sollten Sie lange in die Sterbegeldversicherung einzahlen, besteht die Möglichkeit, dass die eingezahlten Beträge die Versicherungssumme übersteigen. Dies ist häufig dann der Fall, wenn der Leistungsfall erst sehr spät eintritt.

    Da Sie mit der Sterbegeldversicherung ein Risiko abdecken, ist es ebenso möglich, dass die Summe der eingezahlten Versicherungsbeiträge deutlich unter der vertraglichen Versicherungssumme liegt. Schließen Sie eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit ab, haben Sie auch im unmittelbaren Leistungsfall Anspruch auf die volle Versicherungssumme.

    Würden Sie monatlich einen Betrag zur Seite legen, hätten Sie im Todesfall immer nur die bis dahin angesparte Summe zur Verfügung. Dass der angesparte Betrag ausreicht, Ihre Beerdigungskosten zu decken, ist dabei nicht immer gewährleistet.

  • Wie lange muss in eine Sterbegeldversicherung eingezahlt werden?

    Die Dauer der Beitragszahlung einer Sterbegeldversicherung ist tarifabhängig. Es existieren Tarife, in die Sie bis zum Alter von 65, 75, 85 oder auch 90 Jahren Beiträge einzahlen müssen. Manche Anbieter verlangen sogar eine lebenslange Beitragszahlung. Ein gründlicher Vergleich von Tarifen ist daher ratsam.

  • Ist eine Sterbegeldversicherung zweckgebunden?

    Zwar ist die Versicherungssumme der Sterbegeldversicherung für die Bestattungswünsche der versicherten Person vorgesehen und somit zweckgebunden, vertraglich ist dies jedoch oft nicht festgehalten. In der Theorie kann die bezugsberechtigte Person mit der Versicherungssumme dann nach Belieben verfahren.

    Möchten Sie sicherstellen, dass die Versicherungssumme für die Kosten Ihrer Beerdigung verwendet wird, sollten Sie immer eine Vertrauensperson oder einen Bestatter als bezugsberechtigte Person angeben. Jedoch sollten Sie darauf achten, dass diese Person im Leistungsfall auch Zugriff auf die Sterbeurkunde hat. Sollte nach der Bezahlung der Beerdigungskosten ein Überschuss bleiben, können Sie zu Lebzeiten festlegen, wie damit verfahren werden soll. Denkbar wäre beispielsweise eine Auszahlung an Verwandte oder eine gemeinnützige Spende.

  • Wie unterscheidet sich die Sterbegeldversicherung von einer Risikolebensversicherung?

    Der Hauptunterschied beider Versicherungen liegt in ihrem Zweck. Die Sterbegeldversicherung soll die Kosten für die Bestattung der versicherten Person abdecken. Die Versicherungssumme ist also wesentlich niedriger. Der Schutz bleibt lebenslang bestehen, auch nach Ende der Beitragszahlung.

    Eine Risikolebensversicherung ist darauf ausgelegt, die Hinterbliebenen im Ernstfall durch eine hohe Versicherungssumme langfristig finanziell abzusichern. Besonders junge Familien, welche durch diverse Kredite für die Ausbildung oder das eigene Haus belastet sind, sollten über eine solche Versicherung nachdenken. Bereits bei Abschluss der Versicherung wird ein Vertragsablauf festgelegt. Tritt der Todesfall nach Ende der Vertragslaufzeit ein, besteht kein Versicherungsschutz mehr und somit erfolgt auch keine Auszahlung. Mit Ende des Schutzes oder bei Kündigung während der Laufzeit bekommt der Versicherungsnehmer außerdem keine eingezahlten Beiträge zum Rückkaufswert ausgezahlt.

    Gegenüberstellung der Unterschiede von Sterbegeldversicherung und Risikolebensversicherung 

  • Welche Unterlagen brauchen Hinterbliebene für die Auszahlung der Sterbegeldversicherung?

    Um den Versicherungsfall zu prüfen, benötigt der Versicherer mehrere Unterlagen. Dabei handelt es sich um:

    • die Sterbeurkunde
    • der Versicherungsschein
    • eine offizielle Bescheinigung über die Todesursache der verstorbenen Person

    Neben diesen Unterlagen ist außerdem eine umgehende Meldung des Todesfalls an die Versicherung äußerst wichtig.

  • Zahlen die gesetzlichen Krankenkassen noch Sterbegeld?

    Bereits seit dem Jahr 2004 zahlen in der Regel weder gesetzliche Krankenkassen noch der Staat ein Sterbegeld. Seitdem müssen sich Verbraucher selbst um die Kosten ihrer Bestattung kümmern. Eine Ausnahme hierfür ist der Tod von Beamten. Das Beamtenversorgungsrecht sieht im Todesfall einer verbeamteten Person die Zahlung eines pauschalen Sterbegeldes vor. Die Höhe des ausgezahlten Sterbegelds ergibt sich aus zwei monatlichen Bezügen der verstorbenen Person. Weitere begünstigte Personen sind Opfer von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Arbeitnehmer mit besonderen Vertragsleistungen, Kriegsopfer und andere Berechtigte im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes.

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Versicherungssumme

Die Versicherungssumme bezieht sich auf den Wert, der im Todesfall ausgezahlt wird.

Für eine durchschnittliche Bestattung sollten Sie mit Kosten in Höhe von mindestens 7.600 € rechnen. Hinzu kommen dann noch Kosten für die spätere Grabpflege, Steinmetz und Friedhofsgebühren. Die Gesamtkosten können dadurch bis deutlich über 10.000 € steigen.

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Die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung sind abhängig vom Eintrittsalter. Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person an, die Sie versichern möchten.

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Die Versicherungssumme bezieht sich auf den Wert, der im Todesfall ausgezahlt wird.

Für eine durchschnittliche Bestattung sollten Sie mit Kosten in Höhe von mindestens 7.600 € rechnen. Hinzu kommen dann noch Kosten für die spätere Grabpflege, Steinmetz und Friedhofsgebühren. Die Gesamtkosten können dadurch bis deutlich über 10.000 € steigen.

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Die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung sind abhängig vom Eintrittsalter. Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person an, die Sie versichern möchten.