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Tagesgeld-Vergleich

Alle Top-Konditionen auf einen Blick

  • 20 € als Prämie für Sie bei Kontoeröffnung
  • Exklusiv nur bei CHECK24

20 € Bonus!

Tagesgeldkonto eröffnen und 20 € Bonus sichern

Jetzt exklusiv bei CHECK24 20 € Eröffnungsbonus zur Tagesgelderöffnung sichern. Sie erhalten die 20 € bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer der teilnehmenden Banken, wenn Sie dort Neukunde sind (bitte beachten Sie die jeweilige Neukundenregelung der Bank). Nach erfolgreicher Eröffnung des Kontos wird Ihnen der Bonus spätestens 10 Wochen nach Eröffnung von uns ausbezahlt.

CHECK24 Tagesgeld
4.6 / 5
Ermittelt aus 17.027 Kundenmeinungen

Tagesgeld

Die Ersparnisse auf dem Konto parken und ohne Zutun vermehren lassen: Das ist mit einem Girokonto undenkbar. Mit dem passenden Tagesgeld gelingt das schon eher. Gerade über einen Tagesgeldvergleich finden Verbraucher jederzeit Angebote, mit denen sie attraktive Zinserträge erzielen können. In puncto Flexibilität müssen Sparer trotz der im Vergleich zum Girokonto besseren Konditionen aber keine Abstriche machen. Dieser Fakt, gepaart mit der hohen Sicherheit der Ersparnisse, macht Tagesgeld so beliebt: Neben dem klassischen Sparbuch zählt es heute zu den wichtigsten Geldanlagen in deutschen Privathaushalten.

Geldanlage mit Pluspunkten
Tagesgeld ist …

… flexibel

Beim Tagesgeld gibt es im Gegensatz zu anderen Anlageprodukten wie Festgeld keine festen Vertragslaufzeiten. Für den Kunden hat das den entscheidenden Vorteil, dass er jederzeit flexibel über seine Ersparnisse verfügen kann. Ebenso kann er seinen Anlagebetrag nach Belieben erhöhen.

… sicher

Innerhalb der EU sind Tagesgeldeinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Konto gesetzlich abgesichert. Für darüber liegende Beträge greift in den meisten Fällen die deutsche Einlagensicherung. Nicht selten sind so selbst Ersparnisse in Millionenhöhe vollständig geschützt.

… kostenlos

Ein Tagesgeldkonto ist für gewöhnlich kostenfrei. Das gilt besonders für Direktbanken, bei denen ein Kontozugriff nur online und ggf. telefonisch möglich ist. Indem sie sich die Kosten für die Unterhaltung eines Filialnetzes sparen, können diese Geldhäuser auf Gebühren in aller Regel verzichten.

… unkompliziert

Vor allem über das Internet ist die Eröffnung eines Tagesgeldkontos denkbar einfach. Das gilt in gleichem Maße für die Handhabung: Kontostand einsehen, Beträge vom Tagesgeld- auf das Referenzkonto überweisen und umgekehrt – mehr braucht es nicht, um die eigenen Ersparnisse zu verwalten und zu vermehren.

… lukrativ

Tagesgeld wirft – je nach Wirtschaftslage und EZB-Zinspolitik – mal mehr, mal weniger Zinsen ab. Maximieren können Sparer ihre Erträge, indem sie regelmäßig das Konto wechseln. Der Grund: Viele Banken bieten Neukunden über mehrere Monate hinweg eine besonders attraktive Verzinsung.

CHECK24 TIPP

Mit Tagesgeld ein finanzielles Polster aufbauen

Um für unvorhergesehene Ausgaben gewappnet zu sein, empfehlen Finanzexperten Rücklagen in Höhe von mindestens zwei bis drei Nettomonatsgehältern. Tagesgeld ist aufgrund seiner Vorteile dafür hervorragend geeignet – Verbraucher kommen hier jederzeit an ihr Geld heran. Da sie den Betrag jedoch zunächst auf ihr Referenzkonto überweisen müssen, ist zugleich die Gefahr geringer, dass sie ihre Rücklagen für Spontankäufe nutzen.

Das Beste aus drei Produkten

Das Beste aus drei Produkten

Tagesgeld vereint die Vorteile der klassischen Bankprodukte: Mit dem Girokonto etwa hat es die Flexibilität gemein – anders als beim klassischen Sparbuch oder einem Festgeldkonto können Sparer hier jederzeit und in beliebiger Höhe auf ihr Geld zugreifen und das Konto in der Regel ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist auflösen. Gleichwohl bietet es Zinsen, die sich nicht selten mit denen eines Festgeldkontos messen können, und ist darüber hinaus so einfach zu handhaben wie ein Sparbuch.

Tipps und Tricks zum Tagesgeld
So vermehren sich die Ersparnisse von ganz allein

Auf die Zinsgarantie achten

Gerade Neukunden profitieren oft von gut verzinsten Angeboten. Ein attraktiver Zins allein macht jedoch noch kein lukratives Tagesgeld. Ebenso wichtig ist hier die Zinsgarantie: Je länger die Bank die vereinbarten Konditionen zusichert, desto schneller vermehren sich die Ersparnisse. Gleichzeitig sind Sparer umso länger gegen einen Zinsrückgang gefeit.

Zinseszinsen einstreichen

Zinsen, die dem Konto gutgeschrieben und anschließend mitverzinst werden, maximieren den Ertrag. Dabei gilt: Je kürzer das Intervall, in dem die Zinsen gezahlt werden, desto höher fällt am Ende der Zinsgewinn aus. Eine monatliche Gutschrift ist einer vierteljährlichen oder jährlichen bei gleicher Verzinsung also klar vorzuziehen.

CHECK24 ERKLÄRT

Die wichtigsten Begriffe rund um Tagesgeldzinsen

Beim Jahreszins (auch Zins p.a.) handelt es sich um den nominalen Zinssatz, den Sparer innerhalb eines Jahres von ihrer Bank erhalten. Wer sein Geld für kürzere Zeit anlegt, erhält entsprechend niedrigere Zinsen. Werden diese monatlich oder auch vierteljährlich dem Konto gutgeschrieben und anschließend wieder mitverzinst, spricht man vom Zinseszinseffekt. Durch ihn erhöht sich der Gewinn, den Sparer mit Tagesgeld erzielen können. Während die Rendite angibt, um wie viel Prozent Anleger ihre Einlagen in einem bestimmten Zeitraum vermehren, gibt der Zinsertrag den genauen Eurobetrag an. Neben der nominalen Rendite gibt es auch eine reale Rendite. Bei dieser wird bereits die Inflation mit eingerechnet. Gleiches gilt auch für den realen Zinsertrag.

Eine ausführliche Erklärung dieser und weiterer Begriffe finden Sie in unserem Tagesgeld Lexikon.
Mehr zum Thema Tagesgeldzinsen.

Den Kontowechsel nicht scheuen

Selbst, wer sich einst die besten Tagesgeld-Konditionen gesichert hat, kommt um einen Kontowechsel oft nicht herum. Denn nur, wer auf der Hut ist und spätestens mit Ablauf der Zinsgarantie zu einem besser verzinsten Konto wechselt, sichert sich stets die attraktivsten Konditionen und damit auch die höchsten Erträge.

Online Tagesgeld Angebote vergleichen

Doch woher sollen Sparer wissen, bei welcher Bank es aktuell die besten Konditionen aufs Tagesgeld gibt? Wer nicht Bank für Bank einzeln unter die Lupe nehmen will, kann einen Tagesgeldvergleich zu Rate ziehen. Über CHECK24 etwa genügen bereits einige wenige Angaben, um sich einen Überblick über die besten Tagesgeld Angebote zu verschaffen.

Rang Anbieter Zins p.a. Rendite* Bemerkung
Audi Bank 1,10 % 1,10 % Neukundenangebot (bis 100.000 EUR), 4 Monate Zinsgarantie
Volkswagen Bank 1,10 % 1,10 % Neukundenangebot (bis 100.000 EUR), 4 Monate Zinsgarantie
Ferratum Bank 0,75 % 0,75 % 6 Monate Zinsgarantie
Consorsbank 0,60 % 0,60 % Neukundenangebot (bis 20.000 EUR), 12 Monate Zinsgarantie
Südtiroler Sparkasse 0,50 % 0,50 % Neukundenangebot (bis 100.000 €), 90 Tage Zinsgarantie

*annualisiert, Annahme: 10.000 € Anlagebetrag, 60 Tage Anlagedauer, Stand: 08.12.2016

Mit CHECK24 in 3 Schritten zum passenden Tagesgeldkonto

Anlagebetrag und Anlagedauer definieren

Die eine Bank staffelt ihre Zinsen nach Anlagebeträgen, bei der anderen erhalten Neukunden zunächst bessere Konditionen als Bestandskunden – da den Überblick zu behalten, ist mitunter schwierig. Nicht so über den Tagesgeld Vergleich von CHECK24. Geplanter Anlagebetrag und geplante Anlagedauer – schon aus diesen beiden Angaben ermittelt der Vergleichsrechner Ihre voraussichtliche Rendite sowie den Zinsertrag je Tagesgeld-Angebot. So erfahren Sie schnell und einfach, bei welcher Bank Sie am meisten aus ihren Ersparnissen herausholen können.

Angebote im Detail vergleichen

Das Vergleichsergebnis beschränkt sich jedoch gewiss nicht auf Zinsen, Erträge und Renditen. So finden Sie in der Detailansicht jedes Produktes im Tagesgeld Vergleich auch alle Rahmenbedingungen der Verzinsung sowie Informationen rund um die Einlagensicherung und den Kontozugriff. Auch Testberichte und die Bewertungen der CHECK24-Kunden können Sie dort einsehen. Wem es trotz der Fülle an Informationen schwer fällt, das passende Tagesgeld auszuwählen, dem hilft ein Blick auf die CHECK24-Kontonote. In diese fließen sowohl Produktmerkmale als auch Servicequalität und Kundenmeinungen ein.

CHECK24 TIPP

Nutzen Sie den Detailvergleich

Im Tagesgeld-Vergleich von CHECK24 können Sie bis zu drei Angebote direkt gegenüberstellen. Setzen Sie in der Angebotsübersicht einfach ein Häkchen bei "Konto vergleichen" – schon wird das ausgewählte Konto dem Detailvergleich hinzugefügt.

Wunschkonto bequem online beantragen

Haben Sie die für Sie passenden Konditionen einmal gefunden, können Sie Ihr Wunschkonto bequem aus dem Vergleich heraus beantragen. Dafür steht Ihnen unser Online-Antragsformular zur Verfügung, in dem wir neben personenbezogenen Informationen auch Ihre Kontaktdaten abfragen. Auch Ihr Referenzkonto legen Sie darin fest. In diesem Zuge haben Sie zudem die Möglichkeit, einen monatlichen Sparplan einzurichten – die Beträge werden später automatisch per Lastschrift von Ihrem Referenzkonto abgebucht.

Nach Absenden des Formulars erhalten Sie von unserer Partnerbank eine E-Mail, die sowohl den Vertrag enthält als auch die weitere Vorgehensweise erklärt.

CHECK24 ERKLÄRT

Fragt die Bank bei der Beantragung eines Tagesgeldkontos auch die SCHUFA ab?

Ein Tagesgeldkonto kann ausschließlich im Plus geführt werden, eine Überziehung ist in der Regel nicht möglich. Eine Bonitätsprüfung und – damit verbunden – eine SCHUFA-Abfrage sind daher nicht nötig. Selbst, wer mehrere Tagesgeldkonten parallel führt oder regelmäßig über einen Tagesgeldvergleich wechselt, braucht sich um seine SCHUFA-Akte also nicht zu sorgen.

Sie haben noch weitere Fragen rund um das Thema Tagesgeld? Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie hier.

5 Gründe für den CHECK24 Tagesgeldvergleich

Über 300 Banken auf einen Blick

Im CHECK24 Tagesgeldvergleich finden Sie nicht nur die Angebote unserer Partnerbanken, sondern auch die zahlreicher weiterer regionaler und überregionaler Tagesgeld-Anbieter. Mit Informationen zu den Konten von über 300 Banken gewinnen Sie in kürzester Zeit einen umfassenden Marktüberblick.

Bis zu 12 Monate Zinsgarantie

Die besten Zinsen erhält zumeist, wer Neukunde bei der Bank seiner Wahl ist. Dabei gilt: Je länger die Zinsgarantie, desto lukrativer das Tagesgeld. Im Tagesgeldvergleich von CHECK24 werden Sie problemlos fündig – hier warten Zinsgarantien von bis zu einem Jahr.

Orientierungshilfe inklusive

Zinssatz, Ertrag, Zinsgarantie, Einlagensicherung, Kundenzufriedenheit, Testberichte – das Spektrum an Vergleichsgrößen reicht weit. Gebündelt werden all diese in einer von CHECK24 vergebenen Kontonote. Das macht den Vergleich verschiedener Tagesgeld Angebote umso einfacher.

Exklusive Sonderaktionen

Wir stehen regelmäßig mit unseren Partnerbanken in Verhandlung. Ob Exklusivkonditionen oder attraktive Geldprämien für den Tagesgeld-Abschluss – für unsere Kunden holen wir stets das Beste heraus.

Kostenlose Rundum-Beratung

Sie brauchen Hilfe bei der Auswahl des passenden Kontos oder haben Fragen zur Beantragung? Dann nutzen Sie doch unsere telefonische Beratung: Unsere Tagesgeld-Experten helfen gern weiter. Das Beste: Dieser Service ist für unsere Kunden vollkommen kostenfrei.

Tagesgeld Umfrage

Welchen Geldbetrag haben Sie aktuell auf Ihrem Tagesgeldkonto angelegt?

Unsere Partnerbanken

So können wir jeden Tag unser Bestes geben

Zwischen Zins und Inflation Tagesgeld im Wettstreit mit den Verbraucherpreisen

Aktueller Tagesgeld-Bestzins bei CHECK24:

1,10 % p.a.

Aktuelle Inflationsrate in Deutschland:

0,80 % p.a.

Aktuell erzielbare reale Tagesgeldrendite:

0,30 % p.a.

Top-Tagesgeldzinsen sichern »
Sparerindex: Tagesgeld vs. Inflation CHECK24 Sparerindex

Was vom Tagesgeld übrig bleibt: Tagesgeld versus Inflation zum Sparerindex »

Recht & Steuer Das sollten Tagesgeld-Sparer außerdem wissen

Nichts geht über die Sicherheit der persönlichen Ersparnisse. Ebenso sollte von den einmal erzielten Tagesgelderträgen auch nach der Steuer möglichst viel übrig bleiben. Was Banken und Behörden für den Schutz der Tagesgeldeinlagen tun und worauf Sparer in puncto Steuern achten sollten.

Doppelt hält besser: So schützen Banken die Einlagen ihrer Kunden

Europäische Einlagensicherung

(gesetzlich)

Deutsche Einlagensicherung

(freiwillig)

&

Bankenkrisen verdeutlichen, welchen Risiken Spareinlagen ausgesetzt sein können. Zum Schutz der privaten Sparer trat im Jahr 2014 eine neue EU-Richtlinie in Kraft, die bis zum Juli 2015 in sämtlichen Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt wurde. Sie klärt, was bei einer Bankenpleite mit den Ersparnissen der Verbraucher geschieht.

Für Beträge, die über die gesetzliche Einlagensicherung hinausgehen, springt im Ernstfall die deutsche Einlagensicherung ein. Eine Entschädigung erhalten Sparer hier über die Einlagensicherungsfonds der privaten und öffentlichen Banken. Deren Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag in den jeweiligen Fonds ein.

Wer kümmert sich um die Entschädigung?

Je nach Bank wird die gesetzliche Einlagensicherung über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) oder über die Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschlands (EdÖ) abgewickelt.

Für die freiwillige Einlagensicherung privater Banken ist der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) verantwortlich. Bei den öffentlichen Banken übernimmt der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VöB ESF) diese Aufgabe.

Bis zu welcher Höhe sind Tagesgeldeinlagen geschützt?

Über die gesetzliche Einlagensicherung sind private Ersparnisse bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Bank und Kunde geschützt. Bei gemeinschaftlicher Kontoführung mit dem Ehepartner erhöht sich diese sogenannte Deckungssumme auf 200.000 Euro. Unter Umständen – etwa nach Verkauf einer privat genutzten Immobilie oder bei besonderen Ereignissen wie einer Hochzeit oder der Geburt eines Kindes, aber auch bei Verlust des Arbeitsplatzes – sind sogar bis zu 500.000 Euro über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten abgesichert. Liegt der Wert der Einlagen aber niedriger als die Verwaltungskosten bei der Entschädigung, geht der betroffene Sparer leer aus.

weitere Informationen zur europäischen Einlagensicherung

Anders als bei der europäischen Einlagensicherung gibt es bei der deutschen keine klar definierte Obergrenze. Welche Entschädigung Sparer im Ernstfall erhalten, richtet sich stattdessen nach den Eigenmitteln der Banken. Über den BdB etwa sind etwa pro Kunde bis zu 20 Prozent des gesamten haftenden Eigenkapitals der Bank als Sicherheit im Fonds vorhanden (ab 2020: 15 Prozent, ab 2025: 8,75 %), mindestens jedoch eine Million Euro. Da der gesamte Fonds im Entschädigungsfall haftet, ist es unerheblich, ob die betroffene Bank diesen Betrag zuvor auch in den Fonds eingezahlt hat. In der Praxis liegt die durchschnittliche Sicherungsgrenze bei 190 Millionen Euro pro Kunde und Institut Stand: 2015).

weitere Informationen zur deutschen Einlagensicherung

CHECK24 KURZINFO

Guthaben bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind anderweitig geschützt – bei der sogenannten Institutssicherung sind die Ersparnisse im Insolvenzfall theoretisch unbegrenzt abgesichert.

Abgeltungssteuer & Co.: Diese Steuerbegriffe sind beim Tagesgeld wichtig

Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag

Auf Kapitalerträge werden Steuern fällig, da bilden die Zinsen aufs Tagesgeld keine Ausnahme. Seit 2009 werden pauschal 26,38 Prozent der Erträge an das Finanzamt abgeführt. Darin enthalten ist die Abgeltungssteuer (auch schlicht Kapitalertragsteuer genannt) in Höhe von 25 Prozent. Auf sie entfällt zusätzlich ein Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent.

Gehört der Kunde einer Kirche an, kommt noch die Kirchensteuer hinzu. Kapitalertragsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag zusammengenommen werden in Baden-Württemberg und Bayern so 27,82 Prozent der Erträge an das Finanzamt abgeführt. In den übrigen Bundesländern liegt der Satz bei 27,99 Prozent.

Sparerpauschbetrag und Freistellungsauftrag

Sofern nicht anders vereinbart, zieht die Bank Steuern und Zuschläge automatisch ab und führt sie ans Finanzamt ab. Da Gewinne aus Kapitalanlagen jedoch bis zu einer Höhe von 801 Euro pro Person steuerfrei sind – das Steuerwesen spricht hier vom Sparerpauschbetrag –, können Sparer die gezahlten Abgaben bei ihrer Steuererklärung bis zu dieser Höhe zurückfordern. Doch es geht auch einfacher: Um zu verhindern, dass die Bank Zinsgewinne beim Tagesgeld unterhalb der genannten Grenze überhaupt erst an das Finanzamt abführt, können Bankkunden einen Freistellungsauftrag erteilen. Oftmals können diesen direkt beim Onlinebanking einrichten. Wer mehrere Konten bei verschiedenen Banken führt, kann seinen Sparerpauschbetrag über mehrere Freistellungsaufträge auch splitten.

CHECK24 ERKLÄRT

Der Sperrvermerk

Seit 2015 wird auch die Kirchensteuer auf Kapitalerträge automatisch abgezogen. Dafür holen die Banken einmal jährlich Informationen über die Kirchensteuerpflicht ihrer Kunden beim Bundeszentralamt für Steuern ein. Wer das nicht möchte, kann dem automatisierten Datenabruf über einen Sperrvermerk auch widersprechen. Ein vorgefertigtes Formular finden Sparer auf der Website des Bundesfinanzministeriums. Bedenken Sie aber: Wird die Kirchensteuer nicht automatisch an das Finanzamt abgeführt, müssen Sie bei der nächsten Steuererklärung auf jeden Fall die Anlage KAP ausfüllen.

Grundfreibetrag und Günstigerprüfung

So mancher Sparer braucht auf seine Kapitalerträge keine Abgaben zu leisten: Liegen die gesamten Jahreseinkünfte unterhalb des sogenannten Grundfreibetrages von derzeit 8.652 Euro (Stand: 2016), verlangt der Fiskus keine Steuern. In anderen Fällen ist eine Steuerminderung möglich, etwa dann, wenn der persönliche Steuersatz niedriger ist als die pauschale Abgeltungssteuer. Hier hilft die sogenannte Günstigerprüfung weiter, die betroffene Tagesgeld-Sparer bei ihrer Steuererklärung beantragen können. Das Finanzamt prüft dann nach, was im individuellen Fall für den Verbraucher günstiger ist – die Kapitalertragsteuer oder doch eine Berechnung nach dem persönlichen Steuersatz – und erstattet zu viel gezahlte Steuern zurück.