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Tagesgeldkonto wechseln

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Tagesgeld wechseln

Da die Zinsen beim Tagesgeld variabel sind, lohnt sich ein regelmäßiger Vergleich der Tagesgeldbanken. Auf diese Weise können kluge Sparer stets von den günstigsten Angeboten profitieren. Ein Wechsel des Tagesgeldkontos sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen werden, wenn ein anderes Institut deutlich bessere Konditionen anbietet. In einigen Fällen handelt es sich bei den beworbenen Zinsen auch um reine Neukundenangebote. Das bedeutet, dass der Zinssatz nur über einen bestimmten Zeitraum gilt. Anschließend fällt er auf den Bestandskundensatz zurück, der oft wesentlich niedriger ausfällt. Auch in diesem Fall lohnt sich ein Wechsel.

Anleger sollten jedoch nicht ausschließlich auf die Zinshöhe achten. Auch andere wichtige Faktoren wie Zinsgarantien, Sondergutschriften und die Häufigkeit der Zinsausschüttung haben Auswirkung auf die Rendite und sollten deshalb in die Entscheidung miteinbezogen werden. Wer nicht ständig das Tagesgeldkonto wechseln möchte, sollte außerdem darauf achten, dass der beworbene Zinssatz für Neu- und Bestandskunden gilt.

Das Tagesgeldkonto kann kostenlos gewechselt werden

Das Tagesgeldkonto zu wechseln ist unkompliziert und zudem kostenfrei. Tagesgeldbanken verlangen weder Kontoführungsgebühren, noch Gebühren für die Neueröffnung oder Schließung eines Kontos. Dazu kommt, dass beim Tagesgeld keine Kündigungsfristen eingehalten werden müssen. Grundsätzlich ist es nicht zwingend notwendig, das alte Tagesgeldkonto zu kündigen. Da die Kontoführung kostenlos ist, können auch mehrere Konten nebeneinander geführt werden. Dies bietet Sparern den Vorteil, dass sie ihr Geld jederzeit flexibel auf das Tagesgeldkonto umlagern können, welches gerade die höchsten Zinsen bietet.

Wenn das alte Tagesgeldkonto dennoch gekündigt werden soll, ist es ratsam, zunächst ein neues zu eröffnen. Da die Ersparnisseständig verzinst werden, wird auf diese Weise verhindert, dass das Geld über einen längeren Zeitraum ungenutzt auf dem Girokonto liegen bleibt. Für die Kontoeröffnung kann ganz einfach die Antragsstrecke im CHECK24 Tagesgeld Vergleich ausgefüllt werden. Im Rahmen dessen werden Angaben zur Person sowie Kontaktdaten abgefragt.

Im nächsten Schritt müssen Kontonummer und Bankleitzahl des gewünschten Referenzkontos angegeben werden. Das Referenzkonto wird benötigt, um Geld auf das Tagesgeldkonto zu transferieren und abzubuchen. Auf diese Weise soll ein unrechtmäßiger Zugriff auf die Spareinlagen verhindert werden. Der Einfachheit halber sollte am besten das eigene Girokonto als Referenzkonto angegeben werden.

Im Postident-Verfahren wird die Identität festgestellt

Nach Abschluss der Antragsstrecke und dem Absenden des Antrags verschickt die Tagesgeldbank innerhalb weniger Werktage die Kontoeröffnungsunterlagen und den Postident-Coupon. Nun muss sich der Kunde mit Hilfe des Postident-Verfahrens in einer beliebigen Filiale der Post als Person identifizieren. Dafür werden die ausgefüllten und unterschriebenen Kontoeröffnungsunterlagen sowie ein gültiger Personalausweis benötigt. Der Post-Mitarbeiter überprüft die Identität und schickt die Unterlagen dann an die Bank zurück. Das Postident-Verfahren ist kostenlos.

Das alte Tagesgeldkonto auflösen

Nach einigen Tagen wird der Neukunde von der Bank über die Eröffnung des Tagesgeldkontos informiert. Nachdem er seine Zugangsdaten erhalten beziehungsweise diese erstellt hat, kann das neue Konto uneingeschränkt genutzt werden. Die Ersparnisse können nun vom alten Tagesgeldkonto auf das Referenzkonto transferiert, und von dort aus wiederum auf das neue Tagesgeldkonto überwiesen werden.

Nun kann auch das alte Tagesgeldkonto aufgelöst werden. Dafür muss eine schriftliche Kündigung an die Tagesgeldbank geschickt werden. Einige Institute bieten hierfür vorgefertigte Formulare auf ihrer Homepage an. Andernfalls genügt auch ein formloses Schreiben, welches die Kundennummer, die Anschrift des Kunden sowie eine Kündigungsaufforderung enthält.

Der Freistellungsauftrag muss gekündigt und neu erteilt werden

Auch der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge muss bei der alten Tagesgeldbank gekündigt, und stattdessen dem neuen Institut erteilt werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Bank die sogenannte Abgeltungssteuer an das Finanzamt abführt. Diese fällt auf Zinserträge an und beträgt 26,38 Prozent. Mit dem Freistellungsauftrag für Kapitalerträge kann ein Freibetrag von 801 Euro – beziehungsweise 1.602 Euro für Verheiratete – steuerfrei geltend gemacht werden.

Auch die Einrichtung und Löschung des Freistellungsauftrages ist kostenlos. Bei vielen Direktbanken können Änderungen direkt auf der Homepage vorgenommen werden. Andernfalls sind vorgefertigte Formulare auf der Internetseite erhältlich. Der Freistellungsauftrag muss in der Regel bis zum letzten Bankarbeitstag eines Jahres eingereicht werden. Bei einigen Tagesgeldbanken gelten allerdings andere Fristen.