Moped- und E-Scooter-Versicherung
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Mopedversicherung

Moped, Roller oder E-Scooter fahren bedeutet für viele Menschen ein großes Gefühl von Freiheit. CHECK24 bietet auch für diese Fahrzeuge eine entsprechende Versicherung an. Der Vorteil beim Abschluss über das CHECK24-Kundenkonto: Der Wiederabschluss im Folgejahr ist ganz einfach mit einem Klick erledigt!

E-Scooter-Versicherung-Vergleich bei CHECK24

E-Scooter (kurz für Elektro-Scooter beziehungsweise Elektro-Tretroller) benötigen mit dem Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung zur Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr eine eigene Haftpflichtversicherung.

Was als E-Scooter gilt? Und wie Sie Ihren E-Scooter versichern können? Erfahren Sie hier mehr »

Wie definiert sich ein Moped?

Ein Moped zeichnet sich dadurch aus, dass es – wie ein Fahrrad – zwei Pedale besitzt. Darüber wird der Motor gestartet. Aus der Kombination der Wörter „Motor” und „Pedal” entstand der Kunstbegriff „Moped”.

In Deutschland fällt das Moped in die Kategorie Kleinkraftrad. Darunter sind motorisierte Zweiräder, Dreiräder und vierrädrige Fahrzeuge zusammengefasst, die

  • einen Hubraum von maximal 50 Kubikzentimetern (cm³) und/oder
  • eine Motorleistung von bis zu vier Kilowattstunden (kW) sowie
  • eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h haben.

Welche Fahrzeuge benötigen eine Mopedversicherung?

Neben Mopeds benötigen auch die folgenden Fahrzeuge eine Mopedversicherung:

  • Fahrräder mit Hilfsmotor
  • E-Scooter bis 20 km/h
  • Leichtmofas bis 20 km/h
  • Mofas bis 25 km/h
  • Roller und Mokicks bis 60 km/h
  • dreirädrige Kleinkrafträder bis 45 km/h
  • vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h
  • Elektrofahrräder/S-Pedelecs bis 45 km/h
  • elektronische Mobilitätshilfen bis 20 km/h
  • Krankenfahrstühle

Versicherungsschein und Versicherungskennzeichen

Um im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden zu dürfen, benötigen Mopeds eine eigene Versicherung. Der Versicherer stellt den Versicherungsschein aus und schickt das Versicherungskennzeichen zu. Dieses wird am Heck des Mopeds angebracht.

Eine Mopedversicherung ist ein Jahr gültig. Das Versicherungsjahr beginnt ab dem 1. März eines Jahres und endet mit dem letzten Februartag des darauffolgenden Kalenderjahrs. Deshalb ist auch das Versicherungskennzeichen für Mopeds und Co. – im Gegensatz zu einem Pkw-Kennzeichen – immer nur zwölf Monate gültig und muss dann ausgetauscht werden.

Damit die Gültigkeit leicht erkannt werden kann, wechselt die Ziffernfarbe des Mopedkennzeichens jedes Jahr im rotierenden System zwischen schwarz, blau und grün.

Info: Zulassung, Hauptuntersuchung, Kfz-Steuer und Fahrzeugschein

Mopeds müssen nicht bei der Zulassungsstelle angemeldet werden. Auch ist weder eine Hauptuntersuchung (HU) noch Abgasuntersuchung (AU) vorgeschrieben. Eine Kfz-Steuer wird ebenfalls nicht fällig.

Für die Nutzung im Straßenverkehr genügt eine Betriebserlaubnis des Herstellers. Die Zulassungsbescheinigungen Teil 1 (ehemals Fahrzeugschein) sowie Teil 2 (ehemals Fahrzeugbrief) werden nicht ausgestellt.

Bei welcher Versicherungsgesellschaft ein Moped oder Mofa versichert ist, kann über die Buchstabenkombination des Kennzeichens leicht ermittelt werden. Die entsprechende Auskunft kann beim Zentralruf der Autoversicherer oder der GDV Dienstleistungs-GmbH eingeholt werden.

Leistungen einer Mopedversicherung

Mopeds müssen – wie alle Kleinkrafträder – mindestens eine Haftpflichtversicherung besitzen. Das schreibt der Gesetzgeber vor.

Den Versicherungsschein stellt die jeweilige Kfz-Versicherung aus, ebenso gibt es von der Gesellschaft das Versicherungskennzeichen.

Gesetzlich vorgeschrieben für die Haftpflichtversicherung sind diese Leistungen:

  • 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden
  • 1,12 Millionen Euro bei Sachschäden
  • 50.000 Euro bei Vermögensschäden

Erweiterter Schutz mit Teilkasko

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung kann zusätzlich eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden. Ein Vollkaskoschutz wird hingegen in der Regel für Mopeds nicht angeboten.

Der Teilkaskoschutz einer Mopedversicherung beinhaltet die Absicherung der folgenden Risiken:

  • Diebstahl und Raub
  • Brand, Kurzschluss und Explosion
  • Hagel- und Sturmschäden
  • Blitzschlag
  • Überschwemmung
  • Kollisionen mit Haarwild
  • Schäden durch Marderbiss
  • Glasbruch

Tipp: Eine Teilkaskoversicherung ist ratsam, da Mopeds und andere Kleinkrafträder im Vergleich zu anderen Fahrzeugen überproportional häufig gestohlen werden.

Die bekanntesten Kleinkrafträder im Überblick

  • Mofa

    Auf 25 km/h gedrosselte Kleinkrafträder werden als Mofas bezeichnet. Der Begriff ist eine Wortkreation aus „Motor” und „Fahrrad”.

    In Deutschland werden zudem alle Fahrräder mit einem Hilfsmotor, die schneller als 20 km/h fahren, rechtlich wie Mofas behandelt und benötigen daher ein Mofa-Kennzeichen.

    Lesen Sie hier mehr zur Mofaversicherung.

  • Mokick

    Das Mokick wird traditionell mit einem sogenannten Kickstarter angetreten – was der Bauart auch ihren Namen eingebracht hat.

    Mokicks bieten Platz für bis zu zwei Personen.

  • Roller

    Der Motorroller zeichnet sich durch seinen „Damendurchstieg” und die aufrechte Sitzposition aus. Angeboten werden ein- und zweisitzige Motorroller.

    Gestartet werden diese mit einem Kickstarter oder Anlasser.

    Informationen zur Rollerversicherung erhalten Sie hier.

Häufige Fragen

  • Welche Fahrzeuge benötigen ein Versicherungskennzeichen?

    Die folgenden Kraftfahrzeuge benötigen für den Straßenverkehr eigene Versicherungskennzeichen:

    • Kleinkrafträder, beispielsweise Mofas, Mopeds, Roller und Pedelecs, die nicht mehr als 50 ccm Hubraum haben und nicht schneller als 45 km/h fahren
    • Mofas und Mopeds aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h, die erstmals vor dem 1.3.1992 versichert waren
    • Quads, Segways und Trikes mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 ccm
    • E-Roller mit Betriebserlaubnis
    • Fahrräder mit Hilfsmotor
    • Krankenfahrstühle

    Die Nummernschilder werden von der jeweiligen Kfz-Versicherung herausgegeben und sind ein Jahr gültig.

  • Können auch E-Scooter versichert werden?

    Ja, seitdem am 15.06.2019 das Gesetz zur Straßenzulassung von E-Scootern in Kraft getreten ist unterliegen die Elektro-Tretroller der Versicherungspflicht. Näheres zur aktuellen Gesetzeslage und der E-Scooter-Versicherung können Sie hier nachlesen.

  • Muss die Mopedversicherung jedes Jahr neu abgeschlossen werden?

    Eine Mopedversicherung läuft maximal zwölf Monate – in der Regel vom 1. März bis Ende Februar des Folgejahres. Dann muss der Versicherungsschutz neu beantragt werden.

    Ihr Vorteil, wenn Sie über CHECK24 abschließen: Alle relevanten Daten werden in Ihrem Kundenkonto hinterlegt, sodass ein Wiederabschluss der Mopedversicherung im Folgejahr ganz einfach mit einem Klick erledigt werden kann.

  • Kann ich den Versicherungszeitraum beziehungsweise den Beginn der Mopedversicherung selbst wählen?

    Ein Moped-Versicherungsjahr startet immer ab dem 1. März eines Jahres. Der Versicherungsschutz beginnt jedoch an dem Tag, der vertraglich als Versicherungsbeginn genannt ist.

    Beginnt die Versicherung also „unterjährig”, berechnet die Mopedversicherung den Beitrag auch nur anteilig für das verbleibende Versicherungsjahr.

    Das Kennzeichen ist in jedem Fall bis Ende Februar des Folgejahres gültig. Für das darauffolgende Versicherungsjahr muss ein neues Kennzeichen und somit ein erneuter Versicherungsschutz bestellt werden.

  • Wer darf mit dem Fahrzeug fahren?

    Bei der Mopedversicherung von CHECK24 dürfen die folgenden Personen mit dem versicherten Fahrzeug fahren:

    • der Fahrzeughalter
    • der Fahrzeugeigentümer (falls vom Halter abweichend)
    • alle berechtigten Fahrer des Fahrzeugs

    Info: Als Fahrer sind alle Personen berechtigt, die

    • mit der Zustimmung des Versicherungsnehmers mit dem Fahrzeug unterwegs sind
    • mindestens so alt sind wie der jüngste im Versicherungsvertrag angegebene Fahrer.
  • Besteht mit einer Mopedversicherung auch im Ausland Versicherungsschutz?

    Für Fahrten ins beziehungsweise im Ausland ist eine sogenannte grüne Versicherungskarte notwendig. Diese stellt die Versicherungsgesellschaft aus. Damit ist das Fahrzeug in allen EU-Staaten sowie in Gebieten, die zur EU gehören, versichert. Allerdings richtet sich der Versicherungsschutz dann nach den gesetzlichen Mindeststandards des jeweiligen Landes.

    Wichtig: Eine in Deutschland abgeschlossene Mopedversicherung gilt nicht für Fahrzeuge, die dauerhaft im Ausland – etwa am eigenen Feriendomizil – genutzt werden.

  • Dürfen auch Minderjährige eine Mopedversicherung abschließen?

    Bei minderjährigen Personen muss der gesetzliche Vertreter (das sind in der Regel die Eltern) den Versicherungsantrag stellen. Beim Vertragsabschluss ist darauf zu achten, dass das Alter des jüngsten Fahrers berücksichtigt wird.

  • Welche Kündigungsfrist gilt bei einer Mopedversicherung?

    Eine Mopedversicherung endet automatisch nach einem Versicherungsjahr. Deshalb muss keine Kündigungsfrist beachtet werden.

    Wichtig: Lediglich im Schadensfall gilt eine Sonderkündigungsfrist von einem Monat. 

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