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TÜV-Zertifikat für den Strom- und Gasvergleich
Die Zertifizierung der Softwarequalität durch den TÜV SÜD betrifft die Bereiche Datensicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität des Strom- und Gasvergleichs anhand besonders strenger Kriterien. Insbesondere die Aspekte Datenschutz und Datensicherheit gewinnen im Internet immer größere Bedeutung, da zur Erstellung der Vergleiche und für einen anschließenden Online-Antrag die Abfrage persönlicher Daten notwendig ist. Bei der Zertifizierung durch den TÜV SÜD werden die strengen gesetzlichen Anforderungen nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Telemediengesetz (TMG) und die Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum IT Grundschutz herangezogen.

Das Qualitätsmanagement wird in Anlehnung an die ISO 9001 geprüft. Grundlage für die Prüfung der Funktionalität und Usability sind umfangreiche Tests und TÜV SÜD Prüfanforderungen in Anlehnung an diverse ISO-Normen.

Das TÜV-Siegel wurde erteilt von:

TÜV SÜD Product Service GmbH
Ridlerstr. 65
80339 München
http://www.tuev-sued.de
 
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Ökostrom

Ökostromvergleich beim Testsieger

Den Wunsch, grünen Strom zu beziehen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, haben zahlreiche Stromkunden. Viele Verbraucher befürchten jedoch, dass sie bei einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter mehr bezahlen müssen als für herkömmlichen Strom. Diese Befürchtungen sind unbegründet, denn zahlreiche Stromtarife von Ökostromanbietern sind mittlerweile deutlich günstiger als die örtliche Grundversorgung. Wer die Stromtarife der inzwischen rund 1.000 Ökostromanbieter vergleicht, kann bis zu 430 € sparen.

 

Ökotarife einfach finden

Sie können die Suche nach einem günstigen Stromtarif ganz einfach auf Ökostrom beschränken, indem Sie im Stromvergleich den Menüpunkt „Nur Ökostrom“ auswählen. Wenn Sie im Anschluss das Suchergebnis im Vergleich noch weiter eingrenzen möchten, gibt es die Möglichkeit, zwischen den Menüpunkten „Basis“ oder „Nachhaltig“ zu wählen. Wer sich für „Nachhaltig“ entscheidet, erhält im Vergleich nur Ökostromanbieter, die mit dem „OK-Power-Label“ oder dem „Grüner Strom Label“ gekennzeichnet sind oder deren Anbieter nachweisen kann, dass er in großem Umfang in die lokale Ökostromproduktion investiert.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Unter den Angeboten gibt es viele Abstufungen: So vertreiben manche Stromanbieter ausschließlich Ökostrom, während andere Versorger neben Strom aus fossilen Quellen auch grüne Energie anbieten. Immer mehr Ökostromanbieter erzeugen sogar Strom in eigenen Anlagen. Einige fördern auch Kunden dabei, Photovoltaikanlagen oder Mini-Blockheizkraftwerke in ihre eigenen vier Wände zu integrieren.
 

Ökostromanbieter oft günstiger als Grundversorger

Viele Ökostromtarife sind günstiger als die Tarife in der Grundversorgung. Aber der Preis alleine sollte nicht entscheiden: Verbraucher sollten vor allem auf die Herkunft des Stroms achten. Hierbei helfen verschiedene Gütesiegel.

Ökostrom - Herstellung / Produktion
 
Ökostrom aus Wind und Sonne
Im Gegensatz zu herkömmlichem Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken wird bei der Produktion von Ökostrom in Windkraft- und Solaranlagen kein Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben. Die Produktion von Windkraftanlagen ist jedoch nicht emissionsfrei, da Materialien wie Beton und Stahl mit hohem Energieaufwand verarbeitetet werden. Erst zwei bis sechs Monate nach Inbetriebnahme gleicht sich dieser Energieverbrauch wieder aus und eine klimaneutrale Ökostromgewinnung ist gewährleistet.
 
Ökostrom aus Biomasse
Eine weitere alternative Quelle zur Stromerzeugung ist Biomasse, die aus rein ökologischen Erzeugnissen, wie zum Beispiel Holzpellets oder pflanzlichem Treibgut, besteht. Bei ihrer Verbrennung wird zwar CO2 ausgestoßen, allerdings nur der Anteil an Kohlendioxid, den die Pflanzen während des Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen haben. Deshalb wird Strom, der beim Verbrennen von Biomasse entsteht, als klimaneutral bezeichnet. Gleich wie er produziert wird, Ökostrom hilft den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre nachhaltig zu verringern und den Klimawandel zu verlangsamen.
 
Ökostromerzeugung in Deutschland – Immer mehr erneuerbare Energien
2015 war ein Rekordjahr in Sachen Ökostrom: Noch nie wurden in Deutschland so viele erneuerbare Energien produziert und verbraucht. So stammt insgesamt ein Drittel des Stroms aus Windkraft-, Solar-, Biogas- und Wasserkraftanlagen. Der grüne Strom wächst seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 stetig. Im Jahr 2000 betrug der Anteil regenerativer Energiequellen nur sechs Prozent, im ersten Halbjahr 2015 bereits 32,5 Prozent. Die Bundesregierung hat sich das Klimaziel gesetzt, bis 2025 den Ökostromanteil auf 40 bis 45 Prozent zu erhöhen. 2035 soll dann mehr als die Hälfte des
Sonne und Wind erzeugen den meisten Strom
Deutscher Ökostrom wird zu 34,4 Prozent aus Windkraft, zu 20,4 Prozent aus Solarenergie, zu 4,3 Prozent aus Biogas und zu 3,1 Prozent aus Wasserkraft erzeugt. Die Hauptenergieträger sind also Wind und Sonne.
 

Bundesländer im Vergleich ─ Die Top 3 Ökostromproduzenten 

 
Ökostromerzeugung in Deutschland
  1. Mecklenburg-Vorpommern: 63,3 Prozent

    In dem an der Ostsee gelegenen Bundesland sorgen vor allem Windräder für saubere Energie (Windstromanteil: 35,8 %). Die Küstenlage bietet einen idealen Standort für zahlreiche Windkraftanlagen. Auch die geringe Besiedelung begünstigt den Bau großflächiger Windparks. In der von Landwirtschaft geprägten Region stellt neben Windenergie Biogas (16,2%) die zweitgrößte Ökostromquelle dar. 
  2. Thüringen: 54,9 Prozent

    Auch hier ist die Windenergie (19,2 %) die vorherrschende Energiequelle. Aber auch Solarenergie (11,3 %) macht einen großen Teil der Erzeugung aus. Auch Thüringen gehört zu den dünn besiedelten Bundesländern, dadurch können viele Freiflächen für Solar- und Windkraftanlagen genutzt werden. Die Thüringer Landesregierung hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2040 den Energiebedarf komplett mit Ökostrom abzudecken. Dafür soll unter anderem der Anteil der Windenergie verdreifacht werden. Hier soll die Nutzung von Windrädern in Waldgebieten eine Rolle spielen. 
  3. Sachsen-Anhalt: 48,3 Prozent

    Der Ökostrom stammt hauptsächlich aus Windkraft (26,9 %) und Sonnenenergie (7,1 %). Ähnlich wie in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern bietet die geringe Bevölkerungsdichte viel Raum für grüne Kraftwerke. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die regenerative Stromerzeugung um 35 Prozent zu steigern
Ökostrom: Weitere Top-Erzeuger
Auch Bayern (36,2 %), Hessen (40,9 %) und Schleswig-Holstein (43,3 %) haben in der Ökostromerzeugung die Nase vorne. In Bayern wird der grüne Strom vor allem aus Biogas (25,4 %), Wasserkraft (12,8 %) und Sonnenenergie (11,8 %) produziert. Aufgrund der ausgeprägten landwirtschaftlichen Nutzung spielt Biomasse aus Energiepflanzen (z.B. Mais) eine große Rolle in der bayerischen Stromgewinnung. Zudem machen die zahlreichen Seen und Flüsse Bayern zum perfekten Standort für Wasserkraftwerke. Die Küstenlage Schleswig-Holsteins begünstigt die Windstromerzeugung (24,4 %) im nördlichsten Bundesland Deutschlands. Zusätzlich sorgt das ausgeprägte Agrarwesen für einen hohen Biogasanteil (8,8 %). In Hessen stammt der Strom größtenteils aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen.
 
Die „kleinen“ Ökostromerzeuger
Mit 2,8 Prozent Grünstromanteil liegt der Stadtstaat Berlin auf dem letzten Platz im Stromerzeuger-Ranking. Mit 892 km² Fläche gehört Berlin zu den kleinsten Bundesländern mit einer gleichzeitig sehr hohen Bevölkerungsdichte, dementsprechend wenige Freiflächen stehen für den Bau grüner oder konventioneller Kraftwerke zur Verfügung. Das Saarland ist das viertkleinste Bundesland. Auch hier wird entsprechend wenig Grau- oder Ökostrom (6,4 %) erzeugt. Auch in Nordrhein-Westfalen fällt der Anteil an erneuerbaren Energien mit 8,4 Prozent relativ gering aus. Doch anders als in Berlin oder im Saarland liegt dies in NRW nicht an der mangelnden Grundfläche, sondern am sehr hohen Kohlestromanteil. So wird mehr als die Hälfte des Stroms aus Braun- und Steinkohle erzeugt. Bis 2025 hat sich die nordrhein-westfälische Landesregierung zum Ziel gesetzt, den Ökostromanteil auf 30 Prozent zu steigern. 
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