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Strompreisrekord in Deutschland


Die Strompreise befinden sich aktuell auf einem Rekordhoch, kurzfristig ist nicht mit einer Entspannung zu rechnen.

Die Gründe für diesen starken Anstieg sind vielfältig:

  1. Der Energieverbrauch ist im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Erholung stark gestiegen.

  2. Mit der steigenden Nachfrage zogen Großhandelspreise für Öl, Gas und Kohle deutlich an, welche zur Stromerzeugung notwendig sind.

  3. Hinzu kommen erhöhte CO2-Abgaben, welche auf diese Energieträger fällig werden.

  4. In Folge bewegt sich der Börsenstrompreis auf einem Rekordniveau. Mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine steigen die Preise an der Strombörse erneut an.

  5. Viele Stromanbieter geben diese Kosten an die Verbraucher weiter (Ø +34,8 % in der Grundversorgung).

Weitere Informationen zu den Rekordpreisen bei Strom finden sie hier.

Sollten Sie eine Strompreiserhöhung erhalten, können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Anbieter wechseln. Vergleichen Sie jetzt Stromtarife und schützen Sie sich mit einer Preisgarantie vor weiter steigenden Strompreisen: Von CHECK24 empfohlene Tarife haben immer eine Preisgarantie von mindestens 12 Monaten.


Sollten Sie sich nach der Preiserhöhung eines Alternativanbieters für die lokale Grundversorgung entscheiden, müssen Sie nach dem Gebrauch des Sonderkündigungsrechts nichts weiter unternehmen – Ihr Grundversorger meldet sich automatisch bei Ihnen. Beachten Sie, dass Grundversorgungstarife in der Regel keine Preisgarantie bieten und Preise kurzfristig angepasst werden können.
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Strompreise

Durch gestiegene Kosten bei der Stromerzeugung in Kohle- und Gaskraftwerken, Produktionsrückgängen bei erneuerbaren Energien und gleichzeitig großer Nachfrage aus der Wirtschaft, befinden sich die Strompreise auf einem sehr hohen Niveau. Der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland könnten die Strompreise für Endkunden weiter steigen lassen. Erfahren Sie hier, wie die hohen Strompreise und damit auch die hohen Stromkosten entstehen und wie Sie diese senken können.

Aktueller Überblick

** Der Strompreis befindet sich auf einem Rekordniveau **

  • Der Börsenstrompreis ist seit dem Wochenende erstmals wieder unter 100 Euro/ MWh.
  • Viele Stromanbieter kämpfen mit hohen Beschaffungspreisen und kalkulieren ihre Preise deshalb ständig neu. Beachten Sie: Grundversorgungstarife können aktuell günstiger sein als Alternativanbieter. 
  • Ein Strompreisdeckel von 30 ct. pro kWh für den Basisverbrauch wurde von der Bundesregierung angekündigt. 

Aktuelle Strompreise im September 2022

Die aktuelle Lage am Strommarkt ist angespannt. Die extremen Strompreiserhöhungen haben vielfältige Gründe: Der Stromverbrauch ist im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Erholung stark gestiegen. Die steigende Nachfrage führte zu steigenden Großhandelspreise für Strom, Gas, Öl und Kohle. Hinzu kommen erhöhte CO₂-Abgaben, welche auf diese Energieträger fällig werden. In Folge bewegt sich der Börsenstrompreis auf einem Rekordniveau. Viele Stromanbieter geben diese Preissteigerungen an die Verbraucher weiter. Die Stromanbieter kalkulieren aktuell aufgrund der dynamischen Situation am Strommarkt die Preise ständig neu.

Wie hoch Ihre Stromkosten sind hängt von Ihrem Verbrauch und Ihrem Wohnort ab. Für passende Tarife, die auf Ihren Verbrauch und Ihren Wohnort abgestimmt sind, machen Sie am besten einen Strompreisvergleich. Für einen Haushalt in 12359 Berlin sind im September 2022 folgende Strompreise pro Monat normal:

Personen
im Haushalt
Strompreis Grundversorgung Strompreis des günstigsten Alternativanbieters
1 Person 49,60 € / Monat 57,07 € / Monat
2 Personen 77,20 € / Monat 90,30 € / Monat
3 Personen 104,80 € / Monat 123,53 € / Monat
4 Personen 125,50 € / Monat 148,44 € / Monat
Berechnung der Ø monatl. Strompreise basierend auf CHECK24 Richtwerten zum Stromverbrauch und empfohlenen Einstellungen.
Stand: 5. September 2022.

 

Ist ein Stromanbieterwechsel jetzt sinnvoll?

Wenn Sie sich in der Grundversorgung befinden, empfehlen wir abhängig von Ihrer Situation:

  • Jetzt wechseln und mit einer Preisgarantie gegen steigende Preise absichern.
  • Abwarten und den CHECK24 Sparalarm aktivieren. Wir informieren Sie bei verbessertem Angebot und steigender Ersparnis. Dieser erscheint automatisch in der Vergleichsübersicht, sobald aktuell keine günstigeren Tarife für Sie angeboten werden können.

Falls Sie einen Tarif bei einem alternativen Anbieter haben, empfehlen wir Ihnen, die Preise zeitnah zu vergleichen und auch eventuelle Preiserhöhungen zu berücksichtigen. Unabhängig von der Vertragslaufzeit haben Sie bei einer Preiserhöhung immer ein Sonderkündigungsrecht.

Wichtige Informationen zu Strompreisen in Deutschland

  1. Die Preisanstiege bei der Grundversorgung fielen in den letzten Jahren höher aus als bei den alternativen Stromanbietern.
  2. Die Stromanbieter haben nur teilweise Einfluss auf den Strompreis. Staatliche Abgaben, Steuern und Netzentgelte bestimmen einen Großteil des Strompreises.
  3. Verbraucher haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn ihr Stromanbieter den Strompreis erhöht.
  4. Es lohnt sich, den aktuellen Strommarkt zu beobachten und die Stromtarife regelmäßig zu vergleichen.

Zusammensetzung des Strompreises

Was kostet eine Kilowattstunde (kWh) Strom? Der durchschnittliche Strompreis in Deutschland betrug 2021 32,16 Cent pro Kilowattstunde, im ersten Halbjahr 2022 kostet die Kilowattstunde 37,14 Cent. Der Strompreis setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen. Er besteht aus: staatlichen Abgaben, Steuern, Netzentgelten sowie Energiebeschaffung/ Vertrieb. Auf die drei erstgenannten hat der Versorger keinerlei Einfluss. Die Steuern sowie die Abgaben und Umlagen muss der Stromanbieter fix für jede verbrauchte Kilowattstunde abführen. Hierzu zählte die EEG-Umlage, die erhoben wurde, um die umweltschonende Erzeugung von Strom zu fördern. Sie wurde im Juli 2022 abgeschafft.

Strompreiszusammensetzung

Staatliche Entlastungsmöglichkeiten bei Strompreis (brutto)

Entlastungsmöglichkeit Ersparnis Single Ersparnis Familie
Wegfall EEG-Umlage
(3,723 auf 0 Ct.)
66 € 222 €
Senkung Stromsteuer
(2,05 auf 1 Ct.)
19 € 62 €
Senkung MwSt.
(19 % auf 7 %)
71 € 204 €
Verbrauch Single: 1.500 kWh / Familie: 5.000 kWh; Durchschnittlicher Preis Strom Juni 2022, Quelle: CHECK24

Die Abschaffung der EEG-Umlage (vorher 3,723 Ct.) bringt für einen Singlehaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 1.500 kWh etwa 66 Euro. Eine Familie mit 5.000 kWh Stromverbrauch zahlt etwa 222 Euro weniger. Weitere staatliche Maßnahmen könnten den Preisanstieg vollständig abfangen: denkbare Entlastungen wären eine Senkung der Stromsteuer von derzeit 2,05 Cent/kWh auf 1,0 Cent/kWh und eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent. In Kombination mit der Abschaffung der EEG-Umlage würde eine Familie um 459 Euro und ein Singlehaushalt um 147 Euro im Jahr entlastet werden.

„Die erste Senkung der EEG-Umlage zum Jahreswechsel kam aufgrund der massiv gestiegenen Einkaufspreise bei Strom nicht bei den Verbraucher*innen an. Mit der Abschaffung der Ökostromumlage im Juli wird ein Vierpersonenhaushalt um 222 Euro im Jahr erneut entlastet. Den starken Anstieg der Stromkosten seit vergangenem Jahr federt das aber nur teilweise ab."

– Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei CHECK24

Neben der EEG-Umlage gibt es jedoch eine Reihe von weiteren Umlagen und Abgaben, etwa die Konzessionsabgabe, die die jeweilige Stadt oder Gemeinde erhält. Auch die Netzentgelte werden dem Stromanbieter vorgegeben. Sie werden von der Bundesnetzagentur geregelt und fließen an den Netzbetreiber für die Durchleitung von Strom im jeweiligen Netzgebiet.

Lediglich die Kosten für die Energiebeschaffung und den Vertrieb kann der Stromanbieter selbst beeinflussen – dies ist der Preisbestandteil, der die Höhe der eigenen Marge bestimmt. In günstigen Stromtarifen fällt der Anteil der Energiebeschaffung und des Vertriebs geringer aus, in teuren Tarifen, insbesondere der Grundversorgung, liegt dieser Kostenbestandteil höher.

Strompreisbestandteile 2010 - 2022

Strompreisbestandteile 2010 - 2018

Die Stromkosten für Haushaltskunden sind seit 2010 deutlich angestiegen, da Abgaben und Umlagen deutlich erhöht wurden. Zuletzt haben sich inbesondere die Kosten für die Energiebeschaffung erhöht. Zudem wurden einige neue Preisbestandteile eingeführt. 2013 kam mit der Offshore-Haftungsumlage eine neue Umlage hinzu. Auch die durchschnittlichen Netzentgelte stiegen in diesem Jahr deutlich. So kam es zu Anfang 2013 zu einem regelrechten Preissprung bei den Stromkosten.

Zu einem Preissprung kam es 2021 zwar nicht, dennoch ist der durchschnittliche Strompreis im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Steuern, Umlagen und Abgaben machen mittlerweile über 50 Prozent unseres Strompreises aus. Preisanstiege im Bereich Energiebeschaffung und Vertrieb und eine Erhöhung der Steuern führen insgesamt zu einem leichten Anstieg des Strompreises. Wer vermeiden will, mehr für seinen Strom zu bezahlen, kommt nicht umhin, Strompreise zu vergleichen.
 

Was sind negative Strompreise?

Negative Strompreise treten an der Strombörse auf, wenn ein Überangebot an Strom besteht, welches auf eine schwache Nachfrage trifft. Ursache hierfür sind beispielsweise unberechenbare Stromquellen, wie die erneuerbaren Energien, die von externen Faktoren abhängig sind. Kraftwerke sind ebenfalls unflexibel, da ein Herunterfahren und anschließendes Hochfahren hohe Kosten verursacht. Wird mehr Strom produziert als vom Netz aufgenommen werden kann, entstehen negative Strompreise, da sich andere Netzbetreiber aus dem Ausland für die Abnahme des überflüssigen Stroms bezahlen lassen.

Die Bestandteile des Strompreises in der Übersicht

Netzentgelt

Jeder Stromversorger muss Netzentgelt an den jeweiligen Netzbetreiber für Instandhaltung, Betrieb und den Ausbau des Stromnetzes entrichten. Die Höhe des Entgeltes wird durch die Bundesnetzagentur reguliert und jedes Jahr neu festgelegt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die damit verbundene Erweiterung der Übertragungs- und Verteilnetze führen in vielen Regionen Deutschlands zu hohen Netznutzungskosten. Die Netzentgelte variieren je nach Versorgungsgebiet, unter anderem weil nicht jede Region gleich stark am Ausbau der Erneuerbaren beteiligt ist.

Offshore-Haftungsumlage

Die Offshore-Haftungsumlage ist eine Art Risikoversicherung für die Netzbetreiber. Mit der Umlage werden eventuelle Mehrkosten, die durch den Ausbau der Offshore-Windkraft entstehen, gedeckt. Die Zusatzkosten für die Netzbetreiber ergeben sich unter anderem, wenn Offshore-Windparks verspätet ans Netz angeschlossen werden. Denn die Betreiber der Anlagen erhalten auch dann eine Vergütung, wenn ihr Strom nicht zum Verbraucher geleitet werden kann, da die Netze noch nicht ausgebaut sind. 

Strom-NEV-Umlage

Die Umlage nach §19 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) wird auch Sonderkundenumlage genannt. Mit ihr werden Kosten ausgeglichen, die entstehen, wenn sich stromintensive Unternehmen von einem Teil der Netzentgelte befreien lassen. Diese Kosten werden auf die anderen Letztverbraucher umgelegt. 

KWK-Umlage

Die KWK-Umlage dient der Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Sie wird mittels eines Aufschlags auf die Netzentgelte erhoben. 

Konzessionsabgabe

Die Konzessionsabgabe ist ein Entgelt, das Energieversorgungsunternehmen an die jeweilige Stadt oder Kommunen zahlen. Dafür erhalten sie das Recht, öffentliche Straßen und Wege für das Verlegen und den Betrieb der Stromleitungen zu nutzen. Die Höhe der Konzessionsabgabe hängt von der Größe der Stadt bzw. Kommune ab. 

Stromsteuer

Verbraucher zahlen mit der Stromrechnung für jede verbrauchte Kilowattstunde an elektrischer Energie eine Stromsteuer. Die Stromsteuer ist damit eine sogenannte Verbrauchssteuer, die 1999 durch das „Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform“ von der damaligen rot-grünen Bundesregierung neu eingeführt wurde. Sie ist auch unter der Bezeichnung „Ökosteuer“ bekannt und soll einen Anreiz zum Stromsparen bieten. Die Einnahmen fließen zum überwiegenden Teil in die Rentenkasse. Einige Unternehmen, die besonders viel Strom verbrauchen, zahlen weniger: Die reduzierten Steuersätze gelten unter anderem für den Fahrstrom von Bahnen sowie für das produzierende Gewerbe.

Mehrwertsteuer / Umsatzsteuer

Die Mehrwertsteuer, auch Umsatzsteuer genannt, ist die wohl bekannteste Steuer hierzulande, da sie auf jedem Kassenbon und auf jeder Rechnung auftaucht. Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, wird diese Steuer auf den Mehrwert erhoben, der beim Verkauf von Waren oder Dienstleistungen entsteht. Händler und Dienstleister müssen diese an den Staat abführen und können die Summe anschließend auf den Kunden umlegen. Auch Stromanbieter sind folglich dazu verpflichtet, die aktuell anfallenden 19 Prozent des Strom-Warenwerts an Mehrwertsteuer an den Staat zu entrichten. Stromkunden bekommen die Bruttosumme für den verbrauchten Strom dann über die Stromrechnung ausgewiesen. 

Beschaffung / Vertrieb

Stromanbieter können die Kosten, die sie für die Beschaffung der Strommengen für ihre Kunden benötigen, auf den Strompreis aufschlagen; ebenso die Kosten, die für den Vertrieb anfallen. Dieser Bestandteil des Strompreises ist der einzige, den die Versorger selbst festlegen können – er bestimmt daher über die mögliche Gewinnmarge. Günstige Stromanbieter halten diesen Anteil gering, während in teureren Tarifen der Teil für Beschaffung und Vertrieb von Strom höher angesetzt wird.

mehr Antworten erhalten Sie in unserem FAQ »

Wie werden sich die Strompreise in Zukunft entwickeln?

Die Strompreisentwicklung ist schwer vorherzusagen. Durch die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes will die Bundesregierung dem Anstieg der Strompreise Einhalt gewähren. Weiterhin steigen werden jedoch voraussichtlich die Netzentgelte, denn der Bau der Stromautobahnen von Nord nach Süd ist ein Milliardenprojekt, für das die Stromkunden mitbezahlen müssen.

 

Wie Strompreise vergleichen?

Mit dem Strompreisvergleich können Sie ihre Stromkosten dauerhaft senken. Vergleichen Sie einfach die Strompreise in unserem Stromvergleichsrechner. Geben Sie dafür Ihre Postleitzahl und den ungefähren Jahresverbrauch in den Strompreisrechner ein. Anschließend werden alle an Ihrem Wohnort verfügbaren Tarife übersichtlich angezeigt. Haben Sie einen Tarif mit einem günstigen Strompreis gefunden, können Sie direkt den Wechselantrag ausfüllen. Durch einen Wechsel des Stromvertrags können Sie mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

Unsere automatischen Voreinstellungen helfen Ihnen dabei, verbraucherfreundliche Energietarife zu finden. So werden etwa Dauer der Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Zahlweise sowie Dauer und Umfang der Preisgarantien beim Stromwechsel berücksichtigt.

 

Ökostrompreise vergleichen

Natürlich können Sie die Einstellungen beim Strompreisvergleich an die eigenen Wünsche anpassen. Sie können zum Beispiel gezielt Strompreise von Ökostromanbietern vergleichen. Wählen Sie einfach den Menüpunkt Ökostromtarife, Sie erhalten dann nur verfügbare Tarife für Ökostrom. Mit der Wahl eines nachhaltigen Ökostromtarifs können Sie den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Der Preis für Ökostrom ist dabei heutzutage oftmals niedriger als für sogenannten grauen Strom.

Welcher Anbieter erhöht/senkt Strompreise

Viele Anbieter erhöhen oder senken regelmäßig ihre Strompreise. Gerade zum Jahreswechsel kündigen viele Stromanbieter Preiserhöhungen an. Machen Sie einen Preisvergleich für Strom und wählen Sie Tarife mit einer Preisgarantie, um sich vor einer Erhöhung des Strompreises während der Vertragslaufzeit zu schützen.

Preisgarantien

Wenn staatliche Abgaben und Umlagen oder die Netzentgelte erhöht werden, legen die Stromanbieter diese oftmals auf die Verbraucher um. Für Stromkunden gilt zu beachten, dass nur bei Tarifen mit Preisgarantie die Erhöhung von staatlichen Abgaben oder Steuern keinen Einfluss auf den Strompreis hat. Tarife mit einer Preisfixierung schließen diese vom Stromanbieter selbst nicht beeinflussbaren Faktoren aus. Das heißt, wenn beispielsweise die EEG-Umlage steigt, erhöht sich in diesen Tarifen der Strompreis für die Kunden. In diesem Fall hat man jedoch ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht.

Die Vorteile des TÜV-geprüften Stromvergleichs

Schnell
In nur wenigen Minuten ist der Tarifvergleich und der Anbieterwechsel vollzogen.

Kostenlos
Es fallen keine Kosten für den Stromvergleich oder den Versorgerwechsel an.
Sicher
Ihre Daten sind zu jeder Zeit sicher, da die Datensicherheit bei uns höchste Priorität hat.

Stromverbrauch senken und sparen

Je größer ein Haushalt ist, desto höher ist natürlich auch der durchschnittliche Stromverbrauch im Haushalt. Dabei verbraucht jedoch jeder einzelne in einem Haushalt mit mehr Personen deutlich weniger als in einem Single-Haushalt. Während der Durchschnittsverbrauch in einem Ein-Personen-Haushalt zwischen 1.500 und 2.000 Kilowattstunden liegt, verbraucht ein Zwei-Personen-Haushalt im Schnitt 2.300 bis 3.500 Kilowattstunden jährlich. Der tatsächliche Verbrauch hängt von vielen Faktoren ab, etwa von Art und Alter der verwendeten Elektrogeräte. Auch unser Nutzerverhalten beeinflusst stark, wie hoch am Ende des Jahres unsere Stromrechnung ausfällt. Wessen Verbrauch deutlich über dem Durchschnitt liegt, hat in der Regel viel Potenzial, seinen Energieverbrauch zu senken und Strom zu sparen.

Durchschnittlicher Stromverbrauch in kWh

Stromverbrauch eines Ein- bis Vierpersonenhaushalts
Haushaltsgröße ø Stromverbrauch zu hoher Verbrauch
1 Person 1.500 - 2.000 > 2.200
2 Personen 2.000 - 2.800 > 3.000
3 Personen 2.800 - 4.000 > 4.000
4 Personen 4.000 - 4.500 > 5.000