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Rechtsschutzversicherung

Ob im Beruf, Verkehr oder in der Nachbarschaft: Wo immer Menschen aufeinandertreffen, kann es schnell zu Meinungsverschiedenheiten oder gar zum heftigen Streit kommen. Ehe man sich versieht, steht man sich vor Gericht gegenüber. Und das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch schnell teuer werden! Denn neben dem Honorar für den eigenen Anwalt können diverse weitere Kosten anfallen.

Wer hingegen über eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung verfügt, ist gut beraten - nicht nur in juristischer, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Denn die Rechtsschutzversicherung übernimmt für Sie die Kosten eines Rechtsstreits, sodass Sie sich neben der ärgerlichen juristischen Auseinandersetzung nicht auch noch über finanzielle Aspekte sorgen müssen.

Bei CHECK24 können Sie auf beste Qualität zählen. Im Juni 2019 wurde CHECK24 als das Vergleichsportal mit der „Höchsten Kompetenz” von Focus Money ausgezeichnet. Auch das Handelsblatt bewertete CHECK24 in einer Untersuchung als das Portal mit dem „Besten Versicherungsvergleich”. Weitere Informationen finden Sie hier.

Allgemeine Leistungen der Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung bietet folgende Leistungen an:

Kostenübernahme für:

Je nach Versicherer:

  • Anwalt
  • Gerichtsverfahren
  • Zeugen
  • Gutachter und Sachverständige
  • Kostenlose Erstberatung
  • Kostenlose Anwaltshotline
  • Freie Rechtsanwaltswahl
  • Mediation (außergerichtliche Schlichtung)

Bausteine der Rechtsschutzversicherung

Bausteine der Rechtsschutzversicherung Wer eine Rechtsschutzversicherung abschließt, hat die Wahl zwischen verschiedenen Leistungsbausteinen. Sie können nach dem Baukastenprinzip verschiedene Bereiche versichern und die folgenden Bausteine einzeln oder in Kombination auswählen:

Einzeln oder in Kombination abschließbare Bereiche:

  • Privatrechtsschutz

    Der Privatrechtsschutz schützt Sie bei Rechtsstreitigkeiten als Privatperson. Üblicherweise sind folgende Leistungsarten enthalten:

    • Vertrags- und Sachenrecht: betrifft zum Beispiel Kauf-, Dienstleistungs-, Werk- oder Versicherungsverträge (beispielsweise, wenn Sie beschädigte Ware beim Onlinekauf erhalten)
    • Sozial-, Verwaltungs- und Steuerrecht: greift bei Streitigkeiten mit staatlichen Einrichtungen und Behörden (zum Beispiel bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Finanzamt aufgrund des Steuerbescheids)
    • Strafrecht: umfasst den passiven Strafrechtsschutz (falls Ihnen ein fahrlässiges Vergehen vorgeworfen wird)
    • Opferrechtsschutz: unterstützt Sie in Rechtsangelegenheiten, falls Sie Opfer einer Straftat werden
    • Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche: hilft bei deren Durchsetzung (beispielsweise, wenn Sie von einem herabfallenden Blumentopf verletzt werden und durch die Krankschreibung einen Verdienstausfall erleiden)
    • Beratung im Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrecht (nicht in allen Tarifen!): klärt Fragen zu genannten Bereichen, diesbezügliche Gerichtsverfahren sind jedoch nicht versichert (Beispiel: Sorgerechtsstreit)
    • Rechtsschutz bei Ordnungswidrigkeiten: schützt Sie, wenn Sie in einen Rechtsstreit wegen eines Bußgeldbescheids geraten.

    Internetrechtsschutz

    Einige Versicherer bieten seit kurzem sogenannte Internet-Rechtsschutzversicherungen an. Der Baustein – oft auch als Online-Rechtsschutz bezeichnet – sichert Sie unter anderem in folgenden Situationen ab:

    • Verletzungen des Persönlichkeitsrechts, zum Beispiel, wenn jemand unerlaubt ein Foto von Ihnen auf Facebook verbreitet
    • Daten- und Identitätsdiebstahl, beispielsweise, wenn jemand Ihre Kreditkartendaten hackt und Einkäufe tätigt
    • Löschung rufschädigender Inhalte, zum Beispiel, wenn jemand Sie im Internet verleumdet
  • Verkehrsrechtsschutz

    Der Verkehrsrechtsschutz schützt bei  juristischen Auseinandersetzungen rund um den Verkehr. Rechtsstreitigkeiten als Fahrer, Käufer oder Halter von Fahrzeugen für den öffentlichen Straßenverkehr sind im Privatrechtsschutz nicht abgesichert. Mit dem Verkehrsrechtsschutz erweitern sie die Leistungsarten – beispielsweise in folgenden Fällen:

    • Rechtsschutz bei Unfällen: Streitigkeiten um Schuldfragen, Schadensersatz oder Schmerzensgeld
    • Ärger mit Autohändler beim Autokauf, Garantiefällen oder Reparaturen
    • Ordnungswidrigkeiten und Verwaltungsrecht: juristisches Vorgehen bei Führerscheinentzug oder Bußgeldbescheid
    • Erweiterter Strafrechtsschutz: Verteidigung bei fahrlässiger Körperverletzung eines versehentlichen Unfalls
  • Vermieterrechtsschutz

    Mit dem Vermieterrechtsschutz sind Sie sowohl in Ihrer Funktion als Vermieter als auch als Immobilieneigentümer vor den hohen Kosten von Rechtsstreitigkeiten geschützt. Beispielsweise sind damit diese Streitigkeiten juristisch und finanziell abgedeckt:

    Streit um Miete, Kaution und Nebenkosten, zum Beispiel:

    • Einklagen von Mietzahlungen
    • Räumungsklagen
    • Streitigkeiten um die Nebenkostenabrechnung
    • Ärger mit der Hausverwaltung

 

Nur in Kombination mit mindestens Privatrechtsschutz abschließbar:

  • Berufsrechtsschutz

    Mit dem Baustein Berufsrechtsschutz sind Arbeitnehmer bei Konflikten mit dem Arbeitgeber geschützt. Der Arbeitsrechtsschutz, wie dieser Baustein auch genannt wird, hilft Ihnen unter anderem in den folgenden Fällen weiter:

    Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber, zum Beispiel:

    • ungerechtfertigte Abmahnung oder Kündigung
    • Zahlungsforderungen von ausstehenden Gehältern
    • Einforderung des nicht erhaltenen Arbeitszeugnisses

    Streitigkeiten mit Ämtern und Behörden, zum Beispiel:

    • Disziplinarverfahren gegen einen Beamten
    • Berufsgenossenschaft erkennt Arbeitsunfall nicht an
  • Wohnrechtsschutz

    Mit dem Wohnrechtsschutz sind Mieter und Besitzer von selbstgenutzten Wohnungen und Häusern versichert. Der häufig auch als Mietrechtsschutz bezeichnete Baustein sichert Sie als Versicherungsnehmer beispielsweise in folgenden Situationen ab:

    Als Mieter:

    Streit mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung:

    • juristisches Vorgehen bei Mieterhöhungen oder Kündigung
    • Zahlungsforderung der hinterlegten Mietkaution
    • Beanstandung der Höhe der Nebenkosten

    Streit mit den Nachbarn, zum Beispiel

    • Lärmbelästigung

    Als Eigentümer:

    • Verwaltungsrechtsschutz, zum Beispiel: Streitigkeiten zu Grundbuchfragen oder Einspruch gegen Grundsteuerbescheid für eine selbst bewohnte Immobilie
    • Streit mit den Nachbarn, zum Beispiel aufgrund von Lärm
    • Streitigkeiten mit der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft

Häufige Fragen zur Rechtsschutzversicherung

  • Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?

    Die Kosten für gute Rechtsschutzversicherungen betragen zwischen 16 und 24 Euro im Monat. Diese Tarife bieten einen umfangreichen Schutz in den Bereichen Privat, Beruf und Verkehr und erfüllen die Kriterien der Stiftung Warentest. Günstigere Tarife gibt es ab einer Monatsprämie von zwölf Euro.  

    Der exakte Preis für eine Versicherung berechnet sich unter anderem anhand folgender Faktoren:

    • dem Leistungsumfang eines Tarifs
    • der Selbstbeteiligung
    • persönliche Faktoren wie Familienstand, Alter, Wohnort und Beruf

    Auch die gewünschten Rechtsschutzbereiche spielen eine wichtige Rolle bei der Preisbestimmung – die Kombination verschiedener Bausteine ist oftmals günstiger als der Abschluss separater Tarife:

    • Der Baustein Verkehrsrechtsschutz ist ab vier Euro monatlich, der Baustein Privatrechtsschutz ist ab neun Euro monatlich erhältlich
    • Die Kombination aus Privat- und Verkehrsrechtsschutz gibt es hingegen bereits ab zwölf Euro monatlich
  • Welche Wartezeiten gelten bei der Rechtsschutzversicherung?

    Der Großteil der Rechtsschutztarife sieht eine Wartezeit von drei Monaten vor, bevor der Versicherungsschutz greift. Lediglich beim Verkehrsrechtsschutz wird häufig auf eine Wartezeit verzichtet.

    Jedoch gibt es oft tarif- und rechtsstreitspezifische Ausnahmen, sodass die Wartezeit für bestimmte Fälle kürzer sein kann. Die Länge der Wartezeit ist jeweils abhängig von

    • der genauen Rechtsstreitigkeit,
    • dem gewählten Tarif sowie
    • dem versicherten Bereich (Privat, Beruf Verkehr, Wohnen oder Vermietung).

    Es lohnt sich, die Wartezeiten der Tarife genau zu vergleichen, um den passenden Tarif zu finden.

    Die Wartezeit bestimmt den Zeitraum, der zwischen Versicherungsbeginn und der Ursache einer Streitigkeit liegen muss, damit die Versicherung im Schadensfall greift. Wenn bereits ein Schadensereignis eingetreten ist oder ein Rechtsfall vorliegt, können Sie dies leider nicht mehr rückwirkend versichern. Bei einem Versicherungswechsel mit nahtlosem Übergang entfällt die Wartezeit, sofern das Risiko bei Ihrer Vorversicherung abgesichert war. 

  • Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

    Wir empfehlen eine Versicherungssumme von mindestens 300.000 Euro. Diese vertraglich festgelegte Deckungssumme gibt an, bis zu welcher Höhe die Versicherung die Kosten für Rechtsverfahren übernimmt. Eine Summe von 300.000 Euro deckt dabei die Kosten für die meisten Streitfälle ausreichend ab. Auch bei teuren Rechtsstreitigkeiten mit einem Streitwert von 1 Mio. Euro liegen die Verfahrenskosten mit bis zu 170.000 Euro deutlich unter dieser Summe.

    Wichtig: Allerdings kann es selbst bei Tarifen mit unbegrenzten Deckungssummen sein, dass bestimmte Leistungen – beispielsweise die anwaltliche Beratung zu Aufhebungsverträgen oder zum Erbrecht – nur bis zu einer bestimmten Summe abgesichert sind. Welche Einschränkungen einzelne Tarife vorsehen, ist in unserem Rechtsschutz-Vergleich einsehbar.

    Um im Versicherungsfall ausreichend abgesichert zu sein, sollte die Höhe der Deckungssumme daher gut überlegt sein.

    Der Versicherungsschutz gilt je nach Versicherer weltweit. Jedoch gelten für Versicherungsfälle außerhalb Europas in der Regel niedrigere Deckungssummen.

  • Worauf muss man als Familie bei der Rechtsschutzversicherung achten?

    Für Familien ist in der Regel eine Absicherung in den Bereichen Privat, Beruf und Verkehr ratsam. Auch der Wohnrechtsschutz kann sinnvoll sein, um sich gegen Streitigkeiten mit Nachbarn oder dem Vermieter abzusichern.

    Die anwaltliche Beratung zu Unterhalts- und Sorgerechtsfragen ist in der Regel im Familienrechtsschutz enthalten. Gerichtliche Streitigkeiten – beispielsweise ein Sorgerechts- oder Unterhaltsstreit nach dem Aus einer Ehe – sind hingegen nur in bestimmten Tarifen abgedeckt.

    Generell ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung für Familien für folgende Konstellationen möglich:

    • Single mit Kind(ern)
    • Paar ohne Kind(er)
    • Familie mit Kind(ern)

    Partner können in den Versicherungsschutz eines Tarifs aufgenommen werden, sofern sie im selben Haushalt wie der Versicherungsnehmer leben. Kinder können bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres mitversichert werden, solange sie unverheiratet sind und noch keiner dauerhaften beruflichen Tätigkeit nachgehen.

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Zur Tarifnote: Die Tarife der verschiedenen Rechtsschutzversicherer werden von uns mit einer Tarifnote ausgezeichnet. Dazu analysieren unsere Versicherungsexperten den Leistungsumfang. Ein sehr guter Tarif zeichnet sich gegenüber einem guten Tarif beispielsweise dadurch aus, dass eine kostenlose Erstberatung im Leistungsumfang enthalten ist. Darüber hinaus fließen das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Servicequalität und das Kundenfeedback in die Bewertung mit ein.

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Die angegebenen Preise (Stand 19.08.2019) basieren auf folgenden Angaben: Familienstand: Single; Versicherungsnehmer: Arbeitnehmer; Geburtsdatum: 01.05.2000; Postleitzahl: 35683; versicherte Bereiche: Privat, Beruf, Verkehr; Selbstbeteiligung: 300 Euro; Zahlweise: monatlich.