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Rechtsschutzversicherung kündigen – Kündigung der Vorversicherung

KündigungsformularAkteneinsicht, Gerichtstermine, Zeugengelder, Gutachter – all das kann einen Prozess sehr teurer werden lassen. Deshalb ist es sehr hilfreich, über eine Rechtsschutzversicherung zu verfügen, da diese in der Regel sämtliche Verfahrens- und Anwaltskosten übernimmt. Für jeden Lebensbereich gibt es den passenden Leistungsbaustein: Privat-, Berufs-, Verkehrs- sowie Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz für Mieter und Vermieter.

Neben der ordentlichen Kündigung zum Vertragsende gibt es verschiedene Fälle, in denen ein Kunde eine Rechtsschutzversicherung außerordentlich kündigen kann. Damit die Kündigung der Rechtsschutzversicherung wirksam wird, müssen jedoch bestimmte Fristen und Formalitäten eingehalten werden.

Ordentliche Kündigung der Rechtsschutzversicherung

Die Laufzeit einer Rechtsschutzversicherung beträgt in der Regel ein Versicherungsjahr (zwölf Monate), die entsprechende Kündigungsfrist drei Monate. Ist die Vertragsdauer kürzer als ein Jahr, endet der Vertrag automatisch zum vorhergesehenen Vertragsende. Beachten Sie bitte ebenfalls, dass bei einigen Rechtsschutzversicherungen Wartezeiten für die Inanspruchnahme bestimmter Leistungen gelten können.

Wenn ein Kunde einen Folgebeitrag selbstverschuldet nicht bezahlt, muss die Rechtsschutzversicherung den Versicherungsnehmer schriftlich auf das Zahlungsversäumnis hinweisen. Dabei muss sie ihm eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen einräumen.

Erst wenn der offene Betrag nicht innerhalb dieser Frist beglichen wird, kann die Versicherung den Vertrag kündigen. Der Versicherungsnehmer verfügt neben seinem ordentlichen Kündigungsrecht ebenfalls in bestimmten Fällen über ein Sonderkündigungsrecht.

Außerordentliche Kündigung (Sonderkündigung)

Eine Rechtsschutzversicherung kann unter bestimmten Umständen auch außerordentlich gekündigt werden. Dafür muss jedoch eine der folgenden Bedingungen vorliegen.

Beitragsanpassung

Wenn der Rechtsschutzversicherer den Beitrag erhöht, ohne gleichzeitig die Leistungen zu erweitern, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag per Sonderkündigungsrecht kündigen. Hierfür hat er ab Kenntnisnahme der Beitragserhöhung einen Monat Zeit. Der Vertrag endet jedoch frühestens zu dem Zeitpunkt, ab dem die Beitragserhöhung wirksam würde. Achtung: Die Erhöhung der Versicherungssteuer begründet kein Sonderkündigungsrecht.

Versicherungsfall

Kommt es zu einem begründeten Rechtsfall, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag in der Regel ebenfalls vorzeitig kündigen – unabhängig davon, ob der Versicherer die vereinbarte Leistung erbringt oder verweigert. Nachdem der Rechtsfall abgeschlossen ist oder der Kunde über die Leistungsverweigerung informiert wurde, kann dieser innerhalb eines Monats kündigen.

Zudem sehen die Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung in der Regel vor, dass die Versicherung ab zweimaliger Leistungserbringung innerhalb von zwölf Monaten kündigen kann. Der Versicherungsnehmer kann bereits ab einem Schadensfall kündigen. Die Kündigung muss auch in diesen Fällen innerhalb eines Monats nach Leistungserbringung beziehungsweise nach Abschluss des Rechtsfalls erfolgen und wird einen Monat nach ihrem Erhalt wirksam.

Risikowegfall

Fällt das versicherte Risiko weg, kann der Kunde den Versicherungsvertrag mit sofortiger Wirkung beenden. Möglich ist das etwa, wenn der Versicherte sein Auto abmeldet und deshalb keinen Verkehrsrechtsschutz mehr wünscht, oder den Berufsrechtsschutz nach dem Eintritt in die Rente nicht mehr benötigt.

Veränderte Gefahrenumstände

Befürchtet der Rechtsschutversicherer innerhalb der Vertragslaufzeit wegen bestimmter Umstände ein erhöhtes Risiko für Rechtsstreitigkeiten, ist er berechtigt, den Beitrag gemäß der neuen Gefahrenlage anzupassen. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn sich der Versicherte neben dem Auto zusätzlich ein Motorrad anschafft. Der Versicherungsnehmer kann kündigen, wenn die Versicherung die Absicherung der höheren Gefahr ablehnt oder den Beitrag um mehr als zehn Prozent erhöht.

Regel zur Kündigung von Verträgen mit längerer Laufzeit

Wissenswert: Auch Verträge mit einer längereren Laufzeit können bereits zum Ablauf des dritten Versicherungsjahrs unter Einhaltung der Dreimonatsfrist gekündigt werden. Dieses Kündigungsrecht sollte genutzt werden, wenn der Versicherungsnehmer nach einem Rechtsschutzversicherungsvergleich feststellt, dass eine andere Gesellschaft eine Rechtsschutzversicherung mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet.

Wer beispielsweise als Alleinstehender einen Fünfjahresvertrag für einen Single-Tarif abgeschlossen hat und nach dem dritten Versicherungsjahr heiratet, kann die Versicherung unter Einhaltung der Kündigungsfrist kündigen, um einen günstigeren Familienrechtsschutz bei einem anderen Versicherer abzuschließen.