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CHECK24 Stromvergleich
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Heizstrom für die Nachtspeicherheizung

Wer mit Strom heizt, nutzt oftmals Nachtspeicherheizungen. Besonders in Altbauten wird diese Art der Elektroheizung noch häufig verwendet. Nachtspeicheröfen haben einen Wärmespeicher, der über Nacht mit Strom aufgeladen wird. Tagsüber wird die gespeicherte Wärme wieder abgegeben. Die Nachtspeicheröfen verbrauchen sehr viel Strom, so fallen die Heizkosten fast doppelt so hoch aus wie bei Öl- oder Gasheizungen.

Heizstrom vergleichen

Nachtstrom für die NachtspeicherheizungVerbraucher, die beim Heizen sparen möchten, sollten den Heizstromvergleich starten. Hier können Stromkunden ganz einfach und schnell die speziellen Heiztarife miteinander vergleichen. Ähnlich wie der herkömmliche Stromvergleich, benötigt der Heizstromrechner zunächst lediglich die Postleitzahl und den Jahresverbrauch an Strom – hier jedoch unterteilt in die jeweilige benötigte Strommenge für Haupt- und Nebenzeit (HT /NT). Zusätzlich geben Heizstromkunden die Zählerart (Eintarif- oder Doppeltarifzähler)in den Vergleichsrechner ein. Dann startet der Vergleich und bereits nach wenigen Sekunden werden alle günstigen Angebote für Heizstrom angezeigt. Ganz bequem können Besitzer einer Nachtspeicherheizung dann den optimalen Tarif auswählen und direkt zum günstigen Heizstromanbieter wechseln. So lässt sich die nächste Stromrechnung um einige hundert Euro reduzieren.

Nachtspeicherheizung: Kosten und CO2-Bilanz

Nachtspeicherheizungen haben einen vergleichsweise hohen Energieverbrauch. Im Gegensatz zu Gas- oder Ölheizungen, die 70 bis 80 Prozent Ursprungsenergie in Wärme umsetzen, kommen Nachtspeicheröfen nur auf ein Drittel. Ein Zwei-Personen-Haushalt verbraucht jährlich 5.800 bis 10.000 Kilowattstunden Nachtstrom und zahlt so durchschnittlich zwischen 1.200 und 2.500 Euro. Auch die Umweltbilanz der Speicheröfen schneidet im Vergleich zu anderen Heizsystemen weniger gut ab. Die CO2-Emissionswerte bei Strom liegen bei 633 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde, bei Heizöl sind es 302 Gramm (g) und bei Erdgas 244 g/kWh.

Tag- und Nachtstrom

Der Stromverbrauch der Nachtspeicheröfen wird in der Regel über einen Doppeltarifzähler ermittelt. Dieser Stromzähler besitzt zwei Zählwerke, die den Verbrauch zu verschiedenen Tageszeiten erfassen. So zählt das eine Zählwerk die Kilowattstunden zur Hauptzeit (Haupttarif = HT), während das andere den Stromverbrauch zur Nebenzeit (Nebentarif = NT) aufnimmt. Üblicherweise liegt die Nebenzeit zwischen 22 und 6 Uhr, weshalb der Nebentarif auch als Nachtstrom bezeichnet wird.

Nachtspeicher umrüsten

Wer die Möglichkeit hat, kann die Nachtspeicherheizung gegen eine umweltfreundlichere und energiesparendere Heizung austauschen. Jedoch ist eine Umrüstung mit relativ hohen Kosten verbunden. Für Zentralheizungen müssen Wasser-Verteilsysteme und Heizkörper installiert werden. Die Anschaffungskosten für eine neue Heizanlage sind zwar wesentlich höher als für modernere Nachtspeicheröfen oder andere Elektroheizungen. Doch diese einmaligen Investitionskosten amortisieren sich mit der Zeit. Die laufenden Stromkosten und die hohen Einbaukosten sollten sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserem Ratgeber Heizen mit der Nachtspeicherheizung.

Tarife für Nachtstrom

Stromanbieter, die Doppeltarifzähler beliefern, bieten oft einen günstigeren Nachtstromtarif an. Einige Anbieter haben gesonderte, günstigere Heizstrom-Tarife für Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen im Angebot. In einigen Gebieten stellen nur die Grundversorger Nachtstromtarife zur Verfügung. Da sich der Energieverbrauch bei Nacht dem bei Tag immer mehr annähert, bieten Versorger kaum noch spezielle Tarife für Nachtstrom an. Jedoch besteht der Trend zu individuellen Tarifangeboten für Heizstrom. Das Zweitarifsystem soll nach und nach von variablen Tarifen zu verschiedenen Zeitzonen abgelöst werden. Einige Stromanbieter arbeiten bereits an passenden Modellen. Hierbei sollen sogenannte intelligente Stromzähler (Smart Meter) eingesetzt werden. 

 

Strompreise für Heizstrom

Die Strompreise für Heizstrom unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung nicht von den Preisen für regulären Haushaltsstrom. Der Strompreis setzt sich auch für Nachstrom demzufolge aus dem Netzentgelt, den Kosten für Vertrieb und Beschaffung, der EEG-Umlage sowie weiteren Abgaben und Steuern zusammen. Da sich die EEG-Umlage seit ihrer Einführung jährlich erhöht hat und auch viele der anderen Abgaben kontinuierlich steigen, werden die Strompreise von Jahr zu Jahr teurer. Wer seine Stromkosten senken möchte, sollte die Strompreise der verschiedenen Anbieter vergleichen und einen günstigeren Tarif wählen. Eine Ersparnis von bis zu 500 Euro pro Jahr ist möglich.

Jetzt sparen: Den Vertrag kündigen und zum günstigen Anbieter wechseln

Ein Anbieterwechsel ist ein einfacher Weg, die Stromrechnung zu reduzieren. Geben Sie einfach Ihren Jahresverbrauch und Ihre Postleitzahl in den Tarifrechner ein und schon erhalten Sie alle verfügbaren Angebote. Haben Sie das Onlineformular ausgefüllt und abgeschickt, übernehmen wir die Übermittlung an Ihren neuen Anbieter. Dieser beliefert Sie dann schon nach wenigen Wochen mit günstigem Strom. Auch die Kündigung des alten Vertrages übernimmt der neue Anbieter. Es gibt nur zwei Ausnahmefälle, in denen Sie selbst kündigen sollten: Die Kündigungsfrist läuft bald aus oder Sie möchten von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

 

Nachts mit Ökostrom heizen

Ob Sie Haushaltsstrom beziehen oder zusätzlich mit Strom heizen, können Sie in jedem Fall auch klimafreundlichen Ökostrom beziehen und somit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wie das funktioniert? Setzen Sie im Tarifrechner einfach ein Häkchen bei Ökostrom und schon erhalten Sie nur Ökoangebote. Mit dem günstigen grünen Strom tragen Sie nicht nur zur Energiewende bei, sondern sparen zusätzlich bares Geld. Denn mittlerweile sind viele Ökostromtarife wesentlich günstiger als die Tarife der Grundversorger.