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Modernisierung -
Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

Egal, ob Stadtwohnung oder Häuschen im Grünen: Viele Wohngebäude in Deutschland sind sanierungsbedürftig. Vom Keller bis zum Dach steht bei Häusern und Wohnungen oft eine Vielzahl von Modernisierungsmaßnahmen an. In die Modernisierung des Eigenheims investiertes Geld ist gut angelegt, denn solche Maßnahmen dienen dem Werterhalt und oftmals sogar der Wertsteigerung einer Immobilie. Langfristig kann eine Modernisierung den Geldbeutel der Bewohner sogar schonen. Nicht selten nämlich führt etwa eine verbesserte Dämmung oder neue Heizungsanlage zu erheblichen Einsparungen bei den Heizkosten.

Die eigenen vier Wände zu modernisieren, kann jedoch viel Geld kosten - wie viel genau, erfahren Eigenheimbesitzer in unserer Infografik am Beispiel eines typischen Einfamilienhauses. Auf dieser Seite erklären wir außerdem, welche Finanzierungsmöglichkeiten Wohneigentümer haben, wenn ihre Ersparnisse für die Sanierung von Haus oder Eigentumswohnung nicht genügen, und für welche Maßnahmen eine staatliche Förderungen infrage kommen.


Vom Dach bis zum Keller:
Die Kosten einer Modernisierung auf einen Blick

Infografik Modernisierung

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CC-BY-ND Diese Infografik darf unter Nennung des Autors (www.check24.de) vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht und kommerziell verwendet werden. Das Werk und dessen Inhalt dürfen nicht bearbeitet, abgewandelt oder in einer anderen Weise verändert werden.

Quelle: CHECK24, Kontakt: 089 - 24 24 11 22, alle Angaben ohne Gewähr


Ratenkredit oder Immobiliendarlehen:
So finanzieren Sie Ihre Modernisierung

Das nötige Budget für eine Modernisierung hat nicht jeder angespart. Das müssen Wohneigentümer aber auch nicht - wer sein Haus oder seine Wohnung auf den neuesten Stand bringen will, dem stehen verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten offen, je nachdem, wie viel Geld er für die Instandhaltung oder -setzung seiner Immobilie in die Hand nehmen möchte.

Ein Konsumentenkredit eignet sich für eine Modernisierung, für die sich Wohneigentümer bis zu 50.000 Euro leihen möchten. Einige Banken bieten spezielle Modernisierungsdarlehen oder Wohnkredite an. Diese sind meist zweckgebunden, müssen also für die Sanierung oder Renovierung der eigenen vier Wände genutzt werden. Eine Absicherung über einen Grundbucheintrag ist in der Regel nicht erforderlich - das spart Verbrauchern die Kosten für den Eintrag und den Notar.

Planen Sie schon beim Kauf oder Bau einer Immobilie eine spätere Modernisierung ein und legen Sie monatlich etwas Geld hierfür beiseite.

Ab 50.000 Euro Euro können Wohneigentümer die Kosten ihrer Modernisierungsmaßnahmen auch über eine klassische Baufinanzierung abdecken. Wer eine Bestandsimmobilie kauft und vor dem Einzug sanieren möchte, kann die Modernisierungskosten oft beim Immobilienkredit auf die Kreditsumme aufschlagen, die für die Begleichung des Kaufbetrages kalkuliert wurde. Ansonsten eignet sich diese Finanzierungsvariante besonders für Hauseigentümer, deren Eigenheim bereits vollständig abbezahlt ist. Beachten müssen Verbraucher, dass diese

Hypothekendarlehen über eine Grundschuld abgesichert werden, für deren Eintragung Kosten von mehreren Hundert Euro anfallen. Dennoch lohnt sich die Kapitalbeschaffung über die Beleihung der eigenen Immobilie oft: Gerade wegen der Grundschuld ist ein solches Hypothekendarlehen für die Bank mit einer höheren Sicherheit verbunden, was sie in der Regel mit besonders günstigen Konditionen honoriert.


Mit CHECK24 in 3 Schritten zur passenden Finanzierung

  1. Persönlich beraten lassen

    Nachdem Sie eine Finanzierungsanfrage über CHECK24 gestellt haben, meldet sich Ihr persönlicher Baufinanzierungsberater telefonisch bei Ihnen. Lassen Sie sich von unseren geschulten Experten über Finanzierungsmöglichkeiten für Ihre Modernisierung beraten und Angebote in der Online-Beratung auf seinem Rechner zeigen. Im Gespräch mit Ihrem Berater können Sie zudem alle offenen Fragen klären. Auf diese Weise ermitteln wir eine optimal auf Ihr Vorhaben abgestimmte Baufinanzierung .
  2. Finanzierungsvorschlag prüfen

    Sobald sie alle Details mit Ihrem Berater abgestimmt haben, erhalten Sie ausgewählte Finanzierungsvorschläge für Ihr Modernisierungsdarlehen per E-Mail. Die persönliche Beratung und Erstellung der Vorschläge verpflichtet Sie nicht zum Abschluss eines Kredites. Sie haben die Möglichkeit, sich die Finanzierungsvorschläge in Ruhe anzusehen. Sollten Sie weitere Fragen zu Ihrem Darlehen haben, zögern Sie nicht, Ihren Ansprechpartner zu kontaktieren.
  3. Vertrag abschließen

    Haben Sie den passenden Finanzierungsvorschlag für Ihre Modernisierung gefunden, steht der Verschönerung Ihres Eigenheims fast nichts mehr im Weg. Reichen Sie zunächst die erforderlichen Unterlagen inklusive des unterschriebenen Finanzierungsantrags bei CHECK24 ein - wir kümmern uns um den Rest und beantragen die Finanzierung bei dem mit Ihnen zusammen ausgewählten Bankpartner. Dieser prüft Ihren Kreditwunsch und teilt Ihnen wenige Tage später mit, ob er das Darlehen genehmigt.

Hilfe vom Staat:
Modernisierung mit Förderung

Für bestimmte Modernisierungsmaßnahmen erhalten Wohneigentümer Unterstützung vom Staat. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Förderprogramme an, die sowohl Käufer einer Bestandsimmobilie als auch langjährige Eigenheimbesitzer in Anspruch nehmen können. Je nach Vorhaben ist eine Förderung über zinsgünstige Kredite oder auch Investitionszuschüsse denkbar. Staatliche Unterstützung für energetisches Sanieren erhalten Wohneigentümer durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Für Zuschüsse ist dabei das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Staatlich geförderte Kredite vergibt die KfW zu diesem Zweck. Ein Überblick über die staatlichen Förderprogramme und Beispiele für förderfähige Modernisierungsmaßnahmen:

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Sie Unterstützung bei der Sanierung von Gebäuden, die dauerhaft Energiekosten einsparen und damit das Klima schützen

Förderfähig sind alle Maßnahmen an Gebäuden, die die Energieeffizienz verbessern und die Fachplanung und Baubegleitung durch Energieeffizienz-Experten.

Beispiele:

  • Kollektoren und Solaranlagen
  • Erneuerung oder Ersatz von Fenstern
  • Wärmepumpen
  • Dämmung von Rohrleitungen
  • Einbau von Niedertemperaturheizkörpern

Besserer Einbruchschutz in den eigenen vier Wänden

Mit dem KfW-Programm 159 kann ein Förderkredit bis zu 50.000 Euro beantragt werden, unabhängig vom Alter des Antragsstellers. Der Kredit eignet sich für alle, die sich besser vor der Gefahr des Einbruchs schützen möchten.

Beispiele:

  • Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion
  • Alarmanlagen
  • Einbruchhemmende Türen, Garagentore, Fenster- und Fenstertüren
  • Nachrüstsysteme für Fenster und Fenstertüren
  • Gitter-, Klapp- und Rollläden zur Einbruchshemmung

Tipp: Nutzen Sie polizeiliche Beratungsstellen, die wichtige Informationen rund ums Thema Einbruchschutz geben. Die Polizei unterstützt bei der Planung, wenn Türen und Fenster nachgerüstet werden sollen, sowie bei der Überlegung zu einbruchshemmenden Maßnahmen.

Altersgerecht umbauen und Barrieren reduzieren

Mit dem KfW-Förderkredit 159 kann neben der Finanzierung eines besseren Einbruchschutzes auch der Abbau von Barrieren finanziert werden.

Beispiele:

  • Kfz-Stellplätze barrierefrei einrichten und überdachten
  • Treppenlifte installieren oder Aufzuganlagen einbauen
  • Bodengleiche Dusche einbauen und Klappsitz darin anbringen
  • Schwellen auf Bewegungsflächen abbauen
  • Kauf einer barrierearm umgebauten Immobilie

Lassen Sie sich von unseren Baufinanzierungsexperten beraten, ob sich ein staatliches Förderdarlehen für Ihre Modernisierung anbietet. Eine Beantragung ist über uns problemlos möglich.

Die Darlehen und Zuschüsse der KfW können Immobilienbesitzer nicht über die Förderbank direkt beantragen, sondern ausschließlich über deren Finanzierungspartner. Dazu gehören Banken, Sparkassen und Versicherungen. Die KfW-Kredite werden pro Wohneinheit oder pro Modernisierungsmaßnahme nur zu bestimmten Summen vergeben. Wer mehr Kapital benötigt oder förderfähige Maßnahmen mit weiteren Sanierungsvorhaben verbindet, kann die Produkte des staatlichen Instituts auch mit einem anderen Darlehen kombinieren. Zuschüsse für Einzelmaßnahmen für das energetische Sanieren, beispielsweise eine neue Dämmung, erhalten Wohneigentümer direkt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


Die wichtigsten Fragen zur Modernisierung:
Das sollten Sie wissen