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Privathaftpflichtversicherung

Oft reicht eine einzige Sekunde, in der Sie nicht aufpassen, und schon ist ein Missgeschick geschehen: Sie lassen den teuren neuen Laptop eines Freundes fallen, den Sie doch eigentlich nur eben kurz bewundern wollten. Sie sind in Gedanken schon beim bevorstehenden Arbeitstag und übersehen beim Überqueren der Straße einen Radfahrer, der beim Ausweichen stürzt und sich schwer verletzt.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann langfristige finanzielle Folgen haben, denn der Schadensverursacher muss per Gesetz für den entstandenen Schaden haften. Dies trifft insbesondere zu, wenn Menschen zu Schaden kommen. Hier können die Schadenersatzforderungen schnell mehrere Millionen Euro ausmachen. Damit Sie im Fall der Fälle nicht vor dem finanziellen Ruin stehen, ist der Abschluss einer leistungsstarken Privathaftpflicht ratsam.

Häufige Fragen

Wann leistet die Privathaftpflicht?

Die Privathaftpflicht kommt für Schäden auf, die Sie anderen unbeabsichtigt zufügen – und das bei Bedarf auch in Millionenhöhe! Der Basisschutz deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab. Zudem bietet Ihnen die Privathaftpflicht einen sogenannten passiven Rechtsschutz. Das heißt, sie wehrt unberechtigte Schadensersatzansprüche gegen Sie ab – falls notwendig auch vor Gericht. Verschiedene Zusatzleistungen können optional mitversichert werden.

Die Privathaftpflicht leistet grundsätzlich nicht bei:

  • Eigenschäden, das heißt Schäden, die Sie sich, mitversicherten Personen oder Ihrem Eigentum selbst zufügen
  • vorsätzlich herbeigeführten Schäden
  • Schäden, die Ihr Pferd oder Hund verursacht (→Tierhalterhaftpflicht erforderlich)
  • Schäden, die durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugs entstehen (→kleinere Modellfahrzeuge, zum Beispiel Drohnen, sind in Premiumtarifen teilweise mit abgesichert; für alles Weitere ist eine spezielle eigene Haftpflichtversicherung erforderlich).

Für wen ist die Privathaftpflicht sinnvoll?

Der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung ist für absolut jeden sinnvoll und dringend zu empfehlen. Denn ein Missgeschick ist schnell geschehen und kann langfristige finanzielle Folgen haben. Gerade Personenschäden können schnell in die Millionen gehen. Als Schadensverursacher haften Sie per Gesetz mit Ihrem gesamten Vermögen.

Mit einer Privathaftpflicht sind Sie in solchen Fällen auf der sicheren Seite und vor existenzbedrohenden Kosten geschützt.

Sind mein Partner und/oder meine Kinder automatisch mitversichert?

Bei einem Single-Tarif sind Partner und Kinder nicht automatisch mitversichert. Sie können sie aber in den Tarif mit aufnehmen lassen – auch noch nachträglich.

Alternativ können Sie auch direkt einen neuen gemeinsamen Tarif abschließen. Wählen Sie hierfür beim Abschluss eine dieser Tarifoptionen:

  • Paar: wenn Sie sich und Ihren Partner versichern möchten
  • Familie mit Kind: wenn Sie sich, Ihren Partner und Ihr(e) Kind(er) versichern möchten
  • Single mit Kind: wenn Sie sich und Ihr(e) Kind(er) versichern möchten.

Kinder können in der Privathaftpflicht mitversichert werden, sofern sie sich noch in der Erstausbildung (Studium oder Berufsausbildung) befinden und noch nicht verheiratet sind.

Welche Deckungssummen sind sinnvoll?

Es ist ratsam, eine Deckungssumme von mindestens zehn Millionen Euro zu wählen. Denn gerade Personenschäden können sehr hohe Kosten nach sich ziehen – etwa für Reha-Maßnahmen, Schmerzensgeld, einen behindertengerechten Wohnungsumbau und die Kompensation des Verdienstausfalls.

Wählen Sie eine Privathaftpflicht, bei der auch zusätzliche Schäden – wie etwa Schlüsselverlust oder Gefälligkeitsschäden – mitversichert sind, sollten Sie bei der Wahl des Tarifs darauf achten, dass für solche Leistungen mitunter Höchstgrenzen gelten, die von der allgemeinen Versicherungssumme abweichen.

Welche Zusatzleistungen sind sinnvoll?

Der Basisschutz der Privathaftpflicht lässt sich um diverse Zusatzleistungen erweitern. In der Regel stehen Ihnen folgende Punkte zur Auswahl:

  • Schlüsselverlust: Leistung für den Ersatz der Schließanlage beim Verlust fremder privater Schlüssel (zum Beispiel zur Mietwohnung) und – je nach Tarif – fremder beruflicher Schlüssel (zum Beispiel zum Bürogebäude); sinnvoll für Mieter und Arbeitnehmer
  • Unbezahlte Hilfeleistung: Leistung besteht bei Schäden, die Sie verursachen, während Sie unentgeltlich jemandem helfen. Bei Gefälligkeitsschäden sind Sie gesetzlich nicht zur Haftung verpflichtet, häufig jedoch moralisch. Diese Leistung ist sinnvoll, wenn Sie öfter mal Freundschaftsdienste – wie Umzugshilfe oder Blumen gießen – leisten.
  • Ausfalldeckung: Leistung bei Schäden, die Ihnen selbst zugefügt werden und durch den Schadensverursacher nicht beglichen werden können (unter bestimmten Voraussetzungen); sinnvoll für jeden, der abgesichert sein will, wenn er mal selbst der Geschädigte ist
  • Mietsachschäden: Leistung bei Schäden am Gebäude, Inventar von Hotels und Ferienwohnungen sowie an geliehenen, gemieteten und gepachteten Sachen; sinnvoll für Mieter und wenn Sie öfter verreisen

Wie kann ich meine bestehende Versicherung wechseln?

Der Wechsel Ihrer Privathaftpflicht ist ganz einfach. Ihre bestehende Versicherung können Sie zum Laufzeitende kündigen, in der Regel ist das in wenigen (maximal zwölf) Monaten. In manchen Fällen – zum Beispiel bei einer Beitragserhöhung – haben Sie auch ein Sonderkündigungsrecht. Für die Kündigung Ihrer bisherigen Versicherung können Sie gerne unser kostenloses Kündigungsformular verwenden.

Eine neue Privathaftpflicht finden Sie unkompliziert mit unserem Online-Privathaftpflichtvergleich. Ihren neuen Vertrag können Sie direkt heute beantragen und dann zu einem späteren Datum Ihrer Wahl beginnen lassen. Wir empfehlen einen direkten Anschluss an Ihre bisherige Versicherung (Enddatum alt = Startdatum neu), um einen nahtlosen Versicherungsschutz sicherzustellen. Eine Überlappung der alten und neuen Versicherung ist nicht möglich.

Basisschutz der Privathaftpflicht

Eine Privathaftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme ab.

Personenschaden

Von einem Personenschaden ist die Rede, wenn Menschen zu Schaden kommen. Ein Beispiel: Sie überqueren versehentlich bei Rot die Ampel. Ein Motorradfahrer muss Ihnen abrupt ausweichen und stürzt dabei unglücklich. Im Krankenhaus wird eine Querschnittslähmung festgestellt.

Personenschäden können sehr teuer werden – und Sie als Verursacher haften. Neben den Kosten für die medizinische Betreuung, Reha-Maßnahmen und einen behindertengerechten Wohnungsumbau können unter anderem auch Schmerzensgeld und die Kompensation des Verdienstausfalls anfallen. Daher sollte die Deckungssumme für Personenschäden bei der Privathaftpflicht ausreichend hoch gewählt sein. Zu empfehlen sind mindestens 10 Millionen Euro.

Sachschäden

Wenn das Eigentum anderer Personen beschädigt oder zerstört wird, liegt ein Sachschaden vor. Darunter fallen kleinere Schäden – zum Beispiel, wenn Sie ein Glas Rotwein auf dem Teppich eines Freundes verschütten oder mit dem Einkaufswagen versehentlich ein Auto beschädigen.

Aber auch größere – und damit auch teurere – Schäden können sich ereignen. Ein Beispiel wäre, dass sich Ihr Weihnachtsbaum entzündet und der Brand auf die Nachbarswohnungen übergreift. Auch bei Sachschäden übernimmt die private Haftpflichtversicherung die Kosten.

Vermögensschaden

Ebenfalls zu den Basisleistungen der Privathaftplicht gehört die Abdeckung von Vermögensschäden. Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn jemandem durch Ihre Schuld ein finanzieller Nachteil entsteht - weil zum Beispiel ein geschäftlicher Termin nicht eingehalten werden kann oder jemand durch eine durch Sie verschuldete Verletzung nicht arbeiten gehen kann.

Optionale Zusatzleistungen für die Privathaftpflichtversicherung

Auf Wunsch können Sie den Umfang Ihres Versicherungsschutzes um zusätzliche Leistungen erweitern. Im Folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Zusatzleistungen vor:

Schlüsselverlust

Bei einigen Tarifen der privaten Haftpflichtversicherung ist das Schlüsselverlustrisiko abgesichert. Im Schadensfall trägt die Versicherung die Kosten für das Auswechseln der Schließanlage sowie bei Bedarf für die vorübergehende Bewachung des Gebäudes. Je nach Tarif können folgende Schäden versichert sein:

  • Verlust fremder privater Schlüssel, zum Beispiel zu Ihrer Mietwohnung
  • Verlust fremder beruflicher Schlüssel, beispielsweise zum Bürogebäude Ihres Arbeitgebers

Forderungsausfalldeckung

Wählen Sie einen Tarif mit einer sogenannten Forderungsausfalldeckung als Zusatzleistung, zahlt Ihre Privathaftpflicht unter bestimmten Bedingungen auch dann, wenn Ihnen ein Schaden zugefügt wurde und der Schädiger nicht selbst dafür aufkommen kann.

Eine der Voraussetzungen für die Versicherungsleistung ist, dass Sie einen gerichtlichen Titel gegen den Verursacher erwirkt haben und dieser zur Zahlung verurteilt wurde. Bei einigen Premium-Tarifen übernimmt die Versicherung auch die Erwirkung des Titels und die damit verbundenen Kosten für Sie.

Deliktunfähige Kinder

Kinder unter sieben - beziehungsweise im Straßenverkehr unter zehn - Jahren gelten als deliktunfähig und sind nicht verantwortlich für Schäden, die sie verursachen. Eltern haften für diese Schäden nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Sind Schäden durch deliktunfähige Kinder in Ihrer Privathaftpflicht eingeschlossen, zahlt die Versicherung auf Ihren Wunsch auch, wenn kein gesetzlicher Haftungsanspruch gegen Sie besteht. Das heißt, die durch einen Fußballschuss Ihres Fünfjährigen zerstörte Scheibe des Nachbarn wird ersetzt, auch wenn Sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind; der nachbarliche Frieden bleibt gewahrt.

Gefälligkeitsschäden

Ein Gefälligkeitsschaden kann entstehen, wenn Sie jemandem ohne Vergütung einen Gefallen tun - etwa wenn Sie einem Freund beim Umzug helfen und dabei versehentlich seinen neuen Laptop fallen lassen.

Bei einem Gefälligkeitsschaden sind Sie gesetzlich nicht zur Leistung von Schadensersatz verpflichtet - und Ihre Privathaftpflicht somit auch nicht. Möchten Sie bei Freundschaftsdiensten trotzdem für Schäden geradestehen, wählen Sie einen Tarif mit dieser Zusatzleistung und der Schaden wird ersetzt.

Mietsachschäden

In einigen Privathaftpflichttarifen sind auch sogenannte Mietsachschäden abgesichert. Dazu gehören:

  • Schäden am Gebäude, zum Beispiel ein Wasserschaden wegen einer übergelaufenen Badewanne
  • Schäden am Inventar, beispielsweise ein beim Rauchen im Hotelzimmer entstandenes Brandloch in der Polstergarnitur
  • Schäden an geliehenen, gemieteten und gepachteten Sachen - zum Beispiel, wenn Sie sich für den Urlaub die Kamera eines Freundes ausleihen und diese versehentlich fallen lassen

Privathaftpflicht im Vergleich

Die Suche nach der passenden privaten Haftpflicht muss nicht langwierig und beschwerlich sein! Mit dem Privathaftpflicht Vergleich von CHECK24 können Sie nach kurzer Eingabe Ihrer relevanten Eckdaten über 260 Tarifvarianten unverbindlich und kostenlos vergleichen. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Sie eine Übersicht der besten Tarife und können die wichtigsten Leistungen direkt miteinander vergleichen.

So können Sie im Handumdrehen eine Haftpflicht-Police mit Ihren Wunschleistungen und einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Damit sind Sie bestens gegen die Folgekosten von Haftpflichtschäden abgesichert, die Sie anderen Personen unabsichtlich zufügen. Durch die Nutzung unseres Privathaftpflicht-Vergleichsrechners können Sie bei der Tarifwahl im Übrigen bis zu 80 Prozent sparen! Überzeugen auch Sie sich von unserer TÜV-geprüften Servicequalität!