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Drohnenversicherung

Ob im privaten oder gewerblichen Bereich: Drohnen werden immer beliebter. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Bei der Nutzung kann allerdings leicht ein Schaden entstehen – der gravierende finanzielle Folgen haben kann. Eine Drohnenversicherung schützt vor solchen Kosten.

Eine Drohne ist ein sogenanntes unbemanntes Flugobjekt. Das heißt, es befindet sich kein Pilot an Bord. Je nach Modell können diese Fluggeräte sowohl autonom fliegen als auch von Menschenhand – per Fernbedienung oder Smartphone – gesteuert werden.

Drohnen gibt es in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel mit vier (Quadrocopter), sechs (Hexacopter) oder acht (Octocopter) Propellern in einer Ebene. Zusammengefasst werden diese unterschiedlichen Bezeichnungen für Flugmodelle unter dem Begriff Multicopter.

Einsatz von Drohnen

Von Hobby-Nutzern werden Drohnen zum reinen Fliegen (Modellflieger) oder auch zum Filmen und Fotografieren verwendet. Im gewerblichen Sektor finden Drohnen vielfältige Anwendung, zum Beispiel in diesen Bereichen:

  • Vermessungstechnik
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Tier- und Naturschutz
  • technische Kontrollen
  • Forschung
  • Polizei- und Feuerwehrarbeit
  • Militärarbeit

Gesetzliche Neuregelung der Drohnennutzung

Im April 2017 ist die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten” in Kraft getreten. Das sind die wichtigsten neuen gesetzlichen Vorgaben für Drohnenpiloten:

Ausweichpflicht

Drohnen müssen bemannten Luftfahrzeugen sowie unbemannten Freiballonen stets ausweichen.

Kennzeichnungspflicht

Ab einem Gewicht von 250 Gramm muss an der Drohne eine Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers oder ein Aluminium-Aufkleber mit Adressgravur angebracht werden. Dadurch soll der Halter im Schadensfall schnell ermittelt werden können.

Wichtig ist, dass die Kennzeichnung fest mit der Drohne verbunden ist und die Beschriftung dauerhaft sowie feuerfest ist.

Kenntnisnachweis

Um eine Drohne ab zwei Kilogramm Gewicht nutzen zu dürfen, müssen – außer beim Betrieb auf Modellfluggeländen – besondere Kenntnisse nachgewiesen werden. Für den Nachweis gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. gültige Pilotenlizenz
  2. Prüfungsbescheinigung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (Mindestalter 16 Jahre)

Nutzungserlaubnis

Für das Fliegen von Drohnen unter fünf Kilogramm wird grundsätzlich keine Erlaubnis benötigt. Ab einem Gewicht von fünf Kilogramm sowie für den Betrieb bei Nacht ist eine spezielle Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde erforderlich.

Ab einer Flughöhe von 100 Metern ist die Nutzung nur mit einer behördlichen Ausnahmeerlaubnis möglich.

Generell erlaubnisfrei ist die Drohnennutzung durch Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsufgaben (zum Beispiel Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz).

Verbote

Gemäß der neuen Drohnenverordnung verboten sind:

  • jegliche Behinderung oder Gefährdung des Luftraums
  • Betrieb von Drohnen unter fünf Kilogramm außerhalb der Sichtweite
  • Betrieb von Drohnen in und über sensiblen Gebieten, wie etwa Krankenhäusern, Justizvollzugsanstalten, Industrieanlagen, Naturschutzgebieten, Menschenansammlungen, An- und Abflugzonen von Flughäfen sowie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften
  • Betrieb von Drohnen mit einem Gewicht von über 250 Gramm über Wohngrundstücken; unabhängig vom Gewicht ist dies auch verboten, wenn die Drohne optische, akustische oder Funksignale empfangen, übertragen oder aufzeichnen kann (Ausnahme: Die betroffenen Bewohner stimmen dem Überflug explizit zu)

Ausnahmen von den genannten Verboten kann die zuständige Behörde zulassen, sofern der Betrieb keine Gefahr für den Luftverkehr oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellt.

Gewerbliche Nutzung

Für die gewerbliche Drohnennutzung war bislang – unabhängig vom Gewicht – eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird künftig erst ab einem Gewicht von fünf Kilogramm benötigt.

Des Weiteren wird das generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Für Drohnen ab fünf Kilogramm kann dies von den Landesluftfahrtbehörden nun erlaubt werden.

Versicherungspflicht für Drohnen

Für die Nutzung von Drohnen und anderen unbemannten Flugobjekten besteht seit dem Jahr 2005 in Deutschland eine Versicherungspflicht. Diese gilt unabhängig davon, ob eine Drohne privat oder gewerblich genutzt wird.

Der Pilot der Drohne haftet für alle Schäden, die durch sein Flugmodell verursacht werden. Ein Beispiel hierfür wäre, dass die Drohne versehentlich in die gläserne Terrassentür des Nachbarhauses gesteuert wird und diese zerbricht.

Ebenso können auch Personen zu Schaden kommen – etwa, wenn eine Drohne aufgrund eines leeren Akkus auf die Straße stürzt und einen Unfall verursacht. Dann können schlimmstenfalls Kosten in Millionenhöhe entstehen: beispielsweise für die Behandlung der Verletzten, Reha-Maßnahmen, Schmerzensgeld, Kompensation von Verdienstausfällen sowie die Reparatur der Fahrzeuge.

Drohnenversicherung in der Privathaftpflicht

Je nach Tarif sind Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden, die durch Drohnen entstehen, über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Wichtig hierfür ist, dass die Drohne privat genutzt wird. Auch das Startgewicht des Flugobjekts und der Antrieb (Elektro- und kein Benzinmotor) sind für den Versicherungsschutz entscheidend.

Ob und unter welchen Voraussetzungen die jeweiligen Tarife die Nutzung von Drohnen abdecken, können Sie im Privathaftpflicht-Rechner von CHECK24 auf einem Blick im Detailvergleich sowie in den jeweiligen Versicherungsbedingungen sehen.

Tipp: Sie möchten ausschließlich Privathaftpflichttarife angezeigt bekommen, die eine Drohnenversicherung enthalten? Dann klicken Sie in der Navigationsleiste links im Rechner einfach unter „Besondere Hobbys” den Punkt „Drohnen fliegen” an. Im Vergleich sehen Sie dann nur noch Tarife, die das Fliegen von Drohnen mitversichern – und zwar inklusive des jeweils maximal mitversicherten Drohnengewichts.

Zur Veranschaulichung zeigen wir Ihnen hier ein paar ausgewählte Tarife aus unserem Vergleich, die Drohnen mitversichern:

Marke Tarif Tarifnote Deckungs­summe Selbst­beteiligung Preis (Single) Anmerkungen
Janitos
Best Selection 1,0 10 Mio. € 500 € 38,19 €
bis 5 kg
Adcuri Top 1,2 10 Mio. € 150 € 40,27 € bis 500 g, bis 5kg im Verein auf dem Modellflugplatz
HanseMerkur Premium 1,4 5 Mio. € keine 40,61 € bis 200 g
Die Haftpflichtkasse Einfach gut 1,1 15 Mio. € 125 € 41,65 € bis 5 kg
AXA Alternativ L 1,1 50 Mio. € 300 € 41,92 € bis 5 kg
VHV Exklusiv 1,0 50 Mio. € 150 € 54,15 € bis 5 kg
Arag Basis 1,9 5 Mio. € keine 55,54 € bis 5 kg
Barmenia Direkt Premium 1,0 10 Mio. € 150 € 73,34 € bis 5 kg
Ergo Premium Schutz 1,2 50 Mio. € keine 134,04 € bis 5 kg

 

Drohnenhaftpflicht fürs Gewerbe

Für Drohnen, die gewerblich genutzt werden, ist der Abschluss einer separaten Drohnenhaftpflicht erforderlich. Eine Absicherung über die private Haftpflichtversicherung ist dafür nicht möglich.

Wer auch Schäden an der eigenen Drohne – etwa Wasserschäden oder Diebstahl – absichern möchte, kann eine Vollkaskoversicherung abschließen. Dann sind auch die Kosten für die Reparatur einer beschädigten Drohne beziehungsweise die Erstattung des Anschaffungspreises abgedeckt.