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Check24 Kontoumzug Garantie
Die 100% Funktioniert-Garantie Mit unserem kostenlosen CHECK24 Kontoumzug-Schutz garantieren wir Ihnen einen reibungslosen Girokonto-Umzug. Sollten Ihnen im Rahmen des Girokonto-Umzugs Gebühren entstehen (zum Beispiel aufgrund einer Lastschriftrückbuchung oder Mahnung), so übernimmt CHECK24 diese Kosten für Sie. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen, beide Girokonten 3 Monate lang parallel laufen zu lassen (inklusive ausreichend Guthaben auf beiden Konten). Auf Wunsch übernimmt CHECK24 daher bis zu 3 Monate die Kontoführungsgebühren für Ihr altes Girokonto. Details

TÜV Service Test 2018: Zum fünften Mal in Folge wurde CHECK24 mit der Bestnote ausgezeichnet

CHECK24 darf sich über die erneute Note "sehr gut" im TÜV Service Test 2018 freuen. Nachdem unser Service bereits 2010, 2012, 2014 und 2016 mit "sehr gut" ausgezeichnet wurde, erhielten wir beim diesjährigen Service Test wieder die Bestnote. Besonders die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer Mitarbeiter wurden von unseren Kunden sehr hoch bewertet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

TÜV Saarland: Service Tested

Das Zertifikat wurde erteilt von:

TÜV Saarland Certification
Am TÜV 1
66280 Sulzbach / Saar
Weitere Informationen erhalten Sie hier »

FOCUS MONEY: Bestes Vergleichsportal

Testsieger als bester Vergleich für Finanzprodukte

Der Vergleich von CHECK24 wurde im Juli 2014 vom Finanzmagazin FOCUS MONEY zum Testsieger gekürt. Das Finanzmagazin nahm in einem umfassenden Test Konditionen, Servicequalität, Anwenderfreundlichkeit und Zusatzservices der renommiertesten Vergleichsportale Deutschlands unter die Lupe. CHECK24 belegte sowohl in den einzelnen Kategorien sowie in der Gesamtwertung den ersten Platz und wurde damit Testsieger als "bestes Vergleichsportal Deutschlands" (FOCUS MONEY Ausgabe 29/2014).

FOCUS MONEY: Bestes Vergleichsportal

Weitere Auszeichnung finden Sie hier.

Das Testsiegel "Bestes Vergleichsportal Finanzprodukte" wurde vergeben von:

FOCUS MONEY
Arabellastr. 23
81925 München

CHECK24 Girokonto
4,9 / 5
979 Bewertungen (letzte 12 Monate)
4.724 Bewertungen (gesamt)
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Trotz der geringen Verzinsung sparen viele Deutsche auf dem Girokonto. Welchen Geldbetrag haben Sie aktuell auf dem Girokonto angelegt?

Ein Girokonto als Gemeinschaftskonto führen

Ein Girokonto kann nicht nur als Einzel- sondern auch als Gemeinschaftskonto geführt werden. Das bedeutet, dass zwei Kontoinhaber gleichberechtigt über das Konto verfügen können. Sämtliche Rechte und Pflichten, die im zugrunde liegenden Girokontovertrag aufgeführt sind, gelten also für beide Verfügungsberechtigte gleichermaßen. Wie ein klassisches Girokonto kann auch das Gemeinschaftskonto bequem online eröffnet werden.

Die form- und fristlose Kündigung ist beim Gemeinschaftskonto ebenfalls jederzeit möglich – in diesem Fall müssen jedoch beide Kontoinhaber einverstanden sein. Alternativ kann das Partnerkonto auch in ein Einzelkonto umgewandelt werden. Die meisten Banken bieten dafür vorgefertigte Formulare an, die auf ihrer Homepage oder in der Filiale erhältlich sind.

Das Partnerkonto bietet viele Vorteile

Das Gemeinschaftskonto richtet sich insbesondere an Verbraucher, die einen gemeinsamen Haushalt führen. Im täglichen Zusammenleben fallen immer wieder Ausgaben an, die von beiden Partnern gemeinsam getragen werden. Ein Partnerkonto kann alltägliche Zahlungsvorgänge wie Miete, Rechnungen oder gemeinsame Einkäufe deutlich erleichtern. Bei den Kontoinhabern muss es sich nicht um Ehepartner handeln. Auch unverheiratete Partner oder Verwandte können ein Gemeinschaftskonto eröffnen.

Einige Banken ermöglichen zudem die Eröffnung eines Partnerkontos für mehr als zwei Personen. So können beispielsweise auch Wohngemeinschaften von den Vorteilen eines Gemeinschaftskontos profitieren. Auf Wunsch erhält jeder Verfügungsberechtigte im Rahmen der Kontoeröffnung eine eigene Girocard und gegebenenfalls eine Kreditkarte. Somit können alle Kontoinhaber jederzeit auf das Konto zugreifen. Selbstverständlich kann auch eine Karte gemeinschaftlich genutzt werden.

Fast alle Banken bieten ihr Girokonto auch als Gemeinschaftskonto an. Kunden, die auf der Suche nach einem geeigneten Partnerkonto sind, können die Angebote folglich im Girokonto Vergleich schnell und unkompliziert miteinander vergleichen. Die Konditionen und Kosten sind bei beiden Kontoformen identisch. Lediglich für Partnerkarten wird bei manchen Instituten eine Gebühr fällig. Viele Anbieter verzichten auch auf Kontoführungsgebühren. Insbesondere Kunden, die nebenbei noch ein Einzelkonto führen, können auf diese Weise Monat für Monat hohe Kosten sparen.

Oder-Konto: Die flexible Variante

Beim Gemeinschaftskonto unterscheidet man zwei Formen der Kontoführung: Das Und-Konto und das Oder-Konto. Die meisten Partnerkonten werden als Oder-Konten angeboten. Bei dieser Kontoform erhalten beide Kontoinhaber eine Einzelverfügungsberechtigung. Das bedeutet, dass sie ohne Einverständnis des anderen Verfügungsberechtigten Bankgeschäfte tätigen können. So sind beispielsweise Überweisungen oder Bargeldabhebungen am Schalter ohne die Unterschrift des Partners möglich. Ein Oder-Konto eignet sich besonders für Ehepaare und andere Lebensgemeinschaften mit gemeinsamem Haushalt.

Das Oder-Konto ist besonders praktisch und zeitsparend, da regelmäßige Posten wie Miete, Strom oder Lebensmittel nicht umständlich hin und her überwiesen werden müssen. Stattdessen zahlen beide Partner – oder auch nur einer von ihnen – jeden Monat einen Teil ihres Gehalts auf das Gemeinschaftskonto ein. Über dieses werden dann alle gemeinschaftlichen Ausgaben abgewickelt. Auch für den Erhalt von Kindergeld oder anderen Geldern, die beiden Partnern zustehen, ist das Partnerkonto geeignet. Mit dem Oder-Konto verfügen beide Kontoinhaber folglich über eine hohe Flexibilität. Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass der Partner jederzeit über das gemeinsame Kapital verfügen kann. Lediglich für Kreditabschlüsse, die Kündigung des Kontos oder die Einrichtung eines Dauerauftrages ist das Einverständnis beider Kontoinhaber erforderlich. Ein Oder-Konto erfordert folglich großes Vertrauen und sollte nicht leichtfertig abgeschlossen werden.

Hohe Sicherheit beim Und-Konto

Beim Und-Konto gestaltet sich die Abwicklung des alltäglichen Zahlungsverkehrs wesentlich komplizierter. Aus diesem Grund wird diese Kontoform nur von wenigen Banken angeboten. Anders als beim Oder-Konto ist beim Und-Konto für jede Transaktion die Zustimmung beider Kontoinhaber erforderlich. Auf diese Weise behalten die Verfügungsberechtigten stets die Kontrolle über alle Kontoaktivitäten. Probleme könnte es hier im Falle des Todes eines der Kontoinhaber geben. Da in diesem Fall die Erben des Verstorbenen direkt an dessen Stelle treten, kann der Hinterbliebene unter Umständen für geraume Zeit keinen Zugriff auf das Konto haben. Die Variante Und-Konto wird deshalb weniger von Paaren als von Erbengemeinschaften und anderen Zweckgemeinschaften genutzt, die nicht zwangsläufig in einem Vertrauensverhältnis stehen.

Nur Eheleute können einen Freistellungsauftrag erteilen

Erträge aus Kapitalanlagen – beispielsweise Zinsen, die über das Guthaben auf dem Girokonto oder dem Gemeinschaftskonto erwirtschaftet werden – sind in Deutschland steuerpflichtig und werden mit der sogenannten Abgeltungssteuer versteuert. Dabei handelt es sich um eine Form der Einkommensteuer, die seit 2009 in der Bundesrepublik erhoben wird. Sie beträgt 26,38 Prozent und errechnet sich aus der eigentlichen Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent, auf die zusätzlich der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent fällig wird. Gegebenenfalls wird zusätzlich eine Kirchensteuer erhoben. Die Abgeltungssteuer wird von der Bank direkt an das Finanzamt abgeführt. Bis zu einer Höhe von 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für verheiratete kann sie mit Hilfe eines Freistellungsauftrages für Kapitalerträge umgangen werden.

Im Falle des Gemeinschaftskontos können jedoch nur Ehepaare ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge erteilen. Andere Lebensgemeinschaften können dagegen lediglich Einzel-Freistellungsaufträge für ihre privaten Konten einrichten. Dass der Freistellungsauftrag für das Gemeinschaftskonto ausschließlich verheirateten vorbehalten ist, hat den Grund, dass das Finanzamt nur bei einer Zusammenveranlagung davon ausgeht, dass die erwirtschafteten Zinsen beiden Eheleuten gleichermaßen gehören. Bei unverheirateten Paaren können Zinsgutschriften dagegen nicht eindeutig dem gemeinsamen Vermögen zugeordnet werden.

Bei einseitigen Einzahlungen droht eine Schenkungssteuer

Geht nur einer der Ehepartner einer Arbeit nach, geht das Finanzamt davon aus, dass das Guthaben auf dem Partnerkonto größtenteils aus dessen Einkommen stammt. Fließen jedoch sehr hohe Beträge von nur einem der Inhaber auf das Konto, wird dies von der Finanzverwaltung unter Umständen als Schenkung gewertet. Der andere Inhaber kann folglich zur Zahlung einer Schenkungssteuer veranlagt werden. Das ist meist dann der Fall, wenn die vom Finanzamt als Schenkung behandelte Summe innerhalb von zehn Jahren 500.000 Euro übersteigt. Bei unverheirateten Paaren, die gemeinsam ein Konto führen, liegt die Grenze sogar noch deutlich niedriger – hier sind innerhalb von zehn Jahren lediglich 20.000 Euro steuerfrei.

Pfändungsmöglichkeiten beim Gemeinschaftskonto

Nach einem erfolgreichen Vollstreckungsverfahren erhalten Gläubiger vom Gericht die Erlaubnis, das Konto ihres Schuldners zu pfänden. Zusätzlich zum vollstreckbaren Titel benötigen sie dafür einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, den sie der Bank ihres zahlungsunfähigen Kunden vorlegen müssen. Anschließend sperrt die Bank das Girokonto für den Kontoinhaber so lange, bis der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss durch die Gläubiger aufgehoben wurde oder der Schuldner einen pfändungsfreien Betrag nachgewiesen hat. Das klassische Girokonto kann als pfändungsfreies Konto geführt werden. Das bedeutet, dass der Kontoinhaber jeden Monat über einen vom Gesetz festgelegten pfändungsfreien Betrag verfügen kann. Beim Gemeinschaftskonto ist dies dagegen nicht möglich.

Unterschiede beim Und- und beim Oder-Konto

Auch bei den Pfändungsmöglichkeiten gibt es Unterschiede zwischen einem Und-Konto und einem Oder-Konto. So kann beim Oder-Konto das gesamte Guthaben von Gläubigern gepfändet werden – auch dann, wenn der Pfändungsbeschluss nur gegen einen der Kontoinhaber vorliegt. Das liegt daran, dass beim Oder-Konto alle Verfügungsberechtigten gesamtschuldnerisch haften. Unter Umständen kann es also passieren, dass ein Partner für die Schulden des anderen aufkommen muss, obwohl er diese nicht mitverursacht hat. Mit der Eröffnung eines Oder-Kontos gehen beide Kontoinhaber folglich ein gewisses Risiko ein, dem sie sich im Vorfeld unbedingt bewusst sein sollten. Eine solide Vertrauensbasis zwischen den Verfügungsberechtigten ist somit unerlässlich.

Die Pfändung eines Und-Kontos gestaltet sich für die Gläubiger deutlich schwieriger, da die Kontoinhaber bei dieser Kontoform nur gemeinsam verfügen dürfen. Folglich muss auch gegen beide Kontoinhaber ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vorliegen, bevor das Guthaben gepfändet werden kann – in der Praxis ist dies allerdings nur selten der Fall. Letztendlich hängt es vom Rechtsverhältnis innerhalb der Kontengemeinschaft ab, ob und inwieweit eine Pfändung des Guthabens vorgenommen werden kann. Können die Kontoinhaber eine Bruchteilsgemeinschaft nachweisen, dürfen die Gläubiger lediglich den Anteil pfänden, der zum Vermögen des Kontoinhabers zählt, gegen den ein vollstreckbarer Titel vorliegt. Kann die Bruchteilsgemeinschaft nicht nachgewiesen werden, darf das gesamte Guthaben gepfändet werden.

Oder-Konto im Erbfall

Stirbt einer der beiden Kontoinhaber, treten die Erben an seine Stelle. An sie geht derjenige Teil des Guthabens über, der zum Vermögen des Erblassers zählt. Wenn die Höhe dieses Anteils im Nachhinein nicht mehr genau festgelegt werden kann, gehen die Gesetzgeber davon aus, dass dem verstorbenen Kontoinhaber die Hälfte zustand. Beim Oder-Konto kann der noch lebende Kontoinhaber weiterhin über das Konto verfügen, ohne sich gegenüber der Bank als Verfügungsberechtigter ausweisen zu müssen. Auf den Bestand des Gemeinschaftskontos an sich hat der Tod eines Kontoinhabers folglich keine weiteren Auswirkungen. So werden beispielsweise erteilte Überweisungsaufträge wie geplant ausgeführt. Auch Daueraufträge laufen so lange weiter, bis sie vom noch lebenden Kontoinhaber gekündigt werden. Dieser ist den Erben allerdings zum oben beschriebenen Ausgleich verpflichtet.

Da die Begünstigten ein Anrecht auf einen bestimmten Teil des Guthabens haben, hat die kontoführende Bank im Erbfall die Pflicht, regelmäßig die Transaktionen des noch lebenden Kontoinhabers zu überprüfen. Das Institut muss darauf achten, dass dieser lediglich in derjenigen Höhe über das Konto verfügt, zu der er auch berechtigt ist. So ist es ihm beispielsweise nicht gestattet, nach dem Tod des Erblassers das gesamte Guthaben vom Gemeinschaftskonto abzuheben. Auch wenn das Testament zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlesen wurde, können die Erben in diesem Fall nachträglich Ansprüche geltend machen und ihren Anteil des Geldes zurückfordern. Das gleiche gilt natürlich auch im umgekehrten Fall: Bedient sich der Erbe über den ihm zustehenden Betrag hinaus am Guthaben, muss er dem Mitkontoinhaber den Differenzbetrag zurückerstatten.

Und-Konto: Das passiert im Erbfall

Handelt es sich beim Gemeinschaftskonto dagegen um ein Und-Konto, können der überlebende Kontoinhaber und die Erben nur mit gegenseitiger Zustimmung auf das Gemeinschaftskonto zugreifen. Sicherheitshalber werden Oder-Konten im Falle einer Erbgemeinschaft oftmals in Und-Konten umgewandelt. Gerade wenn zwischen dem zweiten Kontoinhaber und den Erben kein ausreichendes Vertrauensverhältnis besteht, sichern sich auf diese Weise beide Parteien gegen einen unberechtigten Kontozugriff ab.