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Heizstromvergleich - Wärmepumpe

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Heizstrom für die Wärmepumpe

Wenn Sie auf der Suche nach günstigem Heizstrom für Ihre Wärmepumpe sind, lohnt sich ein Heizstromvergleich. Denn immer mehr Versorger haben spezielle Heizstromtarife für Wärmepumpen im Angebot. Bis 2007 mussten alle lokalen Grundversorger einen speziellen Stromtarif für Wärmepumpen anbieten. Obwohl diese Verpflichtung heute nicht mehr besteht, haben sehr viele Grundversorger Tarife für Wärmepumpen im Angebot. Seit 2010 der Markt für Heizstrom geöffnet wurde, bieten auch immer mehr alternative Anbieter spezielle Heizstromtarife an.Wärmepumpe
 

Wärmepumpe: Sparsam heizen mit Strom

Eine Wärmepumpe bietet die Möglichkeit, die Energie aus der Umwelt, also Umgebungswärme, Erdwärme oder Wasser, zum Heizen zu nutzen. Um diese Energie in Heizwärme umzuwandeln, wird Strom benötigt. Da jedoch rund drei Viertel der Energie aus der Umwelt stammen und nur etwa ein Viertel durch Strom zugeführt wird, ist die Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizsystemen mit Strom, insbesondere der Nachtspeicherheizung, relativ sparsam. Weitere Vorteile der Wärmepumpe: Auf die fossilen Brennstoffe Öl und Gas kann verzichtet werden. Zudem sind Wärmepumpen äußerst wartungsarm.
 

Umweltenergie als Wärmequelle

Als Wärmequelle für die Wärmepumpe dient die Umwelt. Dabei kann entweder Energie aus der Luft, aus dem Wasser oder der Erde genutzt werden. Eine sogenannte Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt dagegen Wasser als Primärenergiequelle. Eine Erdwärme- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe holt die Energie über eine Sonde oder einen Flächenkollektor aus der Erde.
 

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Am häufigsten dient die Umgebungsluft als Wärmequelle. Über einen Ventilator wird Luft angesaugt und von der Wärmepumpe in nutzbare Wärme umgewandelt. Der Vorteil der Luftwärmepumpe ist der geringe Installationsaufwand. Sie eignet sich deshalb besonders für die Umstellung eines bestehenden Heizsystems. Eine Luftwärmepumpe kann sowohl außen als auch im Haus aufgestellt werden.
 

Solewärmepumpe

Eine Sole- oder Erdwärmepumpe nutzt im Erdreich gespeicherte Energie für die Gewinnung von Wärme. Eine oder mehrere Erdsonden werden bis zu 150 Meter in die Erde eingelassen. In den Rohren zirkuliert die Sole, eine Mischung aus Wasser und Frostschutz. Sie nimmt Wärme aus dem Erdreich auf und wandelt sie in Heizenergie um. Eine Alternative zur Sonde stellt ein Flächenkollektor dar. Weil die Temperaturen im Erdreich das ganze Jahr über relativ gleichbleibend sind, hat die Erdwärmepumpe eine konstante Effizienz. Relativ neu ist das System der Eisspeicher: Es kombiniert Luft- und Erdwärme und kann zusätzlich Solarenergie als Wärmequelle nutzen.
 

Wasserwärmepumpe

Mithilfe der Wasserwärmepumpe kann aus dem Grundwasser Heizenergie gewonnen werden. Sie pumpt warmes Grundwasser aus der Erde, entzieht ihm Wärme und leitet das Grundwasser zurück in den Boden. Die anfänglichen Investitionskosten für eine Wasserwärmepumpe sind zwar relativ hoch, dafür liefert sie im Vergleich zu anderen Wärmepumpen einen hohen Ertrag. Auch für die Wasserwärmepumpe gilt, dass die Effizienz das Jahr über gleichbleibend ist, da sich die Grundwassertemperaturen kaum verändert.
 

Funktionsweise der Wärmepumpe

Die verschiedenen Typen von Wärmepumpen funktionieren nach dem gleichen System: In der Wärmepumpe befindet sich ein Kältemittel, welches durch die zugeführte Umweltenergie zum Verdampfen gebracht wird. Es wird gasförmig, wird komprimiert und heizt sich weiter auf. Nun kann es an den Wärmekreislauf im Haus abgegeben werden. Hat das Mittel all seine Wärme abgegeben, verflüssigt es sich und wird über ein Expansionsventil entspannt und abgekühlt. Jetzt kann der Kreislauf von Neuem starten.

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