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Heizstrom für die Wärmepumpe

Der richtige Stromtarif für Wärmepumpen ist ein Heizstromtarif. Seit 2010 der Markt für Heizstrom geöffnet wurde, bieten viele Stromanbieter spezielle Heizstromtarife an – die Vielfalt an Tarifen bietet Verbrauchern viel Sparpotenzial. Sie müssen also nicht mehr den Tarif Ihres Grundversorgers in Anspruch nehmen.

Wärmepumpen wandeln Energie aus der Umwelt in Heizwärme um und sind im Vergleich zu Nachtspeicherheizungen eine sehr energieeffiziente Art zu Heizen. Sie verbrauchen pro Jahr circa 6.000 kWh (bzw. bei Zweitarifzähler 3.000 kWh HT, 3.000 kWh NT) an Heizstrom.

Wichtiges zu Heizstromtarifen für Wärmepumpen

  1. Mit einem Heizstromvergleich können Sie bis zu 500 Euro sparen. Sie können unkompliziert online wechseln.
  2. Benötigte Daten für einen Heizstromvergleich: Postleitzahl, Zählerart (Eintarif- oder Doppeltarifzähler), Jahresverbrauch (bei Doppeltarifzähler unterteilt in Haupttarif (=HT) und Nebentarif (=NT)).
  3. Nach Ihrem Wechselantrag übernehmen CHECK24 und Ihr neuer Anbieter alles Weitere – auch die Kündigung des alten Vertrages. 

 
Welcher Stromanbieter / Stromtarif für Wärmepumpe?
Sie können Ihre Wärmepumpe mit einem Heizstromtarif betreiben. Seit 2010 können Sie den Anbieter für Heizstrom frei wählen – Sie müssen den Strom für die Wärmepumpe nicht mehr vom Grundversorger beziehen.
Welcher Zähler bei der Wärmepumpe?
Ihre Wärmepumpe hat entweder einen Ein- oder Zweitarifzähler. Der Zweitarifzähler misst Strom für Hochtarif (=HT) und Niedertarif (=NT), beim Eintarifzähler gibt es diese Unterscheidung nicht. Für Heizstrom und Haushaltsstrom werden in der Regel zwei verschiedene Zähler verwendet – so können Sie für Ihren Heizstrom einen anderen Stromanbieter wählen, als für Ihren Haushaltsstrom. Diese beiden Zählerarten lassen sich in der Regel recht leicht unterscheiden.
Wie viel Strom verbraucht die Wärmepumpe?
Wärmepumpen verbrauchen pro Jahr circa 6.000 kWh (bzw. bei Zweitarifzähler 3.000 kWh HT, 3.000 kWh NT). Die erhöhten Stromkosten mit einer Wärmepumpe sind in der Regel geringer als die Heizkosten, die Sie beispielsweise mit Erdgas oder Heizöl hätten.
Wärmepumpen sind sehr energieeffizient und verbrauchen besonders im Vergleich zu Nachtspeicherheizungen sehr wenig Strom. Der Verbrauch hängt unter anderem auch davon ab, wie gut die Dämmung des Gebäudes ist, oder um welche Art der Wärmepumpe es sich handelt.
Wie kündige ich meinen Wärmestromanbieter und wechsle zu einem neuen Versorger?
Der Heizstrom-Anbieterwechsel ist ganz einfach. Sie vergleichen lediglich die Preise der an Ihrem Wohnort verfügbaren Anbieter. Haben Sie sich für einen Heizstromanbieter entschieden, können Sie den Wechsel direkt online abschließen. Ihr neuer Versorger übernimmt alle weiteren Schritte, in der Regel auch die Kündigung Ihres alten Vertrages. Es gibt nur wenige Ausnahmefälle, in denen Sie selbst kündigen sollten - wenn Ihre Kündigungsfrist sehr kurz ist oder Sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.
Kann ich auch mit Ökostrom heizen?
Ja! Wärmepumpen können mit Ökostrom betrieben werden und sind dann besonders klimafreundlich. Mit Ökostrom zu heizen lohnt sich, denn Strom aus erneuerbaren Energien wird immer günstiger. Verbraucher, die sich für Ökostrom entscheiden, müssen deshalb meist nicht mehr bezahlen als für herkömmlichen Strom. Wer außerdem den Haushaltsstrom für Beleuchtung, Fernseher und Co. von einem Ökostromanbieter bezieht, leistet einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz und spart dabei auch noch Geld. Wählen Sie einfach einen Ökostromtarif, wenn Sie nach einem neuen Heizstromanbieter suchen. Mit nur einem Klick schränken Sie die Suche auf grünen Heizstrom ein.
Wann ist eine Wärmepumpe effizient? Wie kann ich Energie sparen?
Die Effizienz der Wärmepumpe ist von mehreren Faktoren abhängig- unter anderem von der Art der Wärmepumpe und des Heizsystems, und auch von der Dämmung des Hauses. Um Energie zu sparen, ist eine gute Dämmung des Hauses ein guter Anfang.
Die Jahresarbeitszahl ist die Kernziffer für die Effizienz der Wärmepumpe. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen zugeführter und gewonnener Energie. Effiziente Wärmepumpenanlagen geben etwa viermal mehr Energie ab, als sie an Strom verbrauchen.
Wann ist eine Wärmepumpe sinnvoll? Wann lohnt sich eine Anschaffung?
Die Anschaffung einer Wärmepumpe lohnt sich, wenn die Jahresarbeitszahl größer ist, als der Strompreis dividiert durch den Erdgas- oder Heizölpreis pro kWh.
Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe rechnen sich vor allem, wenn man einen speziellen Heizstromtarif in Anspruch nimmt.
Wie stellt man eine Wärmepumpe richtig ein?
Die Einstellung funktioniert anhand der so genannten Heizkurve. Grundsätzlich sollte die Heizkurve so niedrig und flach wie möglich eingestellt sein.
Bei Installation der Wärmepumpe wird die Heizkurve meistens vom Installateur eingestellt. Diese Voreinstellungen muss man in der Regel selbst an die eigenen Heizbedingungen anpassen. So erzeugen Sie immer nur soviel Wärme, wie es notwendig ist.
Sie sollten die Heizkurve nachjustieren, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Wärmepumpe an manchen Tagen zuviel oder zu wenig heizt.
Bei der Einstellung der Heizkurve gibt es den Fußpunkt/Vorlauftemperatur und die Steilheit/Neigung. Die Temperatur des Fußpunkts ist der Startwert der Heizkurve und hängt von der Dämmung des Hauses ab: ist diese gut, kann man bei einer Außentemperatur von 20°C auch nur eine Vorlauftemperatur von 20°C einstellen. Bei einer schlechten Dämmung benötigen Sie bei dieser Außentemperatur einen höheren Fußpunkt.
Die Steilheit wird von der Wärmeverteilung im Haus bestimmt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass es zu wenig schnell warm wird, sollten Sie die Steilheit vergrößern.

 

Wärmepumpe: Wärmepumpenstrom

Vorteile der Wärmepumpe: sparsam heizen

Eine Wärmepumpe bietet die Möglichkeit, die Energie aus der Umwelt, also Umgebungswärme, Erdwärme oder Wasser, zum Heizen zu nutzen. Um diese Energie in Heizwärme umzuwandeln, wird Strom benötigt. Da jedoch rund drei Viertel der Energie aus der Umwelt stammen und nur etwa ein Viertel durch Strom zugeführt wird, ist die Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizsystemen mit Strom, insbesondere der Nachtspeicherheizung, relativ sparsam. Weitere Vorteile der Wärmepumpe: Auf die fossilen Brennstoffe Öl und Gas kann verzichtet werden. Zudem sind Wärmepumpen äußerst wartungsarm.

Wärmepumpen haben in der Regel einen eigenen Stromzähler. Es handelt sich entweder um einen Ein- oder Zweitarifzähler. Der Zweitarifzähler misst Strom für Hochtarif (=HT) und Niedertarif (=NT), beim Eintarifzähler gibt es diese Unterscheidung nicht. Für Heizstrom und Haushaltsstrom werden in der Regel zwei verschiedene Zähler verwendet – So können Sie für Ihren Heizstrom einen anderen Stromanbieter wählen, als für Ihren Haushaltsstrom.

Arten der Wärmepumpe

Als Wärmequelle für die Wärmepumpe dient die Umwelt. Dabei kann entweder Energie aus der Luft, aus dem Wasser oder der Erde genutzt werden. Eine sogenannte Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt dagegen Wasser als Primärenergiequelle. Eine Erdwärme- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe holt die Energie über eine Sonde oder einen Flächenkollektor aus der Erde.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Am häufigsten dient die Umgebungsluft als Wärmequelle. Über einen Ventilator wird Luft angesaugt und von der Wärmepumpe in nutzbare Wärme umgewandelt. Der Vorteil der Luftwärmepumpe ist der geringe Installationsaufwand. Sie eignet sich deshalb besonders für die Umstellung eines bestehenden Heizsystems. Eine Luftwärmepumpe kann sowohl außen als auch im Haus aufgestellt werden.

Solewärmepumpe oder Erdwärmepumpe

Eine Sole- oder Erdwärmepumpe nutzt im Erdreich gespeicherte Energie für die Gewinnung von Wärme. Eine oder mehrere Erdsonden werden bis zu 150 Meter in die Erde eingelassen. In den Rohren zirkuliert die Sole, eine Mischung aus Wasser und Frostschutz. Sie nimmt Wärme aus dem Erdreich auf und wandelt sie in Heizenergie um. Eine Alternative zur Sonde stellt ein Flächenkollektor dar. Weil die Temperaturen im Erdreich das ganze Jahr über relativ gleichbleibend sind, hat die Erdwärmepumpe eine konstante Effizienz. Relativ neu ist das System der Eisspeicher: Es kombiniert Luft- und Erdwärme und kann zusätzlich Solarenergie als Wärmequelle nutzen.

Wasserwärmepumpe

Mithilfe der Wasserwärmepumpe kann aus dem Grundwasser Heizenergie gewonnen werden. Sie pumpt warmes Grundwasser aus der Erde, entzieht ihm Wärme und leitet das Grundwasser zurück in den Boden. Die anfänglichen Investitionskosten für eine Wasserwärmepumpe sind zwar relativ hoch, dafür liefert sie im Vergleich zu anderen Wärmepumpen einen hohen Ertrag. Auch für die Wasserwärmepumpe gilt, dass die Effizienz das Jahr über gleichbleibend ist, da sich die Grundwassertemperaturen kaum verändert.

Das Prinzip der Wärmepumpe

Die verschiedenen Typen von Wärmepumpen funktionieren nach dem gleichen System: In der Wärmepumpe befindet sich ein Kältemittel, welches durch die zugeführte Umweltenergie zum Verdampfen gebracht wird. Es wird gasförmig, wird komprimiert und heizt sich weiter auf. Nun kann es an den Wärmekreislauf im Haus abgegeben werden. Hat das Mittel all seine Wärme abgegeben, verflüssigt es sich und wird über ein Expansionsventil entspannt und abgekühlt. Jetzt kann der Kreislauf von Neuem starten.

Wissenswertes zum Wärmepumpenstrom

Auch bei Nutzung einer Wärmepumpe: Strompreise vergleichen und sparen
Seit der Marktliberalisierung 2010 haben Verbraucher die Möglichkeit, auch ihren Anbieter für Heizstrom frei zu wählen. Das bedeutet, der Strom für die Wärmepumpe muss nicht vom örtlichen Grundversorger bezogen werden, der in der Regel höhere Preise verlangt. Strompreise vergleichen lohnt sich also. Denn obwohl die Energieversorger Steuern und viele andere Bestandteile des Strompreises nicht beeinflussen können, gibt es doch deutliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Der Grund sind die Kosten für Energieversorgung und Vertrieb, die bei den verschiedenen Stromanbietern unterschiedlich hoch sind. Für Verbraucher bedeutet dies, dass sie durch einen Wechsel des Anbieters ihre Stromkosten um mehrere hundert Euro reduzieren können.
Wo Wärmepumpe aufstellen?
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die Wärmepumpe aufzustellen: Außerhalb oder innerhalb des Gebäudes. Es gibt allerdings auch Arten von Wärmepumpen die eine Alternative zur reinen Außen- oder Innenaufstellung darstellen. Bei der Split-Wärmepumpe wird der Ventilator außen installiert, die eigentliche Wärmepumpe innen. Der Aufstellungsort hat im Normalfall keinen Einfluss auf die Effizienz der Wärmepumpe, allerdings sollten dabei die Optik und der Geräuschpegel bedacht werden.
Welche Wärmepumpe ist die leiseste?
Der Geräuschpegel bei Wärmepumpen stellt ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf dar. Hersteller von Wärmepumpen achten deshalb besonders bei Außengeräten auf eine geringe Geräuschentwicklung, um die Richtlinien zum Schallschutz erfüllen zu können. Informieren Sie sich direkt beim Hersteller über die jeweiligen Schallwerte.
Wärmepumpe wie groß Warmwasserspeicher?
Ein Warmwasserspeicher sollte von der Größe her genau an Ihren Bedarf angepasst werden. Die richtige Größe richtet sich zum einen nach der Anzahl der Personen im Haushalt und zum anderen nach der bereitgestellten Heizleistung. Für die exakte Dimensionierung eines Warmwasserspeichers sollten Sie sich allerdings die Meinung eines Fachmanns einholen, da es genaue Berechnungsvorschriften gibt.
Wärmepumpe wie oft Wartung?
Wärmepumpen haben einen geringeren Wartungsaufwand als Öl- oder Gasheizungen. Allerdings ist auch hier eine regelmäßige Wartung sinnvoll, da Verschleißteile wie Filter durchaus ausgetauscht werden müssen. Einige Modelle erfordern auch eine regelmäßige Kontrolle des Kältemittelkreislaufs, achten Sie hier auf die Vorgaben des Herstellers. Grundsätzlich empfiehlt sich eine Wartung im Zweijahresrhythmus.
Aktuelle Auszeichnungen

Testsieger EnergievergleichsportaleTestsieger Energievergleichsportale
Im aktuellen Test der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien hat der Strom- und Gasvergleich von CHECK24 bereits zum zweiten Mal den ersten Platz belegt. In den Teilkategorien Nutzerfreundlichkeit und Transparenz erreichte CHECK24 hierbei jeweils den Testsieg der untersuchten Vergleichsportale. Zudem wurden die Preise für Strom und Gas mit "sehr gut" bewertet.
 

Bestes Vergleichsportal 2018Bestes Vergleichsportal 2018
In einer Kundenbefragung des Statistik-Portals Statista und TESTBILD hat CHECK24 in allen der abgefragten Kriterien „Benutzerfreundlichkeit“, „Beratung“, „Einsparpotenzial“ sowie „Anbieterauswahl“ für Strom & Gas den ersten Platz belegt. 

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