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Heizölpreise

Heizöl ist als Wärmelieferant in Deutschland sehr gefragt. Neben Gas werden die eigenen vier Wände hierzulande am häufigsten mit Heizöl warm gehalten. Wer seine Wohnung oder sein Haus mit Heizöl im Winter warm hält, muss selbstständig regelmäßig für Nachschub sorgen. Da Heizöl in der Regel in größeren Mengen eingekauft wird und die Heizölpreise stark schwanken, kann das unter Umständen schon teuer werden. Während sich bei Strom und Gas der jeweilige Anbieter um die Energieversorgung mit Elektrizität oder Erdgas kümmert, müssen sich die Nutzer von Heizöl selbst kümmern. Da der Ölmarkt stark von jeweiligen politischen Entwicklungen beeinflusst wird, sich der Heizölpreis täglich ändern kann und es viele verschiedene Anbieter für Heizöl gibt, ist es für den Einzelnen gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Gut, dass – wie bei Strom und Gas auch – die Möglichkeit besteht, online einen Preisvergleich durchzuführen und Heizöl direkt zu bestellen.

Heizöl online bestellen -
so funktioniert´s

Vergleich
Bestellung
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Heizölanbieter Ihres PLZ-Kreises mit dem Heizölvergleichsrechner vergleichen.

Neuen Heizölanbieter auswählen, direkt online bestellen und Preise sichern.

Wunschtermin vereinbaren oder innerhalb von zwei Tagen per Express beliefern lassen.

Bevorzugte Zahloption wählen und in jedem Fall eine Rechnung vom Händler erhalten.

Ihr Heizölanbieterwechsel ausführlich erklärt

  1. Vergleich: Der Heizölvergleich gibt einen Überblick über die aktuellen Heizölpreise an Ihrem Wohnort. Geben Sie hierzu einfach Ihre Postleitzahl sowie die gewünschte Menge an Heizöl in die Suchmaske ein. Die Abnahmemenge können Sie gegebenenfalls auch schätzen - bei Abweichungen von bis zu 10 Prozent ändert sich der 100-Liter-Preis nicht.

  2. Bestellung: Haben Sie sich für einen Lieferanten entschieden, können Sie die Bestellung direkt online abschließen. Neben der Lieferadresse benötigen wir hierfür Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Natürlich sichern Sie sich mit einer Bestellung die am Bestelltag gültigen Heizölpreise, die dann auch zum Liefertermin gelten. 

  3. Lieferung: Vor der Lieferung setzt sich der Heizölhändler mit Ihnen in Verbindung, um einen Liefertermin zu vereinbaren. Wenn Sie das Heizöl möglichst bald benötigen, können Sie sich für eine Express-Lieferung entscheiden. Sie erhalten dann das Öl innerhalb von zwei Werktagen.

  4. Bezahlung: Die Zahlungsart können Sie selbst wählen. Möglich sind in der Regel Bar- oder Kartenzahlung sowie Vorkasse, Zahlung auf Rechnung oder Ratenkauf. Sie leisten die Zahlung direkt an den Händler und erhalten immer eine Rechnung für Ihre Unterlagen.

Aktuelle Heizölpreise im Vergleich von 2011 bis heute


Heizölpreisentwicklung: aktuelle HeizoelpreiseDer Ölpreis bewegt sich seit einigen Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Anfang 2016 ist er auf den niedrigsten Stand seit dreizehn Jahren gesunken. Der Grund ist unter anderem ein großes Überangebot auf dem Ölmarkt. Die traditionellen Ölförderländer wie Saudi-Arabien haben Konkurrenz aus den USA bekommen, die mittels Fracking billig Öl auf den Markt pumpen. Der niedrige Ölpreis beeinflusst natürlich direkt die Heizölpreise. Nach dem Tief zu Jahresbeginn sind die Preise seit Februar 2016 wieder deutlich angestiegen. Ob diese Tendenz längerfristig anhält, bleibt abzuwarten.
Ein Blick auf die Heizölpreisentwicklung der vergangenen Monate und Jahre kann eine Orientierungshilfe sein, wenn man einen Heizölkauf plant. Allgemein gilt die Regel, dass Heizöl im Winter teurer ist als im Sommer. Doch aus unserer Grafik geht hervor, dass in den letzten beiden Jahren - anders als es davor der Fall war - die Preise im Herbst nicht signifikant angestiegen sind. Trotzdem ist es natürlich ratsam, seine Vorräte rechtzeitig aufzufüllen, um für den ersten Kälteeinbruch nach dem Sommer gewappnet zu sein.

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

 

Heizölpreiszusammensetzung

Den größten Teil der Heizölpreise macht der Einkaufspreis auf den internationalen Ölmärkten aus, der sogenannte Produktenpreis. Er schwankt täglich und hängt von verschiedensten Faktoren ab, unter anderem natürlich von Angebot und Nachfrage sowie dem Dollarkurs, da der Ölpreis immer in Dollar angegeben wird.

Zu dem Produktenpreis kommen die Steuern. Die Mineralölsteuer für schwefelarmes Heizöl beträgt nach dem Energiesteuergesetz 6,14 Cent pro Liter. Zudem bezahlen Verbraucher für Heizöl auch Mehrwertsteuer, und zwar auch für den Energiesteueranteil.

Der sogenannte Deckungsbeitrag ist der geringste Teil des Heizölpreises. Bei einem Heizölpreis von 48,95 Cent pro Liter im Mai 2016 entfielen auf den Deckungsbeitrag lediglich 3,60 Cent. Hier sind unter anderem die Kosten für den Transport, die Lagerung, die gesetzliche Bevorratung – also die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtvorräte für den Krisenfall – sowie Verwaltung und Vertrieb enthalten. Der Deckungsbeitrag ist der einzige Anteil, den die Händler selbst direkt beeinflussen können. Da mittlerweile sehr viele Heizölanbieter auf dem Markt sind, versuchen viele, den Deckungsbeitrag möglichst gering zu halten, um Kunden günstigere Heizölpreise als die Konkurrenz bieten zu können. 

Heizölsorten

Heizöl wird aus schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls hergestellt. Es gibt dabei mehrere Heizölsorten, die sich nach der Höhe des Brennwerts unterscheiden. Je nach Dichte und Zusammensetzung wird Heizöl daher in verschiedene Gruppen unterteilt. Sie unterscheiden sich in ihrer Konsistenz von leichten, sehr flüssigen hinzu sehr zähflüssigen Ölen. Die Skala reicht von extra leicht bis extra schwer.
 

Heizölarten ‒ allgemeine Unterscheidung:

  • Extra leicht (EL)
  • Leicht (L)
  • Mittel (M)
  • Schwer (S)
  • Extra schwer (ES)

Für Kraftwerke oder im Schiffsverkehr werden hauptsächlich schwere Öle verwendet. Private Heizkessel sowie andere Ölheizungen werden ausschließlich mit extra leichtem Heizöl betrieben. Bei der Raffinerie werden Stoffe beigefügt, sogenannte Additive, die den Geruch, die Schmierfähigkeit, die Brennbarkeit und den Kälteschutz verbessern. Die Leichtöle werden wiederum in folgende Unterarten unterteilt.
 

Extra leichte Heizölarten für den Privatgebrauch:

  • Heizöl schwefelarm
  • Premium schwefelarm

Standardmäßig wird in Deutschland zum Heizen in Wohngebäuden extra leichtes oder extra leichtes, schwefelarmes Heizöl verwendet. Je geringer der Schwefelgehalt, desto weniger Rückstände hinterlässt das Öl bei der Verbrennung. So verbrennt es ähnlich emissionsarm wie Erdgas. Schwefelarmes extra leichtes Heizöl eignet sich für Ölheizungen mit Brennwerttechnik sowie Heizungen mit Nieder- und Hochtemperaturkessel. Premium-Heizöle sind oftmals nur für sehr moderne Heizanlagen geeignet. Wer sich nicht sicher ist, sollte die Angaben des Geräteherstellers beachten oder sich von einem Heizungsfachmann beraten lassen.

Welche Heizölsorte wird benötigt?

In der Regel können Heizölkunden entscheiden, ob sie die herkömmliche – und damit etwas günstigere – Variante wählen möchten, oder das Premium Heizöl. Letzteres sorgt für eine optimalere und effizientere Verbrennung mit weniger Rückständen an der Düse der Heizanlage. Zudem ist es geruchsärmer. Für das Mehr an Komfort zahlt der Kunde auch einen etwas höheren Heizölpreis – kann aber auf geringere Wartungskosten für die Heizanlage hoffen. Die beiden unterschiedlichen Heizölsorten können in der Regel problemlos miteinander vermischt werden. Wer also bislang das herkömmliche Heizöl nutzt, kann jederzeit auch auf die Premium-Variante umsteigen – oder umgekehrt. Die Heizölpreise sind erfahrungsgemäß während der typischen Heizperiode von Oktober bis Ende April am höchsten, so dass es sich anbietet, davor oder danach die Tarife mit dem Heizölrechner zu vergleichen und Heizöl zu einem möglichst günstigen Heizölpreis zu beziehen. Mittlerweile gibt es zudem viele verschiedene Anbieter für Heizöl auf dem Markt.