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Heizölpreise

Wer seine Wohnung oder sein Haus mit Heizöl im Winter warm hält, muss selbstständig regelmäßig für Nachschub sorgen. Da Heizöl in der Regel in größeren Mengen eingekauft wird und die Heizölpreise stark schwanken, kann das unter Umständen schon teuer werden. Während sich bei Strom und Gas der jeweilige Anbieter um die Energieversorgung mit Elektrizität oder Erdgas kümmert, müssen sich die Nutzer von Heizöl selbst kümmern. Da der Ölmarkt stark von jeweiligen politischen Entwicklungen beeinflusst wird, sich der Heizölpreis täglich ändern kann und es viele verschiedene Anbieter für Heizöl gibt, ist es für den Einzelnen gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Gut, dass – wie bei Strom und Gas auch – die Möglichkeit besteht, online einen Preisvergleich durchzuführen und Heizöl direkt zu bestellen.
 

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so funktioniert´s

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Bevorzugte Zahloption wählen und in jedem Fall eine Rechnung vom Händler erhalten.

Ihr Heizölanbieterwechsel ausführlich erklärt

  1. Vergleich: Der Heizölvergleich gibt einen Überblick über die aktuellen Heizölpreise an Ihrem Wohnort. Geben Sie hierzu einfach Ihre Postleitzahl sowie die gewünschte Menge an Heizöl in die Suchmaske ein. Die Abnahmemenge können Sie gegebenenfalls auch schätzen - bei Abweichungen von bis zu 10 Prozent ändert sich der 100-Liter-Preis nicht.

  2. Bestellung: Haben Sie sich für einen Lieferanten entschieden, können Sie die Bestellung direkt online abschließen. Neben der Lieferadresse benötigen wir hierfür Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Natürlich sichern Sie sich mit einer Bestellung die am Bestelltag gültigen Heizölpreise, die dann auch zum Liefertermin gelten. 

  3. Lieferung: Vor der Lieferung setzt sich der Heizölhändler mit Ihnen in Verbindung, um einen Liefertermin zu vereinbaren. Wenn Sie das Heizöl möglichst bald benötigen, können Sie sich für eine Express-Lieferung entscheiden. Sie erhalten dann das Öl innerhalb von zwei Werktagen.

  4. Bezahlung: Die Zahlungsart können Sie selbst wählen. Möglich sind in der Regel Bar- oder Kartenzahlung sowie Vorkasse, Zahlung auf Rechnung oder Ratenkauf. Sie leisten die Zahlung direkt an den Händler und erhalten immer eine Rechnung für Ihre Unterlagen.

 

Aktuelle Heizölpreise im Vergleich von 2010 bis heute

Aktuelle Heizölpreise

Preise berechnet für einen Verbrauch von 3.000 Litern (Monatsmittelwerte).
Quelle: esyoil GmbH

Der Ölpreis bewegt sich seit einigen Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Anfang 2016 ist er auf den niedrigsten Stand seit dreizehn Jahren gesunken. Der Grund ist unter anderem ein großes Überangebot auf dem Ölmarkt. Die traditionellen Ölförderländer wie Saudi-Arabien haben Konkurrenz aus den USA bekommen, die mittels Fracking billig Öl auf den Markt pumpen. Der niedrige Ölpreis beeinflusst natürlich direkt die Heizölpreise. Nach dem Tief zu Jahresbeginn sind die Preise seit Februar 2016 wieder deutlich angestiegen. Ob diese Tendenz längerfristig anhält, bleibt abzuwarten.

Ein Blick auf die Heizölpreisentwicklung der vergangenen Monate und Jahre kann eine Orientierungshilfe sein, wenn man einen Heizölkauf plant. Allgemein gilt die Regel, dass Heizöl im Winter teurer ist als im Sommer. Doch aus unserer Grafik geht hervor, dass in den letzten beiden Jahren - anders als es davor der Fall war - die Preise im Herbst nicht signifikant angestiegen sind. Trotzdem ist es natürlich ratsam, seine Vorräte rechtzeitig aufzufüllen, um für den ersten Kälteeinbruch nach dem Sommer gewappnet zu sein.  

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Zusammensetzung der HeizölpreiseZusammensetzung des Verbraucherpreises für schwefelarmes Heizöl (bei Abgabe von 3.000 Litern),
Stand: Mai 2016.
Quelle: Mineralölwirtschaftsverband e.V.

Den größten Teil der Heizölpreise macht der Einkaufspreis auf den internationalen Ölmärkten aus, der sogenannte Produktenpreis. Er schwankt täglich und hängt von verschiedensten Faktoren ab, unter anderem natürlich von Angebot und Nachfrage sowie dem Dollarkurs, da der Ölpreis immer in Dollar angegeben wird.

Zu dem Produktenpreis kommen die Steuern. Die Mineralölsteuer für schwefelarmes Heizöl beträgt nach dem Energiesteuergesetz 6,14 Cent pro Liter. Zudem bezahlen Verbraucher für Heizöl auch Mehrwertsteuer, und zwar auch für den Energiesteueranteil.

Der sogenannte Deckungsbeitrag ist der geringste Teil des Heizölpreises. Bei einem Heizölpreis von 48,95 Cent pro Liter im Mai 2016 entfielen auf den Deckungsbeitrag lediglich 3,60 Cent. Hier sind unter anderem die Kosten für den Transport, die Lagerung, die gesetzliche Bevorratung – also die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtvorräte für den Krisenfall – sowie Verwaltung und Vertrieb enthalten. Der Deckungsbeitrag ist der einzige Anteil, den die Händler selbst direkt beeinflussen können. Da mittlerweile sehr viele Heizölanbieter auf dem Markt sind, versuchen viele, den Deckungsbeitrag möglichst gering zu halten, um Kunden günstigere Heizölpreise als die Konkurrenz bieten zu können. 
 

Heizölsorten

Je nach Dichte und Zusammensetzung wird Heizöl in verschiedene Gruppen unterteilt. Sie unterscheiden sich in ihrer Konsistenz von leichten, sehr flüssigen hinzu sehr zähflüssigen Ölen. Die Skala reicht von extra leicht bis extra schwer.
 

Heizölarten allgemeine Unterscheidung:

  • Extra leicht (EL)
  • Leicht (L)
  • Mittel (M)
  • Schwer (S)
  • Extra schwer (ES)
Für Kraftwerke oder im Schiffsverkehr werden hauptsächlich schwere Öle verwendet. Private Heizkessel sowie andere Ölheizungen werden ausschließlich mit extra leichtem Heizöl betrieben. Bei der Raffinerie werden Stoffe beigefügt, sogenannte Additive, die den Geruch, die Schmierfähigkeit, die Brennbarkeit und den Kälteschutz verbessern. Die Leichtöle werden wiederum in folgende Unterarten unterteilt.
 

Extra leichte Heizölarten für den Privatgebrauch:

  • Heizöl schwefelarm
  • Premium schwefelarm
Standardmäßig wird in Deutschland extra leichtes oder extra leichtes, schwefelarmes Heizöl angeboten. Je geringer der Schwefelgehalt, desto weniger Rückstände hinterlässt das Öl bei der Verbrennung. So verbrennt es ähnlich emissionsarm wie Erdgas. Schwefelarmes extra leichtes Heizöl eignet sich für Ölheizungen mit Brennwerttechnik sowie Heizungen mit Nieder- und Hochtemperaturkessel. Premium-Heizöle sind oftmals nur für sehr moderne Heizanlagen geeignet. Wer sich nicht sicher ist, sollte die Angaben des Geräteherstellers beachten oder sich von einem Heizungsfachmann beraten lassen.
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