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Unfallversicherung

Ein Ausrutscher im Haushalt oder ein Sturz mit dem Mountainbike: ein Unfall ist schnell passiert und kann das gesamte Leben auf den Kopf stellen. Benötigt man nach einem schweren Unfall eine lange Reha oder werden teure Umbaumaßnahmen in den eigenen vier Wänden notwendig, kann dies hohe Kosten verursachen. Bei solchen finanziellen Belastungen unterstützt Sie eine private Unfallversicherung. Unfallstatistik: Was gesetzliche und private Unfallversicherung abdecken

  1. Was ist eine private Unfallversicherung?
  2. Für wen ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?
  3. Wann zahlt die Unfallversicherung und wann nicht?
  4. Das sollten Sie bei der Auswahl eines Tarifs beachten
  5. Was kostet eine Unfallversicherung?
  6. Unfallkosten und Versicherungsleistung nach Invaliditätsgrad
  7. Häufige Fragen
  8. Online-Vergleich bei CHECK24

Was ist eine private Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Sie zahlt bei bleibenden Unfallschäden eine festgelegte Summe aus – optional auch zusätzlich eine monatliche Rente.

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Arbeitnehmer und Kinder nur in bestimmten Fällen – etwa bei Arbeitsunfällen, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule. Nur ein Viertel aller Unfälle passiert jedoch während der Arbeits- oder Schulzeit, drei Viertel in der Freizeit oder im Haushalt. Für solche Unfälle gilt der gesetzliche Unfallschutz nicht.
 

Unterschiede gesetzliche und private Unfallversicherung

* Quelle: BAuA 2015
  Gesetzliche Unfallversicherung Private Unfallversicherung
Was ist versichert?
  • Arbeits- und Wegeunfälle
  • Unfälle auf Dienstreisen
  • Berufskrankheiten
  • Arbeits- und Wegeunfälle
  • Unfälle auf Dienstreisen
  • Unfälle in der Freizeit
  • Unfälle im Haushalt
Abdeckung der Unfälle nach Häufigkeit weniger als 30 % der Unfälle * mehr als 70 % der Unfälle *
Geltungsbereich:
Wo gilt die Unfallversicherung?
am Arbeitsplatz
deutschlandweit

zusätzlich:
berufsbedingte Auslandsaufenthalte
weltweit und rund um die Uhr


Ausnahme: gefährliche Kriegs- und Krisengebiete
Wer ist versichert? Begrenzter Personenkreis:
  • Arbeitnehmer
  • Schüler und Studenten während der Veranstaltungen
  • Arbeitslose auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch
  • freiwillig versicherte Selbstständige und Freiberufler
Jeder kann eine private Unfallversicherung abschließen, um die Lücken des gesetzlichen Schutzes zu schließen:
  • Arbeitnehmer
  • Schüler und Studenten
  • Selbstständige und Freiberufler
  • Hausfrauen/-männer und Rentner
  • Ausnahme: gefährliche Berufe (z.B. Profisportler oder Sprengmeister)

Für wen ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?

Eine private Unfallversicherung ist grundsätzlich für jeden sinnvoll, der die Lücken im gesetzlichen Unfallschutz schließen möchte.

Sie ist besonders sinnvoll für folgende Personen:

  • Menschen, die ein Hobby mit einem hohen Unfallrisiko ausüben
  • Selbstständige
  • Hausfrauen und -männer
  • Menschen ohne Beruf

Gefährliche Hobbys

Bei Hobbys mit einem hohen Unfallrisiko sollten Sie vorab prüfen, ob diese mitversichert sind. Flugsport oder Rennsport lässt sich nur in speziellen Tarifen absichern, einige Versicherungen decken auch Tauchschäden ab.

Arbeitnehmer sind bei Arbeits- und Wegeunfällen über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Um ihr Einkommen abzusichern, sollten sie möglichst eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Ist dies wegen Vorerkrankungen nicht möglich, deckt die private Unfallversicherung zumindest das Risiko von Unfällen ab.

Wann zahlt die Unfallversicherung und wann nicht?

Die private Unfallversicherung zahlt, wenn Sie nach einem Unfall dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen davontragen – etwa ein Bein nicht mehr bewegen können oder auf einem Auge erblindet sind. Die gesundheitlichen Schäden müssen dabei meist für voraussichtlich drei Jahre oder länger andauern, damit der Versicherer leistet. Sind die Beeinträchtigungen nur vorübergehend, gibt es kein Geld.

Wichtig ist zudem, dass der Schaden tatsächlich durch einen Unfall entstanden ist. Hierunter verstehen die Versicherer ein Ereignis, das plötzlich von außen auf den Körper einwirkt.

Leidet man etwa an starken Kniebeschwerden, die durch jahrelange Fehlbelastung ausgelöst wurden, zahlt die Unfallversicherung nicht. Der Unfall darf auch nicht absichtlich herbeigeführt worden sein.

Gute Tarife leisten auch, wenn der Unfall durch eine Eigenbewegung oder erhöhte Kraftanstrengung verursacht wurde. Dann sind Sie auch versichert, wenn Sie etwa ohne äußere Auswirkung beim Laufen umknicken oder sich beim Heben schwerer Gewichte eine Sehne reißen.

Das sollten Sie bei der Auswahl eines Tarifs beachten

Wenn Sie eine private Unfallversicherung abschließen, sollten Sie bei der Auswahl eines Tarifs vor allem auf diese Punkte achten:
 

  • Grundsumme

    Die Grundsumme – auch Versicherungssumme oder Invaliditätssumme genannt – ist die Berechnungsgrundlage für die Einmalzahlung im Schadensfall. Wir empfehlen als Grundsumme mindestens das Dreifache Ihres Bruttojahreseinkommens.

    Wie hoch die Invaliditätsleistung bei einer Teil- oder Vollinvalidität tatsächlich ausfällt, hängt daneben auch von der Gliedertaxe, dem Invaliditätsgrad und der gewählten Progression ab.

  • Progression

    Bei einer Unfallversicherung sollten Sie eine Progression vereinbaren. Diese regelt, dass Sie bei schweren Unfallschäden ein Vielfaches der Grundsumme erhalten. Wir empfehlen eine Progression von 225 oder 350 Prozent, die Versicherung zahlt dann maximal das 2,25 oder 3,5-Fache der Versicherungssumme aus.

    Beispiel:

    Sie haben als Grundsumme 100.000 Euro gewählt und als Progression 225 Prozent. Bei einer Vollinvalidität (Invaliditätsgrad von 100 Prozent) würde die Versicherung 225.000 Euro auszahlen.

  • Todesfallsumme

    Die Todesfallsumme wird bei einem Unfalltod an Ihre Angehörigen ausgezahlt. Um damit die Kosten für eine Bestattung abzudecken, empfehlen wir eine Summe von mindestens 5.000 Euro.

    Die Todesfallsumme ist auch wichtig für die Höhe eines möglichen Vorschusses. Den zahlt der Versicherer, wenn nach einem Unfall feststeht, dass es bleibende Schäden gibt, der Grad der Behinderung aber noch unklar ist. Ein solcher Zuschuss ist auf die Todesfallsumme begrenzt. Ist keine Todesfallleistung vereinbart, zahlt die Versicherung in der Regel auch keinen Vorschuss.

    Ist der Grad der Invalidität eindeutig, etwa nach dem Verlust eines Arms, wird die Versicherung allerdings auch unabhängig von einem Vorschuss zeitnah zahlen.

    Risikolebensversicherung für Todesfallschutz

    Wenn Sie Hinterbliebene für den Todesfall absichern möchten, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Hier lassen sich auch hohe Summen vergleichsweise günstig absichern.

  • Monatliche Unfallrente

    Optional können Sie eine monatliche Unfallrente vereinbaren. Sie erhalten dann im Leistungsfall zusätzlich zur Einmalzahlung eine monatliche, lebenslange Rente. Voraussetzung für die Auszahlung einer Rente ist meist ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent. Daher wird sie nur bei schweren Unfällen gezahlt.

    Wir empfehlen, bei Erwachsenen auf die teure Unfallrente zu verzichten. Um seine Arbeitskraft abzusichern ist es besser, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese zahlt auch bei Krankheiten. Wer keine BU-Versicherung abschließen kann, sichert sich mit einer Unfallversicherung zumindest teilweise ab. Dann sollte man eine ausreichend hohe Einmalzahlung vereinbaren und sich das Geld selbst monatlich auszahlen – zum Beispiel mit Hilfe eines Tagesgeldkontos.

    Bei Kindern und Jugendlichen empfehlen wir, eine monatliche Unfallrente in Höhe von mindestens 500 Euro zu vereinbaren. Damit wäre bei schweren Unfallfolgen zumindest ein Teil der Lebenshaltungskosten gedeckt.

  • Krankenhaustagegeld

    Auf Wunsch können Sie ein Krankenhaustagegeld vereinbaren. Dieses wird für jeden Tag gezahlt, den Sie unfallbedingt im Krankenhaus verbringen. Hierbei können Sie zwischen 10 und 50 Euro pro Tag wählen. Das Geld kann nach Belieben verwendet werden – etwa für private Zusatzleistungen in der Klinik.

    In der Regel ist ein Krankenhaustagegeld überflüssig. Wir empfehlen, bei einem Abschluss darauf zu verzichten. Wer Gehaltseinbußen bei längerer Krankheit absichern möchte, sollte lieber eine Krankentagegeldversicherung abschließen.

    Für Kinder und Jugendliche kann ein Krankenhaustagegeld von maximal 10 Euro pro Tag sinnvoll sein. Damit kann die Krankenhaus-Zuzahlung für gesetzlich Versicherte abgedeckt werden.

  • Bergungskosten

    Bei vielen Tarifen können Sie zusätzlich Bergungskosten absichern. Dann übernimmt die Versicherung auch die Kosten für Rettungseinsätze – beispielsweise für einen Hubschraubereinsatz nach einem Unfall bei der Bergtour.

    Solche Kosten sollten bis zu einer Höhe von mindestens 10.000 Euro übernommen werden.

  • Weitere Zusatzleistungen

    Je nach Tarif können sind weitere Zusatzleistungen eingeschlossen. Dazu gehören etwa:

    • Kosmetische Operationen
    • Zahnbehandlung und Zahnersatz
    • Leistung bei Impfschäden

Was kostet eine Unfallversicherung?

Was eine private Unfallversicherung kostet, hängt ganz vom gewünschten Versicherungsschutz und der persönlichen Situation ab. So richtet sich die Höhe der Beiträge nach der versicherten Grundsumme und der Progression. Zusatzleistungen wie eine monatliche Rente oder ein Krankenhaustagegeld erhöhen den Beitrag. Daneben bestimmen das Alter, der Beruf und eventuelle gefährlichen Hobbys mit, wie teuer der Unfallschutz wird.

Jährliche Zahlweise spart Geld

Zahlen Sie die Beiträge möglichst jährlich. Die Unfallversicherung ist dann um einige Prozent günstiger als bei monatlicher Zahlweise.

Beispielsweise kann ein 25-jähriger Fachangestellter eine Unfallversicherung mit einer Grundsumme von 100.000 Euro bereits ab rund fünf Euro monatlich abschließen (bei einer Progression von 225 Prozent und einer Todesfallsumme von 5.000 Euro).

Kosten Unfallversicherung: Beispiele

* Online-Vergleich von CHECK24, Stand 09/2020, Werte gerundet.
  Schüler
(14 Jahre)
Fachangestellte/-r
(25 Jahre)
Rentner/-in
(65 Jahre)
Grundsumme 65.000 € 100.000 € 100.000 €
Progression 350 % 225 % 100 %
Todesfallsumme 5.000 € 5.000 € 5.000 €
Beitrag pro Monat * ab 2 € ab 5 € ab 5 €

Unfallkosten und Versicherungsleistung

Bleibende Gesundheitsschäden nach einem Unfall können zu hohen Kosten führen. Neben dem Verlust der Arbeitskraft drohen hohe Ausgaben für einen Umbau der Wohnung oder eine Umrüstung des Autos.

Unsere Grafiken zeigen, mit welchen Kosten Sie bei einem Umbau rechnen müssen. Wir gehen hier von einer Vier-Zimmer-Wohnung aus. Diese Angaben dienen allerdings nur als grobe Orientierung, die tatsächlichen Kosten können deutlich davon abweichen.

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Umbaukosten für Wohnung und Fahrzeug
Eine Wohnung barrierefrei zu gestalten, ist mit hohen Kosten verbunden. Denn schließlich soll sich der Betroffene möglichst uneingeschränkt bewegen können. Dafür sind viele Umbaumaßnahmen an Wohnung und Fahrzeug notwendig.
Kosten Türen und Fenster
Damit ein Rollstuhl problemlos durchpasst, werden in allen Räumen breitere Türen eingebaut. Außerdem werden die Fenster abgesenkt, damit diese auch aus der sitzenden Position im Rollstuhl geöffnet werden können.
Kosten Bad und Küche
Bad: Das Waschbecken sollte mit einem Rollstuhl unterfahrbar sein. Außerdem werden in der Regel Haltegriffe an der Toilette und der Dusche benötigt. Eine flache Duschwanne sollte ebenfalls installiert werden.
Küche: Arbeitsflächen müssen unterfahrbar sein und die Höhe sollte angepasst werden. Häufig wird ein langer Brauseschlauch für die Spüle benötigt und die Höhe der Steckdosen und Lichtschalter muss ebenfalls angepasst werden.
Kosten Wohnzimmer und Schlafzimmer
In beiden Räumen wird ein rollengeeigneter Fußboden verlegt. Lichtschalter und Ablageflächen müssen vom Rollstuhl aus erreichbar sein. Die Montage von Ein- und Ausstiegshilfen für Bett und Sitzmöbel ist ebenfalls notwendig. Eventuell müssen die Bedienelemente der Heizung angepasst werden.
Kosten Treppenlift und Rampe
Um sich frei zwischen verschiedenen Stockwerken bewegen zu können, muss ein Treppenlift installiert werden. Für einen barrierefreien Zugang zum Wohnhaus ist die Montage einer Rampe notwendig.
Umbaukosten Fahrzeug und Rollstuhl
Steuerelemente für die Hand werden als Ersatz für Fußpedale eingebaut. Ein Einstiegs- und Verladesystem für den Rollstuhl ist notwendig. Sitzschienen müssen angepasst und der starre Sitz muss durch einen beweglichen oder rotierenden Sitz ersetzt werden.

Leistung der Unfallversicherung nach Invaliditätsgrad (Gliedertaxe)

Die private Unfallversicherung zahlt bei einer dauerhaften Behinderung eine Leistung aus. Die Höhe dieser Zahlung berechnet sich anhand der vereinbarten Grundsumme und Progression sowie dem Grad der Invalidität.

Um das Ausmaß einer Invalidität zu bestimmen, legen die Versicherer in einer sogenannten Gliedertaxe für jeden Körperteil einen Invaliditätsgrad fest. Kann man einen Körperteil nicht mehr nutzen, gilt dieser Wert. Sind nach einem Unfall mehrere Körperteile verletzt oder nicht mehr vorhanden, werden die jeweiligen Werte addiert. Ist ein Körperteil nur teilweise in seiner Funktionsfähigkeit beeinträchtigt, gilt der Invaliditätsgrad anteilig.

Unfallversicherung: Beispiel einer Gliedertaxe mit Invaliditätsgraden für einzelne Körperteile

Beispiel: So viel zahlt die Versicherung aus

Sie können nach einem Radunfall einen Arm (70 % Invaliditätsgrad) sowie einen Daumen (20 %) nicht mehr benutzen. Der Invaliditätsgrad beträgt damit insgesamt 90 Prozent. Als Grundsumme war 100.000 Euro vereinbart. Sie erhalten eine Leistung von 90.000 Euro. Wurde eine Progression vereinbart, erhöht sich diese Summe noch.

Es gibt keine einheitliche Gliedertaxe für die Unfallversicherung, nur eine unverbindliche Empfehlung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Jeder Versicherer legt die Gliedertaxe individuell fest, zwischen den einzelnen Tarifen gibt es daher mitunter deutliche Unterschiede.

Achten Sie daher darauf, dass wichtige Körperteile mit möglichst hohen Invaliditätsgraden abgesichert sind.

Häufige Fragen

  • Auf welche Zusatzleistungen kann man verzichten?

    Auf eine teure Unfallrente können Sie verzichten. Besser ist es meist, eine ausreichend hohe Invaliditätssumme zu vereinbaren und sich das Geld selbst einzuteilen.

    Auch ein Krankenhaustagegeld ist in der Regel überflüssig. Bei einer Dynamik erhöht sich die versicherte Grundsumme jedes Jahr. Darauf können Sie ebenfalls verzichten, da sich der Bedarf mit dem Alter eher verringert.

    Einige Tarife werben mit einer Beitragsrückgewähr, bei der die Beiträge am Ende der Laufzeit zurückgezahlt werden. Das lohnt sich meistens nicht. Besser ist es, nur den reinen Unfallschutz abzuschließen und die eingesparten Beiträge getrennt davon anzulegen.

  • Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

    Die Versicherungssumme sollte so hoch sein, dass Sie davon nach einem schweren Unfall nötige Umbaumaßnahmen oder andere Folgekosten bezahlen können. Wir raten Ihnen, mindestens das Dreifache des jährlichen Bruttoeinkommens als Grundsumme zu vereinbaren. Zudem sollten Sie eine Progression von mindestens 225 Prozent wählen, damit die Summe bei einer Vollinvalidität nochmals höher ausfällt.

    Leistung bei Vollinvalidität

    Bei einer Vollinvalidität sollte die Leistung so hoch ausfallen, dass die Summe einige Jahre lang Ihr Einkommen ersetzen könnte.

  • Wie kann ich meine bestehende Unfallversicherung wechseln?

    Ihre private Unfallversicherung können Sie ganz einfach in drei Schritten wechseln:

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  • Gibt es spezielle Tarife für Kinder oder Familien bei der Unfallversicherung?

    Kinder haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Um Ihren Nachwuchs abzusichern, können Sie eine eigene Unfallversicherung für Kinder abschließen. Möchten Sie zusätzlich auch sich selbst und Ihren Partner absichern, ist eine Familienunfallversicherung eine gute Option. Für ältere Personen werden spezielle Tarife für Senioren angeboten, die auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind.

  • Gibt es Tarife für unterschiedliche Berufe?

    Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung ist die genaue Angabe Ihres Berufs erforderlich, um den Versicherungsbeitrag zu ermitteln. Zur Risikoberechnung wird dabei zwischen zwei Berufsgruppen unterschieden:

    • Gefahrengruppe A:
      Bürotätigkeit / nicht körperlich tätig
    • Gefahrengruppe B:
      handwerklich / körperlich tätig

    Für bestimmte risikoreiche Berufe bieten manche Versicherer auch spezielle Tarife an.

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Vor dem Abschluss einer privaten Unfallversicherung sollten Sie möglichst viele Tarife miteinander vergleichen. Der Online-Vergleich von CHECK24 berücksichtigt insgesamt 240 Tarife. Damit finden Sie ganz einfach und bequem die passende Versicherung und können bei den Beiträgen bis zu 96 Prozent sparen!

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