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Ist eine Unfallversicherung für Kinder sinnvoll?

Unfallgefahr: Kinder toben in der WohnungSie toben herum und sind ständig in Bewegung – Kinder sind meist sehr aktiv. Dabei können sie Gefahren noch nicht richtig einschätzen und haben daher ein höheres Verletzungsrisiko als Erwachsene. Schnell ist ein Kind einmal vom Stuhl gefallen oder beim Klettern auf dem Spielgerüst abgestürzt. Meist gehen die Unfälle zum Glück glimpflich aus.

Doch was ist, wenn es einmal zu einem größeren Unfall mit bleibenden Gesundheitsschäden kommen sollte?

Gesetzlicher Unfallschutz reicht nicht aus

Über die gesetzliche Unfallversicherung sind Kinder nur unzureichend abgesichert. Der gesetzliche Schutz greift nur, falls sich ein Unfall beim Besuch eines Kindergartens, einer Kindertagesstätte oder in der Schule ereignen sollte. Auch der Hin- und Rückweg ist versichert.

Die meisten Unfälle passieren jedoch in der Freizeit. Laut Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ereignen sich 60 Prozent aller Unfälle von Kindern zu Hause und in der Freizeit. Nur 18 Prozent der Unfälle passieren in einer Betreuungseinrichtung, 14 Prozent im Straßenverkehr.

Daher ist eine private Unfallversicherung für Kinder sinnvoll, um die finanziellen Folgen bleibender Unfallschäden abzusichern. Denn der Schutz der gesetzlichen Unfallkasse greift in vielen Fällen nicht.

Spezielle Tarife für Kinder

Für Kinder bieten die Unfall­versicherer spezielle Tarife an. Meist lassen sich die Kindertarife bis zu einem Alter von 15 oder 16 Jahren abschließen und enden mit der Volljährigkeit. In der Regel wird der Vertrag dann auf einen Erwachsenentarif umgestellt.

Welche Leistung bietet eine Kinderunfallversicherung?

Die wichtigste Leistung einer privaten Unfallversicherung ist die Einmalzahlung bei bleibenden Gesundheitsschäden – die Invaliditätsleistung. Mit dem Geld können anfallende Kosten nach einem Unfall beglichen werden – etwa für Spezialbehandlungen, die eine Krankenversicherung nicht übernimmt, oder für nötige Umbauten in der Wohnung oder im Haus.

Wie hoch die Invaliditätsleistung ausfällt, hängt von der vereinbarten Grundsumme (Versicherungssumme) ab. Daneben bestimmen die Gliedertaxe des Tarifs, der Grad der Behinderung (Invaliditätsgrad) sowie die gewählte Progression, welche Summe die Versicherung im Leistungsfall zahlt.

Von diesen Faktoren hängt die Höhe der Leistung ab:

  • Grundsumme
  • Gliedertaxe
  • Invaliditätsgrad
  • Progression

Grundsumme

Beim Abschluss einer Unfallversicherung wählt man eine Grundsumme. Sie dient als Berechnungsgrundlage für die Höhe der Einmalzahlung im Leistungsfall. Vereinbart man zum Beispiel eine Grundsumme von 100.000 Euro, so wird dieser Betrag bei einer Vollinvalidität (Invaliditätsgrad von 100 Prozent) ausgezahlt. Ist eine Progression vereinbart, erhöht sich diese Summe nochmals.

Gliedertaxe und Invaliditätsgrad

Die Gliedertaxe gibt für jeden Körperteil und jedes Sinnesorgan an, zu welchem Invaliditätsgrad ein Verlust führt. Dieser Invaliditätsgrad wird in Prozent angegeben und hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Bei einem Verlust von mehreren Körperteilen oder Sinnesorganen werden die einzelnen Invaliditätsgrade addiert – bis zu einer Vollinvalidität von 100 Prozent. Höhere Invaliditätsgrade gibt es nicht.

Beispiel: Verlust von Arm und Fuß

Für den Verlust eines Arms sieht die Gliedertaxe einen Invaliditätsgrad von 70 Prozent vor, für den Verlust eines Fußes 40 Prozent. Es ergibt sich theoretisch eine Invalidität von 110 Prozent. Praktisch besteht eine Vollinvalidität in Höhe von 100 Prozent, da dies der höchstmögliche Invaliditätsgrad ist.

Beispielhafte Auszahlungssummen der Kinderunfallversicherung für Invalidität bei Kindern

Progression

Vereinbart man bei der Unfallversicherung eine Progression, erhöht sich die Versicherungsleistung bei schweren Gesundheitsschäden. Meist kann man zwischen einer Progression von 225, 350 und 500 Prozent wählen. Häufig macht sich eine Progression erst ab einem Invaliditätsgrad von 25 Prozent bemerkbar.

Wählt man etwa eine Progression von 225 Prozent und liegt eine Invalidität von 100 Prozent vor, würden 225 Prozent der Summe ausgezahlt. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro wären das also 225.000 Euro.

Welche Zusatzleistungen sind sinnvoll?

Neben der Einmalzahlung bietet eine Unfallversicherung je nach Tarif weitere Zusatzleistungen.

Wichtige Zusatzleistungen, die für Kinder sinnvoll sein können:

  • Monatliche Unfallrente
  • Todesfallsumme
  • Schutz bei Infektionskrankheiten nach Zeckenbiss
  • Schutz bei Impfschäden
  • Schutz bei Vergiftungen
  • Leistung für Bergungskosten
  • Leistung für kosmetische Operationen
  • Leistung für Rooming-in

Unfallrente und Todesfallsumme

Wird eine Unfallrente vereinbart, zahlt die Versicherung bei schweren Behinderungen eine lebenslange, monatliche Rente aus. Dies kann helfen, bei einer Behinderung die Lebenshaltungskosten zumindest zu einem Teil zu decken. Meist wird die Rente ab einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent gezahlt – also bei schweren Behinderungen.

Mit einer Todesfallsumme können bei einem tödlichen Unfall die Kosten für eine Beerdigung bezahlt werden. In der Regel bestimmt diese Summe gleichzeitig, bis zu welcher Höhe ein möglicher Vorschuss des Versicherers ausgezahlt wird. Ein solcher Vorschuss auf die Invaliditätsleistung wird gezahlt, wenn bleibende Gesundheitsschäden wahrscheinlich sind, aber noch nicht endgültig feststehen.

Zeckenbiss, Impfschäden und Vergiftungen

Der Versicherungsschutz sollte auch bei Infektionskrankheiten nach einem Zeckenbiss greifen. Führt ein Zeckenbiss etwa zu bleibenden Schäden nach einer Infektion mit Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), würde die Unfallversicherung zahlen.

Gute Tarife leisten auch bei Impfschäden. Dann sind Kinder abgesichert, falls es im Einzelfall doch einmal zu schweren Nebenwirkungen nach einer Schutzimpfung – etwa gegen Masern oder Tetanus – kommen sollte.

Vergiftungen kommen gerade bei kleinen Kindern immer wieder vor, wenn sie ihr Umfeld erkunden. Daher sollte der Unfalltarif möglichst auch bei einer Vergiftung leisten – etwa durch Reinigungsmittel oder giftige Pflanzen.

Bergungskosten, kosmetische Operationen und Rooming-in

Bei der Suche und Bergung nach einem Unfall – etwa beim Skifahren in den Bergen – können hohe Kosten anfallen. Beinhaltet die Versicherung Leistungen für Bergungskosten, übernimmt sie die Such-, Bergungs- und Rettungskosten bis zu einer maximalen Höhe.

Leistet der Tarif für kosmetische Operationen, übernimmt die Versicherung auch notwendige kosmetische OPs – um zum Beispiel entstandene Narben zu verkleinern – und Zahnersatz bis zu festgelegten Höchstsummen.

Muss ein Kind stationär im Krankenhaus behandelt werden, zahlt ein Tarif mit Leistungen für Rooming-in die Kosten für die Unterbringung von Mutter oder Vater – meist im selben Zimmer. Die Leistung der Unfallversicherung wird dann unabhängig davon gezahlt, ob die gesetzliche Krankenversicherung solche Kosten übernimmt.

Worauf sollten Eltern beim Abschluss achten?

Beim Abschluss einer Unfallversicherung für Kinder sollten Eltern vor allem darauf achten, dass die Einmalzahlung im Leistungsfall hoch genug ausfällt. Dazu sollte zunächst die Grundsumme ausreichend hoch sein – wir empfehlen für Kinder eine Versicherungssumme von mindestens 65.000 Euro.

Zudem sollten sie eine Progression vereinbaren, damit die Leistung bei schweren Unfallfolgen, die zu besonders großen finanziellen Belastungen führen, deutlich höher ausfällt. Wir empfehlen für Kinder eine Progression von 350 Prozent.

Bei einer Grundsumme von 65.000 Euro und einer Progression in Höhe von 350 Prozent würde die Versicherung damit bei einer Vollinvalidität eine Einmalzahlung von 227.500 Euro leisten.

Unfallrente und Leistung im Todesfall

Die Eltern sollten darüber hinaus prüfen, ob der Tarif wichtige Zusatzleistungen bietet. Hier sind vor allem eine monatliche Unfallrente sowie eine Todesfallsumme zu empfehlen.

Wir empfehlen, eine monatliche Unfallrente in Höhe von mindestens 500 Euro sowie eine Todesfallsumme von 5.000 Euro zu vereinbaren. Eine Todesfallsumme in dieser Höhe sollte ausreichen, um die Beerdigungskosten abzudecken.

Die Todesfallleistung ist kein Ersatz für eine Lebensversicherung. Um Kinder für den Todesfall eines Elternteils abzusichern, ist eher eine Risikolebensversicherung für die Eltern zu empfehlen.

Unfallversicherung für Kinder – unsere Empfehlungen:

  • Grundsumme: min. 65.000 €
  • Progression: min. 350 %
  • wichtige Zusatzleistungen prüfen
  • Unfallrente: min. 500 € monatlich
  • Todesfallsumme: 5.000 €

Was kostet eine Unfallversicherung für Kinder?

Die Beiträge einer Unfallversicherung für Kinder hängen vor allem vom Alter und dem gewünschten Versicherungsumfang ab. Im CHECK24-Vergleich ist eine Unfallversicherung für ein 10-jähriges Kind mit einer Grundsumme von 65.000 Euro und einer Progression von 350 Prozent bereits ab einer Beitragshöhe von 3,50 € monatlich erhältlich (inklusive 10 € Krankenhaustagegeld, 500 € Unfallrente und 5.000 € Todesfallsumme).

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