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Kreditkarten Vergleich

Kreditkarten aller wichtigen Top-Anbieter im Vergleich

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Kreditkarte

Das Wichtigste zuerst

  • Eine Kreditkarte erfüllt mehrere Funktionen: Sie können mit ihr in der Regel weltweit bargeldlos im Handel bezahlen, Bargeld am Automaten abheben und im Internet einkaufen.
  • Es gibt unterschiedliche Kreditkartentypen, die sich in ihrer Handhabung unterscheiden. Bei einigen muss der Karteninhaber die Beträge aktiv ausgleichen, bei anderen werden sie automatisch abgebucht. Eine Teilzahlungsfunktion ist bei bestimmten Karten möglich.
  • Verbraucher können zwischen Kreditkarten mit oder ohne Jahresgebühr wählen. Sogenannte Premium-Kreditkarten sind teurer, bieten dem Inhaber aber zusätzliche Funktionen wie etwa Reise-, Mietwagen- oder Auslandsreiseversicherungen.
  • Über CHECK24 können Verbraucher unterschiedliche Kreditkarten vergleichen und beantragen.

Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Die Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, mit dem Verbraucher bargeldlos im Handel bezahlen und Geld am Automaten abheben können. Außerdem können sie damit online einkaufen. Es gibt unterschiedliche Arten von Kreditkarten. Bei einigen verfügt der Karteninhaber tatsächlich – wie es der Name nahelegt – über einen Kreditrahmen. Dies ist der Fall bei Kreditkarten vom Typ Charge und Credit. Bei Prepaid-Karten hingegen muss der Nutzer Guthaben aufladen, bevor er mit der Karte bezahlen kann.

Bei Charge- und Credit-Cards werden die vom Kartenbesitzer getätigten Ausgaben von der Bank über den Abrechnungszeitraum von meistens einem Monat gesammelt und am Ende als Gesamtsumme vom Konto des Karteninhabers abgerechnet. Bei einigen Modellen muss der Karteninhaber die Abrechnungssumme auch selbstständig überweisen. Optional können Karteninhaber bei einer Credit-Card auch eine Teilrückzahlungsfunktion wählen. In dem Fall zahlt der Kartennutzer die getätigten Beträge in Raten zurück. Wird der Kreditrahmen nicht zum Zeitpunkt der Abrechnung vollständig ausgeglichen, können Zinsen anfallen. Für getätigte Zahlungen während des Abrechnungszeitraums fallen üblicherweise keine Zinsen an.

Viele Banken bieten eine Kreditkarte mit Girokonto an, welches als Verrechnungskonto genutzt werden kann. Ebenso können Verbraucher auch Kreditkarten ohne Girokonto bei vielen Banken beantragen. In so einem Fall können Karteninhaber einfach ihr vorhandenes Girokonto als Verrechnungskonto angeben.

Kreditkarte Vergleich

Welche Vorteile hat eine Kreditkarte?

Zinsloser Kredit, Bargeld abheben, bargeldlos zahlen, mobil und kontaktlos an der Ladenkasse bezahlen, online shoppen oder Flüge und Hotels buchen – eine Kreditkarte hat viele Vorzüge. Mit einigen Karten können Karteninhaber auch weltweit kostenlos Bargeld abheben. Zudem erhalten Verbraucher viel Komfort und je nach Kartentyp auch weitere Services. Ein Überblick über die Vorteile:

Zinsloser Kredit

Mit dem Verfügungsrahmen bei Charge Cards und Credit Cards erhält der Inhaber quasi einen Kleinkredit. Für einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen braucht er dafür keine Zinsen zu zahlen. So können Reparaturen oder die kleinen Wünsche des Alltags auch bei finanziellen Engpässen gezahlt werden, ohne dass der Dispo beansprucht werden muss und sofort vergleichsweise hohe Zinsen fällig werden. Bei Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion kann auch ein längerer Zeitraum für den Kredit gewählt werden. Allerdings werden dann zum Teil erhebliche Zinsen fällig.

Viele Zusatzleistungen

Sogenannte Premium-Kreditkarten bieten ihren Besitzern besonders auf Reisen durch zahlreiche Serviceleistungen einen erhöhten Komfort. Einige Banken bieten zusätzlich etwa einen Dokumentenservice an, der Urlauber bei der Wiederbeschaffung und Sperrung sowie beim Verlust wichtiger Dokumente unterstützt. Ein weiterer Vorteil auf Reisen: Auch Auslandskranken-, Reiserücktritts- und Mietwagenversicherungen sind bei einigen Karten enthalten. Besondere Premium-Kreditkarten wie Platin-Kreditkarten oder „Schwarze Kreditkarten“ sind in der Regel mit deutlich höheren Jahresgebühren verbunden.

Weltweit kostenlos bezahlen und Bargeld abheben

Einige Banken bieten Karten an, bei denen sie bei Bargeldabhebungen oder beim Bezahlen im Ausland keine Auslandseinsatzgebühr erheben. Auf diese Weise können Kartennutzer rund um den Globus auch ohne Bargeld bezahlen. Bei Bargeldverfügungen fällt lediglich die Gebühr des örtlichen Automatenbetreibers an.

Mobil mit dem Smartphone zahlen

Dank zahlreicher mobiler Zahlungsdienste von deutschen Banken können Kartennutzer ihre Kreditkarte virtualisieren, wenn sie deren Daten in ihr Smartphone laden. Auf diese Weise können sie an der Ladenkasse quasi im Vorbeigehen zahlen, indem sie einfach ihr Smartphone mit der entsprechenden geöffneten App in geringen Abstand an das Bezahlterminal halten.

Kontaktlos zahlen

Zum kontaktlosen Bezahlen benötigen Verbraucher nicht unbedingt ein Smartphone. Auch mit Kreditkarten mit Near-Field-Communication-Funktion (NFC) ist es möglich, Beträge bis 25 Euro, je nach Bank sogar bis 50 Euro, an entsprechenden Kassenterminals ohne PIN-Eingabe zu begleichen.

Online einkaufen, Flüge und Hotels buchen

Mit einer Kreditkarte wird online shoppen einfach. Oft reicht es, die Kartennummer anzugeben und der Einkauf ist bezahlt. Gleiches gilt für die Buchung von Flügen und Hotels übers Internet, für die in der Regel eine Kreditkarte notwendig ist.

Welcher Kreditkartentyp passt zu mir?

Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Die unterschiedlichen Kartentypen unterscheiden sich vor allem beim Abrechnungsmodus und darin, ob dem Nutzer ein Kreditrahmen gewährt wird. Ein Überblick über die fünf Typen:

Charge Card

Bei der weit verbreiteten Kreditkarte gewährt die Bank dem Karteninhaber einen Verfügungsrahmen. Ausgaben, die der Karteninhaber tätigt, zieht die Bank monatlich in einer Gesamtsumme vom Referenzkonto ein oder der Karteninhaber überweist die Summe.

Debit Card

Bei der Debit Card, gibt es keinen Verfügungsrahmen. Verbraucher können mit der Debit Card bargeldlos zahlen, online einkaufen und Geld am Automaten abheben. Die Beträge werden direkt vom Girokonto abgebucht.

Credit Card (auch Revolving Card genannt)

Ebenso wie die Charge Card verfügt auch die Credit Card über einen Kreditrahmen. Bei diesem Kartentyp haben Kartenbesitzer allerdings eine Teilrückzahlungs-Option: Neben der Möglichkeit, die mit der Karte getätigten Beträge einmal pro Monat in einer Gesamtsumme abrechnen zu lassen, können Karteninhaber auch eine Ratenzahlung wählen. Durch die Teilzahlungsfunktion können allerdings Sollzinsen anfallen. Bei der Wahl der Karte sollten Verbraucher darauf achten, welcher Abrechnungsmodus voreingestellt ist.

Prepaid Card

Bevor Verbraucher die Prepaid Card nutzen können, müssen sie diese mit Guthaben aufladen, denn bei einer Prepaid Card gibt es keinen Kreditrahmen. Karteninhaber können nur Zahlungen in der Höhe des aufgeladenen Guthabens tätigen. In der Regel handelt es sich bei einer Prepaid Card um eine Kreditkarte ohne Schufa. Ins Minus zu rutschen ist nicht möglich, weshalb sich diese Karte für Verbraucher mit wenig Einkommen oder Studenten gut eignet. Auch Kinder ab zwölf Jahren können Prepaid Cards nutzen.

Daily Charge Card

Die Daily Charge Card ist eine Kombination aus Debit Card und Charge Card. Sollte der Karteninhaber kein ausreichendes Guthaben mehr auf seinem Girokonto haben, um eine Zahlung zu tätigen, greift der Kreditrahmen der Daily Charge Card. Die Beträge werden anschließend monatlich vom Girokonto des Bankkunden abgebucht.

CHECK24 Hinweis

Welcher Kreditkartenanbieter ist der richtige für mich?

Wenn Sie wissen, welche die beste Kreditkarte für Sie ist, sollten Sie sich auch dazu Gedanken machen, von welchem Anbieter Ihre neue Karte sein soll. Die einzelnen Anbieter haben in der Regel alle unterschiedlichen Kartentypen im Angebot. Bei der Zahl der Akzeptanzstellen gibt es Unterschiede. Kreditkarten von Mastercard und Visa werden fast überall auf der Welt akzeptiert. Andere Anbieter wie American Express oder Diners Club sind in Deutschland dagegen weniger verbreitet.

Kreditkarte ohne Schufa

Bei Charge-, Credit- und Daily Charge Cards prüft die Bank die Kreditwürdigkeit des Antragstellers, um sicherzustellen, dass dieser die aufgelaufenen Umsätze auch zurückzahlen kann. Fällt die Bonitätsprüfung negativ aus, etwa weil der Antragssteller bereits einen oder mehrere negative Schufa-Einträge hat, stellt ihm die Bank keine Karte aus. Bei Arbeitslosigkeit oder bei Studenten ist die Bonität häufig nicht ausreichend.

Für Personen, deren Bonität nicht für herkömmliche Kreditkarten reicht, haben Anbieter ein Modell im Angebot: Die Prepaid Card.

CHECK24 erklärt

Die Prepaid Card wird auf Guthabenbasis geführt, das heißt der Besitzer muss die Karte erst mit Guthaben aufladen, bevor er diese nutzen kann. Ist der aufgeladene Betrag aufgebraucht, kann er die Karte nicht mehr verwenden, bis er sie erneut aufgeladen hat. Mit einer Prepaid Card genießt der Besitzer in der Regel die gleichen Vorzüge wie mit einem anderen Kartentyp. Allerdings akzeptieren gehobene Hotelketten üblicherweise eine Kreditkarte ohne Schufa nicht.

Welche Kreditkartengebühren können anfallen?

Je nach Modell und Geldinstitut können für die Nutzung einer Kreditkarte verschiedene Kosten fällig werden. Bei einer kostenlosen Kreditkarte bezahlt der Inhaber keine Jahresgebühr, allerdings können beim Gebrauch, wie etwa Bargeldabhebungen im Ausland, zusätzliche Kosten entstehen. Welche Kosten vom Herausgeber in Rechnung gestellt werden, können Verbraucher in den Konditionen des jeweiligen Herausgebers im Kreditkarten Vergleich von CHECK24 einsehen. Beim Kreditkarten Vergleich sollten Verbraucher auf folgende Gebühren achten:

Jahresgebühr

Die Jahresgebühr fällt einmal im Jahr an und wird von einem Verrechnungskonto, häufig einem angegliederten Girokonto, beglichen. Manche Kreditinstitute bieten kostenlose Kreditkarten an, für die dauerhaft keine Jahresgebühr zu zahlen ist, andere Kartenherausgeber bieten Karten an, die nur im ersten Jahr kostenlos sind. Häufig ist die Befreiung einer Jahresgebühr an zusätzliche Bedingungen geknüpft wie etwa einen bestimmten jährlichen Mindestumsatz.

Abheben am Automaten

Je nachdem, bei welchem Geldinstitut ein Kreditkarteninhaber am Automaten Bargeld abhebt, muss er unter Umständen Gebühren bezahlen. Übersteigt der abgehobene Betrag die von der Bank für Bargeldverfügungen festgelegte Grenze für die Mindestgebühr von vier bis sechs Euro, muss der Karteninhaber stattdessen häufig drei bis vier Prozent der abgehobenen Summe als Entgelt entrichten. Einige Kreditinstitute bieten allerdings Karten an, mit denen weltweit kostenlos Bargeld am Automaten abgehoben werden kann.

Zahlungen im Ausland

Einzelne Banken berechnen dem Karteninhaber eine Gebühr, wenn dieser die Karte außerhalb der Eurozone zum Bezahlen nutzt. Denn die Banken müssen selbst ein Entgelt für die Umrechnung in eine Fremdwährung zahlen.

Automatengebühr im Ausland

Häufig verlangen Geldautomatenanbieter für das Geldabheben mit Kreditkarte im Ausland ein zusätzliches Entgelt. Dieses wird dem Karteninhaber während der Bargeldabhebung auf dem Display des Automaten angezeigt. Setzt er den Abhebevorgang fort, muss er für das Entgelt aufkommen.

Kreditkarten Gebühren in der Übersicht

  • Jahresgebühr: Null bis 500 Euro (je nach Kartentyp)
  • Abheben am Automaten: Null bis vier Prozent der abgehobenen Summe (Mindestgebühr vier bis sechs Euro)
  • Auslandseinsatzentgelt: Ein bis zwei Prozent (Verlangt der Anbieter ein Entgelt für Bargeldabhebungen, zahlt der Nutzer die Fremdwährungsgebühr zusätzlich dazu)
  • Automatengebühr im Ausland: Ein bis fünf Euro

Warum lohnt sich ein Kreditkarten Vergleich?

Wer auf der Suche nach einer Kreditkarte ist, hat die Qual der Wahl. Alleine in Deutschland sind über 1.000 Karten auf dem Markt erhältlich. Sie unterscheiden sich in Gebühren, Kosten und Leistungen. Eine kostenlose Kreditkarte muss nicht immer die beste Kreditkarte für Sie sein. Der CHECK24 Kreditkarten Vergleich unterstützt Sie bei der Suche nach der besten Karte, listet alle Konditionen und Leistungen übersichtlich auf und bietet eine schnelle Übersicht über die anfallenden Kosten.

Verbraucher sollten sich zunächst fragen, für welche Zwecke sie die Karte benötigen: Während die eine Karte perfekt zu Weltenbummlern passt, bietet eine andere Karte vielleicht beste Bedingungen für all jene, die bei Anschaffungen finanziell flexibel bleiben möchten.

Wie kann ich eine Kreditkarte online beantragen?

Sie haben die beste Kreditkarte für sich bereits gefunden? Mit nur wenigen Klicks können Sie diese direkt im Kreditkarten Vergleich beantragen:

Online-Antrag ausfüllen

Online-Antrag ausfüllen

Geben Sie Ihre persönlichen Daten an: Ihre Daten können Sie direkt in das Online-Antragsformular eingeben. Neben Ihren persönlichen Angaben wie Name, Geburtsdatum und Tätigkeit gehört dazu auch eine gültige E-Mail-Adresse. Außer bei der Prepaid Card muss darüber hinaus auch das Einkommen mit angegeben werden.

Kreditkartenantrag prüfen lassen

Antrag prüfen lassen

Je nach Kreditinstitut werden Ihnen Ihre Antragsunterlagen per Post zugesendet oder Sie erhalten direkt am Ende der Online-Antragsstrecke ein PDF zum Download.

Kreditkartenantrag unterschreiben

Antrag unterschreiben

Prüfen Sie Ihre Daten auf Vollständigkeit und unterschreiben Sie den Antrag. Gegebenenfalls benötigt die Bank weitere Nachweise wie Gehaltsnachweise oder Kontoauszüge. Welche Unterlagen genau Sie zur Vervollständigung Ihres Antrags hinzufügen müssen, entnehmen Sie bitte dem Antragsformular.

Legitimierung durchführen

Legitimierung durchführen

In der Regel benötigt die herausgebende Bank einen Identitätsnachweis des Antragsstellers. Je nach Kreditinstitut kann der künftige Karteninhaber diesen per Videoident über Smartphone, Tablet oder PC bequem von zu Hause aus oder unterwegs in nur wenigen Minuten durchführen. Bei einigen Banken kann eine Legitimierung nur auf dem Postweg mithilfe von Postident durchgeführt werden. Dazu muss der Antragsteller den ausgefüllten Postident-Coupon aus den erhaltenden Unterlagen unter Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses bei einer Postfiliale einreichen.

Antrag übersenden

Antrag übersenden

Nachdem Sie das Post- oder Videoident-Verfahren erfolgreich durchgeführt haben, brauchen Sie nur noch den unterschriebenen Antrag an die Bank zu senden.

Kreditkarte erhalten

Kreditkarte und Geheimzahl erhalten

Nach wenigen Tagen erhalten Sie Ihre neue Karte per Post. Die Geheimzahl erhalten Sie anschließend in einem separaten Brief.

Fragen und Antworten zum Kreditkartenantrag

Wie lange dauert es, bis ich meine Kreditkarte erhalte?

Wie lange es dauert, bis Ihnen Ihre neue Karte zugestellt wird, ist abhängig von der Bank, von der Sie diese erhalten. Erfolgt der Identitätsnachweis per Postident, kann die Prüfung des Kreditkartenantrags bis zu fünf Werktage dauern. Eine Legitimation per Videoident beschleunigt die Antragsprüfung, da der Postweg wegfällt. Vom Zeitpunkt, an dem Ihr Antrag bei der Bank eingeht, bis zum Erhalt Ihrer Kreditkarte können sieben bis zehn Werktage vergehen. In der Regel erhalten Sie drei Tage nach dem Erhalt der Karte die Geheimzahl in einem separaten Schreiben zugesandt.

Wer kann eine Kreditkarte beantragen?

Um eine Kreditkarte zu beantragen, müssen Sie das 18. Lebensjahr vollendet und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben.

Bei einer Prepaid Card ist die Volljährigkeit keine Voraussetzung. Des Weiteren entscheidet jede Bank eigenständig darüber, ob die Kreditwürdigkeit eines Antragstellers für die Vergabe einer Kreditkarte ausreichend ist.

Kann ich mehrere Kreditkarten besitzen?

Solange die Bank aus Bonitätsgründen einen Antrag nicht ablehnt, können Verbraucher mehrere Kreditkarten besitzen. Eine zweite Karte kann sich lohnen. Denn verschiedene Karten lassen sich unterschiedlich nutzen. Beispielsweise kann ein Verbraucher mit einer Karte mit automatischem Rechnungsausgleich in Deutschland kostenlos Bargeld abheben und sich mit einer anderen weltweit kostenlos mit Bargeld am Automaten versorgen, jedoch den Rechnungsausgleich aktiv per Überweisung vornehmen. Außerdem kann es unter Umständen passieren, dass an der Ladenkasse Kreditkarten von gewissen Anbietern wie zum Beispiel American Express nicht akzeptiert wird.

Kreditkarten im Ausland

Nicht nur für Leute, die geschäftlich viel unterwegs sind, ist die Kreditkarte im Ausland ein wichtiger Reisebegleiter. Auch für Urlauber ist sie eine sichere und günstige Alternative zum Bargeld, die auf Reisen einige Vorteile bietet:

Die Kreditkarte lässt sich deaktivieren

Wird das Bargeld im Urlaub geklaut, ist es weg. Bei Verlust der Karte können Urlauber diese sofort sperren lassen und den Schaden begrenzen.

Notfall-Services

Einige Banken bieten Kreditkarten mit Zusatzleistungen an, die den Besitzer bei Abhandenkommen seiner Kreditkarte im Ausland schnell helfen, etwa mit einer Ersatzkarte oder Notfall-Bargeld.

Gebühren lassen sich reduzieren

Wer im Urlaub an einem Geldautomaten mit der Karte Geld abheben will, muss in der Regel die Abhebegebühr des Automatenbetreibers begleichen – auch bei kostenlosen Kreditkarten oder bei Kreditkarten ohne Auslandseinsatzentgelt. Da Reisende mittlerweile mit vielen Kreditkarten weltweit kostenlos bezahlen können, ist es für sie günstiger, wenn sie im Urlaub nur einmal Bargeld abheben, um sich davon kleinere Ausgaben leisten zu können.

CHECK24 Tipp

Kreditkarte zum Reisen: Das sollten Sie vor der Abreise erledigen

Kreditkarte fürs Ausland freischalten

Um böse Überraschungen im Urlaub zu vermeiden, sollten Sie vor Abreise Ihre Bank kontaktieren. Aus Sicherheitsgründen blockieren einige Geldhäuser Karten in einigen Ländern. Informieren Sie die Bank darüber, in welches Land Sie reisen möchten, damit diese gegebenenfalls die Kreditkarte freischalten kann. So vermeiden Sie auch, dass die Bank die Karte aus Sicherheitsgründen vorsorglich sperrt, wenn ihr mehrere Transaktionen aus verschiedenen Regionen rund um Ihren Urlaubsort verdächtig vorkommen.

Kreditkarten Limit prüfen

Des Weiteren sollten Sie eventuell das Kartenlimit heraufsetzen, sofern das Ihre Bonität erlaubt und die Bank Ihnen diese Möglichkeit anbietet. Mit einem vergleichsweise kleinen Kreditrahmen kann es unter Umständen schwierig werden, einen Mietwagen zu buchen.

Kreditkarten Sicherheit: Diese Sicherheitsmerkmale schützen Sie

Wie bei jedem anderem Zahlungsmittel auch können Kreditkarten von Betrügern missbraucht werden. Anbieter haben deshalb ihre Kreditkarten mit Sicherheitsmerkmalen versehen, die Karteninhaber bestmöglich vor unberechtigten Zugriffen schützen – egal ob Sie mit ihrer Karte Bargeld am Geldautomaten abheben, im Supermarkt kontaktlos zahlen oder online einkaufen. Dank modernster Technologie ist die Kreditkarte ein sicheres Zahlungsmittel. Ein Überblick über die wichtigsten Sicherheitsmerkmale:

Kreditkarte Sicherheitsmerkmale Vorderseite

EMV-Chip

Der EMV-Chip kann im Vergleich zu seinem Vorgänger weniger einfach ausgelesen oder dupliziert werden. Die im Chip gespeicherten Daten sind vor Fälschungen und Kopien geschützt. Seit dem 01.01.2011 ist der EMV-Chip bei Kreditkarten in Europa verpflichtend.

Kreditkarte Sicherheitsmerkmale Rückseite

Hologramm

Eine Fälschung dieses Sicherheitsmerkmals ist sehr aufwendig und schwierig. Während das Hologramm bei Visa eine Taube darstellt, zeigt das MasterCard-Hologramm zwei ineinander greifende Weltkugeln und das Mastercard-Logo.

Sicherheitszeichen

Bei ultraviolettem Licht wird ein Sicherheitsmerkmal auf der Karte sichtbar. Bei Mastercard sind es zum Beispiel die Buchstaben „M“ und „C“.

Kartenprüfnummer

Bei der Kartenprüfnummer – auch als Kartenprüfziffer, CVC2 oder CVV2 bekannt – handelt es sich um die letzten drei Ziffern, die rechts im Unterschriftstreifen auf der Kartenrückseite vermerkt sind. Diese Nummer dient etwa bei Online-Einkäufen zur Kontrolle, ob dem Käufer die Karte physisch vorliegt.

Zusätzlich: 3D-Secure

Das 3D-Secure-Verfahren ist ein zusätzlicher Passwortschutz bei Einkäufen im Internet. Sobald sich der Kunde beim Online-Einkauf in einem Bezahlvorgang befindet, stellt der Shop eine Anfrage an die Bank. Diese öffnet ein eigenes Browserfenster zur Identifizierung des Karteninhabers. Der Kunde gibt in diesem Fenster seine 3D-PIN ein und autorisiert damit die Kartenzahlung. Nur, wenn die PIN korrekt eingegeben wurde und die Bank die Identität des Karteninhabers bestätigt hat, kann die Transaktion erfolgen und der Einkauf abgeschlossen werden.

Kreditkarte

Kreditkartensicherheit im Alltag

So beugen Sie Kreditkarten Missbrauch im Alltag vor

  • Bewahren Sie Kreditkarte und PIN immer getrennt voneinander auf.
  • Die Bank würde Sie niemals nach ihrer PIN oder TAN fragen – weder per Post noch per E-Mail. Geben Sie ihre PIN niemals an Dritte weiter.
  • Sollten Sie sich bei einer Mail-Anfrage, die Ihre Kreditkarte betrifft unsicher sein, sollten Sie sich in jedem Fall eine Rückversicherung von der Bank holen.
  • Bei Verlust oder einem begründeten Betrugsverdacht sollten Sie ihre Karte sofort sperren lassen.
  • Wenn Ihre Bank diesen Service anbietet, sollten Sie bei Online-Einkäufen das sogenannte 3D-Secure-Verfahren nutzen.
  • Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Kreditkartenabrechnung. Bei Unregelmäßigkeiten können Sie so weiteren Schaden verhindern und eventuellen Betrug aufdecken.

Wer haftet bei Verlust der Kreditkarte?

Ist die Kreditkarte verloren gegangen oder gestohlen worden, haften Kartenbesitzer in der Regel mit maximal 50 Euro, so die gesetzliche Regelung. Die beiden größten Kreditkartenunternehmen, Visa und Mastercard, verzichten allerdings darauf, Kunden diesen Betrag in Rechnung zu stellen – dort gilt eine sogenannte „Zero Liability Policy“. Das bedeutet, dass Kunden für die unautorisierte Nutzung Ihrer Karte gar nicht haften. Kann dem Karteninhaber aber grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, muss er unter Umständen für den gesamten Schaden haften. Grobe Fahrlässigkeit liegt etwa dann vor, wenn die Karte zusammen mit der PIN oder an leicht zugänglichen Orten aufbewahrt wurde, etwa einer unbeaufsichtigten Brieftasche.

Kreditkarte sperren: So funktioniert es

Wer merkt, dass die Kreditkarte fehlt, oder wem ungewöhnliche Transaktionen in seiner Kreditkartenabrechnung auffallen, der sollte umgehend zum Telefonhörer greifen und seine Kreditkarte sperren lassen. Dafür gibt es eine allgemeine Notrufnummer, den sogenannten Sperr-Notruf.

Unter 116 116 können Karteninhaber ihre Karten außer Betrieb setzen lassen.

Rund 85 Prozent der Kreditkartenherausgeber nehmen daran teil. Darüber hinaus können Karteninhaber auch unter der Nummer des jeweiligen Kartenanbieters ihre Kreditkarte deaktivieren lassen. Eine Übersicht über die Rufnummern finden Sie in der Tabelle.

Nach dem Anruf sollten sich Karteninhaber unbedingt das Datum und die Uhrzeit für einen möglichen Haftungsausschluss notieren.

Aus Deutschland Aus dem Ausland
Mastercard 0800 8191040 +1 636 7227 111
Visa 0800 8118440 +1 303 697 1096
American Express 069 97 97 1000 +49 69 97 97 1000
Diners Club 069 900 150 – 135 oder - 136 +49 69 900 150 – 135 oder - 136

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