Eine Debitkarte erkennen sie in der Regel am Aufdruck „Debit“ sowie an den Logos der Bank und des jeweiligen Bezahlsystems (zum Beispiel Girocard, Visa Debit oder Mastercard Debit).
Das konkrete Design – Farben, Layout oder Motive – wird von der herausgebenden Bank gestaltet.
Mit der 16-stelligen Kartennummer kann die Karte eindeutig identifiziert werden. Sie enthält Informationen über das Kartennetzwerk (zum Beispiel Visa oder Mastercard), die ausgebende Bank sowie ein individuelles Kartenkonto.
Sie wird vor allem benötigt für:
Ergänzt wird die sogenannte Identifikationsnummer durch das Gültigkeitsdatum und die Prüfziffer. Erst das Zusammenspiel dieser Daten ermöglicht eine sichere Autorisierung von Zahlungen im Internet.
Debitkarte ist der Oberbegriff für Karten, bei denen der Umsatz sofort vom Konto abgebucht wird. In Deutschland sind hauptsächlich zwei Systeme verbreitet: die Girocard (früher EC-Karte) und Debit-Kreditkarten von Visa oder Mastercard.
Die Girocard ist die am weitesten verbreitete Debitkarte in Deutschland.
Zwischen einer EC-Karte und einer Debitkarte gibt es keinen Unterschied. Der Begriff EC-Karte ist lediglich die alte Bezeichnung für die heutige Girocard. Dabei handelt es sich um ein nationales System, das hauptsächlich in Deutschland genutzt wird.
Um die Girocard auch im Ausland nutzen zu können, kombinieren Banken sie oft mit einem sogenannten Co-Badge und bilden V Pay oder Maestro ab.
Da die Maestro-Funktion von Mastercard jedoch eingestellt wird und V Pay nur innerhalb Europas genutzt werden kann, gehen einige Banken und Sparkassen bereits neue Wege: Sie kombinieren die Girocard mit dem Debitsystem von Mastercard oder Visa.
Visa Debit und Debit Mastercard sind „erweitere Girocards“ – sie vereinen die Vorteile einer Kredit- und Girocard – jedoch ohne Kreditrahmen.
Durch die Zahlungssysteme von Visa und Mastercard kann die Debitkarte weltweit zum bargeldlosen Bezahlen und Geldabheben eingesetzt werden.
Im Unterschied zur Girocard verfügen sie über eine Prüfziffer (CVC/CVV) und ein Ablaufdatum. Diese werden benötigt, um Zahlungen im Internet sicher zu bestätigen. Für das mobile Bezahlen werden die Karteninformationen ebenfalls benötigt.
Die Bezahlkarten sehen alle ähnlich aus, funktionieren aber ganz unterschiedlich: Während die einen direkt vom Girokonto abbuchen, bieten die anderen meist einen Zahlungsaufschub.
In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Karte sich für Alltag, Reisen oder Online-Shopping am besten eignet – und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Das folgende Ranking zeigt die beliebtesten Debitkarten in unserem Kreditkarten-Vergleich, basierend auf den Produktleistungen, Bewertungen und aktuell attraktiven Konditionen.
Je nach Kontomodell können Jahresgebühren anfallen – viele Banken bieten sie aber auch kostenlos an. Mit den Filtereinstellungen können Sie Debitkarten gezielt vergleichen und schnell das passende Angebot für Ihre Bedürfnisse finden.
Damit Sie die richtige Wahl treffen können, haben unsere Experten eine Kartennote entwickelt, die Preise, Leistungen und Kundenbewertungen einbezieht. Die Note wird regelmäßig anhand aktueller Daten auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls angepasst.
Debitkarten sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken: Sie ermöglichen Bargeldabhebungen, Online-Zahlungen und mobiles Bezahlen. Dennoch gibt es – je nach Einsatzbereich – auch Einschränkungen.
Eine Debitkarte eignet sich für alle, die ihre Ausgaben direkt im Blick behalten und flexibel bezahlen möchten. Je nach Lebenssituation bietet sie unterschiedliche Vorteile.
Wenn Sie hauptsächlich im Einzelhandel, online oder im Alltag bezahlen, ist die Debitkarte ideal.
Beträge werden direkt abgebucht – Sie behalten jederzeit die Kontrolle über Ihre Finanzen.
Viele Banken bieten Debitkarten kostenlos zum Girokonto an. Je nach Kontomodell kann für die Girocard eine zusätzliche Gebühr anfallen.
Gerade für Schüler, Studierende oder Berufseinsteiger ist sie eine gute Wahl. Da kein klassischer Kreditrahmen besteht, ist das Risiko einer Verschuldung geringer.
Mit Visa Debit oder Mastercard Debit können Sie problemlos online bezahlen, Abos abschließen oder mit dem Smartphone bezahlen.
Debitkarten werden weltweit akzeptiert und eignen sich gut für Zahlungen im Ausland oder zum Geld abheben.
Welche Karte besser zu Ihnen passt, hängt vor allem davon ab, wie Sie bezahlen und welche Flexibilität Sie benötigen.
Für alltägliche Zahlungen, Online-Einkäufe oder das Abheben von Bargeld sind beide Kartentypen geeignet. Unterschiede zeigen sich in den Akzeptanzstellen und dem finanziellen Spielraum.
Bei der DKB bekommen Sie standardmäßig eine Visa Debitkarte zum Girokonto. Eine „echte“ Kreditkarte ist nur optional erhältlich und kostet extra.
Der entscheidende Unterschied liegt im Zahlungszeitpunkt: sofortige Abbuchung vs. Zahlungsaufschub. Dadurch bietet die Kreditkarte mehr finanziellen Spielraum, während die Debitkarte für mehr Kostenkontrolle sorgt.
Eine virtuelle Debitkarte ist die digitale Version einer physischen Karte. Die Kartendaten – also Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer – werden in der Banking-App oder im Online-Banking bereitgestellt.
Viele Banken stellen virtuelle Debitkarten automatisch zur Verfügung, sobald Sie ein Girokonto eröffnen oder eine Karte beantragen. Dadurch können Sie sofort bezahlen – noch bevor die physische Karte per Post ankommt. Sie eignen sich besonders um bargeldlos in Geschäften mit Apple Pay oder Google Pay zu bezahlen und fürs Online-Shopping.
Autovermieter oder Hotels akzeptieren oft keine Debitkarten, da keine Kaution zur Deckung von Schäden blockiert werden kann. Informieren Sie sich vor der Buchung eines Hotels oder Mietwagens, ob Sie mit Ihrer Debitkarte reservieren, beziehungsweise buchen können.
Wenn der Mietwagenanbieter Debitkarten akzeptiert, achten Sie darauf, dass Ihr Konto ausreichend gedeckt ist, da Sie kein Kreditlimit haben – es kann nur das Guthaben Ihres Girokontos verwendet werden.
Je nach Höhe der Kaution und Ihrem Kontostand kann dies dazu führen, dass Daueraufträge wie die monatliche Mietzahlung daher nicht abgebucht werden können. Außerdem wird der blockierte Betrag womöglich nicht sofort nach Rückgabe des Mietwagens wieder freigegeben.
Für mehr Flexibilität – etwa bei der Kautionshinterlegung oder bei spontanen Buchungen – empfiehlt sich eine Kreditkarte mit Kreditrahmen. Viele dieser Karten sind auch ohne neues Girokonto erhältlich.
Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.
Telefonische Beratung
Haben Sie Fragen oder benötigen Sie eine Beratung? Unsere Kundenberater helfen Ihnen gerne!
089 - 24 24 11 24 Mo. bis So. von 08 - 20 Uhr





