Budgetrechner Immobilie: Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Das Wichtigste zum Budgetrechner
- Mit dem Budgetrechner berechnen Sie in wenigen Schritten den maximalen Kaufpreis einer Immobilie anhand Ihrer persönlichen finanziellen Situation.
- Um ein möglichst realistisches Ergebnis zu erhalten, sollten Sie die wichtigsten Parameter kennen kennen und einsetzen können.
- Wieviel Haus Sie sich leisten können, hängt zunächst von Ihrem monatlichen Budget ab. Mit einigen Tipps setzen Sie es optimal ein, um sich Ihre Wunschimmobilie zu kaufen.
Budgetrechner
Ermitteln Sie, wie viel Haus Sie sich leisten können.
Geben Sie hier Ihre Wunschdaten ein.
- maximalen Kaufpreis ermitteln
- anonym und unverbindlich
- wenige Angaben genügen
Die Nebenkosten ergeben sich aus Kaufpreis und Regelungen des betreffenden Bundeslandes.
Basierend auf Ihren Angaben könnte eine Finanzierung zu diesem Preis gut in Ihr Budget passen.
Gesamt 1.000 € / Monat
So nutzen Sie den Rechner beim Kauf
Wie viel Haus kann ich mir leisten? Faustformel zur Berechnung
Um einen maximalen Kreditbetrag zu errechnen, benötigen Sie Ihr Monatsbudget, sowie Zins und Tilgung. Damit können Sie folgende Faustformel nutzen:
= max. Darlehensbetrag
Beispiel:
Zinssatz: 3,5 %
Tilgungssatz: 2 %
(1.000 x 12 x 100) : (3,5 + 2) = 218.182 €
Um den Kaufpreis zu errechnen, müssen Sie zu dieser Summe Ihr verfügbares Eigenkapital hinzuziehen und weitere Kosten abziehen.
Beispiel:
Nebenkosten: 32.000 €
218.182 + 50.000 - 32.000 = 236.182 €
Korrekte Angaben machen: Ermitteln Sie schnell und einfach einen realistischen Kaufpreis
Was die Immobilie maximal kosten darf, hängt von mehreren Faktoren ab, die alle einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis haben. Um die Frage nach dem „Kann ich mir ein Haus leisten?“ beantworten zu können, sollten die Angaben so realistisch wie möglich sein.
Von dem Ort der gewünschten Immobilie hängt zum Beispiel die Höhe der Kaufnebenkosten ab. Die Dauer der gewünschten Sollzinsbindung wiederum wirkt sich auf den Zinssatz aus.
Folgen Sie den folgenden sechs Schritten bei der Anwendung:
1. Nutzung der Immobilie definieren
Haben Sie vor, die Immobilie teilweise zu vermieten, wird die erwartete Kaltmiete verrechnet. Durch diese zusätzlichen Einnahmen erhöht sich der maximale Kaufpreis, den Sie für eine Immobilie ausgeben könnten.
2. Bundesland auswählen
Das Bundesland, in dem Sie kaufen möchten, hat Einfluss auf die Grunderwerbsteuer. Diese wird von den Bundesländern unterschiedlich angesetzt und automatisch Ihrer Angabe entsprechend angepasst.
3. monatliches Budget herausfinden
Der Budgetrechner fragt nach dem Betrag, den Sie monatlich für die Kreditraten zur Verfügung haben. Um diesen zu ermitteln, stellen Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben in einer Haushaltsrechnung gegenüber. Gleichzeitig sollten Sie bedenken, dass auch mit der neuen Immobilie laufende Kosten für die Instandhaltung und den Betrieb auf Sie zukommen. Ein finanzieller Puffer für unvorhergesehene Ausgaben wird automatisch beachtet.
4. Eigenkapital zusammenrechnen
Die Nebenkosten sollten Sie aus Eigenkapital bezahlen können, denn eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist teuer und wird von Banken ungern bewilligt. Je mehr Eigenkapital Sie darüber hinaus einbringen können, desto mehr Haus können Sie sich leisten. Ihnen steht dann ein höherer Gesamtbetrag zur Verfügung. Viele Banken setzen eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent voraus.
5. Sollzinsbindung aussuchen
Die Sollzinsbindung hat Einfluss auf den Zinssatz, zu dem Sie eine Immobilienfinanzierung abschließen. Bei längerer Bindung des Zinses berechnet die Bank meist einen Aufschlag. Ihr Darlehen wird teurer und Sie können sich etwas weniger Haus leisten.
6. Anfangstilgung festlegen
Mit dem Tilgungssatz bestimmen Sie, wie schnell Sie das Darlehen abbezahlen. Um so höher die Tilgung, umso schneller sind Sie schuldenfrei. Der Kredit wird insgesamt günstiger. Ihre monatliche Belastung steigt allerdings, weshalb der errechnete maximale Kaufpreis geringer ausfällt.
Ist die Immobilie Ihr Geld wert?
Sie haben mit dem Rechner herausgefunden, was Sie sich leisten können und Ihre Traumimmobilie gefunden, aber ist der angegebene Kaufpreis der Immobilie realistisch? Finden Sie es mit unserer kostenlosen Immobilienbewertung heraus. Im Video zeigen wir Ihnen, wie es geht und was Sie außer dem Immobilienwert über Ihr Objekt erfahren.
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Abhängig von Gehalt und Eigenkapital – Was für ein Haus kann ich mir leisten?
Die Höhe der monatlichen Rate für das Immobiliendarlehen sollte laut Verbraucherzentrale 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschreiten. Im besten Fall beträgt sie nicht mehr als ein Drittel, damit unvorhergesehene Ausgaben nicht zu Zahlungsausfällen führen. In der folgenden Tabelle sehen Sie einige Beispielrechnungen je nach Einkommen.
| monatl. Nettohaushalts-einkommen | 2.000 € | 2.500 € | 3.000 € | 3.500 € | 4.200 € | 6.000 € |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Monatsbudget (1/3 des Einkommens, aufgerundet) | 670 € | 840 € | 1.000 € | 1.170 € | 1.400 € | 2.000 € |
| max. Darlehensbetrag | 146.182 € | 183.273 € | 218.182 € | 255.273 € | 305.455 € | 436.364 € |
| Nebenkosten | 23.015 € | 27.800 € | 32.303 € | 37.088 € | 43.561 € | 60.449 € |
| max. Kaufpreis | 173.167 € | 205.473 € | 235.879 € | 268.185 € | 311.893 € | 425.915 € |
Das Beispiel geht von einem Sollzins von 3,5 Prozent, einer anfänglichen Tilgung von 2 Prozent, einem Eigenkapitalanteil in Höhe von 50.000 Euro und dem Erwerb einer Immobilie (selbst genutzt) in Bayern aus.
Monatsbudget und Kaufpreis
Mit steigendem Kaufpreis erhöht sich auch die Summe der Kaufnebenkosten. Prozentual sinkt damit der Anteil an Eigenkapital. Das sorgt dafür, dass Sie sich zwar mit einem Monatsbudget von 2.000 Euro eine teurere Immobilie kaufen können als mit 1.000 Euro, der Kaufpreis aber unter dem maximalen Darlehensbetrag liegt.
Je höher der Anteil ist, den Sie aus eigenen Mitteln bezahlen können, desto mehr Haus können Sie sich leisten und desto sicherer ist es für die Bank, dass Sie das Darlehen zurückzahlen, was sie mit einem besseren Zinssatz honoriert.
Welche Rolle spielen die Kaufnebenkosten bei der Finanzplanung?
Beim Immobilienkauf müssen Sie Kaufnebenkosten einplanen. Diese errechnen sich prozentual am Kaufpreis. Ausgehend von Ihrem monatlichen Budget und Eigenkapital plant der Budgetrechner die für einen Kauf relevanten Summen ein.
Diese Kosten fallen zusätzlich zum Immobilienpreis an:
- Grunderwerbsteuer: Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich und bewegt sich zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.
- Grundbuchkosten: Um die Immobilie abzusichern, wird eine Grundschuld ins Grundbuch eingetragen.
- Notargebühren: Für die Bestellung einer Grundschuld ist immer ein Notar nötig. Die Summe der Notar- und Grundbuchkosten liegt bei ca. 1,5 Prozent des Kaufpreises.
- Eventuell Maklerkosten: Haben Sie für die Immobiliensuche einen Makler beauftragt, wird bei Abschluss des Kaufvertrags eine Maklerprovision fällig. Diese ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. In der Regel wird sie zwischen Verkäufer und Käufer geteilt und beträgt dann etwa 3,5 Prozent des Kaufpreises.
Da die Nebenkosten meist zusätzlich zum Darlehensbetrag gestemmt werden müssen, ist es umso wichtiger, bei der Immobilienfinanzierung das günstigste Angebot zu finden. Nur wenige Prozentpunkte Unterschied beim Zinssatz können tausende Euro Mehrkosten oder Ersparnis bedeuten.
Weitere Rechner für Ihre Baufinanzierung
Das Budget schonen – Tipps für die Planung
Um das eigene Budget beim Kauf oder Bau einer Immobilie optimal zu nutzen, helfen Ihnen folgende Tipps:
Zusätzliche Kosten zum Kaufpreis einplanen
Bedenken Sie neben den Kaufnebenkosten sowie dem Kaufpreis weitere Kosten. Bei einer Bestandsimmobilie sollten Sie mögliche Sanierungen beachten und den Aufwand vor der Berechnung einschätzen, um erwartete Modernisierungskosten im Budgetrechner anzugeben.
KfW-Förderungen prüfen
Zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können die Gesamtkosten für einen Immobilienkredit spürbar verringern. Die Förderbank unterstützt zum Beispiel bei der Finanzierung von selbstgenutztem Wohnraum oder beim energieeffizienten Bauen.
Laufende Kosten in der Haushaltsrechnung bedenken
Grundsteuer, Hausgeld oder Gebäudeversicherung – auch wenn die Miete wegfällt, müssen Sie laufende Kosten bei der Berechnung Ihres Monatsbudgets einkalkulieren. Ebenso kann sich im Laufe der Finanzierungslaufzeit Ihre finanzielle Situation verändern. Planen Sie einen entsprechenden Puffer ein.
Beratung in Anspruch nehmen
Damit Sie keinen Aspekt übersehen und Ihr Vorhaben sich nicht unnötig verteuert oder verzögert, nutzen Sie die kostenlose Beratung unserer Baufinanzierungsexperten. Diese stehen Ihnen von Anfang an bis über den Abschluss hinaus bei Fragen zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen
Weiterführende Inhalte
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Wie eine Baufinanzierung trotz negativer Schufa möglich ist, was Sie dabei beachten sollten und womit Sie rechnen müssen, verrät Ihnen dieser Ratgeber.