Sie sind hier:

Günstige und nachhaltige Ökostromanbieter

12.09.2019

Ökostrom-Zertifikate, Labels und Gütesiegel zeigen Verbrauchern, welche Anbieter wirklich grün sind. Manche Ökostromanbieter und Ökosiegel erlauben einen gewissen Anteil von Strom aus besonders sauberen und effizienten Gas-Heizkraftwerken. Weil die Stromerzeugung dieser Kraftwerke jedoch nur ein Nebenprodukt ist, entstehen hier keine zusätzlichen Emissionen. Der Begriff Ökoenergie ist gesetzlich nicht definiert. Üblicherweise handelt es sich um Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird: Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie oder Biomasse. Mit Ausnahme von Biomasse entstehen bei dieser Energieerzeugung keine CO-Emissionen.

 

  • Der Begriff Ökostrom ist gesetzlich nicht definiert.
  • Öko-Zertifikate, Gütesiegel und Qualitäts-Labels garantieren eine nachhaltige Stromproduktion.
  • Auch bei Tarifen von zertifizierten Ökostromanbietern gibt es Sparpotenzial.

 

Beste Ökostromanbieter 2019 mit Gütesiegel

Anbieter Tarif Label
ENTEGA ENTEGA Ökostrom ok-power-Label
energieGut Hallo Natur! ok-power-Label
NaturEnergiePlus NaturEnergiePlus TÜV Nord Zertifikat
New Energie Blauer Himmel Strom

Grüner-Strom-Label

TÜV Nord Zertifikat

Greenpeace Energy

Ökostrom aktiv

Solarstrom plus

ok-power-Label

TÜV Nord Zertifikat

susiEnergie susiÖkostrom

ok-power-Label

TÜV Nord Zertifikat

BayWa Ökoenergie BayWa Ökostrom ok-power-plus-Label

Wie produzieren Ökostromanbieter ihre Energie?

Fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Stroms stammt mittlerweile aus erneuerbaren Energiequellen:

  • Windkraftanlagen liefern 36 Prozent unseres Ökostroms (Windräder vor Deutschlands Küsten mit 7 Prozent)
  • Aus Biomasse stammen 24 Prozent
  • Mit Solarenergie werden 20 prozent des Ökostroms erzeugt
  • Wasserkraftanlagen produzieren 11 Prozent

Auch Hausmüll zählt als erneuerbare Energiequelle, denn durch die Verbrennung von Abfällen entstehen immerhin drei Prozent unseres Grünstroms. Die Umwandlung von Ökostrom in Windgas bietet die Möglichkeit überschüssigen Strom zu speichern. Wenn es über einen längeren Zeitraum besonders windig ist, kann es passieren, dass die Stromnetze nicht den gesamten Windstrom aufnehmen können.

Strommix: Woher kommt der Strom und ist er wirklich öko?

Strommix

Der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix steigt, aktuell liegt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung bei 33 Prozent. Aus welchen Quellen Strom erzeugt wurde, ist an der Steckdose nicht zu erkennen. Verbraucher, die einen Ökostromtarif wählen, beziehen ihre elektrische Energie weiterhin über das normale Stromnetz, in das alle verschiedenen Kraftwerksarten einspeisen. Jedoch gewinnt die Umwelt, wenn Sie einen Ökotarif wählen: für seinen Verbrauch muss der Stromanbieter Ökostrom ins Netz einspeisen. Wenn also mehr Verbraucher grünen Strom bestellen, steigt dessen Anteil im Netz und wir benötigen weniger Strom aus fossilen Energiequellen oder Kernkraftwerken. So konnte der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt werden.

So funktioniert der Wechsel zum Ökostromanbieter

Wer einen Ökostromanbieter sucht, hat viele Fragen. Woher kommt der Ökostrom und ist der Stromanbieter wirklich öko? Im folgenden Video von energieheld wird einfach erklärt wie Ökostrom entsteht und wie der Wechsel zum Ökostromanbieter abläuft:

Kundenbewertungen
CHECK24 Energievergleich
4.9 / 5
45952 Bewertungen
(letzte 12 Monate)