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Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen

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Je nach Bestattungsart, -ort, Bestattungsinstitut, Ihren Wünschen und Vorstellungen unterscheiden sich die Kosten für eine Beerdigung in Deutschland stark. Für eine durchschnittliche Bestattung sollten Sie mit Kosten in Höhe von mindestens 7.600 € rechnen. Hinzu kommen dann noch Kosten für die spätere Grabpflege, Steinmetz und Friedhofgebühren.

Bestattungsinstitut (Sarg, Grabkreuz, Versorgung, Einbetten, Überführung, Aufbahrung, Verwaltung) Friedhof und Grab (Aufbahrung, Beisetzungsgebühr, Grabträger, Erdreihengrab) Trauerfeier und sonstige Leistungen (Kirche, Trauerrede, Todesanzeige, Leichenschmaus, Trauerkranz, Blumen, Sargschmuck, Dekoration)
*Quellen: todesfall-checkliste.de (Februar 2021), Stiftung Warentest ("Spezial Bestattung", Oktober 2016)
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Das Wichtigste zusammengefasst

  • Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheits­prüfung versichern gesunde Personen, wie auch Personen mit bereits bestehenden Gesundheits­problemen oder lebens­bedrohlichen Erkrankungen.
  • Mit einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheits­fragen haben Sie unabhängig von Ihrem Gesundheits­zustand die Gelegenheit, bereits zu Lebzeiten das Finanzielle zu regeln. So können sich Ihre Angehörigen auf das Wesentliche konzentrieren.
  • Bei Verzicht auf die Gesundheits­prüfung sind die Tarife mit einem laufenden Beitrag an eine Wartezeit gebunden. In dieser Zeit besteht kein, bzw. kein voller Versicherungs­schutz.
  • Im Falle eines Unfalltods haben die Hinterbliebenen auch bei noch laufender Wartezeit bei vielen Anbietern vollen Anspruch auf die vertraglich festgelegte Versicherungs­leistung.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind Gesundheitsfragen?
  2. Auswirkungen des Verzichts auf Gesundheits­fragen
  3. Vor- und Nachteile ohne Gesundheits­fragen
  4. Für wen sinnvoll?
  5. Beiträge sparen
  6. Häufige Fragen

 

Was sind Gesundheitsfragen im Rahmen der Sterbegeld­versicherung?

  • In der Regel stellen Anbieter von Sterbegeld­versicherungen Gesundheits­fragen, um mehr über den Gesundheits­zustand des Versicherungsnehmers zu erfahren. So bewerten Versicherer ihr Risiko und die Wahrscheinlichkeit eines Versicherungs­falles während der Laufzeit der Versicherung.
  • Was genau die Gesundheits­prüfung beinhaltet, unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Manche Anbieter stellen Gesundheits­fragen, die beantwortet werden müssen. Anderen genügt eine Bestätigung, dass Sie in den letzten 5 Jahren nicht an bestimmten Vorerkrankungen gelitten haben. Manche Versicherer erkundigen sich nach Ihrer Medikamenteneinnahme. Eine ärztliche Untersuchung ist nicht notwendig.

Werden in der Gesundheits­prüfung Falschangaben gemacht, verfällt im schlimmsten Fall der Versicherungs­schutz und die Sterbegeld­versicherung kann die Leistungen verweigern.

 

Diese Auswirkungen hat der Verzicht auf Gesundheits­fragen auf die Sterbegeld­versicherung

Eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheits­fragen ist an diverse Rahmenbedingungen geknüpft:

  • Die monatlichen Beiträge sind normalerweise höher als bei Tarifen mit einer Gesundheits­prüfung.
  • Für gewöhnlich sind Sterbegeld­versicherungen ohne Gesundheits­fragen nach dem Abschluss immer mit einer Wartezeit verbunden. Die Dauer dieser Wartezeit unterscheidet sich je nach Anbieter und liegt etwa zwischen 6 und 36 Monaten.
  • Verstirbt die versicherte Person während der Frist, leistet die Versicherung nur anteilig. Manche Versicherer leisten, abhängig von der bereits verstrichenen Wartezeit, einen prozentualen Anteil der Versicherungs­summe. Andere zahlen die bisher eingezahlten Beträge oder Teile davon zurück. In manchen Fällen hat das Eintrittsalter Einfluss auf die anteilige Leistung der Versicherung im Todesfall während der Wartezeit.
  • Der volle Leistungsanspruch besteht erst, wenn die Wartezeit vollständig verstrichen ist. Eine Ausnahme hierfür ist oft der Unfalltod. Wenn der Todesfall während der Wartezeit durch einen Unfall eintritt, erstatten viele Versicherer sofort die volle Versicherungs­summe. Einige verdoppeln diese dann sogar.

Personen, die die Gesundheits­erklärung abgeben können, sollten sich zur bestmöglichen Absicherung für eine Sterbegeld­versicherung ohne Wartezeit entscheiden.

 

Vor- und Nachteile einer Sterbegeld­versicherung ohne Gesundheits­fragen

Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheits­fragen sind im Vergleich zu Tarifen mit Gesundheits­fragen an einige Bedingungen geknüpft. Jedoch bringen Sie einen entscheidenden Vorteil, der Tarife ohne Gesundheits­prüfung in manchen Fällen zu einer passenden Wahl macht.

Vorteile

  • Versicherungsabschluss trotz Vorerkrankung möglich
  • Kürzere Leistungsfallprüfung
  • keine Gefahr der vorvertraglichen Anzeigepflichtsverletzung
  • Versicherung einer anderen Person teilweise ohne Unterschrift möglich

Nachteile

  • Meist höhere Beitragskosten
  • Fast immer mit einer Wartezeit verbunden

 

Für wen ist eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheits­fragen sinnvoll?

  • Prinzipiell eignet sich diese Art der Versicherung für alle Personen, für die eine Wartezeit kein Problem darstellt und die aufgrund ihres Gesundheits­zustands keinen anderen Versicherungs­schutz erhalten würden.
  • Dies ist dann der Fall, wenn in den letzten 5 Jahren bestimmte Vorerkrankungen vorlagen und teilweise auch wenn bestimmte Medikamente eingenommen werden müssen.
  • Da für eine Sterbegeldversicherung ohne Gesundheits­prüfung nicht immer eine Unterschrift der versicherten Person benötigt wird, kann sich diese Versicherungs­form auch dann eignen, wenn Sie Dritte ohne deren Wissen versichern möchten.

 

Beiträge sparen durch Vergleich unterschiedlicher Anbieter und Tarife

Mit CHECK24 vergleichen Sie zahlreiche seriöse Anbieter für Sterbegeld­versicherungen ohne Gesundheits­erklärung. Achten Sie dabei besonders auf die vertragliche Wartezeit der einzelnen Tarife und entscheiden Sie sich in aller Ruhe für das richtige Angebot. Sollten Sie sich noch unsicher sein oder Fragen haben, können Sie sich die Angebote zur Einsicht kostenfrei nach Hause bestellen, per E-Mail anfordern oder unsere Versicherungs­experten kontaktieren. Sie sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 089 24 24 12 99 oder per E-Mail an sterbegeld@check24.de für Sie erreichbar und beraten Sie gerne zu Ihrer individuellen Situation.

 

Häufige Fragen

  • Was passiert, wenn die versicherte Person während der Wartezeit verstirbt?

    In diesem Fall zahlt die Versicherung nur die bis dahin eingezahlten Beträge – teilweise abzüglich einer Verwaltungsgebühr – oder einen Teil der Versicherungs­summe aus. Damit voller Leistungsanspruch besteht, muss die vertraglich festgelegte Wartezeit verstrichen sein. Eine häufige Ausnahme ist der Unfalltod. Oftmals zahlen Sterbegeld­versicherungen in diesem Fall auch bei laufender Wartezeit die volle Versicherungs­summe aus. Manche Tarife verdoppeln die Versicherungs­summe in diesem Fall sogar. Achten Sie dafür auf die Tarifdetails der jeweiligen Anbieter.

  • Wie lang ist die Wartezeit bei einer Sterbegeld­versicherung ohne Gesundheits­prüfung?

    In der Regel liegen die Wartezeiten nach Abschluss einer Sterbegeld­versicherung ohne Gesundheits­prüfung – abhängig vom Versicherungs­anbieter und Tarif - zwischen 6 Monaten und 36 Monaten.

  • Wie wird mit der Versicherungs­summe nach dem Ableben des Versicherungs­nehmers verfahren?

    Verstirbt die versicherte Person, wird die Versicherungs­summe ausbezahlt, sobald der Nachweis bei der Versicherung einging. Dieses Sterbegeld ist eigentlich an den Zweck der Bestattung gebunden, jedoch ist dies vertraglich oft nicht fest geregelt. Der Empfänger kann dann nach eigenen Wünschen mit dem Betrag verfahren. Wenn Versicherte sicherstellen wollen, dass das Sterbegeld für die Bestattung verwendet wird, kann beispielsweise der Bestatter Ihrer Wahl als bezugsberechtigte Person angegeben werden.

  • Müsste Ich für eine Gesundheits­prüfung zu einem Arzt?

    In der Regel nein. Vielen Sterbegeld­versicherungen genügt heutzutage eine Gesundheits­erklärung, in der Sie bestätigen, dass bestimmte Vorerkrankungen bei Ihnen in den letzten 5 Jahren nicht vorlagen. Manchmal sind auch die von Ihnen eingenommenen Medikamente relevant. Sollten Sie dabei allerdings Falschaussagen machen oder wesentliche Aspekte verschweigen, gefährdet das Ihren Versicherungs­schutz. Im schlimmsten Fall kann die Versicherung dann Leistungen verweigern. Sollten Sie sich bei der Beantwortung also unsicher sein, kann es durchaus sinnvoll sein, Ihren Hausarzt um Auskunft zu bitten.

  • Wie hoch sollte die Versicherungs­summe sein?

    Eine durchschnittliche Bestattung kostet im Schnitt etwa 7.600 Euro. Die tatsächlichen Kosten variieren jedoch stark je nach Bundesland und eigenen Wünschen für die Bestattung. Es ist sinnvoll sich im Vorwege über die Höhe der Kosten für die Wunschbestattung zu informieren und die Versicherungs­summe entsprechend so zu wählen, dass alle Kosten gedeckt sind. Sollte nach der Zahlung der Bestattungskosten noch ein Restbetrag übrig sein, können Sie zu Lebzeiten bestimmen, wie mit dem Betrag umgegangen werden soll. Möglich wäre beispielsweise eine Auszahlung an die Hinterbliebenen oder eine gemeinnützige Spende.

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Bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung erhalten Sie in Ihrem Kundenkonto ein exklusives Vorsorgepaket, mit dem Sie bereits im Voraus alles Wichtige rund um die Bestattung organisieren können.

Versicherungssumme

Die Versicherungssumme bezieht sich auf den Wert, der im Todesfall ausgezahlt wird.

Für eine durchschnittliche Bestattung sollten Sie mit Kosten in Höhe von mindestens 7.600 € rechnen. Hinzu kommen dann noch Kosten für die spätere Grabpflege, Steinmetz und Friedhofsgebühren. Die Gesamtkosten können dadurch bis deutlich über 10.000 € steigen.

Geburtsdatum

Die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung sind abhängig vom Eintrittsalter. Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person an, die Sie versichern möchten.

Versicherungssumme

Die Versicherungssumme bezieht sich auf den Wert, der im Todesfall ausgezahlt wird.

Für eine durchschnittliche Bestattung sollten Sie mit Kosten in Höhe von mindestens 7.600 € rechnen. Hinzu kommen dann noch Kosten für die spätere Grabpflege, Steinmetz und Friedhofsgebühren. Die Gesamtkosten können dadurch bis deutlich über 10.000 € steigen.

Geburtsdatum

Die Beiträge für eine Sterbegeldversicherung sind abhängig vom Eintrittsalter. Bitte geben Sie das Geburtsdatum der Person an, die Sie versichern möchten.