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Baufinanzierung Lexikon

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Sollzinssatz

Der Sollzins gibt an, zu welchem Zinssatz sich Verbraucher Geld von einer Bank leihen können. Allerdings sind Sonderkosten wie etwa Bearbeitungsgebühren in diesen Zinssatz nicht eingerechnet. Um zwei oder mehr Kredite hinsichtlich ihrer Gesamtkosten miteinander zu vergleichen, sollte daher in jedem Fall der effektive Jahreszins herangezogen werden. Dieser beinhaltet sämtliche anfallenden Kosten für Kreditnehmer.

Die Höhe des Sollzinssatzes wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Großen Einfluss hat beispielsweise die Hauptrefinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank (EZB). Dieser meist als Leitzins bezeichneter Zinssatz wird je nach gesamtwirtschaftlichem Umfeld so festgelegt, dass die Preisstabilität in der Eurozone bestmöglich gesichert werden kann. Als Richtwert lässt sich festhalten, dass sowohl die Spar- als auch die Kreditzinsen sinken, wenn der Leitzins sinkt. Je nach Geldinstitut und Finanzprodukt kann es länger oder weniger lang dauern, bis ein veränderter Zinssatz an die Kunden weitergegeben wird. Allerdings spielen für die Festlegung des Sollzinssatzes neben dem Leitzins auch weitere Faktoren eine Rolle. Dazu gehören etwa die Kreditausfallrate sowie die gesamte Geschäftspolitik einer Bank. Es gibt sowohl bonitätsabhängig sowie bonitätsunabhängige Soll- und Effektivzinssätze. Ist der Zinssatz bonitätsunabhängig erhält jeder, der einen Kredit erhält, exakt diesen Zinssatz. Bonitätsabhängige Zinssätze werden der Höhe nach auch anhand der Bonität des jeweiligen Kreditnehmers festgelegt. Die Bonität drückt die Zahlungsfähigkeit und damit die Wahrscheinlichkeit aus, mit der der Kredit vertragsgemäß zurückgezahlt werden kann. Ist die Bonität eher schlechter, stellt dies für die Bank ein erhöhtes Risiko dar. Dieses Risiko sichert sie durch einen Risikoaufschlag auf den Sollzinssatz finanziell ab.

Die sogenannte Sollzinsbindung spielt eine entscheidende Rolle für die Gesamtkosten einer Baufinanzierung. Diese Zinsbindungsfrist drückt aus, über welchen Zeitraum der zu Beginn festgelegte Sollzins fest gebunden ist. Die monatlichen Raten bleiben daher über die Dauer der Sollzinsbindung fix und Verbraucher haben eine hohe Planungssicherheit. Seit der Etablierung der neuen Verbraucherkreditrichtlinie im Jahr 2010 hat der Begriff Sollzinssatz den Nominalzins abgelöst.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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