Sparen Sie Zeit und übernehmen Sie Daten aus Ihrem Kundenkonto.
Neuer Kunde? Starten Sie hier.
Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 22 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
089 - 24 24 11 22
Montag - Sonntag von 8:00 - 20:00 Uhr
Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
baufi@check24.de
Sie sind hier:

Baufinanzierung Lexikon

A A A

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine so genannte Objektsteuer, daher steht keine Person, sondern der Haus- und Grundbesitz im Mittelpunkt dieser Besteuerung. Hierzu zählen auch Liegenschaften im Bereich der Forst- und Landwirtschaft, sowie Betriebsgrundstücke. Die Gemeinden erheben die Grundsteuer auf Basis des Grundsteuergesetzes, um die örtliche Infrastruktur zu finanzieren. Aus diesem Grund zahlen Eigentümer die Grundsteuer innerhalb des Verwaltungsbereichs, in dem die Immobilie liegt. Wie hoch die Grundsteuer ist, ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Im Gegensatz zur Grunderwerbsteuer, die einmalig beim Erwerb des Objektes anfällt, ist die Grundsteuer eine jährlich wiederkehrende Steuer.

Weitere Informationen:

Da bei der Grundsteuer der reine Wert des Besitzes im Vordergrund steht, spielt die finanzielle Situation des Eigentümers für die Besteuerung keine Rolle: Ebenso wenig ist es für die Gemeinde von Belang, ob auf der Immobilie Hypotheken lasten oder ob sie leer steht, vermietet ist oder selbst genutzt wird.

Nur wenn der Eigentümer nachweist, dass er seine Immobilie mit Verlust vermietet oder die Räumlichkeiten nicht vermieten kann, obwohl er sie zu einer marktüblichen Preisspanne anbietet, kann er für diese Ausnahmesituation einen Steuererlass beantragen. Der Bundesfinanzhof sowie das Bundesverwaltungsgericht haben klargestellt, dass bei einer Ertragsminderung, die der Vermieter nicht zu vertreten hat, ein Grundsteuererlass in Frage kommt.

Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer ist zunächst der Einheitswert der Immobilie, den das zuständige Finanzamt feststellt. Er basiert auf den Wertverhältnissen des Jahres 1964 für die alten Bundesländer und 1935 für die neuen Bundesländer und macht nur einen Bruchteil des tatsächlichen Verkehrswerts aus. Der Einheitswert wird anschließend mit der so genannten Steuermesszahl und dem Hebesatz, den die Gemeinden selbst festlegen können, multipliziert. Das Ergebnis ist der zu zahlende Jahresbetrag an Grundsteuer.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

CHECK24 Service

CHECK24 Baufinanzierung

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

089 - 24 24 11 22
8 - 20 Uhr | Mo - So

oder eine Mail an: baufi@check24.de