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Baufinanzierung Lexikon

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Außenanlagen

Zu den Außenanlagen einer Immobilie gehören sämtliche Aufbauten, die keinen Bestandteil des eigentlichen Gebäudes darstellen, sich aber auf dem Grundstück des Objektes befinden. Daher zählen zu den Außenanlagen einer Immobilie in der Regel der Garten inklusive Gewächse und Einzäunungen sowie in der Regel auch Entwässerungsanlagen und alle Wege, die auf dem Grundstück verlaufen. Je nach Geschmack und Budget lassen sich die Außenanlagen des Eigenheims daher sehr unterschiedlich gestalten. Bestimmte behördliche Vorgaben, wie beispielsweise ein bestimmter Baumbestand, sollten bei der Gestaltung der Außenanlage selbstverständlich berücksichtigt werden – verteuern die anfallenden Aufwendungen jedoch unter Umständen.

Weitere Informationen:

Die Kosten der Gestaltung von Garten und Wegen sollten Verbraucher jedoch bereits bei der Planung des Immobilienerwerbes oder Hausbaus kalkulieren. Aufwendungen die in Zusammenhang mit den Außenanlagen anfallen gehören zu den sogenannten Nebenkosten und können in den meisten Fällen über die Baufinanzierung gezahlt werden. Wird die Gestaltung der Außenanlagen über den Baukredit gezahlt, sollten Verbraucher jedoch berücksichtigen, dass nicht alle Banken die vollständigen Kosten finanzieren: Die Außenanlagen sind elementarer Bestandteil der Immobilie, daher können damit verbundene Aufwendungen trotz der Zweckbindung über die Baufinanzierung gezahlt werden. Dennoch sind einige Banken lediglich dazu bereit, die Hälfte der Kosten als Kredit zu gewähren, die für die Gestaltung des Gartenbaus anfallen. Die andere Hälfte der anfallenden Ausgaben muss der Eigenheimbesitzer indes über Eigenkapital bestreiten.

Grund für die reduzierte Finanzierung sind laut der Institute die unterschiedlichen Geschmäcker verschiedener Menschen: Gefällt eine bestimmte Gestaltung der Außenanlagen einem potentiellen künftigen Käufer dieser Immobilie nicht, wirkt sich dies wertmindernd auf die Immobilie aus und kann von der Bank demnach nicht über die Baufinanzierung finanziert werden.

Egal ob voll- oder teilfinanziert: Die anfallenden Kosten der Außenanlagen-Gestaltung müssen bereits vor der Finanzierungsplanung so gut wie möglich abgeschätzt werden. Je nach Vorstellung und Größe summieren sich die Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen üblicherweise auf fünf bis 15 Prozent der gesamten Baukosten. Ein Kostenpunkt, den viele Bauherren bei der Planung und Kalkulation Ihres Vorhabens jedoch vergessen. Werden die Kosten für die Erstellung der Außenanlagen nicht korrekt oder vollständig in die Baufinanzierung einkalkuliert und können zudem nicht über Eigenkapital bezahlt werden, wird eine sogenannte Nachfinanzierung fällig. Die erneute Aufnahme eines Darlehens, mit dem die Gestaltung der Außenanlagen finanziert wird, treibt die Kosten des gesamten Projektes jedoch merklich in die Höhe. Um derartige unnötige Zusatzausgaben zu verhindern, ist es wichtig, bei der Planung der Baufinanzierung nicht nur die Kosten für den Erwerb oder Bau der Immobilie, sondern sämtliche anfallenden Folge- oder Nebenkosten, detailliert zu berücksichtigen und einzukalkulieren.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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