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Strompreise Strompreise weiterhin auf Rekordniveau

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Strom ist so teuer wie nie. Immer mehr Verbraucher*innen, die Strom in der Grundversorgung beziehen, erhalten Preiserhöhungen. Über zwei Millionen Haushalte in Deutschland sind von Strompreiserhöhungen betroffen.

Strompreise weiterhin auf Rekordniveau
2,2 Millionen Haushalte sind von Strompreiserhöhungen in der Grundversorgung betroffen.
Die Zahl der Grundversorger, die ihre Strompreise erhöht, steigt konstant. Bis jetzt haben 361 Stromgrundversorger ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 11,6 Prozent und betreffen rund 2,2 Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 188 Euro pro Jahr. Einige wenige Verbraucher*innen können sich über Preissenkungen freuen. So senken 35 Stromgrundversorger ihre Preise zum Jahreswechsel um durchschnittlich 2,2 Prozent. Davon profitieren rund 1,3 Millionen Haushalte. Im Schnitt spart ein Musterhaushalt bei einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh 36 Euro im Jahr. Die Gründe für die extremen Preissteigerungen am Strommarkt sind vielfältig. So liegt der Börsenstrompreis deutlich höher als vor einem Jahr. Eine Megawattstunde Strom kostet aktuell 174,84 Euro (Stand 6.12.). Im Dezember des Vorjahres wurden nur 42,67 Euro fällig – ein Plus von 283 Prozent. Die Großhandelspreise für Strom sind gestiegen, weil die Kosten zur Stromerzeugung ebenfalls gestiegen sind. Die Preise für Erdgas, Steinkohle und CO2-Emissionszertifikate haben sich erhöht. Der Betrieb von Gas- und Kohlekraftwerken wird dadurch teurer. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Strom und die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen ging zurück.

 

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