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Welche Unternehmen nutzen Ökostrom?

29.08.2023

Unternehmen benötigen enorm viel Strom. Der Energiekonsum von Unternehmen macht einen Großteil der verbrauchten Elektrizität aus. Welche energieintensiven Unternehmen beziehen bereits Ökostrom – und warum ist das so wichtig?

Warum sollten Unternehmen Ökostrom nutzen?

Bei einer ökologisch unbedenklichen Stromerzeugung werden keine fossilen Ressourcen verwendet. Die begrenzt zur Verfügung stehenden Rohstoffe unseres Planeten werden auf diese Weise nachhaltig geschützt. Zudem erfolgt die Energiegewinnung CO2-neutral und somit absolut emissionsfrei. Nachhaltigkeit zählt zu den absoluten Trends des 21. Jahrhunderts: Neben Bio-Produkten in Supermärkten und dem Car-Sharing, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut, findet sich in der Energiewirtschaft zunehmend Ökostrom als genutzte Ressource. Sauberer Strom wird von vielen Unternehmen nicht nur zu Marketingzwecken verwendet, sondern steht in Zeiten der Ressourcenknappheit und des fortschreitenden Klimawandels für eine völlig neue Unternehmensphilosophie. Doch welche Firmen machen ihre Energiebilanz tatsächlich öffentlich für Sie einsehbar?

CHECK24 Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Handeln fängt bei uns selbst an: Deshalb ermittelt CHECK24 jährlichen seinen CO₂-Fußabdruck und kompensiert noch nicht reduzierte Emissionen durch Investitionen in internationale Klimaschutzprojekte.
Durch unser nachhaltiges unternehmerisches Handeln haben wir den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2022 gewonnen! Klimaschutz beim Energieverbrauch? Wir haben unseren Stromverbrauch auf Ökostrom umgestellt.

Welche deutsche Unternehmen verwenden Ökostrom?

Auch zahlreiche Unternehmen hierzulande versuchen ihre Umweltbilanz bereits zu verbessern und somit ihren Teil zur Energiewende beizusteuern.

Ritter Sport: Das Unternehmen produziert seine Ware schon seit Jahren ausschließlich mit Ökostrom und bekennt sich zu einem nachhaltigen Handel sowie umweltbewussten Import der Rohstoffe. Ein ressourcenschonender Energiemix aus Sonne, Wind und Biomasse sichert hierbei die umweltfreundliche Produktion des Schokoladenherstellers.

Deutsche Post: Im Rahmen des Umweltschutzprogrammes „GoGreen“ hat die Deutsche Post die Umweltziele erreicht und bietet an, Briefe klimabewusst zu versenden.

Deutsche Bahn: Das Verkehrsunternehmen möchte den Ökostromanteil von 42 Prozent bis zum Jahr 2030 auf 70 Prozent erhöhen. Seit 2018 fahren bereits alle Passagiere im Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom. Zudem unterstützt die Deutsche Bahn zahlreiche Projekte zum Artenschutz, zum Beispiel stellt sie Imkern kostenlos Grünflächen zur Verfügung.

BMW Group: Das Unternehmen will ab 2020 weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien beziehen (laut Nachhaltigkeitsbericht betrug Ende 2016 der Anteil noch 63 Prozent) und kommt damit ihrem Ziel einer CO2-freien Produktion deutlich näher.

REWE: Der Supermarkt deckt annähernd seinen gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energien.

ALDI SÜD: Auch Aldi versorgt alle Filialen, Verwaltungsstandorte und Logistikzentren mit grüner Energie. Zudem verringert das Unternehmen seinen CO₂-Ausstoß und setzt auf ein verantwortungsvolles Handel ihrer Waren. Die Filialen werden größtenteils mit selbst erzeugten Solarstrom versorgt. Zudem kompensiert Aldi Süd entstandenes CO2 in verschiedenen Klimaschutzprojekten. Aldi Süd ist neben IKEA Deutschland ebenfalls Mitglied der „Klimaschutz Unternehmen“.

VAUDE: Das Outdoor-Unternehmen hat das Thema Nachhaltigkeit fest in der Unternehmensstrategie verankert und verwendet ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen. Zudem kompensiert das Unternehmen seinen gesamten CO₂-Verbrauch durch die Investition in Klimaschutz- und Aufforstungsprojekte. 

IKEA Deutschland: Auch bei der Möbelkette IKEA wird das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben. So erzeugt der Möbelhersteller insgesamt 73 Prozent des gesamten Energiebedarfs selbst und bietet weltweit Ladestationen für Elektroautos an. Bei IKEA Freiburg können Kunden sich sogar kostenlos ein Elektroauto mieten, um ihre Möbel nach Hause zu transportieren. Bei der Möbelproduktion setzt das Unternehmen vermehrt auf nachhaltige Rohmaterialen. IKEA Deutschland gehört zum Verband „Klimaschutz Unternehmen“, der sich für Klimaschutz und Energieeffizienz einsetzt.

CHECK24: Auch bei CHECK24 werden alle Standorte in Deutschland mit zertifiziertem Ökostrom versorgt. Um Transportwege und CO2 einzusparen, wurde die Trinkwasserversorgung umgestellt. So stehen für die Mitarbeiter Wasseranlagen bereit, in denen sie sich gefiltertes Trinkwasser abfüllen können. Zum weiteren Nachhaltigkeitskonzept gehören Fairtrade-Kaffee, Mülltrennung und die Verwendung von Recyclingpapier für alle Drucker und Kopierer. Damit weniger Lebensmittel verschwendet werden, bezieht das Unternehmen Obst und Gemüse eines Lieferanten, der unperfektes Gemüse vor der Vernichtung rettet. 

 

Entrepreneurs for Future

Unter dem Namen “Entrepreneurs for Future” haben sich Unternehmen und Start-ups zusammengeschlossen, die den Klimaschutz in Deutschland vorantreiben wollen. Die Idee entstand aus der Fridays-for-Future-Bewegung. Die Unternehmer fordern bessere politische Rahmenbedingungen, um mehr klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle zu fairen Wettbewerbsbedingungen zu realisieren. Sie haben eine Stellungnahme zu den Protesten für mehr Klimaschutz erstellt, die online von weiteren Unterstützern unterzeichnet werden kann.

 

Klimaschutz-Unternehmen

Die Vorreiter-Initiative „Klimaschutz-Unternehmen e.V.“ besteht aus 37 Unternehmen, die sich zum Ziel gesetzt haben Klimaschutz und Energieeffizienz voranzutreiben. Dieses Engagement lassen sich die Mitglieder regelmäßig durch externe Gutachter nachweisen. Sie bekennen sich nachdrücklich zu den klimapolitischen Zielen Deutschlands. Die bekanntesten Mitglieder sind Aldi Süd und IKEA Deutschland. In folgendem Praxisbeispiel kann man sehen, wie viel Unternehmen sparen können, wenn sie aus der Grundversorgung zu einem Ökostromanbieter wechseln.

Anreize für die Umstellung von Ökostrom in Unternehmen

  • Image: Mit der Nutzung nachhaltiger Energiequellen lässt sich das Unternehmensbild positiv beeinflussen. Bei der Wahl des Versorgers achten die Kunden nicht nur auf den Geldbeutel. Auch ökologische Aspekte sind wichtig.
  • Kosteneinsparung: Der steigende Wettbewerb von Erneuerbaren Energien führt zu sinkenden Preisen (Ökostrom ist inzwischen günstiger als Gas, Kohle und Öl).
  • Preissicherheit: Schutz vor Preiserhöhungen.

 

Stromanbieter vergleichen – jetzt auf Ökostrom umsteigen

Mit ein paar Klicks machen auch Sie Ihr Unternehmen grüner und sparen gleichzeitig Kosten. Viele Ökostromtarife stellen besonders im Vergleich zur Grundversorgung eine deutliche Ersparnis pro Jahr dar. Aber der Preis alleine sollte nicht entscheiden: Verbraucher achten auch auf die Herkunft des Stroms. Hierbei helfen die unterschiedlichen Gütesiegel und Ökostromzertifikate. Werden Sie aktiv und vergleichen jetzt, wie hoch Ihr Sparpotenzial bei einem Wechsel zu den Ökostromanbieter ist. Ein Stromanbieterwechsel lohnt sich vor allem bei energieintensiven Unternehmen. Die Kombination aus Ökostrom/ Nachhaltigkeit (umweltbewusste Markenidentität) und Kostenersparnis dürfte jedoch am innovativsten sein. Nutzen Sie hierfür unseren Gewerbestrom-Vergleich und wählen Sie in den Einstellungen der Tarifübersicht "Ökostrom" aus. 


Energieexpertin Marie Gottschall
Marie Gottschall
CHECK24 Energieexpertin
Letzte Änderung am 29.08.2023
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