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Energieausweis

05.06.2020

Der Energieausweis gibt Auskunft über den energetischen Zustand eines Hauses und ist inzwischen Pflicht für Vermieter. Betrachtet werden dabei der Energieverbrauch, der Energiebedarf und die Art der Heizung. Es gibt zwei Arten: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Der Bedarfsausweis gibt Auskunft über den Energiebedarf eines Gebäudes. Dabei werden die physikalischen Eigenschaften unter standardisierten Rahmenbedingungen berechnet. Anhand des Energieausweises erkennen Hausbesitzer und Immobilienkäufer, wie klimafreundlich das Haus ist und welche Heiz- und Stromkosten auf sie zukommen.

Ähnlich wie bei einem Energielabel auf Elektrogeräten zeigt eine Farbskala auf dem Energieausweis die Energieeffizienz des Gebäudes. Dabei steht A+ für die beste Energieeffizienzklasse und H für die schlechteste.

Wer erstellt einen Energieausweis?

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) dürfen nur speziell dafür ausgebildete Personen einen Energieausweis erstellen und als Energieberater tätig sein. Zu dieser Personengruppe gehören Ingenieure, Architekten, Physiker oder Handwerker. Die Energieagentur dena führt eine Energieberater-Liste, in der alle Person gelistet sind, die den Anforderungen der EnEV entsprechen. Wenn Sie Ihr Haus energieeffizient sanieren möchten, sollten Sie auf jeden Fall einen Energieberater wählen, der den Richtlinien der EnEV entspricht, denn nur so erhalten Sie wichtige staatliche Bauförderungen.

Es gibt auch die Möglichkeit einen Energieausweis online zu erstellen. Diese Angebote sollten Sie allerdings genau überprüfen. Hier gibt es viele unseriöse Schnäppchenangebote, die einen Energieausweis ab 25 Euro anbieten. Bei solchen Billigangeboten sollten Sie hellhörig werden. Die angebotenen Online-Energieausweise haben oftmals für Fördermittelanträge keine Gültigkeit. Wenn Sie online einen Energieausweis erstellen, sollten Sie darauf achten, dass die entsprechende Webseite Zertifikate aufweist, wie z.B. das TÜV-Siegel für geprüfte Online-Portale.

Welche Pflichten gelten für Energieausweise?

Für den Energieausweis gelten folgende Pflichten:

  • In gewerblichen Immobilienanzeigen muss der Energieausweis mit Angabe der Energieeffizienzklasse und der energetischen Kennwerte veröffentlicht werden.
  • Bei einer Haus- oder Wohnungsbesichtigung muss der Energieausweis gegenüber Kauf- oder Mietinteressenten unaufgefordert vorgelegt werden.
  • Bei Vertragsabschluss muss dem Käufer oder Mieter der Energieausweis in Original oder Kopie ausgehändigt werden.
  • In öffentlichen Gebäuden (Schulen, Rathäuser etc.) muss der Energieausweis aufgehängt werden.
  • In nicht behördlich genutzten Gebäuden mit starkem Publikumsverkehr muss er ebenfalls aufgehängt werden.

Was kostet ein Energieausweis?

Ein Energieausweis kostet je nach Art des Ausweises zwischen 70 und 600 Euro. Die Kosten eines Verbrauchsausweis liegen zwischen 70 und 100 Euro. Der Bedarfsausweis ist mit 400 bis 600 Euro deutlich teurer. Bei alten Gebäuden benötigen Sie fast immer einen Energiebedarfsausweis. Hier können die Berechnungen sehr aufwendig ausfallen, sodass Sie in manchen Fällen sogar mit 1.000 Euro rechnen müssen.

Energieausweis Arten

Verbrauchsausweis
Kosten Geltungsbereich
 70 bis 100 Euro

Altbauten mit weniger als fünf Wohnungen, die der Wärmeschutzverordnung von 1977 entsprechen.

  Altbauten mit mindestens fünf Wohnungen.
Bedarfsausweis
Kosten Geltungsbereich
 400 bis 600 Euro

Neubauten gebaut nach dem Jahr 2008

 

Altbauten mit weniger als fünf Wohnungen ohne Wärmeschutzstandard von 1977.

Energiekosten und Vergleichswerte

Folgende Tabelle zeigt Ihnen, wie Sie anhand der Energieeffizienzklassen des Energieausweises Ihre jährlichen Energiekosten abschätzen können. Die Berechnungen beinhalten lediglich die Heizkosten. Hier am Beispiel einer Gasheizung mit einem Gaspreis von rund 6 Cent pro Kilowattstunde.

Energieeffizienzklasse Energie-Bedarf/Verbrauch pro m² Wohnfläche Jährliche Energiekosten pro m² Wohnfläche
  A+  unter 30  kWh / Jahr 2 €
A 30 bis 50 kWh / Jahr 4 €
B 50 bis 75 kWh / Jahr 6 €
C 75 bis 100 kWh / Jahr 8 €
D 100 bis 130 kWh / Jahr 11 €
E 130 bis 160 kWh / Jahr 14 €
F 160 bis 200 kWh / Jahr 18 €
G 200 bis 250 kWh / Jahr 22 €
H über 250 kWh / Jahr über 25 €

Je schlechter die Energieeffizienzklasse des Gebäudes, desto höher sind die Energiekosten und der CO2-Ausstoß. Deshalb gilt für Hausinteressenten: Wer klimafreundlich wohnen möchte, sollte am besten ein Haus mit einer guten Effizienzklasse wählen zwischen A+ und C. Wobei die beste Klasse A+ nur ein Passivhaus erreicht. Klimafreundlicher wohnen Sie auch, wenn Sie zu Ökostrom wechseln.


CHECK24 Energieexpertin Sara Hofmann Sara Hofmann
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