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100 € Shopping-Guthaben

Bei Abschluss eines Energievertrags über CHECK24 erhalten Sie als Dankeschön 100 € Guthaben für CHECK24 Shopping. Es gelten hierbei nachfolgende maximal einsetzbare Guthabenbeträge in Abhängigkeit vom Gesamtpreis der Bestellung.

Das Guthaben ist auf mehrere Einkäufe aufteilbar – Restguthaben bleibt erhalten.

  • 5 € bei einem Warenwert ab 25 €
  • 10 € bei einem Warenwert ab 50 €
  • 20 € bei einem Warenwert ab 200 €
  • 100 € bei einem Warenwert ab 1.000 €

Der Guthabenbetrag wird von der Rechnungssumme abgezogen und verringert den Rechnungsbetrag entsprechend um diesen Wert. Das Shopping-Guthaben ist gültig bis zum 31.10.2019. Pro E-Mail Adresse wird das Guthaben nur einmal vergeben. Kunden, die bereits eine 100 € Guthabenkarte für CHECK24 Shopping erhalten haben, bleiben von der Aktion ausgeschlossen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Versendung des Shopping-Guthabens erst nach umfassender Prüfung und Übermittlung Ihres Auftrags an den neuen Anbieter erfolgt. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

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Lassen sich Strom und Gas vegan erzeugen?

21.08.2019

Veganismus bezeichnet schon lange nicht mehr nur eine Ernährungsform, die auf Produkte tierischen Ursprungs verzichtet. Für viele Veganer ist dies stattdessen eine Lebenseinstellung, die sich auf alle Lebensbereiche ausdehnt: Kosmetikprodukte, Kleidung und inzwischen auch Energieerzeugung. Denn auch hier geht der Trend inzwischen zu veganem Strom und Gas, welche ohne die Verwendung von Tierprodukten im weiteren Sinne produziert werden. Der CHECK24 Ratgeber klärt darüber auf, was es genau mit veganer Energie auf sich hat.

Wieso ist herkömmlicher Strom nicht vegan?

Doch wieso ist herkömmlicher Strom nicht vegan? Neben Atomstrom und Strom aus dem Braunkohleabbau, die für umweltbewusste Menschen sowieso tabu sind, gehen Veganer auch bei sogenanntem Ökostrom aus erneuerbaren Energien noch ein Stück weiter.

Windkraft kommt für sie nicht infrage, da es immer wieder zu Unfällen zwischen Rotorblättern und Greifvögeln kommt. Wasserkraft birgt den Nachteil des Fischsterbens. Herkömmliches Biogas wird unter Verbrennung von Gülle gewonnen, welches wiederum ein Produkt der Massentierhaltung und so für Veganer von vornherein ausgeschlossen ist.

Welcher Strom ist also vegan?

Die Alternativen reduzieren sich damit auf eine einzige Art erneuerbarer Energie – die Photovoltaiktechnik, auch Solarenergie genannt, bei der die Energie aus der Kraft der Sonne gewonnen wird. Doch auch hier muss einiges beachtet werden: Großanlagen auf Freiland würden im Lebensraum der Tiere störend wirken und solche auf Mülldeponien widersprechen dem Umweltbewusstsein der Veganer, da Mülldeponien generell kritisch betrachtet werden. Auch Solarzellen auf Tierställen, in denen Massentierhaltung betrieben wird, würden den Prinzipien widersprechen und ihren Zweck verfehlen.

Die Technischen Werke Ludwigshafen haben sich mit einem neuen Angebot diesen hohen Anforderungen angepasst. Mit ihrem Angebot „Vegawatt“ bieten sie über das Internet deutschlandweit veganen Strom an, der aus Photovoltaikanlagen stammt an.

Ist Ökogas vegan?

Da auch Ökogas oft aus Wind- oder Wasserkraft, aus der Gülleverbrennung oder auf dem Boden von Maismonokulturen gewonnen wird, ist gängiges Ökogas keineswegs als vegan zu bezeichnen. Doch auch hierfür hat Vegawatt eine Lösung: Sie produzieren veganes Gas aus Zuckerrübenresten, die bei der Zuckerrübenverpressung übrig bleiben und nicht mehr anderweitig verwendet werden könnten. Dies wirft allerdings nur geringe Mengen ab und ist verhältnismäßig teuer.

Kritik am Konzept veganer Strom

Während Verfechter des Konzepts „veganer Strom“ damit argumentieren, dass die erhöhte Nachfrage den Anteil des veganen Stroms am Gesamtenergieanteil stetig wachsen lasse und so konventionelle Anbieter indirekt geschwächt würden, sehen andere Energieexperten das weitaus kritischer. Dadurch, dass nur ein geringer Anteil an veganem Strom zur Verfügung steht, müssten andere Kunden vermehrt auf Strom aus anderen Quellen zurückgreifen, wodurch sich letztendlich weder in der Bilanz etwas ändern, noch herkömmliche Energieanbieter wirtschaftlich geschwächt würden.

Vorsicht vor Greenwashing

Für Sie als Verbraucher ist es wichtig zu wissen, dass hinter Namen von Strom- und Gasanbietern, die ökologisch und grün klingen, nicht immer auch reiner Ökostrom steckt. Es kommt vor, dass Anbieter, die besonders ökologisch wirken, Verbindungen zu Konzernen haben, die auf Atom- und Kohlekraft setzen. Das wird als sogenanntes Greenwashing bezeichnet und soll Sie als Verbraucher auf eine falsche Fährte locken.

Was müssen Sie tun, um zu veganem Strom zu wechseln?

Der Wechsel zu einem Versorger, der veganen Strom anbietet, ist grundsätzlich nicht anders als ein herkömmlicher Anbieterwechsel. Wenn Sie zu veganem Strom wechseln wollen, sollten Sie sich zuvor genau informieren, aus welcher Quelle der neue Anbieter Strom und Gas generiert. Dann müssen Sie im Allgemeinen einen neuen Vertrag ausfüllen und Ihrem alten Anbieter kündigen. Preislich liegt der Unterschied meist bei weniger als 10 Euro Aufpreis pro Monat beim Wechsel zur veganen Stromalternative. Ein Wechsel stellt also für Veganer, die auf die saubere Herkunft ihrer Energie achten möchten, eine einfache und sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Stromquellen dar.

Im Energieanbieterverzeichnis können Sie sich zu allen Strom- und Gasanbietern erkundigen. Falls Sie Ökostrom vergleichen wollen, können Sie dies in in unserem Stromrechner unten tun. Geben Sie Ihre Daten, ein, klicken Sie auf vergleichen, und wählen Sie danach in den Konfigurationseinstellungen "Ökostrom" aus.

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