Sparen Sie Zeit und übernehmen Sie Daten aus Ihrem Kundenkonto.
Neuer Kunde? Starten Sie hier.
Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 66 Hilfe und Kontakt
Ihre persönliche Energieberatung089 - 24 24 11 66Montag - Sonntag von 8:00 - 22:00 UhrKontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.energie@check24.de
Jetzt 40 € Hotel-Gutschein sichern (schon bei einer Buchung ab 40 € einlösbar)!
40 € Hotel-Gutschein

Bei Abschluss eines Strom-, Gas- oder Heizstromvertrags einen 40 € Hotel-Gutschein sichern und schon bei einer Hotelbuchung ab 40 € einlösen.
Der Hotel-Gutschein ist ab Vergabe 90 Tage gültig. Entscheidend hierbei ist der Zeitpunkt der Buchung. Der Hotelaufenthalt kann zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt erfolgen.
Der Hotel-Gutschein wird 2 Wochen nach Ihrem Aufenthalt auf Ihr hinterlegtes Bankkonto überwiesen.
Teilnahmebedingungen

Heizen mit Öl

Heizbedarf und Heizkosten Heizöl vs. GasIn Deutschland gibt es auch in Zeiten der Energiewende noch viele Heizungen die mit Heizöl befeuert werden – nach Gas gehören Öl-Heizungen zu den häufigsten Modellen, die sich in den Haushalten finden. Zwar verbrennen sie einen fossilen Brennstoff, der weltweit nur noch in begrenzter Menge verfügbar ist, doch moderne Brennwertheizungen sind effizient, so dass Sie wenig Heizöl benötigen, um die eigenen vier Wände im Winter warm zu halten. Zudem gibt es inzwischen auch Heizöl mit einem Anteil an pflanzlicher Biomasse (beispielsweise aus Raps), deren Verbrennung weniger Emissionen verursacht. Auch die Kombination mit einer Heizart, die auf erneuerbare Energiequellen zurückgreift, ist möglich.

Das richtige Heizöl finden

Heizöl wird aus schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls hergestellt. Es gibt verschiedene Heizölarten – jedoch nicht alle eignen sich für die Verwendung in Privathäusern oder Firmengebäuden. Dabei folgt die Einteilung der Beschaffenheit des Öls: von Extra leicht (EL) reicht die Skala bis Extra schwer (ES). Für Kraftwerke oder im Schiffsverkehr werden hauptsächlich die schweren Öle verwendet. Die leichteren Arten L- und EL-Heizöl sind hingegen für Ölheizungen im Privatbereich geeignet. Beide gibt es auch jeweils nochmal in einer schwefelarmen Variante, bei deren Verbrennung weniger Schadstoffe ausgestoßen werden. Ebenfalls gibt es beide Varianten noch einmal in einer Premium-Ausführung, denen Additive zugesetzt werden, so dass sie effizienter verbrennen oder unangenehmen Geruch überdecken.

Die Heizölarten im Überblick

Extra leicht (EL)
Im Privatbereich kommt üblicherweise extra leichtes Heizöl zum Einsatz. Heizöl EL (HEL) schwefelarm ist die richtige Wahl für moderne Ölheizungen, die mit der effizienten Brennwerttechnik funktionieren. Aber auch konventionelle Heizkessel können mit der schwefelarmen HEL-Variante befeuert werden. Der reduzierte Schwefelgehalt im Vergleich zum herkömmlichen HEL sorgt dafür, dass weniger Schadstoffe bei der Verbrennung ausgestoßen werden. HEL schwefelarm ist daher seit 2009 Standard in Deutschland und wird geringer besteuert als das herkömmliche HEL. 
Leicht (L) und Mittel (M)
Leichtes und mittleres Heizöl hat einen noch höheren Schwefelanteil als die extra leichte Variante. Aufgrund der schwereren Zusammensetzung eignen sich beide beispielsweise für Zentralheizungsanlagen in größeren Wohnblöcken. Sie kommen allerdings in Deutschland kaum noch zum Einsatz. 
Schwer (S) und Extra Schwer (ES)
Schweres und auch extra schweres Heizöl enthalten die höchsten Anteile an Schwefel. Diese beiden Heizöl-Varianten eignen sich daher besonders als Kraftstoff im Schiffahrtsbereich für große Dieselmotoren oder in Kraftwerken. 
Bio-Heizöl
Heizöl gibt es inzwischen auch als klimafreundliches Bio-Heizöl. Dabei werden dem Heizöl Anteile aus regenerativer Biomasse beigemischt, etwa aus Raps oder Sonnenblumen, bei deren Verbrennung weniger schädliches Kohlendioxid ausgestoßen wird. Heizöl mit einem Bioanteil von fünf Prozent können üblicherweise problemlos in jeder Ölheizung eingesetzt werden. Die besonders modernen Brennwertgeräte erlauben sogar einen Bioanteil von zehn Prozent. Inzwischen gibt es aber auch ein reines Bio-Heizöl, das zu 100 Prozent aus pflanzlicher Biomasse besteht. Bei der Verbrennung entstehen hier keine klimaschädlichen Abgase. Doch es hat einen hohen Säuregehalt, weswegen es nur in modernen Brennwertkesseln oder einigen Blockheizkraftwerken verwendet werden kann. 
 
Tipp
Wenn Sie unsicher sind, welches extra leichte Heizöl für Ihre eigene Heizung am besten geeignet ist, können Sie auch den Gerätehersteller oder den Fachmann zu Rate ziehen.

In der Regel können Heizölkunden selbst entscheiden, ob sie das günstigere Standard-HEL wählen möchten oder die Premium-Variante. Ein Vorteil des Premium-HEL ist die optimalere und effizientere Verbrennung, die weniger Rückständen an der Düse der Heizanlage hinterlässt. Der höhere Heizölpreis wird üblicherweise durch niedrigere Wartungskosten für die Heizanlage ausgeglichen. Die beiden unterschiedlichen Heizölsorten können aber auch in der Regel problemlos miteinander vermischt werden - der Umstieg von einer auf die andere Variante ist daher üblicherweise problemlos möglich. 

Heizen mit Öl: Vor- und Nachteile 

Das Heizen mit Öl hat Vor- und Nachteile. Wer gerade überlegt, auf eine Ölheizung umzurüsten oder derzeit mit Öl heizt und mit dem Gedanken spielt, auf eine andere Art umzusteigen, sollte das Für und Wider abwägen. Einige Vor- und Nachteile haben wir nachfolgend für Sie aufgelistet.

Vorteile Heizöl: 

  • Eine moderne Ölheizung benötigt nicht viel Platz - nur wenige m² für Kessel und Tank reichen aus

  • Eine Ölheizung mit moderner Brennwerttechnik arbeitet sehr effizient

  • Es ist kein Anschluss an ein bestehendes Gasnetz notwendig, was die Flexibilität erhöht

  • Für die Heizöllieferung wird kein langfristiger Vertrag benötigt – für jede Lieferung kann der jeweils günstigste Heizölanbieter ausgewählt werden

  • Eine Kombination mit erneuerbaren Energien ist möglich 

Nachteile Heizöl:

  • Öl ist eine fossile Ressource, die nur begrenzt verfügbar ist

  • Deutschland ist von Importen aus dem Ausland abhängig

  • Heizöl muss im Voraus finanziert werden

  • Öltank benötigen eine Stellfläche im Keller

  • Es wird Kohlendioxid ausgestoßen

So funktioniert die Ölheizung

Heizung mit Heizungsknauf

Es gibt hierzulande noch immer etwa sechs Millionen Ölheizungen. Heizen mit Öl dient sowohl der Erzeugung von Raumwärme als auch der Bereitstellung von Warmwasser in Gebäuden. Dafür sind nötig: ein Öltank, ein Heizkessel, ein Warmwasserspeicher, ein passender Heizkreislauf, d.h. Heizungsrohre und passende Heizkörper.

 

Jeder Bestandteil hat eine eigene Funktion. Der Öltank hält das Heizöl vor. Eine Pumpe transportiert das Öl zum Ölbrenner, wo es vorgewärmt wird. Dann gelangt es in den Brennraum. Die bei der Verbrennung erzeugte Wärme gelangt über einen Wärmetauscher in den Wasserkreislauf, wo das warme Wasser über eine Pumpe in die Heizungsrohre gelangt. Dort sorgt es für die Erwärmung der Heizkörper.

Effizient und modern: Die Brennwerttechnik

Während bei konventionellen Heizungen die bei der Verbrennung entstehenden heißen Abgase einfach über den Schornstein entweichen, nutzen moderne Brennwertheizungen zusätzlich die Wärme aus dem Kondensat der heißen Abgase zum Heizen. Der aufgefangene Wasserdampf, der bei der Ölverbrennung entsteht, wird dafür soweit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert. Dabei wird Wärme freigesetzt, die dem Heizkreislauf zusätzlich zugeführt werden kann. Auf diese Weise kann Heizöl verlustfreier und damit effizienter in Wärme umgewandelt werden.

Klimafreundlich: Die Kombiheizung

Grafik zur Veranschaulichung der HybridheizungBeim Heizen mit Öl wird eine fossile Energiequelle genutzt, die nicht unbegrenzt verfügbar ist. Dabei gibt es heutzutage dank der Energiewende in Deutschland auch Möglichkeiten der klimafreundlichen Energieerzeugung. Für Klimafreunde, die noch ausschließlich mit Öl heizen, gibt es aber eine erfreuliche Information: Ölheizungen lassen sich sehr gut mit erneuerbaren Energien verknüpfen, dank einer Hybridheizung.

Mit dieser Kombiheizung verbinden sich die Vorteile einer Ölheizung mit denen einer klimafreundlicheren Alternative. Der Clou: Solange die Wärme aus Erneuerbaren genutzt werden kann, fällt der Verbrauch der begrenzten Ressource Öl weg. Insgesamt wird dabei noch weniger klimaschädliches Kohlendioxid ausgestoßen. Hauptsächlich werden Ölheizungen mit Solarthermieanlagen oder mit einer Wärmepumpe kombiniert.

Heizöl und Solarthermie

Eine Solarthermieanlage auf dem Dach wandelt die Sonnenkraft in Wärme um – sie ist nicht zu verwechseln mit der Photovoltaikanlage, die Strom erzeugt. Sie kann nicht nur zur Warmwasserbereitung genutzt werden, sondern auch zur Heizungsunterstützung. Diese Kombination wird sogar staatlich gefördert. Ein spezieller Wärmespeicher sorgt dafür, dass die gewünschte Raum- und Wasserwärme solange aus Sonnenkraft erzeugt wird wie möglich. Erst wenn die Solarkraft nicht ausreicht, wird die Wärme aus der Verbrennung von Heizöl gewonnen. Vor allem im Sommer ist diese Kombinationsanlage besonders sinnvoll, da in der Regel kaum Heizöl verbraucht werden muss.

Heizöl und Wärmepumpe

Bei dieser Kombination gibt es zwei Varianten: Entweder sorgt die Wärmepumpe für die hauptsächliche Wärmeversorgung und das Heizöl wird nur als Reserve genutzt. Oder es funktioniert umgekehrt: Heizöl liefert die primäre Heizwärme und die Wärmepumpe wird nur zugeschaltet, wenn besonders viel Bedarf herrscht. Dabei gibt es verschiedene Wärmepumpen, die sich mit einer Ölheizung kombinieren lassen. Neben Luft-Wärmepumpen, die warme Umgebungsluft als Wärme abgeben, sind Grundwasser- und Erdwärmepumpen auf dem Markt, die auf die Wärme aus dem Grundwasser oder aus der Erde zurückgreifen. Die Kombination von Öl und Wärmepumpe wird ebenfalls staatlich gefördert, jedoch sind die Ein-, bzw. Umbaukosten hier zunächst sehr hoch.

Staatliche Fördermöglichkeiten für die Ölheizung

Wer seine Heizung modernisieren oder eine Ölheizung in sein neues Haus einbauen möchte, kann staatliche Unterstützung in Form vergünstigter Kredite erhalten. Sowohl die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) greifen Sanierern unter bestimmten Voraussetzungen unter die Arme.

KfW
Es gibt bei der KfW unterschiedliche Förderprogramme, nach denen günstige Kredite vergeben werden. Sie haben jeweils unterschiedliche Anforderungen. Zunächst ist eine Förderung nach Kredit-Programm 151/152 möglich. Neben Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage gibt es auch das Heizungspaket, bei dem der Austausch der ineffizienten Heizungsanlage gefördert wird. Bauen Sie ein neues Haus nach KfW-Effizienzkriterien (KfW-Effizienzhaus), wird der Einbau einer modernen Öl-Heizung unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls gefördert, jedoch ist hier ein Anteil von erneuerbaren Energieträgern erforderlich, wie etwa eine Kombiheizung, die mit Heizöl und Solarthermie funktioniert. 
BAFA
Das BAFA fördert zum einen den Einbau einer neuen Solarthermieanlage oder Wärmepumpe. Hier ist es also sinnvoll, die neue Ölheizung als Kombiheizung zu wählen. Bei dieser Variante sind Fördersummen von 500 bis 2.000 Euro möglich. Gleichzeitig muss dann die alte Ölheizung durch eine neue Heizung mit Brennwerttechnik ausgetauscht werden. Zum anderen gibt es einen Zuschuss zur Heizungsmodernisierung durch den Einbau einer hocheffizienten Heizungspumpe und einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage.   
Bitte beachten: Eine BAFA-Fördermaßnahme kann nicht gleichzeitig mit KfW-Krediten kombiniert werden.  

Heizöl: Preise vergleichen und bestellen

Wer während der typischen Heizsaison von Oktober bis April nicht teuer für die warmen vier Wände bezahlen möchte, sollte regelmäßig die Heizölpreise vergleichen. Vor allem während der Sommermonate könnten Sparfüchse hier auf ihre Kosten kommen. Der Heizölvergleich ist dank unseres praktischen Vergleichsrechners schnell erledigt: 

Der Heizölvergleich ist dank unseres praktischen Vergleichsrechners schnell erledigt – er benötigt zunächst nur wenige Angaben: Postleitzahl, die gewünschte Menge an Heizöl sowie die Sorte und die Zahlart. Außerdem können Sie mehr als eine Entladestelle angeben, wenn Sie sich beispielsweise mit einem oder mehreren Nachbarn eine Heizöllieferung teilen möchten. Sind die Anfahrtsbedingungen für den Tankwagen schwierig, ist es zudem hilfreich, wenn Sie direkt angeben, ob ein kleiner Tankwagen oder ein besonders langer Schlauch für die Lieferung benötigt werden.  

Das Suchergebnis zeigt dann alle möglichen Lieferanten für Heizöl, den Preis für 100 Liter, die mögliche Lieferzeit sowie die Kundenbewertung für den jeweiligen Heizölanbieter. Im weiteren Schritt erfahren Sie dann den Gesamtpreis und können sofort die Heizöllieferung beantragen.

So bestellen Sie das Heizöl

Sie haben beim Heizölvergleich ein passendes Angebot gefunden? Dann bestellen Sie am besten direkt online, indem Sie:

  • weiterklicken und die fehlenden persönlichen Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) ergänzen
  • und die Bestellung abschicken.

Direkt im Anschluss erhalten Sie dann eine Bestellbestätigung durch CHECK24. Eine Bestätigung des Händlers folgt innerhalb eines Werktages. Zudem kontaktiert Sie der Lieferant, um den genauen Liefertermin zu vereinbaren. Am Tag der Heizöllieferung wird dann die vereinbarte Zahlung fällig - haben Sie eine Barzahlung vereinbart, zahlen Sie direkt, bei allen anderen Zahlvarianten (EC-Karte, Vorkasse, Lastschrift, Wärmekonto, Rechnung) erfolgt die Bezahlung wie vereinbart.

Alle Ratgeber-Kategorien
Aktuelles
Informieren Sie sich hier über derzeitige Entwicklungen und Trends im Bereich Energie. Wir haben interessante Zahlen, Fakten und Empfehlungen zu aktuellen Themen für Sie zusammengefasst.
Energie sparen
Wie lässt sich der Strom- bzw. Gasverbrauch am besten reduzieren? Tipps und Tricks zum Energie und Kosten sparen.
Die Zukunft der Energieversorgung
Mehr Ökostrom und Lokale Versorgung: Hier über Bürgerenergieprojekte, Smart Home, Energieerzeugnung zu Hause sowie lokale und nachhaltige Energieversorgung informieren.
Alles rund um den Wechsel
Was steht eigentlich auf der Stromrechnung? Gibt es beim Umzug etwas zu beachten? Viele Tipps rund um den Wechsel des Energieanbieters bekommen Sie hier.
Ökoenergie
Nachhaltige Energieversorgung: Was ist Ökostrom bzw. Ökogas, welche Möglichkeiten gibt es beim energieffizienten Bauen oder sanieren? Interessante Fakten rund um das Thema Ökoenergie.
Strom- und Gaswissen
Was ist der Stromkrieg? Was ist Fracking? Wie viel Volt erzeugt der Zitteraal? Diese und andere Fragen beantwortet Ihnen diese Rubrik.
Klimaschutz
Gibt es den Klimawandel überhaupt? Manche Mythen zur globalen Erwärmung halten sich leider hartnäckig. Wir stellen diesen Behauptungen Fakten gegenüber.
Experten im Interview
Spannende Interviews mit bekannten Strom- und Gasanbietern und Experten rund um das Thema Energie, Ökostrom, Heiz-Tipps u.v.m.
Bildergalerien
Tipps zum Energie sparen, Ökostrom, Klimawandel, Stromverbrauch uvm. Wissenswertes zum Thema Energie kompakt in Bildergalerien erklärt.
Kundenbewertungen
CHECK24 Energievergleich
4.9 / 5
35187 Bewertungen
(letzte 12 Monate)