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Energieeffizienzlabel für Heizungen

Das Energieeffizienzlabel soll Verbrauchern auf einen Blick zeigen, wie sparsam ihre Heizung funktioniert. Inzwischen ist die Kennzeichnung für besonders alte Heizungen sowie für Neugeräte sogar Pflicht. Erfahren Sie nachfolgend mehr über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Klassifizierung und wie Sie Ihre Heizung auszeichnen lassen.

Brennstoffe

Seit dem 1. Januar 2017 müssen alle Heizkessel, die neu in den Handel kommen oder älter als 15 Jahre sind und mit festen Brennstoffen befeuert werden, mit einem Energieeffizienzlabel ausgezeichnet werden. Gleiches gilt bereits seit September 2015 für Öl- und Gasheizungen.

Zu den festen Brennstoffen gehören:

  • Scheitholz
  • Holzpellets
  • Hackschnitzel
  • Kohle

Für welche Heizgeräte gilt die Kennzeichnungspflicht?

Die Energiekennzeichnungspflicht für Heizgeräte ist abschließend in der EU-Verordnung Nr. 811/2013 geregelt. Seit dem 1. Januar 2017 müssen die zuständigen Bezirksschornsteinfeger alle Anlagen, die in dieser Verordnung genannt werden, kontrollieren. Geräte, die der Pflicht zur Kennzeichnung unterliegen und noch kein Label tragen, müssen demnach durch die Schornsteinfeger nachträglich etikettiert werden.

Die Kennzeichnungspflicht gilt laut EU-Verordnung für folgende Anlagen:

  • Heizkessel mit einer Wärmenennleistung bis zu 70 Kilowatt
  • Warmwasserspeicher bis 500 Liter
  • Kombithermen bis 70 Kilowatt und 500 Liter
  • Hybridgeräte (z. B. aus Brennwertkessel und Wärmepumpe)
  • Solarthermie-Anlagen
  • Blockheizkraftwerke (BHKW-Anlagen zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme) bis 50 Kilowatt Leistung
  • Wärmepumpen
  • an den Handel gelieferte Neugeräte

Die Effizienzklassen

Während die Kennzeichnung durch Energielabel bislang vor allem bei Elektrogeräten üblich war, sollen auch Käufer neuer Heizungsanlagen die Energieeffizienz besser vergleichen können. Die Skala reicht noch bis Ende September 2019 von A++ bis G, wobei die Kategorie A wie gewohnt die höchste Effizienz kennzeichnet.

Welche Informationen zeigt das Heizungslabel?

Informationen des Energieeffizienzlabels für Heizungen

Das Heizungslabel zeigt auf einen Blick, welche Energieeffizienzklasse die betreffende Anlage besitzt. Dabei steht A++ für ein sehr effizient arbeitendes Gerät, während G die schlechteste und ineffizienteste Klasse darstellt. Bis 2019 soll die Bewertungsskala von A+++ bis D angehoben werden.

Für eine "A+"-Kennzeichnung muss die Heizung entweder in Kombination mit einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Technik (KWK) oder mit erneuerbaren Energiequellen (z. B. Holzpellets) betrieben werden. Konventionelle Heizanlagen (z. B. Öl- oder Gasheizungen) werden in die Effizienzklassen G bis A eingeteilt.

Lautstärke und Leistung

Zudem können die Lautstärke der Anlage und die Wärmenennleistung in Kilowatt abgelesen werden. Die Lautstärke spielt vor allem bei Wärmepumpen eine Rolle, da das Ansaugen der Luft sehr geräuschvoll ist. Bei der Wärmenennleistung handelt es sich um die maximale Wärmemenge, die in einem gewissen Zeitraum von der Heizung abgegeben wird.

Betrieb mit Rapsöl oder Biogas

Falls Sie Ihre Heizung mit Biomasse wie etwa Rapsöl oder Biogas betreiben, muss Ihre Anlage vorerst nicht mit einem Energielabel versehen werden. Die EU bereitet hier derzeit eigene Richtlinien vor. Auch wenn Sie feste Brennstoffe nutzen oder Ihren Heizkessel ausschließlich für die Warmwasserbereitung benötigen, müssen Sie Ihre Geräte nicht verpflichtend mit dem Label ausstatten.

Verbrauch und Heizkosten

Die auf dem Heizungslabel angegebene Nennleistung ist lediglich als Richtwert zu verstehen. Ihren konkreten Energieverbrauch und die jährlichen Heizkosten können Sie dem Etikett nicht entnehmen. Was Ihre Heizung genau verbraucht, hängt von individuellen Faktoren ab wie etwa:

  • Der Gebäudegröße: je größer das Gebäude, desto mehr muss geheizt werden.
  • Der Dämmung des Hauses: je besser gedämmt, desto weniger muss geheizt werden.
  • Persönliches Nutzverhalten: wer es gerne besonders warm hat, muss mehr heizen.

Somit gibt das Energielabel für Heizungen zwar einen Richtwert, aber das eigene Heizverhalten sowie Zustand und Größe des Wohngebäudes spielen ebenfalls eine Rolle beim Verbrauch. Daher lohnt es sich auch bei einer besonders sparsamen Heizung, energiesparend zu heizen.

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