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Strompreise Strom wird im Winter noch teurer

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Aktuell ist Strom so teuer wie nie zuvor. Im Winter könnten die Strompreise abermals steigen. Ein Grund dafür sind unter anderem die hohen Börsenstrompreise. Seit 2007 sind die Strompreise für Verbraucher*innen um 56 Prozent gestiegen. Ein Ende des Preisanstiegs ist nicht in Sicht.

Strom wird im Winter noch teurer
Die Strompreise werden im Winter noch mehr steigen.
Nicht nur die Strompreise, sondern auch die Großhandelspreise für Strom liegen aktuell auf Rekordniveau. So hat sich der Börsenstrompreis gegenüber dem Sommer 2020 verdoppelt. An der Leipziger Strombörse wird eine Megawattstunde Strom aktuell für 90 Euro gehandelt. Ein Grund für den Anstieg der Börsenstrompreise ist die vermehrte Nutzung von Erdgas und Steinkohle, um Strom zu produzieren. Wegen Lieferengpässen sind die Preise für beide fossilen Brennstoffe gerade teuer. Für Verbraucher*innen bedeutet dies auch einen Anstieg der Strompreise. Aktuell zahlen Haushalte für 5.000 kWh Strom im Schnitt 1.529 Euro im Jahr. Im Jahr 2007 zahlte man für dieselbe Menge Strom noch 981 Euro. Damit sind die Strompreise in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte gestiegen. Einige Stromversorger haben für die kommende Wintersaison bereits Preiserhöhungen um durchschnittlich 3,7 Prozent angekündigt. Betroffen sind knapp 300.000 Haushalte. Noch mehr Preiserhöhungen werden spätestens im Frühjahr erwartet.