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Strompreise Über eine Million Haushalte von Strompreiserhöhung betroffen

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Die Energiekrise hält an. Gas, Heizöl, Strom – alles hat sich deutlich verteuert. Die Verbraucher merken die Preiserhöhungen deutlich. Beim Strom sind inzwischen rund eine Million Haushalte betroffen.

Strompreiserhöhung
Bereits 94 Grundversorger haben die Strompreise erhöht oder Strompreiserhöhungen angekündigt.
Der Strompreis für Verbraucher*innen erreicht in diesem Monat zum siebten Mal in Folge ein Allzeithoch. Ein Musterhaushalt (5.000 kWh) zahlt aktuell im Schnitt 1.573 Euro im Jahr für Strom. Das entspricht einem durchschnittlichen Preis von 31,5 ct. pro Kilowattstunde Strom. Im November 2020 waren es 1.468 Euro – ein Plus von sieben Prozent. Denn auch der Börsenstrompreis bewegt sich auf einem Rekordniveau. Im November kostet eine Megawattstunde 165,04 Euro (vorläufiger Wert). Im Vorjahresmonat wurden lediglich 38,54 Euro fällig – ein Plus von 328 Prozent. Dafür gibt es mehrere Gründe: die steigenden Preise für Erdgas, Steinkohle sowie CO2-Emissionszertifikate, die steigende Nachfrage nach Elektrizität, dazu kommen geringere Erzeugungskapazitäten aufgrund des Steinkohleausstiegs. 94 Grundversorger haben bereits Strompreise erhöht oder Strompreisehöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 8,1 Prozent und betreffen rund eine Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 130 Euro pro Jahr. Elf Stromgrundversorger senken die Preise zum Jahreswechsel um durchschnittlich 3,2 Prozent. Davon profitieren rund 600.000 Haushalte. Durchschnittlich spart ein Musterhaushalt (5.000 kWh) 52 Euro im Jahr.