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Strom Stromkonzerne erhalten Geld für nicht rentable Anlagen

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Die nächsten Schritte des deutschen Kohleausstiegs stehen fest. Anfang der Woche beschloss die Bundesnetzagentur, welche Kohlekraftwerke 2021 stillgelegt werden.

Kohleausstieg Stromkonzerne
Kritiker bemängeln, dass Stromkonzere Geld für nicht rentable Anlagen bekommen.

Insgesamt erhalten die Betreiber der Anlagen 317 Millionen Euro als Entschädigung. Der bekannte Stromerzeuger RWE bekommt alleine 216 Millionen Euro. Auch Vattenfall, Uniper und Steag erhalten Entschädigungen. Ab 2027 wird nicht mehr entschädigt. Bundeswirtschaftsminister ist erfreut über das Ausschreibungsergebnis. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht in dem Ergebnis eine "gute Nachricht für die Energiewende und den Klimaschutz". Es werden aber auch negative Stimmen laut. Kritiker bemängeln, dass die Strom Konzerne Geld für Kraftwerke erhalten, die bereits nicht mehr rentabel seien. Die Betreiber erhalten zwischen circa 6000 und 150.000 Euro je abgeschaltetem Megawatt Kraftwerksleistung. Die Bundesnetzagentur hat bei der Entscheidung berücksichtigt, wie viel Kohlendioxid durch die Abschaltung vermieden wird. Bis spätestens 2038 verfolgt Deutschland das Ziel, für den Klimaschutz  alle Kohlekraftwerke stillzulegen. Für die Braunkohle wurden mit den Betreibern RWE und Leag feste Abschaltdaten sowie Entschädigungssummen ausgehandelt.