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Solarenergie Energiegewinnung: Rheinenergie testet Solarzellen auf Gehwegen

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Um neue Techniken der Energiegewinnung auszutesten, werden in Köln Neuehrenfeld Photovoltaik-Bodenplatten verlegt. Das Zukunftsprojekt ist eine Zusammenarbeit der Rheinenergie mit Energy Floor aus den Niederlanden.

Solaranlage auf einem Rapsfeld
Eine Solarplatte im Gehweg könnte bis zu sieben Laptops versorgen.
Rheinenergie lässt derzeit vier Quadratmeter Photovoltaik-Bodenplatten in Köln Neuehrenfeld verlegen. Ein Jahr lang wird getestet, wie die Bodenplatten in der Praxis reagieren und ob diese neue Form der Energiegewinnung in der Stadt Sinn macht. Die 60x60 cm großen Photovoltaikzellen werden zum Schutz mit einer Glasplatte überzogen und angeraut, um rutschfrei begehbar zu sein. Insgesamt soll getestet werden, inwiefern die Bodenplatten wirklich den Witterungen (Regen, Rutschfestigkeit, Streusalz im Winter) standhalten. Die Bodenplatten liefern 35 Watt, so könnte man mit einer Platte umgerechnet bis zu sieben Laptops mit Strom versorgen. Zwei Kölner Haushalte benötigten demnach zirka 320 der Bodenplatten zur Versorgung. In Amsterdam wird bereits seit 2014 ein ähnliches Projekt, ein 100 Meter langer Solar-Fahrradweg, nach anfänglicher Nachjustierung erfolgreich getestet. 

Von integrierten Verkehrsleitsysteme und weiteren Solar-Tests

Die Bodenplatten könnten neben der Energiegewinnung außerdem noch mit Verkehrsleitsystemen zur Verbesserung der Straßensicherheit beitragen. Durch Bewegungssensoren und LED-Beleuchtung in den Platten könnten diese je nach Situation Signale an Fußgänger und Autofahrer aussenden.
Die Photovoltaik-Platten von Energy Floor sind jedoch nicht die einzigen Bodenplatten, die getestet werden. Platten anderer Hersteller werden derzeit auch am Parkgürtel getestet. Ein klarer Zukunftsplan steht noch nicht, jedoch bieten die vielen versiegelten Flächen in der Stadt genug Möglichkeiten, Energiegewinnung in der Stadt möglich zu machen.

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