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Klimaschutz CO2-Emissionen gehen zurück

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Erstmals seit 2014 ist der CO2-Ausstoß in Deutschland gesunken, wie eine Auswertung des Umweltbundesamts ergeben hat. Die Emissionen sind im letzten Jahr um 4,2 Prozent zurückgegangen.

CO2 geht züruck
2018 gingen die CO2-Emissionen erstmals seit 2014 zurück.
Zwischen 2014 und 2017 wurden in Deutschland durchschnittlich im Jahr 907 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. 2018 fiel der Wert mit 869 Millionen Tonnen erstmals wieder unter die 900er-Marke. Ein Grund für den Rückgang ist unter anderem die Stilllegung von drei Braunkohlekraftwerken im Jahr 2018. Aber auch die die Verschmutzungsrechte aus dem europäischen Emissionshandel wurden im vergangenen Jahr teurer, was zu weiteren Stilllegungen von Steinkohlekraftwerken führte. In der Energiewirtschaft ging der CO2-Ausstoß insgesamt um 14 Millionen Tonnen zurück.
 

Ökostrom-Ausbau wirkt sich positiv aus

Auch der Ausbau der Erneuerbaren führte zu einem deutlichen Rückgang der Treibhausgase. Durch Ökostrom aus Photovoltaik, Windkraft und anderen erneuerbaren Energien konnten rund 184 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Mit 75 Millionen Tonnen konnte am meisten CO2 bei der Ökostromerzeugung aus Windenergie eingespart werden. Vom Klimaziel ist die Bundesregierung derzeit allerdings immer noch weit entfernt. Derzeit sind 30,6 Prozent Emissionsminderung erreicht – bis 2020 sollen es allerdings 40 Prozent sein.