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Elektromobilität Flexibilisierte Ladevorgänge & Ausbau der Ladeinfrastruktur

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Der Test des Netzbetreibers Netze BW hat ergeben, dass sich Ladestationen für Elektroautos am besten in Tiefgaragen von bestehenden Mehrfamilienhäusern integrieren lassen. Ein intelligentes Lademanagement sei hier von Vorteil. Bei der Untersuchung wurde vor allem die zusätzliche Belastung für das Stromnetz berücksichtigt.

Elektroautos Ladeinfrastrukur ausbauen
Bei einem Feldversuch in Baden-Württemberg untersuchte die Netze BW die Nachrüstung von Mehrfamilienhäusern mit einer Ladeinfrastruktur.
Bei der bestehenden Anschlussleistung wurde überprüft, ob sie auch bei den nachträglich installierten Ladestationen noch ausreicht. In der Tiefgarage einer Wohnanlage wurden hierfür 58 Ladestationen angebracht und den Teilnehmern 45 E-Autos zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis: Ein optimaler Anschluss muss in diesem Fall eine ausreichende Leistung zum Strom Tanken zur Verfügung stellen. Allerdings sollte man dabei nicht davon ausgehen, dass alle E-Autos zum selben Zeitpunkt geladen werden. Im Feldversuch zeigte sich, dass nie mehr als 13 Ladevorgänge parallel stattfanden obwohl deutlich mehr Ladestationen zur Verfügung standen.


Schnelllader von EnBW


EnBW startet ebenfalls ein Projekt zum Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in Deutschland: In Kooperation mit der „DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG“ sollen mehrere Fachmark Standorte mit jeweils bis zu acht Schnellladestationen für Autostrom ausgestattet werden. Diese ermöglichen, dass eine Reichweite von 100 Kilometern in nur fünf Minuten erreicht werden kann. Dafür sorgt eine Leistung von bis zu 300 kW. Die EnBW will in nächster Zeit bis zu 30 gut besuchte Standorte der Defama mit entsprechenden Ladesäulen ausstatten.

 

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