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Hannah Helmke von right. based on science:
Keine "quick fixes" bei der Klimawirkung

10.11.2021

Hannah Helmke ist CEO und Mitgründerin von right. based on science, einem Anbieter für Klima-Metriken und Software, der Klimawirkung transparent und greifbar macht. Sie erhielt den Digital Female Leader Award 2020 in der Kategorie "Sustainability" und 2021 den "Female Founders Award" der AmCham Germany. Im Interview verrät Sie uns unter anderem, warum Sie right. based on science gegründet hat und was jede Einzelperson für die Energiewende tun kann.

 

Inhaltsverzeichnis
  1. Wie entstand right. based on science und welche Vision steht dahinter?
  2. Warum der Name „right. based on science“?
  3. Was ist die Zielgruppe von right. based on science?
  4. CHECK24 ist klimaneutral mit ClimatePartner. Wo besteht der Unterschied zwischen right. based on science und ClimatePartner oder Atmosfair?
  5. Was halten Sie von Ausgleichsmaßnahmen, um als Unternehmen Klimaneutralität zu erreichen anstatt wirklicher Reduktion des eigenen Fußabdrucks?
  6. Warum gibt es so wenig Unternehmen mit wissenschaftlichen Emissionszielen?
  7. Warum sprechen Sie von einer <2°C-Wirtschaft und nicht <1,5°C?
  8. Was müsste sich ändern, damit sich Unternehmen mehr für Nachhaltigkeit interessieren – und das nicht aus rein finanziellem Interesse?
  9. Der aktuelle Weltklimabericht besagt, dass bereits 2030 eine Erderwärmung von 1,5 Grad erreicht sein wird. Wie beeinflusst diese Prognose Ihre Arbeit?
  10. Was kann eine Einzelperson tun, um die Energiewende voranzutreiben?
  11. Sie haben den Digital Female Leader Award 2020 in der Kategorie „Sustainability“ bekommen. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie und was hat sich seitdem geändert?
Hannah Helmke
Hannah Helmke, CEO right. based on science
@Farideh Fotografie

CHECK24: Wie entstand right. based on science und welche Vision steht dahinter?

Hannah Helmke: Im Kern geht es bei uns um Folgendes: Wenn ein Unternehmen 300.000 Tonnen CO2 pro Jahr verursacht, ist das ein guter Wert oder ein schlechter? Wie stark muss dieses Unternehmen noch Emissionen reduzieren, um seinen Anteil zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels beizutragen? Die Antwort ist: Kommt darauf an. Wie groß ist das Unternehmen? Welcher Branche gehört es an? Und so weiter. Wenn ich aber sage: „Wenn die ganze Welt genauso handeln würde wie dieses Unternehmen, würde sich die Erde bis 2050 um 2,8 Grad Celsius erwärmen.“ Dann ist die Sache klar.

Diese Transparenz und Greifbarkeit zum Thema Klimawirkung herzustellen, das war für meinen Mitgründer Sebastian und mich die Vision als wir 2016 mit right. based on science angefangen haben. Inzwischen sind wir 40 Expert*innen und bieten für die Real-, Finanz- und Immobilienwirtschaft jeweils spezialisierte Softwarelösungen an, um die eigene Klimawirkung zu verstehen und besser zu steuern.

CHECK24: Warum der Name „right. based on science“?

Hannah Helmke: In dem Namen stecken zwei Grundprinzipien. Zum einen wollen wir unsere eigene Arbeit richtig machen. Das heißt: Keine „Quick Fixes“, kein Greenwashing, keine halbgaren Lösungen. Wir haben uns zum Beispiel mit der Entwicklung unseres Berechnungsmodells, das sozusagen der ‚Motor‘ für all unsere Produkte ist, über drei Jahre Zeit gelassen. Für ein Startup ist das schon eine enorm lange Zeit. Zum anderen ist unser Modell sehr wissenschaftlich fundiert. Denn wir sind überzeugt, dass wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidungen in puncto Klima auf einem (klima)wissenschaftlichen Fundament stehen müssen.

CHECK24: Was ist die Zielgruppe von right. based on science?

Hannah Helmke: Wir arbeiten für Unternehmenskunden aus ganz unterschiedlichen Branchen – vom Einzelhandel bis zur Fluggesellschaft, von der Bank bis zur Vermögensverwaltung, vom Immobilienunternehmen bis zum Energieversorger. Mit unseren spezialisierten Softwarelösungen können sie auswerten, wie die Klimawirkung ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist und wie diese sich verändern würde, wenn sie bestimmte Maßnahmen ergreifen. So lässt sich zum Beispiel überprüfen, ob die Klimaziele, die man sich gesteckt hat, denn schon ausreichend sind. Und zwar BEVOR das Geld dafür schon investiert ist. Denn die existenzielle Frage unserer Zeit ist ja nicht: „Tust du irgendetwas fürs Klima?“, sondern „Tust du genug?“.

Eine weitere Zielgruppe ist die Wissenschaft. Wir haben ein Projekt namens right. open, bei dem Masterand*innen oder Doktorand*innen unser X-Degree Compatibility (XDC) Modell für ihre Forschungsarbeit nutzen können und von unseren Fachleuten begleitet werden.

CHECK24: CHECK24 ist klimaneutral mit ClimatePartner. Wo besteht der Unterschied zwischen right. based on science und ClimatePartner oder Atmosfair?

Hannah Helmke: Wir bieten keine Kompensationsleistungen an. Eher kann man unsere Temperaturanalysen und die dazugehörige Software wie eine Art Klima-Kompass verstehen. Wir sagen unseren Kunden nicht, was sie zu tun haben oder wie sie ihre Transformation zur 1,5 Grad-Konformität zu gestalten haben. Stattdessen hilft unsere Metrik ihnen dabei, ihre eigenen Pläne und Investitionen auf ihre Klimaverträglichkeit zu überprüfen: Passt diese neue Anlage mit 30 Jahren Laufzeit zu unserem Klimaziel? Wie verändert sich unser Temperaturkurs, wenn wir schon fünf Jahre früher auf erneuerbare Energie umsteigen? Kurz gesagt: Die Kunden sitzen am Steuer, wir bieten eine Navigation.

CHECK24: Was halten Sie von Ausgleichsmaßnahmen, um als Unternehmen Klimaneutralität zu erreichen anstatt wirklicher Reduktion des eigenen Fußabdrucks?

Hannah Helmke: Klimaneutralität wird in der Regel über Kompensationsleistungen erreicht, beispielsweise durch Finanzierung von Wiederaufforstungsprojekten. Das kann ein Puzzlestück sein, aber was wir langfristig brauchen, ist Veränderung. Geschäftsmodelle müssen grundlegend neu gedacht und Innovationen vorangetrieben werden. Denn so viel CO2 wie wir ausstoßen, kann niemals kompensiert werden. Sowohl ökologisch als auch ökonomisch ist es nachhaltiger, auf Dekarbonisierung zu setzen statt auf Kompensation. Klimaneutralität ist ja nur ein Mittel zum Zweck. Das eigentliche Ziel ist, dass wir die globale Erwärmung begrenzen – auf 1,5 Grad oder zumindest deutlich unter zwei Grad. So steht es im Pariser Klimavertrag.

CHECK24: Warum gibt es so wenig Unternehmen mit wissenschaftlichen Emissionszielen?

Hannah Helmke: Der Prozess bis zur Definition eines wissenschaftsbasierten Emissionsziels ist sehr anspruchsvoll und für viele Unternehmen ist noch nicht klar, wie sie diese Ziele dann im geschäftlichen Alltag nutzen und darauf zusteuern können. Hinzu kommt, dass Unternehmen natürlich individuell verschieden sind – hinsichtlich Branche, Größe, Ausrichtung, Standorten und so weiter. Methodisch ist es sehr anspruchsvoll, das abzudecken. Aber ich glaube, dass in den vergangenen Jahren in der Wirtschaft eine sehr große Aufmerksamkeit für das Thema Klima und Klimaschutz aufgekommen ist. Es machen sich gerade viele auf den Weg.

CHECK24: Warum sprechen Sie von einer <2°C-Wirtschaft und nicht <1,5°C?

Hannah Helmke: Wir verwenden die Sprache des Pariser Klimaabkommens: Die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C, möglichst auf 1,5°C, zu begrenzen. Wir freuen uns aber, dass immer mehr Kunden ausdrücklich nach dem deutlich ambitionierteren 1,5 Grad-Ziel fragen und sich daran messen. Denn wie auch der jüngste Bericht des Weltklimarats (IPCC) nochmal sehr deutlich gemacht hat, gehen auch 1,5 Grad bereits mit drastischen Veränderungen in der Natur einher und jedes zehntel Grad macht einen Unterschied.

CHECK24: Was müsste sich ändern, damit sich Unternehmen mehr für Nachhaltigkeit interessieren – und das nicht aus rein finanziellem Interesse?

Hannah Helmke: Da möchte ich zurückfragen: Warum nicht aus rein finanziellem Interesse? Der Klimawandel birgt schließlich enorme finanzielle Risiken – sowohl physische Risiken, etwa durch Naturkatastrophen, als auch sogenannte transitorische Risiken, etwa aufgrund von Reputationsschäden, Klagen oder auch durch Fachkräftemangel. Wer will schon für ein 3°C-Unternehmen arbeiten? Insofern gibt es gar keinen Unterschied mehr zwischen dem finanziellen Interesse und dem ‚grünen‘ Interesse. Und nur wer das verstanden hat, packt die Veränderung auch richtig an.

CHECK24: Der aktuelle Weltklimabericht besagt, dass bereits 2030 eine Erderwärmung von 1,5 Grad erreicht sein wird. Wie beeinflusst diese Prognose Ihre Arbeit?

Hannah Helmke: Der Bericht hat noch einmal die Dringlichkeit verdeutlicht und das öffentliche Bewusstsein dafür geschärft, wie schnell und entschlossen wir die Transformation jetzt angehen müssen. In unserer Arbeit geht es aber nicht primär um die Frage, ob die ganze Welt diesen Wandel realistisch noch umsetzen wird. Das ist ein Denken, das eher lähmt und ein Gefühl der Ohnmacht erzeugt. Unseren Kunden geht es um die Frage: Was ist UNSER Beitrag? Wie können wir als Unternehmen die 1,5 Grad-Konformität erreichen – erst einmal unabhängig davon, ob auch ausreichend andere diesen Weg gehen.

CHECK24: Was kann eine Einzelperson tun, um die Energiewende voranzutreiben?

Hannah Helmke: Die wichtigsten Hebel, die wir als Privatpersonen haben sind sicherlich unser Wahlrecht und – sofern wir diese Freiheit haben – die Entscheidung darüber, wo und für wen wir arbeiten. Fragen, ob die Firma eine glaubhafte, wissenschaftlich solide Klimastrategie hat und konkrete, messbare Ziele einfordern. Das sind die größten Stellschrauben, die wir auf individueller Ebene haben. Erst danach kommt das Konsumverhalten zum Tragen.

CHECK24: Sie haben den Digital Female Leader Award 2020 in der Kategorie „Sustainability“ bekommen. Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie und was hat sich seitdem geändert?

Hannah Helmke: Als wir right. gegründet haben, wurden wir belächelt. Keiner konnte sich vorstellen, dass eine Grad Celsius-Zahl für Unternehmen nützlich sein könnte. Inzwischen arbeiten 40 hochspezialisierte Personen daran und wir werden immer sichtbarer im Markt. Dazu tragen solche Auszeichnungen bei und ich sehe darin eine ungeheure Validierung unserer Arbeit als Team. Das motiviert!  

CHECK24: Frau Helmke, wir danken Ihnen für diese spannenden Insights!


Check24 Energieexpertin Sophia Lieb   Sophia Lieb
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