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Ölpreis Saudi-Arabien will im August deutlich weniger Rohöl exportieren

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Saudi-Arabiens Ölminister sorgte am Montag mit der Ankündigung für Aufsehen, dass sein Land im August die Rohölförderung stark zurückfahren wird. Als Folge stiegen die Ölpreise deutlich. Die Heizölpreise jedoch befinden sich nach wie vor auf niedrigem Niveau.

Ölraffinerie
Saudi-Arabien kündigte an, weniger Öl zu fördern.
Vertreter der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderer großer Ölförderstaaten haben sich gestern in Sankt Petersburg getroffen, um über die gemeinsam beschlossene Förderkürzung zu beraten. Dort gab der saudische Ölminister Khalid Al-Falih bekannt, dass Saudi-Arabien im August täglich durchschnittlich 6,6 Millionen Barrel Rohöl exportieren wird. Vor einem Jahr waren es noch rund eine Million Barrel mehr.
 

Vereinbarte Förderkürzung wurde nicht eingehalten

Saudi-Arabien leidet unter einer immer höheren Staatsverschuldung als Folge der niedrigen Ölpreise. Die Ende 2016 beschlossene Förderkürzung verfehlte die Opec. Zum einen hielt sich der Irak nicht an die vereinbarte Fördermenge, zum anderen entwickelte sich die Förderung in Libyen stärker als erwartet. Libyen und Nigeria waren von den Kürzungsvereinbarungen ausgenommen worden, da sie in der Vergangenheit Probleme bei der Förderung hatten.
 

Ölpreis deutlich gestiegen

Als Folge auf die Ankündigung des saudischen Ölministers stieg der Ölpreis am Montag deutlich. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI kletterte um 52 Cent auf 46,29 US-Dollar, der für die Nordseesorte Brent um 66 Cent auf 48,72 US-Dollar. Die Heizölpreise sind derzeit jedoch noch niedrig. Jahreszeitenbedingt ist die Nachfrage eher gering. Wer jedoch Heizöl benötigt, sollte die derzeit günstigen Preise nutzen und seine Vorräte auffüllen. Es bleibt abzuwarten, ob der Ölpreis weiter ansteigt und wie sich die Entwicklung auf die Heizölpreise auswirkt.   

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