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Energie sparen an Ostern So gelingt das perfekte Osterei

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Es darf bei keinem Osterfrühstück fehlen, ist es doch das Ostersymbol schlechthin: das Ei. Doch wie gelingt das perfekte Osterei -  und wie kann man bei der Zubereitung Energie sparen?

Ostereier: Mit dem Eierkocher kann man viel Energie sparen.
Das perfekte Osterei ist schön bunt und hat den richtigen Härtegrad.

Warum essen wir an Ostern eigentlich hartgekochte Eier?

Traditionell verspeisen wir unsere Ostereier hartgekocht und das hat einen praktischen Grund. Im Mittelalter galten Eier als flüssiges Fleisch und durften während der Fastenzeit nicht gegessen werden. Da die Hühner aber natürlich trotzdem weiterhin Eier legten, kochte man diese, um sie haltbar zu machen. An den Feiertagen durfte das „flüssige Fleisch“ dann verspeist werden.
 

Kochtopf oder Eierkocher – womit kann ich mehr Energie sparen?

Diese Frage ist ganz klar zu beantworten: Mit dem Eierkocher. Bereitet man seine Ostereier im Eierkocher zu, so ist der Energieverbrauch um 50 bis 80 Prozent geringer als bei der Zubereitung im Kochtopf. Grund ist die sehr viel höhere Effektivität des Eierkochers. In den Eierkocher muss nur sehr wenig Wasser gegeben werden. Um dieses zu erhitzen, wird viel weniger Energie benötigt als wenn ein ganzer Topf voll zum Kochen gebracht wird.

Somit ist im Eierkocher schon nach sehr kurzer Zeit die Betriebstemperatur erreicht, und der Kocher kann die Hitze an die Eier abgeben, die dann im heißen Dampf gegart werden. Beim Kochen der Ostereier auf dem Herd geht dagegen viel Energie an die Umgebung verloren.


Die Sache mit dem Wasser – welche Menge ist die richtige?

Meist bestimmt die Wassermenge beim Zubereiten von Eiern im Eierkocher über den Härtegrad. Zum Kocher gehört ein Messbecher mit einer Skala für weiche, mittelharte und harte Eier. Die benötigte Wassermenge hängt auch von der Anzahl der Eier ab, die man kochen möchte. Doch warum benötigt man eigentlich mehr Wasser, wenn weniger Eier gekocht werden?

Eine Antwort gibt uns – wie so oft, die Physik. Da die Eier kalt sind, kondensiert das Wasser auf ihnen, läuft zurück in das Heizgerät und wird erneut aufgekocht. Das Kondenswasser wird also im Eierkocher wiederverwendet. Je mehr Eier sich im Kocher befinden, desto größer ist die Kondensationsfläche. Bei weniger Eiern und somit einer kleineren Kondensationsfläche kann mehr Wasser entweichen. Aus diesem Grund muss mehr Wasser in den Eierkocher gegeben werden.
 

Rädchen statt Messbecher: Eierkocher mit manueller Härtegradeinstellung

Noch exakter als durch die zuzugebende Wassermenge lässt sich der Härtegrad der Eier in Kochern mit manueller Härtegradeinstellung bestimmen. Bei dieser Art von Eierkochern wird die Wassermenge nicht variiert, sondern immer eine einheitliche Menge in den Kocher gegeben. Der Härtegrad wird über ein kleines Rädchen am Kocher eingestellt. Das zugegebene Wasser verdampft im Eierkocher und die Temperatur steigt auf über 100°C an. Durch einen Schalter wird das Gerät automatisch abgeschaltet, wenn der zuvor eingegebene Härtegrad erreicht ist, oder aber es erklingt ein Signalton.

Fazit: Wer zum Osterfest perfekt gegarte Ostereier servieren und dabei möglichst wenig Strom verbrauchen möchte, der sollte die Eier im Eierkocher zubereiten. Ein Eierkocher lohnt sich übrigens auch dann, wenn nicht jeden Sonntag ein Ei auf den Frühstückstisch kommt. Denn die Geräte sind – natürlich abhängig von Ausführung und Hersteller – meist recht günstig und haben eine lange Lebensdauer. Zu welchem Modell man letztendlich greift, ist Geschmackssache. Experten schwören auf Eierkocher mit manueller Härtegradeinstellung. Das perfekte Osterei gelingt aber mit Sicherheit in jeder Art von Eierkocher.

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