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Heizölpreise OPEC Entscheidung vertagt

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Auch ohne einen von OPEC beschlossenen Preisanstieg werden Gas und Heizöl aufgrund der CO2-Steuer ab dem 1. Januar mehr kosten. Die Entscheidung aus Wien wurde auf Donnerstag geschoben.

Heizölpreise Auswirkungen OPEC
Mit Spannung wird das Ergebnis des OPEC-Treffens erwartet.
Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 45 Dollar. Die Marktteilnehmer blicken derzeit mit Spannung auf das Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Thema sind im Wesentlichen die Fördermengen an Öl für die nächsten Monate. Auch wenn ein Konsens erzielt wurde, die aktuellen Quoten für die nächsten drei Monate beizubehalten, ist noch die Zustimmung der in der OPEC+-Gruppe beteiligten Nicht-OPEC-Länder. Die Entscheidung wurde nun auf Donnerstag vertagt. Die Ölpreise reagierten bislang kaum auf die Ergebnisse aus Wien, Analysten rechnen auch weiterhin nicht mit einer Überraschung.  Die Heizölpreise schwanken nur marginal nach oben und unten. Immer mehr Beobacher haben inzwischen ihre Bestellung aufgegeben und warten nicht mehr länger auf fallende Preise. Eine Änderung ist momentan nicht in Sicht. Unentschlossene sollten bald bestellen, falls es noch Liefertermine für das alte Jahr in ihrer Region gibt. Denn dann lohnt sich eine Bestellung in jedem Fall, ab dem 1. Januar 2021 kommen nämlich Aufschläge in Höhe von 9 Cent pro Liter Heizöl auf die Heizölkunden zu.