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Baufinanzierung Lexikon

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Zins

Bei einem Zins handelt es sich um ein Entgelt, das ein Gläubiger, beispielsweise eine Bank, von einem Schuldner für die Zeit der Vergabe eines Kredites verlangen kann. Manchmal steht das Wort Zins für den prozentualen Zinssatz, manchmal ist hiermit auch der reine Geldbetrag gemeint. Bei einer Baufinanzierung besteht die monatliche Rate eines Kreditnehmers in der Regel aus Zins und Tilgung. Der Tilgungsanteil wiederum ist der Betrag, der die Kredithöhe reduziert. Für die meisten Immobilienfinanzierungen sind die Raten monatlich zu bezahlen.

Weitere Informationen:

Die Höhe der fälligen Baufinanzierungszinsen, die die Bank für ein bestimmtes Darlehen verlangt, setzt sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Hierzu gehören unter anderem die Kreditwürdigkeit des Verbrauchers, die Höhe des Darlehens und der Wert der Immobilie, die finanziert werden soll.

Banken müssen für Baufinanzierungen stets zwei unterschiedliche Arten von Zinsen ausweisen: Den bekannten Sollzins und den meist höheren effektiven Jahreszins. Im Gegensatz zum Sollzins, der die Höhe der Zinsen definiert, die der Kunde an die Bank bezahlt, ist der effektive Jahreszins, oft auch nur Effektivzins genannt, für den Vergleich verschiedener Baufinanzierungsangebote. Der Effektivzins berücksichtigt neben dem Sollzins weitere Kosten des Darlehens, darunter auch mögliche anfallende Bearbeitungsgebühren, Disagios, Kosten einer Restschuldversicherungen sowie die Häufigkeit der Tilgungsverrechnung der Baufinanzierung.

Die Höhe der Zinsen für Ratenkredite oder Baufinanzierungen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Neben dem Wettbewerb der verschiedenen Banken sind dies auch wirtschaftliche Geschehnisse, daher unterliegen auch die Baufinanzierungszinsen einem ständigen Wandel. Verbraucher, die eine Baufinanzierung mit variablem Zinssatz – auch veränderlicher Sollzins genannt – abschließen, müssen daher ständig damit rechnen, dass die Bank den fälligen Zins für ihre Immobilienfinanzierung je nach aktuellem Marktniveau anpasst.

Wer für seine Baufinanzierung eine bessere Planungssicherheit wünscht, sollte daher mit der Bank eine sogenannte Sollzinsbindung vereinbaren. Bei diesem Vertrag legen die Bank und der Darlehensnehmer bei Aufnahme des Darlehens einen Zeitraum fest, in dem der Baufinanzierungszinssatz – hier auch Festzins genannt- auf dem gleichen Niveau bleibt – ganz egal wie der tatsächliche Marktzins sich in diesem Zeitraum verändert. Diese bessere Planbarkeit für einen besonders langen Zeitraum zu vereinbaren, lohnt sich insbesondere in Zeiten niedriger Bauzinsen. Verbraucher sollten jedoch bedenken, dass die Zinsen für eine Baufinanzierung mit langer Zinsbindung in der Regel höher sind, als bei Krediten ohne Zinsbindungsfrist.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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