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„Sehr kompetent und alles reibungslos und schnell verlaufen!‟ 06/2026

  • Ein Studienkredit ist ein speziell zugeschnittenes Förderdarlehen für die Studienzeit – die Zahlung erfolgt in der Regel in monatlichen Raten.
  • Der KfW-Studienkredit (Programm 174) ist die bekannteste Variante. Seit dem 1. April 2026 liegt der effektive Jahreszins bei 6,53 Prozent. Das KfW-Programm 173 (Bildungskredit) ergänzt die staatliche Schulförderung in der Schlussphase. Für ein Erst- oder Zweitstudium sowie für berufsbegleitende und internationale Studienformate gibt es jeweils spezifische Förderwege.
  • Auch ein Privatkredit zur freien Verwendung lässt sich für studienbezogene Ausgaben nutzen. Studierende ohne festes Einkommen benötigen bei einer Bank meist einen zweiten Kreditnehmer.

Zuletzt überarbeitet von:
Birgit Zettl, Teamlead Online Redaktion Finanzen

Studieren ist eine Investition in die eigene Zukunft. Doch die monatliche Miete, hohe Studiengebühren und viele  Lernmaterialien summieren sich rasch. Wer das eigene Studium zu finanzieren plant, hat jedoch verschiedene Optionen: BAföG, Stipendium, ein Förderdarlehen der KfW oder einen Privatkredit zur freien Verwendung.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick zu vielen Studienkrediten sowie Wege, ein Erststudium, einen weiteren Abschluss oder sogar ein Studium im Ausland zu finanzieren.

Studienkredit oder Studentenkredit – gibt es einen Unterschied?

Die Begriffe Studienkredit und Studentenkredit werden im Alltag synonym verwendet. Beide bezeichnen ein Darlehen zur Studienfinanzierung. Mit der zweiten Bezeichnung wird teilweise auch ein gewöhnlicher Konsumentenkredit gemeint, den Studierende mit Bürgen oder zweitem Kreditnehmer aufnehmen.

CHECK24 Hinweis

Privatkredit zur freien Verwendung als schnelle Möglichkeit: Studienbezogene Ausgaben mit einem Onlinekredit über CHECK24 finanzieren

Über den CHECK24 Kreditvergleich können keine speziellen Studienkredite, kein Programm 173 und keine KfW-Förderprodukte angefragt werden. Dank digitaler Prozesse können Sie aber viel schneller als Antragsprozesse bei der KfW einen Privatkredit zur freien Verwendung anfragen – auch für Anschaffungen wie Laptop, Umzug, Erstausstattung oder einen Auslandsaufenthalt.

Wichtig zu wissen:

  • Eine Kreditanfrage ist erst ab einem Alter von 18 Jahren möglich.
  • Ohne festes Einkommen ist häufig ein zweiter Kreditnehmer (z. B. Eltern oder Bürge) notwendig.
  • BAföG und Kindergeld werden in der Regel nicht als Einkommen anerkannt.
  • Schufa-neutrale Anfrage und Konditionsvergleich mehrerer Banken in wenigen Minuten.

Was ist ein Studienkredit? 

Ein Studienkredit ist eine Finanzierung, die speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten sein sollte. Sie hilft, Studiengebühren, Lebenshaltungskosten oder Anschaffungen zu decken. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in monatlichen Beträgen, die Tilgung beginnt erst nach einer Karenzphase.

Im Unterschied zu einem klassischen Bankkredit wird ein solches Förderprogramm häufig ohne festes Einkommen vergeben. Als Nachweis genügt der Bank meist eine Immatrikulationsbescheinigung. Dafür wird der Kredit von der Bank in einer Summe aufs Konto überwiesen.

Sparschwein mit Absolventenhut

Welche Studienkredite gibt es?

Die wichtigsten Modelle der Studienfinanzierung im Überblick:

    KfW-Studienkredit (174): staatlich gefördertes Programm mit flexibler Zahlung und langer Tilgungszeit.
    Programm 173 (Bildungskredit): zinsgünstige Förderung für die Schluss- oder Praxisphase.
    Studienbezogener Fonds (Bildungsfonds): einkommensabhängige Rückzahlung nach dem Abschluss.
    Onlinekredite zur freien Verwendung: individuell verhandelbar, häufig mit zweitem Kreditnehmer.
    Bankkredite: z. B. von Sparkasse, Volksbank oder Privatbanken zu marktüblichen Konditionen.

KfW-Studienkredit (174) im Überblick

Der KfW Studienkredit ist die bekannteste Variante in Deutschland. Er wird von der staatlichen Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau vergeben und unterstützt Sie während eines Erststudiums, eines weiteren Studiums oder einer Promotion.

Die wichtigsten Eckdaten 2026
Altersgrenze 18 bis 44 Jahre, abhängig vom Studienabschnitt
Auszahlung pro Monat
zwischen 100 und 650 Euro frei wählbar
Förderdauer Erststudium oder weiterer Abschluss bis zu 14 Fördersemester
Maximalbetrag bis zu 54.600 Euro
Effektiver Jahreszins 6,53 % (Stand 01.04.2026)
Verzinsung schwankend, optional Zinsbindung bis 10 Jahre
Karenzphase bis zu 23 Monate nach Auszahlungsende
Rückzahlungsdauer bis zu 25 Jahre
Sicherheiten keine erforderlich
Sondertilgungen jederzeit kostenfrei möglich

Quelle: KfW, Konditionen ab 01.04.2026

Welche Voraussetzungen gelten und wie stelle ich den Antrag?

Den KfW-Studienkredit beantragen Sie unkompliziert online direkt bei der Förderbank. Voraussetzung: Sie sind zwischen 18 und 44 Jahren alt und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland immatrikuliert. Die Förderung gilt für Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitende Programme – ebenso während eines Studiums oder einer Promotion im postgradualen Bereich.

• Antrag in wenigen Schritten online stellen

• Bis zu 14 Semester im Erst- und Zweitstudium förderfähig

• Bis zu 6 Semester im postgradualen Studium und bei Promotion

• Keine Sicherheiten erforderlich

• Auszahlung in monatlichen Raten zwischen 100 und 650 Euro

Die drei Phasen

Auszahlungsphase

In dieser Phase erhalten Sie eine monatliche Auszahlung in frei gewählter Höhe. Bereits jetzt müssen Sie Zinsen zahlen – diese werden direkt vom Betrag abgezogen. Wer den vollen Monatsbetrag benötigt, kann eine Stundung der Zinsen vereinbaren; sie fallen dann zu Beginn der Tilgungsphase auf einmal an.
Den Betrag passen Sie flexibel an, etwa wenn Sie einen Nebenjob aufnehmen oder zusätzliche Mittel benötigen.


Karenzphase

Nach dem Abschluss folgt eine Karenzphase von 6 bis maximal 23 Monaten. In dieser Zeit zahlen Sie nur die anfallenden Zinsen, bevor Zins und Tilgung in der nächsten Phase anlaufen.

Rückzahlungsphase

Mit Ende der Karenzphase startet die Rückzahlung in gleichbleibenden Raten. Diese Phase kann bis zu 25 Jahre dauern. Sondertilgungen sind jederzeit kostenfrei möglich und helfen, die Gesamtkosten zu senken. Wird der Kredit pünktlich zurückgezahlt, wirkt sich das positiv auf Ihre Bonität aus.

Beispielberechnung
Auszahlung pro Monat
400 Euro
Auszahlungsdauer 48 Monate (8 Semester)
Karenzphase 18 Monate
Rückzahlungsdauer 10 Jahre
Effektivzins zu Vertragsbeginn 6,53 %
Voraussichtliche Kreditsumme rund 19.200 Euro

Die exakten Kosten hängen von zukünftigen Zinsanpassungen ab.

Bildungskredit als Alternative

Das KfW-Programm 173 richtet sich an Studierende in der Abschlussphase oder während einer Praxisphase. Beantragt wird die Schlussförderung über das Bundesverwaltungsamt (BVA). Sie lässt sich gut mit der staatlichen Förderung und einem klassischen KfW-Studienkredit kombinieren.

Eckdaten Programm 173

• Auszahlung: 100, 200 oder 300 Euro pro Monat

• Maximale Förderdauer: 24 Monate

• Maximalbetrag: 7.200 Euro, alternativ Einmalzahlung bis 3.600 Euro

• Mindestalter 18, maximal 36 Jahre

• Rückführung: vier Jahre nach erster Zahlung in Raten von 120 Euro

• Vergabe unabhängig vom Einkommen der Eltern

Vergleich der KfW-Förderungen
Kriterium KfW-Studienkredit Programm 173
Zielgruppe
alle Studienphasen fortgeschrittene Semester
Maximalbetrag 54.600 Euro 7.200 Euro
Monatliche Rate 100–650 Euro 100, 200 oder 300 Euro
Förderdauer bis 14 Semester max. 24 Monate
Beginn der Rückzahlung nach Karenzphase 4 Jahre nach erster Rate

Studienfinanzierung ohne Einkommen – worauf achten?

Da Studierende selten ein festes Einkommen vorweisen können, gelten besondere Voraussetzungen. Statt eines Gehaltsnachweises akzeptieren viele Anbieter eine Immatrikulationsbescheinigung.

Voraussetzungen

• Mindestalter: 18 Jahre

• Hauptwohnsitz und Girokonto in Deutschland

• An einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule eingeschrieben

• Keine negativen Schufa-Einträge

• Höchstalter abhängig vom Anbieter (bei der KfW bis 44 Jahre)

Zweiter Kreditnehmer und Bürgschaft

Wer einen Privatkredit über eine Bank aufnehmen möchte, benötigt in der Regel einen zweiten Kreditnehmer mit eigenem Einkommen – häufig sind das Eltern oder Verwandte. Diese Person haftet gemeinsam für die Rückzahlung. Dadurch steigen die Chancen auf eine Zusage spürbar und die Zinsen können niedriger ausfallen.

BAföG und Kindergeld werden von den meisten Banken nicht als Einkommen anerkannt. Einnahmen aus einer Werkstudententätigkeit, einem Minijob oder einer Ausbildungsvergütung verbessern die Bedingungen deutlich.

Fernstudium finanzieren: Kosten und Förderwege

Ein berufsbegleitendes Onlinestudium bietet maximale Flexibilität und lässt sich ideal mit Beruf oder Familie verbinden. Allerdings ist diese Studienform meist kostenpflichtig – die Gebühren reichen je nach Anbieter von etwa 130 Euro pro Monat bis rund 24.000 Euro für den gesamten Bachelor. Wer ein Studium aus der Distanz finanzieren möchte, hat dennoch zahlreiche Möglichkeiten.

Was kostet ein Studium aus der Distanz?
Gebühren pro Monat ca. 130 – 600 Euro
Bachelor gesamt
ca. 6.000 – 24.000 Euro
Master gesamt ca. 4.500 – 14.000 Euro
Prüfungsgebühren / Präsenzen variabel, oft separat
Lehrmaterial, Technik Einmalkosten ab ca. 500 Euro

Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick

• BAföG: im Vollzeit-Format grundsätzlich möglich, in Teilzeit meist ausgeschlossen.

KfW (174): auch für berufsbegleitende und Online-Studiengänge nutzbar, sofern die Einrichtung anerkannt ist.

Programm 173: ergänzende Schlussförderung – ideal, wenn nur ein Teil zu decken ist.

Hochschuleigene Förderungen: viele Anbieter vergeben Zuschüsse für besondere Lebenssituationen, z. B. Alleinerziehende oder Berufstätige.

Steuerliche Absetzbarkeit: Gebühren und Fachliteratur sind oft als Werbungskosten oder Sonderausgaben absetzbar.

Privatkredit zur freien Verwendung: für Berufstätige mit eigenem Einkommen eine flexible Alternative – auch über den CHECK24 Kreditvergleich anfragbar.

Wie ein Zweitstudium finanzieren?

Wer bereits einen akademischen Abschluss erworben hat und ein weiteres Studium aufnimmt, befindet sich rechtlich in einem Zweitstudium. Typische Beispiele sind ein zweiter Bachelor, ein zweiter Master oder ein Bachelor nach einem Diplom. Die Finanzierung gestaltet sich dabei anders als beim Erststudium:

Staatliche Förderung beim weiteren Abschluss

Eine BAföG-Förderung ist beim weiteren Abschluss nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich – etwa wenn das erste Studium aus rechtlichen Gründen nicht zum gewünschten Beruf führt. In der Regel scheidet diese Unterstützung aus.

Förderprogramm für ein Erst- oder Zweitstudium

Das KfW-Programm 174 ist ausdrücklich auch für einen weiteren Abschluss nutzbar – vorausgesetzt, Sie sind zwischen 18 und 44 Jahren alt und an einer anerkannten Einrichtung eingeschrieben. Die maximale Förderdauer beträgt auch hier 14 Semester.

  • Ein studienbezogener Fonds ermöglicht eine einkommensabhängige Rückzahlung nach dem Berufseinstieg.
  • Begabtenförderungswerke stehen auch für einen zweiten akademischen Abschluss offen.
  • Ein Privatkredit ist flexibel, besonders wenn der zusätzliche Abschluss nebenberuflich erfolgt – ein eigenes Einkommen erleichtert die Zusage erheblich.

Wie ein Auslandsstudium finanzieren?

Ein Studium im Ausland eröffnet wertvolle Erfahrungen, ist aber meist mit zusätzlichen Kosten verbunden: Reisekosten, höhere Mieten, mögliche Gebühren und eine eigene Krankenversicherung kommen oben drauf. Zum Glück gibt es zahlreiche Wege, einen Auslandsaufenthalt zu finanzieren.


Staatliche Auslandsförderung (Auslands-BAföG)


Die staatliche Auslandsförderung ist die wichtigste Unterstützung für ein Studium oder Praktikum jenseits der Landesgrenzen. Selbst wer im Inland kein Anrecht hat, erhält oft eine Auslandsförderung, da die Bemessungsgrundlagen großzügiger sind.

  • Bedarfssatz von bis zu rund 1.167 Euro pro Monat
  • Studiengebühren bis 5.600 Euro als Vollzuschuss
  • Reisekostenpauschale: 250 Euro innerhalb Europas, 500 Euro außerhalb Europas
  • Zuschuss zur Auslandskrankenversicherung
  • Förderung innerhalb der EU für das gesamte Studium möglich, außerhalb in der Regel bis zu einem Jahr

Weitere Förderwege für ein Auslandssemester

  • Erasmus+: monatliche Mobilitätszuschüsse für Studium und Praktika in Europa – Beantragung über die Heimat-Einrichtung.
  • DAAD-Förderungen: vielfältige Programme weltweit, auch für Praktika und Sprachkurse.
  • PROMOS: Teilstipendien über die eigene Uni, ergänzend zu anderen Programmen.
  • KfW (174): ergänzend nutzbar, solange Sie an einer deutschen Einrichtung eingeschrieben bleiben.
  • Privatkredit: geeignet, um Einmalkosten wie Flug, Kaution oder Sprachkurs zu finanzieren – ebenfalls über CHECK24 anfragbar.

Vorteile und Nachteile eines Studienkredits

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Vorteile eines Studienkredits

• Finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern

• Auch für ein Studium im Ausland oder einen weiteren Abschluss geeignet

• Tilgungsfreie Karenzphase nach dem Abschluss

• Keine Sicherheiten erforderlich (beim KfW-Programm)

• Flexible Auszahlung und kostenfreie Sondertilgungen jederzeit möglich
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Nachteile eines Studienkredits

• Verschuldung bereits während der Studienzeit

• Schwankende Zinsen können steigen und die Gesamtkosten erhöhen

• Rückzahlung erfolgt unabhängig vom späteren Einkommen

• Risiko bei Studienabbruch oder verlängerter Studienzeit

Alternativen zur Studienfinanzierung

Bevor Sie sich für ein Förderprogramm entscheiden, lohnt es sich, alle Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. Viele Studierende kombinieren mehrere Bausteine.

Wohngeld und Studienstarthilfe

  • Studienstarthilfe: einmaliger Zuschuss von 1.000 Euro für Anschaffungen zu Studienbeginn
  • Wohngeld: möglich, sofern kein Anspruch auf staatliche Förderung besteht

BAföG

Die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz besteht je zur Hälfte aus zinslosem Darlehen und Zuschuss. Die maximale Rückführung ist auf 10.010 Euro gedeckelt – damit ist diese Unterstützung einer der günstigsten Wege.

Stipendium

Eine staatliche, kirchliche oder private Auszeichnung wird nicht nur an Spitzennoten vergeben. Oft zählen Engagement, der familiäre Hintergrund oder das Studienfach mindestens genauso viel. Eine Bewerbung lohnt sich fast immer.

Studienbezogener Fonds

Ein solcher Fonds funktioniert wie ein umgekehrter Generationenvertrag: Sie erhalten eine Förderung und zahlen nach dem Abschluss einen festen Prozentsatz

Eltern und Familie

Eltern sind grundsätzlich zur Finanzierung der Erstausbildung verpflichtet, soweit sie dazu in der Lage sind. Während der Studienzeit erhalten sie bis zum 25. Lebensjahr ihrer Kinder Kindergeld.

Nebenjob, Werkstudent, Minijob

Ein Nebenjob ermöglicht weitgehende finanzielle Unabhängigkeit und sammelt zusätzlich relevante Berufserfahrung. Wichtig ist eine gute Zeitplanung, um den Lernerfolg nicht zu gefährden.

Wie kann ich meinen Finanzbedarf ermitteln?

Bevor Sie ein Förderprogramm aufnehmen, sollten Sie Ihren tatsächlichen Bedarf bestimmen. Eine ehrliche Haushaltsrechnung schützt davor, sich zu viel oder zu wenig zu leihen.

Beispiele für typische monatliche Ausgaben
Miete inkl. Nebenkosten ca. 350 – 700 Euro
Lebensmittel
ca. 200 – 300 Euro
Krankenversicherung ca. 120 Euro (gesetzlich)
Mobilität / Semesterticket ca. 30 – 80 Euro
Lernmittel, Internet, Handy ca. 50 – 100 Euro
Freizeit und Sonstiges ca. 80 – 150 Euro
Summe (Richtwert) ca. 830 – 1.450 Euro

Quelle: DZHW-Sozialerhebung, eigene Berechnungen 2026

CHECK24 Hinweis

Berücksichtigen Sie zusätzlich einmalige oder unregelmäßige Ausgaben:

  • Semestergebühren und Studiengebühren
  • Anschaffungen wie Laptop, Drucker, Fachbücher
  • Reparaturen oder Ersatzanschaffungen
  • Reisen, Heimfahrten, Auslandssemester

Aktuelle Studien und Zahlen

Die Nachfrage nach diesen Förderprogrammen ist in den vergangenen Jahren stark gesunken – das zeigt der CHE-Studienkredit-Test 2025 des Centrums für Hochschulentwicklung.

Wichtige Ergebnisse des CHE-Tests 2025

Der CHE-Test verglich 25 Angebote in den Kategorien Zugang, Kapazität, Kosten, Risikobegrenzung und Flexibilität.

Die Zahl neu abgeschlossener Verträge ist zwischen 2014 und 2024 um rund 78 Prozent gesunken.

Aktuell finanzieren sich nur rund 36.000 Studierende über ein solches Programm – etwa 1,3 Prozent.

Beim KfW-Programm 174 ist der Rückgang besonders deutlich: 2020 lagen die Neuanträge noch bei rund 43.000.

Entwicklung des KfW-Zinses
Oktober 2021 ca. 3,76 %
Oktober 2023 (Höchststand)
9,01 %
April 2024 7,51 %
April 2025 6,31 %
Oktober 2025 6,04 %
April 2026 6,53 %

Quelle: KfW. Der Zinssatz wird halbjährlich am 01.04. und 01.10. an den 6-Monats-Euribor angepasst.

Privatkredit zur freien Verwendung – flexibel über CHECK24

Privatkredit für studienbezogene Ausgaben

CHECK24 vermittelt zum Beispiel Sofortkredite zur freien Verwendung – also keine speziellen Programme für Studierende, kein Programm 173 und keine KfW-Förderung. Für studienbezogene Anschaffungen wie Laptop, Umzug, Erstausstattung oder Auslandsaufenthalt kann ein Privatkredit dennoch sinnvoll sein.

Voraussetzungen für eine Anfrage über CHECK24:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Hauptwohnsitz und Girokonto in Deutschland
  • Ausreichendes Einkommen – häufig ist ein zweiter Kreditnehmer notwendig
  • Schufa-neutrale Anfrage und Vergleich mehrerer Banken in wenigen Minuten
2 Jahre (24 Monate)
Freie Verwendung

Ihre Fragen zum Studienkredit

Ist ein Studienkredit sinnvoll?

Ein solches Programm kann sinnvoll sein, wenn staatliche Hilfen, Familie und Nebenjob nicht ausreichen, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Wichtig ist eine realistische Bedarfsplanung.

Wie hoch sind die Zinsen?

Der Zinssatz beim KfW-Studienkredit (Programm 174) ist variabel und orientiert sich am 6-Monats-Euribor. Seit dem 1. April 2026 liegt der Effektivzins bei 6,53 Prozent und wird halbjährlich neu festgelegt.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, einen Wohnsitz in Deutschland haben und an einer anerkannten Einrichtung eingeschrieben sein. Beim KfW-Programm ist kein Einkommen erforderlich. Bei einem Privatkredit verlangen Banken meist einen zweiten Kreditnehmer.

Wann muss ich zurückzahlen?

Die Rückzahlung beginnt erst nach der Karenzphase von bis zu 23 Monaten. Ein Privatkredit hingegen wird sofort in monatlichen Raten getilgt.

Wie viel Geld bekomme ich?

Im KfW-Programm 174 erhalten Sie pro Monat einen Betrag zwischen 100 und 650 Euro – insgesamt bis zu 54.600 Euro. Über das Programm 173 beläuft sich die Förderung auf maximal 7.200 Euro über 24 Monate. Bei einem Privatkredit hängt der Betrag von Ihrer Bonität und einem möglichen zweiten Kreditnehmer ab.

Kann ich ein berufsbegleitendes Studium fördern lassen?

Das KfW-Programm 174 ist grundsätzlich auch für ein berufsbegleitendes oder Online-Format nutzbar, sofern die Einrichtung staatlich anerkannt ist.

Wird ein weiterer Abschluss gefördert?

Das KfW-Programm 174, ein studienbezogener Fonds oder ein Privatkredit kommen für einen zweiten Abschluss infrage. Die staatliche Förderung steht nur in seltenen Ausnahmefällen zur Verfügung.

Wie finanziere ich ein Studium im Ausland?

Die staatliche Auslandsförderung, Erasmus+, eine Auszeichnung von DAAD oder PROMOS sowie das KfW-Programm lassen sich kombinieren. Für Einmalausgaben eignet sich ergänzend ein Privatkredit.

Was passiert bei einem Studienabbruch?

Wenn Sie Ihr Studium abbrechen, endet die Auszahlung sofort. Die KfW gewährt in der Regel eine Karenzphase, bevor die Rückzahlung beginnt.

Quellen & Links

• KfW – Förderprodukt 174: kfw.de

• KfW – Förderprodukt 173: kfw.de

• KfW – Informationen ab 01.04.2026: kfw.de

• CHE – Studienkredit-Test 2025: che.de

• DZHW – Sozialerhebung: dzhw.eu

• Bundesverwaltungsamt – staatliche Schlussförderung: bafög.de

Stand: 06/26

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