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Baufinanzierung Lexikon

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Konsumentenkredit

Als Konsumentenkredit wird ein normales Darlehen bezeichnet, das eine Bank an Privatpersonen vergibt. Derartige Darlehen vergeben deutsche Banken meist für Kreditbeträge zwischen 5.000 und 50.000 Euro und zu Laufzeiten zwischen einem und zehn Jahren. Da es sich bei Konsumentenkrediten um Annuitätendarlehen handelt, wird der geliehene Geldbetrag in gleichbleibenden Raten während der anfangs vereinbarten Laufzeit an die Bank zurückgezahlt. Diese konstanten Tilgungsraten setzen sich aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil zusammen. Da die Restschuld, und damit auch die Höhe der fälligen Kreditzinsen, während der Laufzeit immer geringer werden, steigt analog der Tilgungsanteil.

Die Zinsen, die für einen Konsumentenkredit fällig werden, legt die Bank entweder abhängig oder unabhängig von der Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers fest. Bei Darlehensangeboten zu sogenannten bonitätsabhängigen Zinsen gibt die Bank in der Regel eine Zinsspanne an – welches Zinsniveau jeder einzelne Darlehensnehmer für seinen individuellen Kredit bezahlt, wird aufgrund der Bonitätsprüfung festgelegt. Bei Konsumentenkrediten mit bonitätsunabhängigen Zinsen bezahlt jeder Kunde, den die Bank als potentiellen Kreditnehmer akzeptiert, den gleichen Zinssatz für sein Darlehen. Um Konsumentenkredite mit bonitätsabhängigen und –unabhängigen Zinsen vergleichen zu können, sollten künftige Kreditnehmer den sogenannten Zwei-Drittel-Zins berücksichtigen. Dieser Wert gibt genau den Zinssatz an, den zwei Drittel der Kreditkunden einer Bank für einen Konsumentenkredit bezahlen müssen.

Anders als Baufinanzierungen werden Konsumentenkredite in der Regel ohne Zweckbindung vergeben. Das bedeutet, dass der Verbraucher die aufgenommene Kreditsumme frei einsetzen kann. Lediglich Konsumentenkredite für die Finanzierung eines Autokaufes, sogenannte Autokredite, verfügen oftmals – ebenso wie Baufinanzierungen – über eine Zweckbindung.

Fallen während des Kaufes oder Baus einer Immobilie zusätzliche Kosten an, beispielsweise der Kauf von Möbeln oder die Begleichung unbezahlter Rechnungen, können diese aufgrund der Zweckbindung nicht über den Immobilienkredit bezahlt werden. Daher ist der zweckfreie Konsumentenkredite auch für Verbraucher sehr interessant, die aktuell eine Baufinanzierung in Anspruch nehmen.

Ein weiterer Unterschied zwischen Konsumentenkrediten und Baufinanzierungen ist die unterschiedliche Absicherung der Kreditforderung bei der Bank: Immobilienkrediten sind sogenannte grundpfandrechtliche Darlehen – als Sicherheit der Bankforderung wird der Bank ein Pfandrecht über die Immobilie eingeräumt

Konsumentenkredite hingegen werden lediglich durch Lohn- oder Gehaltsabtretungen abgesichert: Sollte der Kreditnehmer die fälligen Tilgungsraten nicht mehr bezahlen, hat die Bank nur die Möglichkeit, einen Teil des Einkommens des Verbrauchers zu pfänden um die offene Geldschuld zu begleichen.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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