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Anzeichen einer Trendwende Verteuern sich die Zinsen für Immobilienkredite jetzt wieder?

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In den zurückliegenden Monaten eilten die Zinsen für Immobilienkredite von einem Rekordtief zum nächsten. Diese Abwärtsspirale scheint nun zumindest vorübergehend gebremst zu sein. Warum die Zeit günstiger Finanzierungen dennoch fürs Erste anhalten dürfte.
Bauzinsen Januar 2019

Die Zinsen von Immobiliendarlehen könnten ihren Tiefpunkt bereits überschritten haben.

Eine Zinsdifferenz von 0,23 Prozentpunkten mag zunächst nicht allzu dramatisch erscheinen. Bei einem aufgenommenen Darlehensbetrag von 240.000 Euro würde sich das Mehr an Zinszahlungen bis zum Ende einer 15-jährigen Zinsbindung jedoch auf rund 6.275 Euro belaufen. Wie die jüngste monatliche Auswertung der Zinssätze von Immobilienkrediten durch das Portal test.de der Stiftung Warentest zeigt, legte der über CHECK24 erhältliche jährliche Effektivzins für die entsprechende 80-Prozent-Finanzierung einer Immobilie mit einem Kaufpreis von 300.000 Euro gegenüber der letzten Erhebung genau um den eingangs genannten Wert von 0,68 auf 0,91 Prozent zu. Die monatliche Darlehensrate liegt bei dem neuen Zinssatz und einer angenommenen Anfangstilgung von drei Prozent mit 782 Euro um 46 Euro höher als bei dem vor einem Monat ermittelten Wert.

Übersicht über die Bauzinsen der Ende September über CHECK24 vermittelten Darlehen

  10 Jahre Sollzinsbindung 15 Jahre Sollzinsbindung 20 Jahre Sollzinsbindung
60-%-Finanzierung 0,48 % eff. p.a. 0,72 % eff. p.a. 1,02 % eff. p.a.
80-%-Finanzierung 0,52 % eff. p.a. 0,91 % eff. p.a. 1,16 % eff. p.a.
90-%-Finanzierung 0,68 % eff. p.a. 0,99 % eff. p.a. 1,35 % eff. p.a.
Annahmen: Kaufpreis = 300.000 Euro, Anfangstilgung = 3 Prozent
Quelle: test.de
 

Fast alle Zinssätze steigen

Lediglich bei 80-Prozent-Finanzierungen mit 20 Jahren Zinsbindung sank der effektive Jahreszins binnen Monatsfrist noch einmal ganz leicht um 0,03 Prozentpunkte auf 1,16 Prozent. Unverändert blieb zudem der Wert für einen Immobilienkredit über 60 Prozent des Kaufpreises bei ebenfalls 20 Jahren Zinsbindung. In allen anderen überprüften Szenarien verteuerte sich die Finanzierung für den Darlehensnehmer, wenngleich die Veränderung teilweise nur minimal ausfiel. So war etwa die günstigste 60-Prozent-Finanzierung mit zehnjähriger Zinsbindung nahezu unverändert für Zinsen von 0,48 Prozent effektiv pro Jahr zu bekommen.

Werden Baufinanzierungen jetzt wieder teurer?

Das Niedrigzinsumfeld, das durch die jüngste Senkung des Einlagezinses seitens der Europäischen Zentralbank noch einmal verschärft wurde, lässt nicht auf einen radikalen Umschwung bei der Vergabe von Immobiliendarlehen schließen. Diese dürften also noch eine ganze Weile zu den weiterhin außerordentlich guten Zinsen erhältlich sein. Allerdings könnten die neuesten Zahlen ein Hinweis darauf sein, dass die Talsohle bereits durchschritten wurde und so schnell nicht mit neuen Rekordniedrigzinsen oder gar Negativzinsen für Baufinanzierungen zu rechnen ist. Angesichts der weiterhin steigenden Immobilienpreise scheint es daher nach derzeitigem Stand für Kaufinteressenten eine günstige Gelegenheit, eine entsprechende Entscheidung in naher Zukunft anzugehen.

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