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Bauzinsen deutlich gesunken Traumhaus ab 0,41 Prozent finanzieren

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Während in der zweiten Jahreshälfte 2019 die Zinsen für Baufinanzierungen nach jahrelangen Abwärtstrend gestiegen sind, machen sie 2020 genau da weiter, wo sie Mitte letzten Jahres aufgehört haben. Bereits im Januar konnten sich CHECK24-Kunden über bis zu 0,29 Prozentpunkte günstigere Zinsen im Vergleich zum Vormonat freuen.
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Im Januar sanken die über CHECK24 verfügbaren Bauzinsen über alle Beleihungsaufwände und Sollzinsbindungen.

Gute Nachrichten für alle angehenden Eigenheimbesitzer: Nach einem spürbaren Anstieg in der zweiten Jahreshälfte 2019 sind die über CHECK24 erhältlichen Zinsen für Baufinanzierungen im Januar über alle Laufzeiten und Beleihungsaufwände hinweg deutlich gesunken. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Stiftung Warentest. Für das Magazin Finanztest ermitteln die Prüfer jeden Monat die Zinssätze für Baufinanzierungen von 75 regionalen und überregionalen Anbietern, darunter auch die über CHECK24 erhältlichen Zinssätze. Für ein aussagekräftiges Vergleichsergebnis gehen die Prüfer stets vom gleichen Ausgangsszenario aus. Grundlage der Untersuchung ist eine Beispielimmobilie zu einem Kaufpreis von 300.000 Euro, die mit einer anfänglichen Tilgung von drei Prozent finanziert wird. Für diese ermitteln die Tester dann die Zinsen für 60-, 80- und 90-%-Finanzierungen mit Sollzinsbindungen von zehn, 15 sowie 20 Jahren.
Übersicht der im Januar über CHECK24 verfügbaren Bauzinsen
  10 Jahre Sollzinsbindung 15 Jahre Sollzinsbindung 20 Jahre Sollzinsbindung
60-%-Finanzierung 0,41 % eff. p.a. 0,77 % eff. p.a. 1,12 % eff. p.a.
80-%-Finanzierung 0,57 % eff. p.a. 0,80 % eff. p.a. 1,12 % eff. p.a.
90-%-Finanzierung 0,70 % eff. p.a. 0,89 % eff. p.a. 1,43 % eff. p.a.
Annahmen: Kaufpreis = 300.000 Euro, Anfangstilgung = 3 Prozent. Quelle: test.de                       

60-Prozent-Finanzierung: Im Januar wieder unter einem halben Prozent erhältlich

Im Januar konnten laut Testergebnis Kunden mit einem Eigenkapitalanteil von 40 Prozent über CHECK24 eine Baufinanzierung mit zehn Jahren Sollzinsbindung bereits ab einem effektiven Jahreszins von 0,41 Prozent abschließen. Das sind 0,18 Prozentpunkte weniger als noch im Vormonat. Für eine 15-jährige Sollzinsbindung sank der Zins um 0,08 Prozentpunkte auf 0,77 Prozent effektiv pro Jahr. Finanzierungen über Zinsbindungsfristen von 20 Jahren sanken gegenüber Dezember um 0,03 Prozentpunkte auf 1,12 Prozent eff. p.a.

80-Prozent-Finanzierung: Bis zu 0,15 Prozentpunkte günstiger

Für Finanzierungen zu einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent, also einem Kreditbetrag von 240.000 Euro, sanken die Zinsen ebenfalls deutlich. Am stärksten bei einer Sollzinsbindung von 15 Jahren. Hier sanken die Zinsen von 0,95 Prozent eff. p.a. im Vormonat auf 0,80 Prozent eff. p.a. im Januar und damit um 0,15 Prozentpunkte. Eine Sollzinsbindung von zehn Jahren war im Januar um 0,07 Prozentpunkte günstiger als im Vormonat, CHECK24-Kunden konnten diese bereits ab einem effektiven Jahreszins von 0,57 Prozent abschließen. Bei einer Sollzinsbindung von 20 Jahren fiel der Rückgang geringer aus, hier sanken die Zinsen von 1,15 Prozent eff. p.a. im Dezember auf 1,12 Prozent eff .p.a. im Januar.

90-Prozent-Finanzierung: 15 Jahre Sollzinsbindung wieder unter einem halben Prozent erhältlich

Den größten Zins-Rückgang bei einer 90-Prozent-Finanzierung über das Vergleichsportal gab es im letzten Monat bei einer Sollzinsbindung von 15 Jahren. Im Januar konnten CHECK24-Kunden hier eine Baufinanzierung mit 0,89 Prozent eff. p.a. und somit wieder deutlich unterhalb von einem Prozent abschließen. Im Dezember lag der Zins mit 1,18 Prozent eff. p.a. noch 0,29 Prozentpunkte höher. Sowohl bei Zinsbindungsfristen von zehn als auch von 20 Jahren sanken die Zinsen jeweils um 0,03 Prozentpunkte.
 

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