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Bauzinsen nahezu unverändert Immobilienkredite ab 1,19 Prozent abschließen

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Zuletzt schwankten die Bauzinsen, doch im Juni hat sich im Vergleich zum Mai wenig verändert. Ab welchem Zins sich Haus- oder Wohnungskäufer jetzt ihre Immobilie finanzieren können.
Holzgerüst beim Hausbau

Bauzinsen gab es im Juni ab 1,19 Prozent. Foto: Gettyimages/Patricia Spencer/EyeEm

Wer aufgrund der politischen Situation steigende Bauzinsen erwartet hat, hat sich getäuscht. Trotz EZB-Ansage, den Anleihenankauf Ende des Jahres auslaufen zu lassen, trotz Eurokrise in Italien, wo die Regierung mehr Schulden geplant hatte, und trotz Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank FED können sich Immobilienkäufer weiterhin ihr Eigenheim ab 1,19 Prozent finanzieren. Zu diesem Ergebnis kam die Zeitschrift Finanztest, die jeden Monat die zuletzt verfügbaren günstigsten Zinssätze von mehr als 75 regionalen und überregionalen Anbietern vergleicht. Die Zeitschrift berücksichtigt dabei unter anderem Immobilienfinanzierungen, die über CHECK24 abgeschlossen werden können.

Damit die Tester die Zinsen vergleichen können, gehen sie von ein und demselben Fallbeispiel aus. Der fiktive Käufer möchte eine Immobilie für 250.000 Euro kaufen und finanziert sie bei drei Prozent Anfangstilgung zu 60, 80 und 90 Prozent. Für jedes Finanzierungsmodell vergleichen die Tester zusätzlich die Zinsen für eine 10-, 15-, und 20-jährige Zinsbindung.

60-Prozent-Finanzierung: Zinsen bleiben günstig

Wer sich im Juni eine zu 60 Prozent finanzierte und 250.000 Euro teure Immobilie kaufen wollte, erhielt als günstigstes Angebot für eine Baufinanzierung über CHECK24 einen Zinssatz von 1,19 Prozent eff. p.a., wenn die Zinsen für zehn Jahre gebunden waren. Die Bauzinsen sind damit zum Vormonat gleichgeblieben. Bei einer Zinsbindung von 15 Jahren erhielten Kunden für eine Kreditsumme von 150.000 Euro einen Zinssatz von 1,53 Prozent eff. p.a. und damit 0,07 Prozentpunkte weniger als im Mai. Ganz leicht gestiegen sind die Zinsen für eine Laufzeit von 20 Jahren. Im Juni lagen sie bei 1,81 Prozent eff. p.a. und nicht mehr bei 1,80 Prozent eff. p.a.

80-Prozent-Finanzierung: Ab 1,21 Prozent finanzieren

Lieh sich ein Kreditnehmer 200.000 Euro, finanzierte er seine Immobilie also zu 80 Prozent, dann musste er für fast alle Laufzeiten weniger Zinsen zahlen. Im Juni erhielt ein Haus- oder Wohnungskäufer mit einer zehnjährigen Zinslaufzeit über CHECK24 Angebote ab 1,21 Prozent eff. p.a., im Mai lag der Zinssatz noch bei 1,28 Prozent eff. p.a. Wenn sich die Käufer die Zinsen für 15 Jahre sicherten, konnten sie sich eine Immobilie ab 1,64 Prozent eff. p.a. finanzieren, was der identische Zinssatz zum Vormonat ist. Auch bei einer Laufzeit von 20 Jahren mussten Immobilienkäufer weniger Zinsen zahlen. Statt 1,97 Prozent eff. p.a. waren Angebote im vergangenen Monat schon ab 1,91 Prozent eff. p.a. erhältlich.

90-Prozent-Finanzierung: 20 Jahre Zinsbindung fällt unter zwei Prozent

Im Vergleich zum Vormonat haben Immobilienkäufer auch niedrigere Zinsen bekommen, wenn sie ihre Immobilie zu 90 Prozent finanzierten. Das günstigste Angebot über CHECK24 in dieser Kategorie für eine zehnjährige Sollzinsbindung lag bei 1,44 Prozent eff. p.a. und damit 0,01 Prozentpunkte niedriger als im Mai. Ein wenig mehr sanken die Zinsen im Juni beim Abschluss einer Sollzinsbindung über 15 Jahre. Käufer finanzierten ihre Immobilie ab 1,86 Prozent eff. p.a. und nicht mehr ab 1,90 Prozent eff. p.a. Wer sich 225.000 Euro für die Immobilie lieh und sich den Zinssatz für 20 Jahre gesichert hat, der musste nur noch 1,98 Prozent eff. p.a. für Zinsen zahlen – und damit weniger als im Vormonat, wo die Zinsen bei 2,08 Prozent eff. p.a. lagen.

Die ermittelten Werte sollen für interessierte Immobilienkäufer jedoch nur eine erste Orientierung bieten, betonen die Autoren von Finanztest. Welcher Zinssatz am Ende tatsächlich im Vertrag steht, ist immer abhängig von der Darlehenshöhe, dem eingebrachten Eigenkapital, der Immobilie und der finanziellen Situation des Kreditnehmers.

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