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Baufinanzierung Lexikon

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Baugeld

Als Baugeld wird gemäß gesetzlicher Definition in Deutschland ein Geldbetrag verstanden, mit dem der Kauf oder Bau von Immobilien und Grundstücken finanziert wird. Je nach Höhe des Eigenkapitals des Käufers oder Bauherren wird Baugeld in Deutschland zum Teil durch Fremdmittel in Form von Baufinanzierungen aufgebracht. Alternativ können jedoch auch Bauspardarlehen oder Ratenkredite als Fremdmittel für den Erwerb oder Bau von Immobilien eingesetzt werden und daher ebenfalls Baugeld darstellen.

Weitere Informationen:

Bei Baugeld handelt es sich um zweckgebundene Kredite, die ausschließlich für den Kauf oder Bau von Immobilien oder Grundstücken verwendet werden können. Verbraucher können Baugeld in Deutschland in verschiedenen Kreditarten bei Banken, Sparkassen oder Bausparkassen aufnehmen.

Aufgrund der hohen Darlehensbeträge wird die Auszahlung von Baugeld häufig an die Vergabe eines Grundpfandrechtes gekoppelt. Durch den Eintrag einer Hypothek oder eines Grundpfandrechtes in das entsprechende Grundbuch sichert sich die kreditgebende Bank das Recht zu, die finanzierte Immobilie zu veräußern, sollte der Darlehensnehmer nicht mehr in der Lage sein, die fälligen Raten zu bezahlen.

Ein weiterer Unterschied zwischen normalen Ratenkrediten und Baugeld besteht zudem bei den Zinsen: Konsumkredite werden meist vollständig während einer, bei der Darlehensaufnahme vereinbarten Laufzeit, an die Bank zurückgezahlt. Während dieses Zeitraumes zahlt der Verbraucher denjenigen Zinssatz, den die Bank bei Darlehensaufnahme festgesetzt hat. Aufgrund der meist deutlich höheren Darlehensbeträge ergibt sich für Baugeld indes oftmals eine Laufzeit die mehrere Jahrzehnte überdauert. Um dem Darlehensnehmer in diesem langen Zeitraum eine gewisse Sicherheit zu geben wird bei der Aufnahme vom Baugeld üblicherweise eine sogenannte Zinsbindung vereinbart, während der der Kreditnehmer ein zuvor vereinbartes Zinsniveau zahlt, egal wie sich die marktüblichen Baugeldzinsen in diesem Zeitraum entwickeln. Nach Ablauf dieser Sollzinsbindung, die Verbraucher und Bank je Institut und jeweiligem Finanzierungsvorhaben zwischen einem und dreißig Jahren vereinbaren, wird der meist bestehende Restkredit zu den dann gültigen Konditionen weiterfinanziert. Hierbei kann der Verbraucher entweder eine Prolongation bei seiner Bank vereinbaren oder das noch ausstehende Baugeld zu einer anderen Bank umschulden.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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