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Baufinanzierung Lexikon

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Bausparvertrag

Der Bausparvertrag ist eine Sparanlage, die Sie für die Finanzierung von Immobilien nutzen können. Bausparverträge werden in Deutschland üblicherweise bei Bausparkassen, also speziellen Kreditinstituten, abgeschlossen. Als Bausparer durchlaufen Sie in der Regel drei Phasen: Die Sparphase, die Zuteilungsphase und die Darlehensphase.

Bereits beim Abschluss des Bausparvertrags werden die Konditionen sämtlicher Phasen des Bausparens festgelegt. Dazu gehören unter anderem die Zinsen des Sparguthabens und die des Bauspardarlehens. Außerdem wird die Bausparsumme festgelegt. Dabei handelt es sich um den Gesamtbetrag aus dem Guthaben und dem Darlehen, das Sie über den Bausparvertrag erhalten können. Da die Bausparsumme oft nicht zur Finanzierung einer Immobilie ausreicht, ist meist eine zusätzliche Baufinanzierung nötig.

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Unabhängig davon, ob Sie aktuell einen laufenden Bausparvertrag haben oder nicht: Sobald Sie eine passende Immobilie gefunden haben, können Sie über CHECK24 die Konditionen für die Finanzierung in Erfahrung bringen. Mit dem Baufinanzierungs-Vergleich erhalten Sie einen Überblick über die Immobilienkredite von mehr als 450 Anbietern. Und im Anschluss unterstützt Sie Ihr persönlicher Berater bei allen Schritten der Finanzierung – von der Auswahl des passenden Kreditgebers über die Klärung der Vertragsdetails bis zum Einreichen der Unterlagen beim Vertragsabschluss.
 

Die drei Phasen des Bausparens im Überblick

  1. Sparphase

Nach Abschluss des Bausparvertrags zahlen Sie monatlich einen vertraglich festgelegten Sparbetrag bei der Bausparkasse ein – je nach Vertrag in der Regel zwischen 0,3 und einem Prozent der Bausparsumme. Der angesparte Betrag wird zu dem bei Vertragsabschluss festgelegten Zinssatz verzinst. Die Spareinlagen sind aufgrund der deutschen Einlagensicherung bis zu einem Guthaben in Höhe von 100.000 Euro abgesichert.

Die Sparphase endet, wenn eine bestimmte Mindestvertragslaufzeit vergangen und das vereinbarte Sparziel erreicht ist, in der Regel 30 bis 50 Prozent der Bausparsumme. Außerdem wird eine bestimmte Bewertungszahl benötigt. Diese hängt vom angesparten Guthaben sowie vom vereinbarten Betrag und der Laufzeit des Bauspardarlehens ab. Bis der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, vergehen üblicherweise zwischen sieben und zehn Jahren.

  1. Zuteilungsphase

Nach Ende der Sparphase wird der Bausparvertrag als zuteilungsreif bezeichnet. Das bedeutet, Sie können ihn zur Finanzierung einer Immobilie verwenden. Ist der Bausparvertag zuteilungsreif, haben Sie als Bausparer zwei Möglichkeiten:
  • Sie können das Sparguthaben in Kombination mit dem Bauspardarlehen zur Finanzierung einer Immobilie verwenden. Benötigen Sie einen größeren Geldbetrag, können Sie eine zusätzliche Baufinanzierung abschließen.
  • Sie können sich das Sparguthaben auszahlen lassen und beispielsweise als Eigenkapital in eine neu abgeschlossene Baufinanzierung einbringen. Wichtig ist dabei nur, dass das Geld für einen sogenannten wohnwirtschaftlichen Zweck ausgegeben wird.

Gut zu wissen: Bausparkassen arbeiten nach dem Kollektivprinzip. Darlehen werden stets aus den Sparbeiträgen anderer Kunden gezahlt. Ist nicht genug angespartes Kapital vorhanden, kann das Immobiliendarlehen unter Umständen nicht ausgezahlt werden.
 

  1. Darlehensphase

Wenn Sie ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen haben, beginnt die Darlehensphase. In dieser Phase zahlen Sie das Darlehen zu den bei Vertragsabschluss vereinbarten Konditionen an die Bank zurück. Sondertilgungen oder die Kompletttilgung des Kredites können Sie während dieser Phase jederzeit vornehmen. Die Bausparkasse kann hierfür keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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