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Baufinanzierung Lexikon

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Bausparvertrag

Unter einem Bausparvertrag versteht man eine Sparanlage, die Verbraucher für die Finanzierung von Immobilien verwenden können. Bausparverträge werden in Deutschland üblicherweise bei Bausparkassen, also speziellen Kreditinstituten, abgeschlossen. Nach der Unterzeichnung eines Bausparvertrages durchläuft der Verbraucher in der Regel drei Phasen: Die Sparphase, die Zuteilung und die Darlehensphase. Über den Bausparvertrag werden bereits zu Beginn die Konditionen sämtlicher Phasen des Bausparens festgelegt: So werden unter anderem die Höhe der Verzinsung des Sparguthabens sowie des Baudarlehens, die Dauer der Kredittilgung, die Mindestvertragsdauer, das Mindestsparguthaben bei Zuteilung, die regelmäßigen Spar- und Tilgungsbeträge und die Abschlussgebühr schon bei Vertragsunterzeichnung schriftlich fixiert.

Weitere Informationen:

Zunächst muss der Verbraucher nach der Unterzeichnung des Bausparvertrages daher in festgelegten Sparbeträgen - je Tarif monatlich in der Regel drei bis zehn Promille der Bausparsumme- eine bestimmten Geldsumme bei der Bausparkasse einzahlen, der anschließend zu einem zuvor vereinbarten Zinssatz verzinst wird. Sämtliche Spareinlagen, die ein Kunde im Rahmen des Bausparvertrages bei seinem Institut einzahlt, sind aufgrund der Einlagensicherung in Deutschland bis zu einem Guthaben in Höhe von 100.000 Euro abgesichert. Nach der meist sieben bis zehnjährigen Sparphase, wenn das vereinbarte Sparziel bei der Bausparkasse sowie die entsprechende Bewertungszahl erreicht ist, beginnt die Zuteilungsphase der Baufinanzierung.

Hierzu ist es grundsätzlich wichtig zu wissen, dass Bausparkassen nach dem Kollektivprinzip arbeiten: Darlehen werden dabei stets aus den Sparbeiträgen anderer Kunden gezahlt – ist im bildlichen Sinne nicht genug angespartes Kapital im gemeinsamen Topf, kann kein Immobiliendarlehen ausgezahlt werden. Grundsätzlich ergeben sich die Bedingungen der Zuteilungen aus den Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) und dem gewählten Bauspartarif des jeweiligen Kunden. Neben dem Mindestguthaben und der Mindestvertragslaufzeit ist es daher für die Zuteilung des Bauspardarlehens wichtig, eine bestimmte Bewertungszahl zu erreichen. Ist ein Bausparvertrag zuteilungsreif, zahlt das Institut dem Kunden das angesparte Kapital und – bei ausreichenden Sicherheiten – das Immobiliendarlehen aus. Bauspardarlehen werden meist als Annuitätendarlehen mit Zweckbindung vergeben, daher kann das geliehene Geld nur für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden.

In der anschließenden Darlehensphase zahlt der Bausparer das geliehene Geld dann zu bei Vertragsabschluss vereinbarten Konditionen wieder an die Bank zurück. Sondertilgungen oder die Kompletttilgung des Kredites können vom Kunden während dieser Phase stets vorgenommen werden, ohne dass die Bausparkasse hierfür eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen kann.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.

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